Zitat zum Sonntag #70 aus: Die vier Lichter des Hirten Simon

book and penFür das heutige Sonntagszitat habe ich einen kurzen Auszug aus dem Bilderbuch „Die vier Lichter des Hirten Simon“ rausgesucht – passend zum vierten Advent. Dieses herzerwärmende Bilderbuch gehört zu meinen Lieblings-Weihnachtsgeschichten. Es veranschaulicht auf kindgerechte Art, wie wichtig und wertvoll es ist, an andere Menschen Licht – und damit Wärme, Hoffnung und ein Stückchen Liebe – weiterzugeben.

In der Geschichte geht es um den Hirtenjungen Simon, der sein Lamm verloren hat und sich mitten in der Nacht auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer begibt. Simon trägt eine Laterne mit vier Lichtern bei sich, die ihm im Dunkeln den Weg leuchten sollen. Nach einigen Stunden des bangen Suchens glaubt er endlich, sein Lamm gefunden zu haben. Doch es ist nur ein großer Mann, der dem Jungen zunächst einen gewaltigen Schrecken einjagt. Trotzdem spricht er den Mann an:

♥ ♥ ♥

„… Kann ich dir irgendwie helfen?“
„Helfen? Mir kann niemand helfen. Mein Weg ist im Dunkeln„, sagte der Mann leise.
„Dunkel? Nein!“, rief Simon und hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. „Hier, nimm es. Es wird deinen Weg erhellen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keines hast. Drei Lichter sind genug für mich.“

♥ ♥ ♥wp_20161218_009

* Verlagsseite *

Snowflakes and Stars Border

Im Laufe der Geschichte verteilt Simon ganz freigiebig seine Lichter – an die Menschen, die Helligkeit und Wärme dringend nötig haben. Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt und berührt von diesem offenherzigen und großzügigen Jungen. Dieser kleine Hirte ist ein großes Vorbild für mich.

Für die kommende Woche wünsche ich uns, dass viele Lichter für uns leuchten, damit wir ebenso großzügig wie Simon ein Licht an andere weitergeben können!

Euch noch einen wunderschönen, gemütlichen und lichterfrohen vierten Advent!

Leuchtende Adventsgrüße,

Tina

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4 Gedanken zu “Zitat zum Sonntag #70 aus: Die vier Lichter des Hirten Simon

  1. Kenne das Buch noch aus der Kindergartenzeit meines Sohnes – schön. Ich ahbe damals immer aus Pfisters „Die Weihnachtsgeschichte“ vorgelesen. Das hat eine so wunderbar ruhige Stimmung, das hat die Kinder immer ganz still gemacht. Adventsgrüße auch von mir!

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