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Zitat zum Sonntag #72 aus: Sophie auf den Dächern

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*ZITAT ZUM SONNTAG*

Das heutige Sonntagszitat stammt aus einem zauberhaften Kinderbuch, das ich kürzlich gelesen habe und von dessen Geschichte, Charakteren und Erzählstil ich völlig begeistert war.

„Sophie auf den Dächern“ heißt das Buch, geschrieben hat es die junge britische Autorin Katherine Rundell und es handelt – wie der Titel erahnen lässt – von einem Mädchen namens Sophie. Die zwölfjährige Sophie wächst als Waise auf, bei dem Briten Charles, der sie nach einem Schiffsunglück in Frankreich in seine Obhut genommen hat. Damals war Sophie noch ein Baby und Charles ein verschrobener Junggeselle mit einem Hang zum Alleinsein und einer Schwäche für Literatur. Er war zwar stets ein überzeugter Einzelgänger, doch bei Sophie macht er eine Ausnahme. Und obwohl Sophie erst einige Monate alt war, als Charles sie bei sich aufnahm, führte er von Anfang an rege Gespräche mit ihr.

Charles hatte so gut wie keine Erfahrung mit Kindern. Und das gestand er Sophie auf der Heimfahrt: „Ich verstehe mich besser auf Bücher als auf Menschen, fürchte ich. Bücher sind so einfach im Umgang.“

♥ ♥ ♥

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* Verlagsseite *

♥ ♥ ♥

Charles ist ein Büchermensch durch und durch. Er lebt in der Welt seiner Bücher, zieht sein Wissen aus den Büchern und seine Inspiration. Und selbstverständlich bringt er Sophie schnellstmöglich das Lesen bei. Bei all seiner Verschrobenheit finde ich es jedoch bewundernswert, dass Charles seine Menschenscheu überwindet und sich Sophie zuwendet, sie versorgt und erzieht, sie wie ein Vater liebt. Er verkriecht sich nicht mehr ausschließlich hinter seinen Büchern, sondern beschäftigt sich bewusst mit Sophie.

Natürlich hat Charles recht: Hinter Büchern kann man sich so schön verstecken, in die Literaturwelt so schön abtauchen und alles andere ausblenden. Ein bisschen vor der bitteren Realität fliehen. Urlaub machen vorm Alltag, literarisch verreisen. Bücher sind in der Tat einfach im Umgang.

Und doch kann man in diesem Kinderroman wunderbar sehen, wie Charles der Umgang mit Menschen nach und nach immer leichter fällt – durch das Zusammenleben mit Sophie, durch die täglichen Begegnungen mit ihr.

Ich wünsche euch eine Woche voller guter Begegnungen – sowohl mit Menschen als auch mit Büchern! 🙂

Herzliche Grüße,

Tina

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Februar 2017

Der FEBRUAR hat es ganz schön in sich, was die Neuerscheinungen angeht. In diesem Monat – einen Monat vor der Leibziger Buchmesse! – werden nämlich so viele wundervolle neue Bücher veröffentlicht, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Mir ist es jedenfalls so gegangen. Nachdem ich einige Stunden in den Verlagsvorschauen geblättert hatte und auf etliche vielversprechende Titel gestoßen bin, habe ich meine Stöberreise letztendlich irgendwann beendet – sonst wäre dieser Beitrag unendlich lang geworden. 🙂

Es ist wieder mal eine kunterbunte Auswahl geworden mit verschiedenen Genres und für verschiedene Geschmäcker. Vielleicht fällt euch auf, dass auch einige Bücher über Martin Luther dabei sind. Da in diesem Jahr das 500-jährige Jubiläum der Reformation gefeiert wird, wollte ich auch bei den Neuerscheinungen auf dieses Thema ein Augenmerk legen.

Wie immer interessiert mich nun: Habt ihr Lesepläne für diesen Monat? Gibt es einen neuen Titel, den ihr auf jeden Fall lesen möchtet?

Bei mir wird es wahrscheinlich „Licht“ von Anthony McCarten sein und der neue Roman von Zsuzsa Bánk: „Schlafen werden wir später“. Außerdem noch eins der Jugendbücher. Vielleicht „Mehr Schwarz als Lila“? Mal schauen.

PS: Weitere tolle Übersichten mit Neuerscheinungen findet ihr bei Anna von Buchstabenträumerei und Miriam von Tthinkttwice.

Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Lesemonat Februar!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Etwas von der Größe des Universums“ von Jón Kalman Stefánsson
Etwas von der Größe des Universums

1. Februar 2017 // 24,00 EUR

Am Beginn der Geschichte steht der Tod, doch in Wahrheit zelebriert dieser Roman das Leben: über mehrere Generationen hinweg wird von Ari und seiner Familie erzählt; von der Leidenschaft zwischen Mann und Frau, von verbotener Liebe, Gewalt, Kummer, Betrug und Bedrückung. In Aris Familie werden Glück und Unglück eben gleichermaßen von einer Generation in die nächste gereicht. Am vorläufigen Ende dieser Reihe steht Ari selbst, auf dem Weg zu seinem Vater, mit dem er noch eine Rechnung offen hat, bevor dieser stirbt.

Jon Kalman Stefánsson vermag diese raue Schönheit des Lebens, die auch der isländischen Landschaft eingeschrieben ist, in seiner archaischen und ergreifenden und dann doch wieder vollkommen heutigen und humorvollen Prosa einzufangen wie kaum eine anderer Autor seiner Generation.                   (Quelle: Piper)

♥ ♥ ♥

„Gar nichts von allem“ von Christian Duda
Gar nichts von allem

6. Februar 2017 // 12,95 EUR

• Ab 11 Jahren •

Der 11jährige Magdi ist glühender Fan des Boxers Mohammed Ali. Denn Ali ist stark, fair und einfach unbesiegbar. Ganz anders als Vater. Der buckelt nach oben und tritt nach unten. Unten, da stehen Magdi und seine drei Geschwister. Und Mutter. Was den arabischen Vater und die deutsche Mutter eint, ist der Wille, »gebührliche« Kinder großzuziehen. Bloß nicht unangenehm auffallen! Deshalb müssen Magdi und seine Geschwister besser sein als die anderen. Und wenn sie nicht besser sind, dann hilft Vater nach.
Christian Duda blickt zurück in die 1970er Jahre und erzählt eine Geschichte von damals, die aktueller ist denn je. Eine Geschichte über ein Kind in der Zange zwischen gesellschaftlichen Ressentiments und innerfamiliärem Druck. Über Erwartungen, Ängste und die große Kraftanstrengung, seinen eigenen Weg zu gehen. (Quelle: Beltz & Gelberg)

♥ ♥ ♥

„Feuerherz“ von Katja Kettu

10. Februar 2017 // 20,00 EUR

Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisige Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunisten eingelassen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Norden und Osten, bis zu den brutalen Vorkuta-Gulags, zur Wolga und schließlich nach Kazan, zum Volk der Mari. Mit sich trägt sie ein Geheimnis, das ihr wichtiger ist als ihr eigenes Leben. Russland, 2015. Die Finnin Verna hat ihren lange vermissten Vater gesucht, doch sie kommt zu spät: Er ist tot. Verna versucht herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. In einem kleinen Mari-Dorf trifft sie eine alte Frau, die ihr hilft, aber gleichzeitig etwas vor ihr zu verbergen scheint. Zwei starke Frauen und ein Volk, das sich gegen alle Widerstände zu behaupten versucht. Ein großer, sprachgewaltiger Roman, der von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg erzählt. (Quelle: Ullstein)

♥ ♥ ♥

„Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4“ von Caitlin Moran
Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4

13. Februar 2017 // 7,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Morag Narmo (15) hat keine Lust mehr auf Schule. Sie und ihre vier jüngeren Geschwister würden eher den Kopf in den Müllschlucker stecken, als sich weiter mit akademischen Inhalten zu quälen. Die fünf sind dann allerdings doch über alle Maßen erstaunt und beglückt zugleich, als ihre Eltern sie tatsächlich aus der Schule nehmen und sich mit ihnen in das Abenteuer Home- Schooling stürzen. Aber mit fünf Kindern, zwei schwer erziehbaren Haustieren, einigen sehr exzentrischen Marotten und einem immerwährend gähnenden Loch in der Familienkasse entwickelt sich das Unternehmen unweigerlich zum Totalchaos. (Quelle: cbt)

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„Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ von Emily Trunko / Lisa Congdon

13. Februar 2017 // 14,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken. (Quelle: Loewe)

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„Ringelbeats“ von Christian KUNO Kunert
Ringelbeats

13. Februar 2017 // 19,99 EUR

Bierselig genießt der einstige Clown Jacobus Kubisch seinen Ruhestand. Bis sich ein Unbekannter seiner Biografie bemächtigt und damit hausieren geht. Warum nicht? Schließlich hat Kubisch einst Courage gegen die Obrigkeit bewiesen, war ein Mann des offenen Wortes und kann mit einem Gefängnisaufenthalt aufwarten. Und das kann nun wirklich nicht jeder. Kubisch fühlt sich geschmeichelt, glaubt sogar an sein Comeback. Als mysteriöse Dinge geschehen, mischt sich Argwohn in seine Euphorie. Die Wahrheit ist fantastischer, aber auch ernüchternder als vorstellbar. Eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens. (Quelle: Eulenspiegel)

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„Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue
Das geträumte Land

16. Februar 2017 // 22,00 EUR

Imbolo Mbues hochgelobtes Debüt erzählt die unvergessliche Geschichte zweier Familien unterschiedlicher Herkunft, die in New York kurz vor der Bankenkrise aufeinandertreffen. Die Lehman-Brothers-Pleite bringt nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Wertesystem gehörig durcheinander.

Jende Jonga hat es endlich geschafft, seine Frau und seinen kleinen Sohn aus Kamerun nach Amerika zu holen. Das Glück scheint komplett, als Jende den Job als Chauffeur von Clark Edwards, einem Manager der Lehmann Brothers Bank, ergattert. Und Mrs Edwards engagiert Jendes Frau sogar als Haus- und Kindermädchen in ihrem Sommerhaus in den Hamptons. Die beiden Familien könnten unterschiedlicher nicht sein und wollen doch dasselbe: ihren Kindern eine gute Zukunft bieten. Allerdings ist das Leben der Bankerfamilie längst nicht so perfekt und glamourös, wie es zunächst scheint. Als Lehman Brothers pleitegeht, ist die Fassade nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Die Jongas versuchen verzweifelt, Jendes Job zu retten – auch um den Preis ihrer Ehe. Das Leben der beiden Paare wird dramatisch auf den Kopf gestellt und Jende sieht sich gezwungen, eine unmögliche Entscheidung zu treffen.

Ein hochaktueller, brillant geschriebener Roman über Familie, Immigration, Heimat und Gesellschaft, der uns alle angeht. (Quelle: KiWi)

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„Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes
Der Lärm der Zeit

16. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.

Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?

Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt. (Quelle: KiWi)

♥ ♥ ♥

„Ein Himmel voller Sterne“ von Marie-Sabine Roger

17. Februar 2017 // 20,00 EUR

Merlin ist Autor einer erfolgreichen Comic-Reihe. Mit seiner Frau Prune und dem Kater Pantoffel bezieht er ein Traumhaus auf dem Land. Zwar gibt es nach elf Uhr vormittags kein warmes Wasser, und der Klempner Herr Tjalsodann lässt sich nicht blicken, aber davon abgesehen ist ihr Glück perfekt. Bis eines Tages Merlins bester Freund Laurent stirbt, Vorbild für seinen Comic-Helden Wild Oregon. Laurents letzter Wunsch: Wild Oregon soll im nächsten Band endlich die Liebe seines Lebens finden und es bitte nicht – wie er selbst – verbocken. Doch Merlin will die Arbeit einfach nicht gelingen: Laurents hinterlistige Katze Zirrhose sorgt für Unruhe im Haus, vor allem aber will Merlin ohne Laurent einfach nichts einfallen. Ihm fehlt jegliche Inspiration – bis Laurents Onkel Albert mit 94 Jahren seinen zweiten Frühling erlebt und sich verliebt. Langsam geht Merlin auf, dass er sich ganz falsche Vorstellungen von der wahren Liebe gemacht hat … (Quelle: Atlantik)

♥ ♥ ♥

„Luther – Leben und Wirkung“ von Friedrich Schorlemmer

17. Februar 2017 // 12,99 EUR

Martin Luther war ein im Glauben verwurzelter Mensch, rebellisch als von seinem Gewissen geleiteter Einzelner, unerschrocken aus Fröhlichkeit. Er war ein Kirchen- und Sozialreformer, mit seiner Bibelübersetzung wurde er zum Sprachschöpfer.
Friedrich Schorlemmer beschreibt Luthers faszinierende Persönlichkeit in all ihren Facetten: den unbeugsamen Mönch, den streitbaren Publizisten, den begnadeten Prediger, treusorgenden Freund, Ehemann und Hausvater. Und er zeigt, wie viel Erkenntnis, Trost und Ermutigung wir aus Luthers Schriften bis heute schöpfen können. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina

17. Februar 2017 // 22,95 EUR

Suleika ist eine tatarische Bäuerin. Eingeschüchtert und rechtlos lebt die Mutter von vier im Säuglingsalter gestorbenen Kindern auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, das Sibirien der von Stalin Ausgesiedelten. Ein anrührendes und meisterhaftes Debüt, das in 21 Sprachen übersetzt ist. (Quelle: Aufbau)

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„Mehr Schwarz als Lila“ von Lena Gorelik

17. Februar 2017 // 19,95 EUR

• Ab 12 Jahren •

Mit 17 ist das Leben schwer. Dass man, wie Alex, mehr Schwarz als Lila trägt, mit einem schweigenden Vater und einem Papagei lebt und nur den einzigen Schulfreund Paul hat, macht es kaum leichter. Aber dann taucht Herr Spitzing auf, der junge Referendar, den sogar Alex gut findet. Auf der Klassenfahrt nach Polen jedoch macht Herr Spitzing ihr klar, dass sie nur seine Schülerin ist, Paul dagegen, dass er für sie gern mehr wäre als nur ein Freund. Von tausend Gefühlen überrannt, küsst Alex ihren Lehrer – am unpassendsten Ort der Welt, in der Gedenkstätte Auschwitz. Jemand fotografiert, das Bild geistert durchs Netz, und plötzlich reden alle über Alex und die Jugend von heute, der Papagei entfliegt, Paul verschwindet, und Alex erkennt: «Das ist jetzt mein Film, und ich muss die beiden finden.» – Lena Gorelik erzählt von einer überforderten 17-Jährigen, die der Welt mit Witz und einer Spur notwendigem Stolz gegenübertritt. Wie nebenher wirft sie Fragen auf – wie kann man Geschichte vermitteln, wie Erinnerung? Vor allem aber geht es ums Erwachsenwerden und um die komplizierten Bilder, die wir von uns selbst und anderen haben. Ein packender, jugendlich glühender Roman für jüngere wie für erwachsene Leser. (Quelle: Rowohlt)

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„Eindeutiger Versuch einer Verführung“ von Alissa Walser
Eindeutiger Versuch einer Verführung

20. Februar 2017 // 17,00 EUR

„Sie würde gerne weglaufen, hat aber keinen Grund. Natürlich könnte sie auch ohne Grund weglaufen. Doch ohne Grund fürchtet sie, ihr Aufbruch würde im Sande verlaufen.“ Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter ¬– Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist. (Quelle: Hanser)
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„Warten auf Goebbles“ von Bernd Schroeder
Warten auf Goebbels

20. Februar 2017 // 22,00 EUR

Anfang 1945, Berlin steht in Flammen. Doch die UFA dreht einen Film über den Tag, an dem der Führer mit seinem Volk den Sieg feiern wird. Ein Motorrad saust durch schöne Kulissen, der Vater zeigt seinem Sohn, wofür er in Russland gekämpft hat. Noch einmal wird den Deutschen Mut gemacht, Mut im letzten Augenblick. Während der 2. Weltkrieg auf sein Ende zu tobt, spielen berühmte Schauspielerinnen und ehrgeizige Statisten, schwule Stars und diktatorische Regisseure immer weiter. Und das Schlimmste: Goebbels spielt Goebbels. Das Warten beginnt. Bernd Schroeders verblüffender Roman bringt das Lächerliche und das Grauenvolle zusammen, er spiegelt die große Katastrophe in einem grotesken Endspiel. (Quelle: Hanser)

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„Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ von Radek Knapp
Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

20. Februar 2017 // 16,00 EUR

In seinem einzigartigen Stil erzählt Radek Knapp von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden. (Quelle: Deuticke)

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„Strandbadrevolution“ von Kurt Palm
Strandbadrevolution

20. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor. Während sein Vater meistens in der Garage beschäftigt ist und seine Mutter die Tiefkühltruhe zum Bersten anfüllt, sollte Mick eigentlich für die Französisch-Nachprüfung lernen, lässt sich jedoch von zwei bislang im Bad noch nie gesichteten Mädchen ablenken. Doch schließlich endet dieser Sommer nicht nur für Candy, den jüngsten der Freunde, mit einer Katastrophe. Kurt Palm erzählt, wie lange ein Sommer in der Provinz in Österreich sein kann und wie kurz und unerbittlich das Leben.                   (Quelle: Deuticke)

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„Lanz“ von Flurin Jecker
Lanz

20. Februar 2017 // 18,00 EUR

In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: die seit der Trennung der Eltern gespaltene Familie, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz, seine Probleme mit dem Erwachsenwerden … Und dann sind da noch die misslungenen Annäherungsversuche an Lynn, derentwegen er sich überhaupt erst für den Blogger-Kurs angemeldet hat. Mit einem unwiderstehlichen Sog erzählt Flurin Jecker in seinem Debütroman von einem Jungen, der die Zumutungen der Welt kommentiert, und das in einer eigenwilligen und wuchtigen, restlos glaubwürdigen Sprache. (Quelle: Nagel & Kimche)

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„Das Leben wartet nicht“ von Marco Balzano
Das Leben wartet nicht

22. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ninetto war noch ein Kind, als er allein von Sizilien nach Mailand kam, um Arbeit zu suchen. Ein furchtloser Junge mit der Sonne des Südens im Herzen. Obwohl er noch zu klein war für das Fahrrad, fand er sogleich eine Anstellung als Bote. Heute, über fünfzig Jahre später, erkennt sich Ninetto in den Neuankömmlingen aus China und Nordafrika wieder. Sie haben dieselben Träume wie er damals. Und setzen alles daran, sie zu verwirklichen. (Quelle: Diogenes)

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„Licht“ von Anthony McCarten
Licht

22. Februar 2017 // 24,00 EUR

›Licht‹ ist die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Männern, die sich treffen, um gemeinsam die Welt zu verändern. Der eine bringt mit seiner Erfindung weltweit Licht ins Dunkel, der andere ist ein Genie des Geldes. Doch während J. P. Morgan aus der Beziehung als reichster Mann der Welt hervorgeht, lässt sich der Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, von der schillernden Welt seines Partners verführen und setzt nicht nur seine Erfindungskraft, sondern auch seine Liebe und sein Seelenheil aufs Spiel. (Quelle: Diogenes)

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„Der Mann, der zu träumen wagte“ von Graeme Simsion

23. Februar 2017 // 19,99 EUR

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht?
Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück?
Keiner schreibt so unnachahmlich über Männer und Gefühle wie ›Das Rosie-Projekt‹-Autor Simsion.
Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?
Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen. (Quelle: Fischer Krüger)

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„Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

23. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?
Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens (Quelle: Fischer KJB)

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„Fast eine Familie“ von Bill Clegg

23. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen.
Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA. Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden.
Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien.
Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen.
Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist. (Quelle: S. Fischer)

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„Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk

23. Februar 2017 // 24,00 EUR

Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen.
Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist.
Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung, Freiheit und Glück. Beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als noch nicht sterben. Aber was machen sie jetzt mit diesem Leben, dessen Weg sie zur Hälfte schon gegangen sind? Und was macht das Leben mit ihnen? (Quelle: S. Fischer)

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„Das Buch der Spiegel“ von E.O. Chirovici
Das Buch der Spiegel

27. Februar 2017 // 20,00 EUR

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen …                  (Quelle: Goldmann)

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„Der Tag X“ von Titus Müller
Der Tag X

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Seit ihr Vater als Wissenschaftler zu einem Leben im fernen Russland gezwungen wurde, passt Nelly sich ihrer Ostberliner Umgebung immer weniger an. Sie engagiert sich in einer kirchlichen Jugendorganisation und wird im Frühjahr 1953 kurz vor dem Abitur von der Schule geworfen. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden. (Quelle: Blessing)

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„Herzenssache und Gottesmut“ von Michael Kuch
Herzenssache und Gottesmut

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Ich muss nichts tun – Gott ist immer schon an meiner Seite. Wie fand Luther in dieses Grundvertrauen und was bedeutete es? Michael Kuch erschließt auf unnachahmliche Weise, was eigentlich das Besondere am Glauben des Reformators ist. Und diese Erfahrung ist nicht von Gestern. Luther erlebte eine Befreiung, wie sie Menschen immer schon ersehnt haben und heute noch ersehnen. Er ist ein Zeitgenosse der spirituell Suchenden!                                 (Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

♥ ♥ ♥

„Wenn nachts der Ozean erzählt“ von Zana Fraillon
Wenn nachts der Ozean erzählt

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Subhi ist ein Flüchtlingskind, geboren in einem Auffanglager. Seine Welt beschränkt sich auf einen staubigen Flecken Erde hinter einem Maschendrahtzaun. Aber wenn alle schlafen, dann träumt Subhi vom Nachtmeer, das zu seinem Zelt kommt und ihm Schätze bringt. Eines Tages bringt es ihm Jimmie. Das Mädchen Jimmie lebt auf der anderen Seite des Zauns, fühlt sich jedoch genauso verloren und einsam wie Subhi. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Am Ende müssen beide mutiger sein als je zuvor, um sich und der Welt neue Hoffnung zu geben. (Quelle: cbt)

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„Ein Museum nur für mich“ von Emma Lewis
Ein Museum nur für mich

27. Februar 2017 // 14,99 EUR

• Ab 4 Jahren •

Was ist eigentlich ein Museum? Ein Gebäude voller alter Dinge aus der ganzen Welt? Ein Garten mit exotischen Pflanzen? Ein Haus, an dessen Wänden viele, viele Bilder hängen? Ein kleines Mädchen besucht die unterschiedlichsten Arten von Museen, steht staunend vor gefiederten Pflanzen und riesigen Käfern, träumt davon, wer die antiken Töpfe und Tassen einst in Händen gehalten hat, und bewundert moderne Gemälde, bei denen jedem Besucher ein anderes gefällt. Aber ihr Lieblingsmuseum hat sie zu Hause immer um sich: ihre eigenen Dinge. Die frischen Illustrationen von Emma Lewis und der anregende Mitmachteil führen Kinder spielerisch an Museen und Sammlungen heran. (Quelle: Prestel)

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„Das Mädchen mit dem Löwenherz – Ein Thriller aus der Zeit Martin Luthers“ von Jürgen Seidel
Das Mädchen mit dem Löwenherz

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •
Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther! (Quelle: cbj)

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„Geburtstag – Kurzgeschichten“ von Rafik Schami (Hg.)

28. Februar 2017 // 20,00 EUR

Wer entscheidet über den Tag der eigenen Geburt? Wie wichtig ist es für das Lebensglück, unter welchem Sternzeichen man geboren wurde? Warum kann ein Eisbär in Menschengestalt das schönste Geschenk überhaupt sein? Wie sorgt man für den perfekten Eklat bei der Geburtstagsfeier des untreuen Ehemanns? Wie lautet der ehrlichste Enkelinnen-Wunsch aller Zeiten zum Wiegenfest des betagten Uropas? Wie kommt es, dass ein pensionierter Steuerbeamter den Geburtstagskalender als Lebensinhalt entdeckt? Und was geschieht, wenn man seinen Geburtstag auf der Flucht im Zug verbringt? Rafik Schami, Monika Helfer, Franz Hohler, Root Leeb, Michael Köhlmeier und Nataša Dragnic. kennen die Antwort, und sie erzählen davon: mit kreativer Energie und poetischer Sprachkraft, mal nachdenklich, mal humorvoll – in Kurzgeschichten, die starke Bilder erschaffen, den Geburtstag feiern und den Gabentisch jedes Literaturliebhabers bereichern. (Quelle: ars vivendi)

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Cute fox and funny elk reading books on bench. Vector isolated illustration

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*Taschenbuchalarm* NEU im Taschenbuchformat – Winter 2016/17

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Heute möchte ich euch auf einige lesenswerte Bücher aufmerksam machen. Es sind Bücher, die es in der gebundenen Ausgabe bereits seit einiger Zeit gibt und die nun – oder demnächst – auch im preisgünstigeren Taschenbuchformat erhältlich sind.

Einige der Titel kenne ich und empfehle sie gerne weiter – wie „Eleanor & Park“, „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ und „Auerhaus“. Zwei gehören sogar zu meinen Highlights aus dem letzten Jahr („Ein Leben mehr“ und „Applaus für Bronikowski“) und ein paar andere stehen seit längerem auf meiner Wunschliste.

Vielleicht habt ihr ja schon einen dieser Romane gelesen und könnt ihn weiterempfehlen? Oder gibt es einen Titel, den ihr bisher noch nicht auf dem Schirm hattet und der jetzt euer Interesse geweckt hat?

Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern!

 

Mit einem Klick auf die unten aufgelisteten Cover gelangt ihr zur Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Eleanor und Park“ von Rainbow Rowell
Coverbild Eleanor & Park von Rainbow Rowell, ISBN-978-3-423-62639-2

11. November 2016 // 9,95 EUR

Selten liest man über die erste Liebe so zart, so beglückend, wird sie so umwerfend einzigartig und schön beschrieben

Als Eleanor und Park sich zum ersten Mal im Schulbus treffen, kann von Zuneigung keine Rede sein. Dass sie sich gar ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann. Anfangs vorsichtig und zaghaft tauschen Eleanor und Park Comics, Musik und Meinungen aus, und sie werden ein Liebespaar. Eines, das man nicht vergisst. (Quelle: dtv)

♥ ♥ ♥

„Charlotte“ von David Foenkinos
Charlotte

14. November 2016 // 10,00 EUR

»Das ist mein ganzes Leben« – mit diesen Worten übergibt Charlotte einem Vertrauten 1942 einen Koffer voller Bilder. Sie erzählen ihre viel zu kurze Geschichte: von der Kindheit im Berlin der 20 Jahre, dem frühen Tod der Mutter, dem Zugang zu Berlins Künstlerkreisen durch die neue Frau des Vaters, dem Studium an der Kunstakademie, dem Leben als Malerin. Und dann: Flucht vor den Nationalsozialisten nach Südfrankreich, Leben im Exil, aber auch Liebe und Hochzeit. Nur ihre Bilder überleben – und damit ihre Geschichte, die David Foenkinos anrührend erzählt. Charlotte ist das Porträt eines verheißungsvollen Lebens, das viel zu früh beendet wurde. (Quelle: Penguin)

♥ ♥ ♥

„Liebe mit zwei Unbekannten“ von Antoine Laurain
9783426517451

1. Dezember 2016 // 10,99 EUR

 Eine charmante und ungewöhnliche Liebesgeschichte mit viel Pariser Charme und ein Bestseller in Frankreich und Deutschland!
Als der Pariser Buchhändler Laurent eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit eine elegante Damen-Handtasche liegen sieht, schaut er nur hinein, um die Tasche zurückgeben zu können. Er findet allerdings nur einen Vornamen als Widmung in einem Buch: Laure. So beginnt Laurents Spurensuche quer durch Paris, denn Laure hat in ihrer Tasche auch ein kleines Notizbuch, in dem sie ihre geheimsten Gedanken notiert. Und je mehr Laurent über Laure erfährt, desto sicherer weiß er: Er muss diese Frau kennenlernen. Doch darf er einfach so in ihr Leben eindringen? (Quelle: Knaur)

♥ ♥ ♥

„Der dunkle Fluss“ von Chigozie Obiama

5. Dezember 2016 // 9,99 EUR

Vielfach preisgekrönt, übersetzt in 25 Sprachen: Benjamin und seine Brüder leben in der Nähe eines gefährlichen Flusses. Als ihr Vater die Familie verlassen muss, verstoßen sie gegen sein Verbot, sich dem Gewässer zu nähern. Die Fische, die sie dort fangen, sind Vorboten einer Tragödie. Ein faszinierendes Familiendrama und eine sprachmächtige Fabel über das Schicksal Nigerias. Von Afrikas neuem großen Erzähler. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Mein Herz und andere schwarze Löcher“ von Jasmine Warga
Mein Herz und andere schwarze Löcher

8. Dezember 2016 // 9,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden
Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich … Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe. (Quelle: S. Fischer Verlage)

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„Dschihad Calling“ von Christian Linker
Coverbild Dschihad Calling von Christian Linker, ISBN-978-3-423-71723-6

9. Dezember 2016 // 8,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Der 18-jährige Jakob greift ein, als ein Mädchen mit Gesichtsschleier von rechten Hooligans belästigt wird – und verliebt sich in die blauen Augen der Unbekannten. Auf einem Pressebild erkennt er sie später wieder: Samira ist Mitglied eines Salafisten-Vereins. Trotzdem versucht Jakob Kontakt aufzunehmen und gerät so an Samiras Bruder Adil, der mit den Gotteskriegern des Islamischen Staates sympathisiert. Obwohl für Jakob zunächst undenkbar, fühlt er sich doch angezogen vom Gedankengut und der Lebensgemeinschaft der Salafisten. Dagegen stoßen ihn die Kälte und Konsumorientiertheit seiner eigenen Umgebung immer mehr ab. Jakob radikalisiert sich, bricht alle alten Kontakte ab und konvertiert. Aber will er wirklich mit Adil nach Syrien ziehen? (Quelle: dtv)

♥ ♥ ♥

„Die Raben“ von Tomas Bannerhed
Die Raben

12. Dezember 2016 // 10,99 EUR

Småland in den 70er Jahren: Vögel sind Klas Leidenschaft, er ist ein Vogelbeobachter. Ihr Flug ist für ihn wie eine Verheißung von Freiheit, tage- und nächtelang hält er nach ihnen Ausschau, lauscht ihren Rufen. Klas liebt die Vögel, weil er so wenigstens für kurze Zeit der schweren Feldarbeit und seinem schwierigen, zunehmend irrer werdenden Vater entfliehen kann. Klas soll später einmal den Hof übernehmen. Aber seine Träume sehen anders aus. Er sucht die Einsamkeit der Wälder und begeistert sich für die Eleganz von Raben. Spricht das für seinen eigenen Irrsinn? (Quelle: btb)

♥ ♥ ♥

„Sungs Laden“ von Karin Kalisa
9783426305669

2. Januar 2016 // 9,99 EUR

Der Bestseller von Karin Kalisa ist ein Sommer-Roman mit Tiefgang für jede Lebenslage. Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern erzählt Karin Kalisa von traumhaften Verwandlungen im Berlin unserer Tage. Ausgehend vom kleinen vietnamesischen Laden des studierten Archäologen Sung nimmt eine Völkerverständigung der ganz eigenen Art ihren Lauf. Urberliner und Nachkommen der vietnamesischen Vertragsarbeiter verbünden sich in einer spielerischen Alltagsrevolution: Brücken aus Bambus spannen zwischen den Häusern, Parkwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Das Unglaubliche geschieht: Gute Laune herrscht in der Metropole! Eine Utopie, natürlich. Aber von unserer Gegenwart gar nicht so weit entfernt.                    (Quelle: Droemer)

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„Die Glücklichen“ von Kristine Bilkau
Die Glücklichen

9. Januar 2017 // 9,99 EUR

Isabell und Georg sind ein Paar. Ein glückliches. Wenn die Cellistin Isabell spätabends von ihren Auftritten mit dem Orchester nach Hause geht oder der Journalist Georg von seinem Dienst in der Redaktion auf dem Heimweg ist, schauen sie oft in die Fenster fremder Wohnungen, dringen mit ihren Blicken in die hellen Räume ein. Bei abendlichen Spaziergängen werden sie zu Voyeuren. Regalwände voller Bücher, stilvolle Deckenlampen, die bunten Vorhänge der Kinderzimmer. Signale gesicherter Existenzen, die ihnen ein wohliges Gefühl geben. Das eigene Leben in den fremden Wohnungen erkennen. Doch das Gefühl verliert sich.
Mit der Geburt ihres Sohnes wächst nicht nur ihr Glück, sondern auch der Druck und die Verunsicherung. Für Isabell erweist sich die Rückkehr in ihren Beruf als schwierig: Während des Solos zittern ihre Hände, nicht nur am ersten Abend, sondern auch an den folgenden. Gleichzeitig verdichten sich in Georgs Redaktion die Gerüchte, der Verlag würde die Zeitung verkaufen. Währenddessen wird ihr Haus saniert. Im Treppenhaus hängt jetzt ein Kronleuchter, im Briefkasten liegt eine Mieterhöhung. Für die jungen Eltern beginnt damit ein leiser sozialer Abstieg. Isabell und Georg beginnen mit einem Mal zu zweifeln, zu rechnen, zu vergleichen. Jeder für sich. Je schwieriger ihr Alltag wird, desto mehr verunsichert sie, was sie sehen. Die gesicherten Existenzen mit ihren geschmackvollen Wandfarben sagen jetzt: Wir können, ihr nicht. Was vertraut und selbstverständlich schien – die Cafés, Läden, der Park, die Spielplätze mit jungen Eltern –, wirkt auf einmal unzugänglich. Gegenseitig treiben sich Isabell und Georg immer mehr in die Enge, bis das Gefüge ihrer kleinen Familie zu zerbrechen droht.
Kristine Bilkau zeichnet in ihrem Debütroman »Die Glücklichen« das präzise Bild einer nervösen Generation, überreizt von dem Anspruch, ein Leben ohne Niederlagen zu führen, die sich davor fürchtet, aus dem Paradies vertrieben zu werden. (Quelle: btb)

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„Der schmale Pfad durchs Hinterland“ von Richard Flanagan
Der schmale Pfad durchs Hinterland

12. Januar 2017 // 12,00 EUR

Preisgekrönt entfachte Richard Flanagans Roman weltweit einhellige Begeisterung: Sein Held ist Dorrigo Evans, ein begabter Chirurg, dem eine glänzende Zukunft bevorsteht. Als der Zweite Weltkrieg auch Australien erreicht, meldet er sich zum Militär. Doch der Krieg macht keine Unterschiede, und während Dorrigo in einem japanischen Gefangenenlager mit seinen Männern gegen Hunger, Cholera und die Grausamkeit des Lagerleiters kämpft, quält ihn die Erinnerung an die Liebe zu der Frau seines Onkels. Bis er einen Brief erhält, der seinem Leben eine endgültige Wendung gibt. (Quelle: Piper)

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„Die Stille unter dem Eis“ von Rachel Weaver
Die Stille unter dem Eis

12. Januar 2016 // 10,00 EUR

Anna trampt durch Alaska, als der junge Fischer Kyle sie auf der Straße aufsammelt und in seinem Pick-up mitnimmt. Sie werden ein Liebespaar. Als man ihnen anbietet, den Winter in einem abgelegenen Leuchtturm auf einem kleinen Felsen vor der Küste Alaskas zu verbringen, stimmen sie zu. Das perfekte Abenteuer für das junge Paar. Doch in der Einsamkeit der Wildnis und dem immer gandenloser hereinbrechenden Winter Alaskas wird klar, dass beide ihre Geheimnisse haben … (Quelle: Piper)

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„Über den Winter“ von Rolf Lappert
Coverbild Über den Winter von Rolf Lappert, ISBN-978-3-423-14548-0

13. Januar 2016 // 11,90 EUR

Lennard Salm ist fünfzig und ein international durchaus erfolgreicher Künstler, doch richtig angekommen ist er nicht, weder äußerlich noch innerlich. Als seine ältere Schwester stirbt, kehrt er zurück nach Hamburg, die Stadt seiner Kindheit, und in die Familie, der er immer entfliehen wollte. So schnell wie möglich will er wieder zurück in sein eigenes Leben – aber was ist das eigentlich? In einem bitterkalten Winter in Hamburg-Wilhelmsburg entdeckt Lennard Salm, dass seine Eltern und Geschwister ihm mehr bedeuten, als er je für möglich gehalten hätte. (Quelle: dtv)

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„Der Dieb“ von Fuminori Nakamura
Der Dieb

25. Januar 2016 // 12,00 EUR

Er betreibt sein Metier in den belebten Straßen Tokios und den überfüllten Wagen der U-Bahn. Er stiehlt mit kunstvollen, fließenden Bewegungen. Der Diebstahl ist der Kick in seinem Leben, das Gefühl, seinem Schicksal zu entrinnen – für den Moment. Doch seine dunkle Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ein grandioser Thriller und eine dunkle, abgründige Geschichte über Schicksal und Einsamkeit. (Quelle: Diogenes)

♥ ♥ ♥

„Das Institut der letzten Wünsche“ von Antonia Michaelis
9783426515747

1. Februar 2017 // 9,99 EUR

Antonia Michaelis wunderbare Heldin, die verträumte Mathilda, arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Denn er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt. (Quelle: Knaur)

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„Applaus für Bronikowski“ von Kai Weyand
Applaus für Bronikowksi

13. Februar 2017 // 9,99 EUR

Nun ist Nies schon über dreißig, aber manchmal wirkt er noch alles andere als erwachsen. Er wirft lieber Eier und Tomaten an Hauswände, statt wie sein Bruder in einer Bank zu arbeiten. Und dass seine Eltern ihn als Kind ziemlich früh allein gelassen haben, taugt auch nicht ewig zur Entschuldigung, selbst wenn Nies an seinem trotzigen Spitznamen aus jener Zeit eisern festhält. Durch Zufall findet er doch noch einen ernst zu nehmenden Job: in einem Bestattungsinstitut. Was auch immer für Klischees existieren mögen – Bestattungshelfer ist ein hochabwechslungsreicher Beruf. (Quelle: btb)

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„Blutorangen“ von Verena Boos

17. Februar 2016 // 12,99 EUR

Für die junge Spanierin Maite ist das Studium in München vor allem eine Chance, ihrem konservativen Elternhaus zu entfliehen. Ihre Heimat Valencia, berühmt für den Handel mit makellosen Orangen, wird ihr allmählich fremd. Sie verliebt sich in Carlos, der aus einer deutsch-spanischen Familie stammt, und befreundet sich mit seinem Großvater Antonio. Der alte Emigrant berichtet von nie gehörten Ereignissen und erzählt doch nicht alles. Eines Tages wird aus der Zuhörerin eine Fragerin: Wie gelangte ihr Vater in eine deutsche Uniform? (Quelle: Aufbau)

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„Auerhaus“ von Bov Bjerg

17. Februar 2016 // 9,99 EUR

 Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth – School – Work – Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf – unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.
Bov Bjerg erzählt mitreißend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts wer ist als Notwehr gegen das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um Leben und Tod. (Quelle: Aufbau)

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„Ein Leben mehr“ von Jocelyne Saucier
Ein Leben mehr

6. März 2017 // 10,00 EUR

Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die sich in die nordkanadischen Wälder zurückgezogen haben. Von drei Männern, die die Freiheit lieben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Zuerst stößt eine Fotografin zu ihnen, sie sucht nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck. Kurze Zeit später taucht Marie-Desneiges auf, eine eigensinnige, zierliche Dame von achtzig Jahren. Die Frauen bleiben. Und während sie dem Rätsel um Boychucks Überleben nachgehen, entsteht etwas unter diesen Menschen, das niemand für möglich gehalten hätte.

Ein Leben mehr ist ein wundersam beseelter und berührender Roman, eine leidenschaftliche Hommage an die Liebe, die Freiheit und die Natur. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig und schön. (Quelle: Insel)

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„Ich heiße nicht Miriam“ von Majgull Axelsson

10. März 2017 // 12,00 EUR

An ihrem 85. Geburtstag bekommt Miriam Guldberg von ihrer Familie einen silbernen Armreif geschenkt, in den ihr Name eingraviert ist. Beim Anblick entfährt ihr der Satz: »Ich heiße nicht Miriam.« Niemand in ihrer Familie kennt die Wahrheit über sie. Niemand ahnt etwas von ihren Wurzeln. Doch an diesem Tag lassen sich die Erinnerungen nicht länger zurückhalten. Zum ersten Mal in ihrem Leben erzählt sie davon, wie sie als Roma unter den Nazis lebte, im KZ war und als vermeintliche Jüdin nach Schweden kam. (Quelle: List)

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„Das zerstörte Leben des Wes Trench“ von Tom Cooper

10. März 2017 // 12,00 EUR

Die Bewohner der kleinen Bayou-Stadt Jeanette ringen noch immer mit dem Überleben. Erst Hurrikan Katrina, dann das Unglück der Bohrplattform Deepwater Horizon. Und jeder Bewohner kämpft auf seine Art. Der Fischer Lindqvist jagt einem Kindertraum hinterher, einem Goldschatz. Die Brüder Toup nehmen eine Abkürzung zum Reichtum und bauen das beste Marihuana des Südens an, während Brady Grimes alle und jeden im Namen der Ölgesellschaft über den Tisch zieht. Und mittendrin Wes Trench, der seine Mutter an den Sturm und seinen Vater an die unermessliche Trauer verloren hat. Ein großer Roman, der packend und mit viel Liebe zu seinen störrischen, gebeutelten Figuren von Verlust erzählt und davon, was es heißt, allen Widrigkeiten zum Trotz weiterzumachen. (Quelle: Ullstein)

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Cute fox and funny elk reading books on bench

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*Rezension* Meine geniale Freundin / Elena Ferrante

Vor einigen Monaten brach in Deutschland unter LiteraturliebhaberInnen eine ansteckende Krankheit aus – das sogenannte „Ferrante-Fieber“. Ausgelöst wurde diese Krankheit durch das Erscheinen des Buches „Meine geniale Freundin“, dem Auftakt der vierteiligen Neapolitanischen Saga von Elena Ferrante. Lange ist es mir gelungen, mich vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Doch nun hat mich das Ferrante-Fieber auch erwischt. Allerdings nur in sehr milder Form, mit leicht erhöhter Temperatur. Die erwarteten Fieberschübe blieben bei mir aus …

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Suhrkamp / gebundenes Buch mit Schutzumschlag / 422 Seiten / 29.08.2016 / 22,00 EUR

Best Friends Forever

Als die 66-jährige Raffealla „Lila“ Cerullo von einem Tag auf den anderen spurlos verschwindet, beginnt ihre beste Freundin Elena, die Geschichte ihrer gemeinsamen Kindheit und Jugend sowie die ihrer Freundschaft niederzuschreiben. Damit beginnt auch die Neapolitanische Saga der gefeierten italienischen Autorin Elena Ferrante, die trotz (oder wegen?) ihres Erfolgs ein Leben in der Anonymität gewählt hat. Ferrante lässt ihre Protagonistin Elena „Lenù“ Greco erzählen: Von den Kinderjahren, die sie zusammen mit ihrer Freundin Lila im Rione, einem Stadtteil von Neapel, verbrachte. Von den Bewohnern des Rione, die teils gefürchtet, teils geachtet oder auch verachtet werden. Vom Wettbewerb um den Rang der Klassenbesten in der Grundschule. Von Streitigkeiten, Missgunst und Gewalt unter den Familien des Stadtviertels. Von den Veränderungen, die mit dem Älterwerden und der Pubertät einhergehen – körperlich und emotional. Und natürlich von ersten Liebelein, Eifersüchteleien und Beziehungskisten. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Freundschaft der beiden Mädchen, eine Freundschaft, die zwar beständig ist, aber dennoch von Höhen und Tiefen, von Nähe und Entfremdung geprägt wird.

Furore um Ferrante

Obwohl ich den Roman sehr gerne gelesen habe, kann ich den Hype um die Saga, diese Furore um Ferrante nicht völlig nachvollziehen. Beim Lesen habe ich mich des Öfteren gefragt, was den Reiz, was den Erfolg dieses Titels ausmacht. Liegt es am nostalgischen Charme, am italienischen Flair – schließlich ist die Geschichte im Italien der Fünfziger Jahre angesiedelt -, dass das Buch bereits seit etlichen Wochen die Bestsellerlisten beherrscht? Oder an den scharf gezeichneten Figuren der beiden Freundinnen, an ihrer faszinierenden Unterschiedlichkeit, ihrer Freundschaft, die über sechs Jahrzehnte bestehen bleibt? Ist es möglicherweise die Sehnsucht der Leserinnen und Leser nach solch einer innigen, treuen, dauerhaften Freundschaft, wie sie in „Meine geniale Freundin“ dargestellt wird? Oder liegt der Erfolg des Buches in dessen überzeugender Vermarktung begründet? Ich weiß es nicht. Tatsache ist jedoch, dass sich die Ferrante-Titel bestens verkaufen, und einen Grund dafür gibt es sicherlich.

Das gewisse Etwas … fehlt

Keine Frage – es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Ferrante schreibt unterhaltsam und fesselnd. Die Geschichte entwickelt eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Zwar gibt es keinen klassischen Spannungsbogen, keine nennenswerten Highlights in der Handlung. Trotzdem gelingt es der Autorin, ihre Leserschaft bei der Stange zu halten, mitzureißen, in ihren Ferrante-Bann zu ziehen. Auch ihre Charaktere setzt Ferrante sehr gekonnt in Szene. Besonders die Ich-Erzählerin und Protagonist Elena wird authentisch portraitiert – mit all ihrer Unsicherheit, ihrem Lerneifer, ihrem Neid gegenüber der Freundin und der gleichzeitigen Zuneigung zu Lila. Als Elena von ihrer Teenagerzeit erzählt, tut sie dies so glaubwürdig, dass ich mich selbst in diese Zeit zurückversetzt fühlte und mich in vielerlei Hinsicht mir ihr identifizieren konnte. Wie Elena kannte ich den zweifelnden und verzweifelnden Blick in den Spiegel, den brennenden Wunsch nach einer besten Freundin und das zermürbende Vergleichen mit anderen Mädchen.

Und doch: Mir persönlich hat bei diesem Buch das gewisse Etwas gefehlt, das meiner Meinung nach zu einem hervorragenden literarischen Werk gehört. Das gewisse Etwas, was für Ergriffenheit, Erstaunen, Erschütterung oder schlichtweg für restlose Begeisterung sorgt. Die Lektüre hat nichts davon bei mir ausgelöst. Die großen Erwartungen, die ich aufgrund des Hypes und diverser Lobeshymnen an den Roman hatte, wurden nicht erfüllt. Konnten wahrscheinlich gar nicht erfüllt werden, da sie einfach zu hoch waren … Das ist eben das Risiko, wenn ein Titel zu intensiv vermarktet und gehyped wird: Die Erwartungen der Leserschaft werden dermaßen in die Höhe geschraubt, dass das jeweilige Buch ihnen kaum vollständig gerecht werden kann.

Es geht weiter

Wie anfangs erwähnt, hat „Meine geniale Freundin“ zu erhöhter Temperatur bei mir geführt, wenn auch nicht zum Ferrante-Fieber. Aber immerhin! Ich werde mich also demnächst in die weiteren Bände der Saga vertiefen. Schließlich gab es am Ende dieses Auftaktes einige offene Fragen, sodass ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Elena und Lila weitergeht. Fieber hin oder her …

Der Folgeband „Die Geschichte eines neuen Namens“ ist am 10.01.2017 bei Suhrkamp erscheinen, Teil 3 („Die Geschichte der getrennten Wege“) und Teil 4 („Die Geschichte des verlorenen Kindes“) werden ab Mai beziehungsweise Oktober diesen Jahres erhältlich sein.

Weitere Besprechungen

Book Broker • Kopfkino • Read Pack

Schiefgelesen • LiteraturReich • Sounds & Books


Meine geniale FreundinKlappentext: Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen. Elena Ferrante hat ein literarisches Meisterwerk von unermesslicher Strahlkraft geschrieben, ein von hinreißenden Figuren bevölkertes Sittengemälde und ein zupackend aufrichtiges Epos – über die rettende und zerstörerische, die weltverändernde Kraft einer Freundschaft, die ein ganzes langes Leben währt. (Quelle: Suhrkamp) 

Das gleichnamige Hörbuch ist bei der Hörverlag erhältlich.


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*Rezension* Altes Land / Dörte Hansen

Dörte Hansens Debüt „Altes Land“ kam bereits im Februar 2015 auf den Büchermarkt, wurde von der deutschen Leserschaft sofort freudig angenommen und stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Nun habe ich es endlich auch gelesen – und das mit großer Begeisterung.

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Knaus / gebundenes Buch mit Schutzumschlag / 288 Seiten / 16.02.2015 / 19,99 €

Neu im Alten Land

Dörte Hansen erzählt in ihrem Roman von den Menschen des Alten Landes, einer Region in der Nähe von Hamburg. Im Vordergrund stehen die beiden Frauen Anne und Vera. Vera, die es im Kindesalter als Kriegsflüchtling ins Alte Land verschlagen hat, die seitdem dort in einem alten Bauernhaus lebt und der es nie gelungen ist, sich in ihrer neuen Heimat zuhause zu fühlen. Anne, die aus der großen Stadt – Hamburg – gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn aufs Land flüchtet, um bei ihrer Tante Vera Zuflucht zu suchen, weil ihr Mann sich in eine Andere verliebt hat. Die zwei Frauen sind zwar vom Charakter und Alter her sehr unterschiedlich, teilen jedoch das gleiche Schicksal – das der Einsamkeit, der Orientierungslosigkeit und das einer unverstandenen, ungeliebten Tochter. Beide sind Suchende, Ruhelose, scheinen ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden zu haben. Die Tatsache, dass Vera und Anne nun unter einem Dach leben, birgt Konfliktpotential, ebenso wie so manche Möglichkeit. Auf jeden Fall bietet sich ihnen die Chance auf ein Stückchen Veränderung, eine Chance, die sie zögernd und vorsichtig ergreifen.

Von Landmenschen und einer reizvollen Region

Auch wenn Vera und Anne die Protagonistinnen dieser Geschichte sind, so bringt die Autorin ihrer Leserschaft doch noch etliche andere Personen des Alten Landes näher. Es sind liebenswerte, kernige, exzentrische und verstockte Charaktere, durch die das Alte Land – sowohl das Buch als auch die Region – lebendig wird. Das ist der emsige Apfelbauer, der trotz aller Proteste seine Bäume mit Pestiziden bespritzt und ständig für den Erhalt seines Hofes kämpfen muss. Das ist der alte, verwitwete Hofbesitzer, der einsam und allein in seinem Reetdachhaus wohnt, weil seine drei Söhne ihn im Stich gelassen haben. Das ist der arrogante Journalist, der erst vor kurzem aufs Land gezogen ist – zurück zur Natur -, um die Idylle dort zu genießen und der sich für etwas Besseres hält. Und da ist seine Frau, die nach anfänglichem Enthusiasmus die Nase gestrichen voll hat von der Landluft und dem Landleben. Durch die geschickte Darstellung dieser – und weiterer – Personen bekommt man einen umfassenden und anschaulichen Eindruck von der Kultur und Geschichte des Alten Landes. Man lernt die Menschen dort ein Stück weit kennen, mit all ihren Liebenswürdigkeiten und Marotten. Auch die landschaftlichen Reize dieser Gegend kommen dabei nicht zu kurz. So möchte man am liebsten seinen Koffer packen und ins Alte Land reisen. Sei es auch nur für eine ganz kurze Weile.

Schnörkellos schön

„Altes Land“ ist ein Buch, das ich unheimlich gerne gelesen habe. Es ist ein ruhiges Buch, das einen dennoch mitreißt, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Geschichte ist sehr leise erzählt, vieles spielt sich zwischen den Zeilen ab und bleibt nur angedeutet, so stumm und zurückhaltend, wie man sich die Bewohner des Alten Landes vorstellt. Ich schätze solche Bücher sehr, die unaufdringlich und schnörkellos sind, die dem Leser Raum zum Denken und zur Interpretation lassen. Aber auch ein wenig Ironie, Spott und Humor lässt die Autorin in ihr Debüt einfließen, besonders wenn es um die Eigenheiten der Landmenschen und das Gehabe der Städter geht. Insgesamt bietet „Altes Land“ also eine wunderbare, anregende und kurzweilige Leseunterhaltung.

Wer sich auf eine (literarische) Reise ins Alte Land begeben möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

PS: Am 13.03.2017 erscheint übrigens die preisgünstigere Taschenbuch-Ausgabe im Penguin-Verlag.

Weitere Besprechungen

Die BuchbloggerinPapiergeflüsterBücherkaffeeDas graue Sofa


Altes LandKlappentext: Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen. (Quelle: KNAUS) 

Das gleichnamige Hörbuch ist bei Random House Audio erhältlich.


 

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Zitat zum Sonntag #71 aus: Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

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*ZITAT ZUM SONNTAG*

In dem Roman „Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre“ geht es um das Leben (und Sterben) in einem Amsterdamer Seniorenheim. Hendrik Groen berichtet in seinem Tagebuch über den – oft recht turbulenten – Alltag der Senioren, über die Herausforderungen eines alten Menschen, über kleine Intrigen unter den Bewohnern, über alte Freunde und neue Liebschaften. Seine Schilderungen sind mal heiter und mal ernst, mal humorvoll und mal traurig. Groen schreibt mit einer gewissen Leichtigkeit und lässt den Leser dennoch angerührt zurück.

Ich habe das Hörbuch vor ein paar Tagen beendet und kann es wärmstens weiterempfehlen. Hendrik Groen ist solch ein liebenswerter und reizender alter Herr – man möchte ihn am liebsten einmal fest in den Arm nehmen. Einige seiner Tagebucheinträge haben mich besonders beeindruckt. So gründet Hendrik Groen beispielsweise mit seinen Freunden einen Klub mit dem bezeichnenden Namen „Alt, aber nicht tot“. Die Mitglieder des Klubs treffen sich fast täglich auf einen Kaffee oder ein Glas Wein, unterstützen sich, wo sie nur können und unternehmen regelmäßig die aufregendsten Ausflüge zusammen. Diese Ausflüge stellen stets ein Highlight für die Senioren dar, und Hendrik Groen schreibt dazu:

Es ist wichtig, sich immer auf etwas Schönes freuen zu können. Das erhält einem die Lebenslust.

♥ ♥ ♥

Hörbuchcover Groen - Eierlikörtage

* Verlagsseite *

Das gleichnamige Buch ist bei Piper erschienen.

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Ich bewundere es sehr, wenn ältere Menschen nach vorne blicken, ihren Humor behalten und entfalten, wenn sie Lebensfreude und Lebenslust versprühen. Das empfinde ich als ganz und gar nicht selbstverständlich. Und daran möchte ich mir gern ein Vorbild nehmen.

Ich wünsche euch für die kommende Woche, dass es viele Momente für euch gibt, auf – und über – die ihr euch freuen könnt! 🙂

Herzlich,

Tina

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Unsere Highlights 2016

2016 aus Kinderhnden

Jetzt wird es aber endlich Zeit! Zeit für den Beitrag über unsere Lieblings-Bücher aus dem Jahr 2016.

Im vergangenen Jahr haben wir wieder ziemlich viel gelesen, und es waren einige Schätzchen dabei, die wir durchaus als Highlights bezeichnen können. Auch Noah hat sich im letzten Jahr viele, viele Stunden in Bücher vertieft und dabei – zum ersten Mal – mehrere richtig dicke Schmöker verschlungen. Insgesamt hat sich sein Leseverhalten ein wenig verändert. Waren es 2015 noch eher Kinderbücher, die ihn interessierten und begeisterten, greift er in den letzten Monaten vermehrt zu Jugendbüchern. Daher gehören zu seinen Highlights auch einige Titel, die eigentlich für Teenager empfohlen werden. Einerseits achte ich als Mama meistens auf die Altersempfehlungen, andererseits möchte ich meinem Kind auch nicht verbieten, bestimmte Bücher zu lesen. (Ich bin doch froh, dass er eine solche Leseratte ist.) Wichtig ist mir allerdings immer, dass wir uns über den Lesestoff austauschen, über den Inhalt, die Charaktere und manchmal auch über die Sprache reden. Das macht Spaß und ist außerdem ein verbindendes Element in unserer Mutter-Sohn-Beziehung.

Bei meinen Highlights – die wieder mal eine bunte Mischung verschiedener Genres darstellen – ist mir aufgefallen, dass ein Verlag besonders häufig vertreten ist. Es ist der Diogenes-Verlag, der 2016 zu einem meiner Lieblingsverlage geworden ist. Auch die Verlage Kein & Aber und Königskinder habe ich im vergangenen Jahr (besser) kennen und schätzen gelernt.

Wie sieht es bei euch aus: Welches ist eurer 2016-Lieblingsbuch? Gibt es einen Verlag, dessen Auswahl ihr besonders mögt? Vielleicht sogar einen Lieblingsverlag?

Für die kommenden 12 Monate wünschen wir euch eine Menge großartigen Lesestoff und zahlreiche schöne Lesestunden!

Herzliche Grüße

Noah und Tina

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Noahs Highlights

„Gregs Tagebuch 11 – Alles Käse!“ von Jeff Kinney
Gregs Tagebuch 11 - Alles Käse! - Jeff Kinney - Hardcover
Greg steht mächtig unter Druck. Seine Mom möchte unbedingt, dass er sich ein Hobby sucht, um „seinen Horizont zu erweitern“. Aber das Einzige, was Greg wirklich gut kann, ist Videospiele spielen. So ein Käse! Doch als Greg im Keller eine alte Videokamera findet, hat er die Idee: Zusammen mit seinem besten Freund Rupert will er einen Horrorfilm drehen und allen beweisen, was für ein großes Talent in ihm steckt. Sein Ziel: eines Tages reich und berühmt zu werden. Aber ob der Plan wirklich aufgeht? (Quelle: Baumhaus)

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„Super Nick 8 – Das war´s, du Nerd!“ von Lincoln Peirce

Super Nick - Das war’s, du Nerd!

Nick freut sich auf die Schule! Das ist eine Premiere und liegt ganz bestimmt nicht an Mrs Godfreys Unterricht. Die Sitzordnung wurde verändert! Nick sitzt jetzt neben Ruby. Der süßen Ruby, die seine Comics witzig findet und ihr Essen mit ihm teilt. Aber auch Randy, Nicks Erzfeind, hat ein Auge auf Ruby geworfen. Klar werden da ein paar Fäuste geschwungen. Doch dann stehen Nick und seine Freunde vor dem entscheidenden Frisbee-Spiel gegen die Kinder von der Jefferson High. Nach 37 Niederlagen in Folge müssen sie dieses Match unbedingt gewinnen. Dafür brauchen sie allerdings Randy in der Mannschaft und Nick muss sich zusammenreißen wie noch nie … (Quelle: cbj)

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„Pala“ (Trilogie) von Marcel van Driel 

     

Inhalt (Band 1): Die Regeln des Spiels sind gnadenlos: Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert, bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann. (Quelle: Oetinger)

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„Maze Runner – Die Auserwählten“ (Trilogie) von James Dashner

Die Fan-Edition mit Widmung von James Dashner im hochwertigen Schuber. Alle drei Bände der nervenzerfetzenden Odyssee von Thomas und seinen Gefährten.

Im Labyrinth beginnt das Grauen.
In der Brandwüste überleben nur die Stärksten.
In der Todeszone lauert die Wahrheit – und damit die größte Gefahr.

Als Extra Die Geheimakten – Alles über die Auserwählten! Mehr als 1.500 Seiten Spannung pur! (Quelle: Chicken House)

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„Die Auserwählten – Kill Order“ von James Dashner

Die Vorgeschichte zur Maze Runner-Trilogie – düster, packend, nervenaufreibend! (Quelle und weitere Infos: Chicken House)

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„Die Auserwählten – Phase Null“ von James Dashner

Du weißt, was im Labyrinth, in der Brandwüste und der Todeszone passiert ist?
Ganz sicher nicht! Der krönende Abschluss der Bestseller-Serie! (Quelle und weitere Infos: Chicken House)

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„Erebos“ von Ursula Poznanski

Erebos

In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Auch der 16-jährige Nick beginnt, Erebos zu spielen, und ist fasziniert. Das Spiel kennt seine Ängste und erfüllt seine Wünsche. Doch es stellt auch Forderungen. Um ein Level weiterzukommen, soll er eines Tages seinen Lehrer vergiften. Nick bekommt Angst und will aussteigen. Doch als er vor die U-Bahn gestoßen wird, erkennt er, dass aus dem Spiel tödlicher Ernst geworden ist …
Jens Wawrczeck entführt in diese aktuelle und lebensnahe Geschichte um Cyberworld und Computerspiele. (Quelle: der Hörverlag)

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„Ready Player One“ von Ernest Cline

Das Hörbuch ist derzeitig leider nicht erhältlich. Am 27. April 2017 wird jedoch die Taschenbuch-Ausgabe bei Fischer erscheinen.

Hier geht´s zur Verlagsseite: S. Fischer Verlage

Ernest Clines Bestseller ›Ready Player One‹ ist DER Science-Fiction-Roman zur Virtual-Reality-Revolution und Vorlage für den großen Kinoblockbuster von Steven Spielberg.
Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.
Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet … (Quelle: Fischer)

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Tinas Highlights

„Applaus für Bronikowski“ von Kai Weyand
Cover Applaus für Bronikowski
Bei Kai Weyand geht es um Leben und Tod. Sehr komisch.
Nun ist Nies schon über dreißig, aber manchmal wirkt er noch alles andere als erwachsen. Er wirft lieber Eier und Tomaten an Hauswände, als wie sein Bruder in einer Bank zu arbeiten. Und dass seine Eltern ihn als Kind ziemlich früh allein gelassen haben, taugt auch nicht ewig zur Entschuldigung, selbst wenn Nies an seinem trotzigen Spitznamen aus jener Zeit eisern festhält. Er ist ein Beobachter, ein Spieler, der sich auf alles einen eigenen Reim macht. Eher durch Zufall findet er plötzlich doch noch einen Job: in einem Bestattungsinstitut. Die Begegnung mit dem Tod verlangt ihm einiges ab, gerade auch weil Verantwortungsgefühl bislang nicht eben zu seinen herausragenden Fähigkeiten zählte. Mit Improvisationstalent kann er einiges wettmachen, und im Grunde ist er ja auch ein grundanständiger Typ. Was auch immer für Klischees existieren mögen – Bestattungshelfer ist ein hochabwechslungsreicher Beruf. Und die Würde des Menschen endet nicht mit seinem Tod.
Kai Weyand ist ein Erzähler mit Sinn für Absurdes und das Ineinanderübergehen von Ernst und Spaß. (Quelle: Wallstein)

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„Sweet Caress“ von William Boyd

Sweet Caress Hörbuch

Im Deutschen unter dem Titel „Die Fotografin“ erschienen. Hier geht´s zur Verlagsseite: Berlinverlag

Ein Klick, die Blende schließt – der Startschuss zu einem neuen Leben. Mit sieben hält Amory Clay ihre erste Kamera in Händen, eine Kodak Brownie Nummer 2, und mit ihr sind alle Weichen gestellt. Amory Clay, Fotografin, Reisende, Kriegsberichterstatterin. Statt als Gesellschaftsfotografin in London zu reüssieren, lässt Amory alles Vertraute hinter sich und beginnt 1931 ein Leben voller Unwägbarkeiten in Berlin. Ein Berlin der Nachtclubs, des Jazz, der Extravaganz und Freizügigkeit – und der ersten Anzeichen von Bedrohung und Willkür.

Amory Clay, eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, die unerschrocken ihren Weg geht, ihre Lieben lebt, ihre Geschicke selbst in die Hand nimmt. Tief fühlt sich William Boyd in sie ein und versteht es glänzend Fiktion und Geschichte miteinander zu verschränken: das ausschweifende Berlin der frühen dreißiger Jahre, New York, wo sie den Mann trifft, der alles verändert, das Paris der Besatzungszeit. Wie schon in »Ruhelos« schenkt Boyd uns eine unvergessliche Heldin, eine verwegene, verblüffend moderne Frau – und einen Künstlerroman, der das Porträt einer ganzen Epoche zeichnet. (Quelle: Berlinverlag)

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„Kaltblütig“ von Truman Capote

Im November 1959 wird in Holcomb, Kansas, die vierköpfige Familie Clutter brutal ermordet. Wenige Wochen später werden die Täter Dick Hickock und Perry Smith auf der Flucht geschnappt. Truman Capote erfährt aus der New York Times von dem Verbrechen und beschließt, am Tatort zu recherchieren. Er spricht mit Bekannten und Freunden der Familie, mit der Polizei. Schließlich erhält er Gelegenheit, mit den beiden Mördern zu reden. Mit der Zeit gelingt es ihm, so viel Nähe zu ihnen herzustellen, dass sie ihm präzise Innenansichten ihrer Seele erlauben. Fast sechs Jahre nach ihrer Tat begleitet er sie bis an den Galgen. Capotes herausragende Rekonstruktion eines Mordes wurde eine Sensation und begründete ein neues literarisches Genre: die „non-fiction novel“, den Tatsachenroman. In einer atemberaubenden Sprache erzählt er, wie aus Menschen Mörder werden. Mit Kaltblütig landete Capote einen internationalen Bestseller. (Quelle: Kein & Aber)

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„Der Trick“ von Emanuel Bergmann

Der Trick

Das gleichnamige Buch ist ebenfalls bei Diogenes erschienen.

1934, in Prag, bestaunt der fünfzehnjährige Rabbinerssohn Mosche Goldenhirsch im Zirkus die Zauberkunststücke des legendären ›Halbmondmanns‹ und seiner liebreizenden Assistentin – es ist um ihn geschehen, und zwar gleich doppelt. Er rennt von zu Hause weg und schließt sich dem Zirkus an, der nach Deutschland weiterzieht. 2007, in Los Angeles, klettert der zehnjährige Max Cohn aus dem Fenster seines Zimmers, um den Großen Zabbatini zu finden, einen alten, abgehalfterten Zauberer. Der Junge ist überzeugt: Nur Magie kann seine Eltern, die vor der Scheidung stehen, wieder zusammenbringen. Eine bewegende und aberwitzige Geschichte, die Zeiten und Kontinente umspannt, ein Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens und den Willen, sich verzaubern zu lassen. (Quelle: Diogenes)

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„Ich habe einen Namen“ von Lawrence Hill

Ich habe einen Namen

Westafrika, Mitte des 18. Jahrhunderts. Die kleine Aminata lebt mit ihren Eltern in einer friedlichen Dorfgemeinschaft. Doch der Sklavenhandel blüht, auf den Plantagen der neuen Kolonien braucht man Arbeitskräfte, und die britischen Machthaber sind skrupellos. Als Aminata elf Jahre alt ist, wird ihr Dorf überfallen und sie gefangengenommen. Auf einem Frachter bringt man sie mit vielen anderen Sklaven nach Amerika, wo sie an einen Großgrundbesitzer verkauft wird. Während der Wirren des Unabhängigkeitskriegs gelingt Aminata die Flucht. Sie folgt ihrem Herzen zurück nach Afrika und von dort nach London, um für die Befreiung der Schwarzen zu kämpfen. Ihre Geschichte ist das eindrückliche Porträt einer unglaublich starken Frau, die es geschafft hat, schwierigste Bedingungen zu überleben und dabei anderen zu helfen. Es ist eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst, voller Hoffnung und Zuversicht. (Quelle: Dumont)
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„Ein Leben mehr“ von Jocelyne Saucier

Titel-Cover Ein Leben mehr

Das gleichnamige Buch ist bei Suhrkamp erschienen.

Dies ist die Geschichte von drei alten Männern, die sich in die nordkanadischen Wälder zurückgezogen haben. Von drei Männern, die die Freiheit lieben. Eines Tages aber ist es mit ihrer Einsiedelei vorbei. Zuerst stößt eine Fotografin zu ihnen, sie sucht nach einem der letzten Überlebenden der Großen Brände, einem gewissen Boychuck. Kurze Zeit später taucht Marie-Desneiges auf, eine eigensinnige, zierliche Dame von achtzig Jahren. Die Frauen bleiben. Und während sie dem Rätsel um Boychucks Überleben nachgehen, entsteht etwas unter diesen Menschen, das niemand für möglich gehalten hätte.
Ein Leben mehr ist ein wundersam beseelter und berührender Roman, eine leidenschaftliche Hommage an die Liebe, die Freiheit und die Natur. Ein Roman wie das Leben selbst: traurig und schön. (Quelle: steinbach sprechende bücher )

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„Endgültig“ von Andreas Pflüger

Endgültig

Das gleichnamige Buch ist bei Suhrkamp erschienen.

Rasant, literarisch, brutal, gut recherchiert – und extrem spannend!

In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron eine Elitepolizistin mit überragenden Fähigkeiten. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten. Denn seit einem missglückten Einsatz in Barcelona vor fünf Jahren ist Jenny Aaron blind und traumatisiert. Doch „Barcelona” war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Sie hat sich geirrt — der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute.
Die Rolle der Jenny Aaron ist wie für Nina Kunzendorf geschrieben — selten hat eine Stimme so perfekt gepasst. (Quelle: Random House Audio)

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„Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig

Coverbild Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben von Matt Haig, ISBN-978-3-423-28071-6

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig (Quelle: dtv)

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„Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

Das gleichnamige Buch ist ebenfalls bei Aufbau erschienen.

Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt?
In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern. (Quelle: Aufbau)

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„Salz für die See“ von Ruta Sepetys

Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt.
Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit. (Quelle: Königskinder)

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„Du sagst es“ von Connie Palmen Du sagst es
Sylvia Plath und Ted Hughes sind das berühmteste Liebespaar der modernen Literatur – und das tragischste: Denn nach Sylvias Suizid im Jahr 1963 galt sie als Märtyrerin, hingegen ihr Mann als Verräter – eine Schuldzuweisung, zu der er sich zeitlebens nie äußerte. In dieser fiktiven Autobiographie bricht er sein Schweigen. Palmen lässt ihn auf seine leidenschaftliche Ehe zurückblicken und eine Liebe neu beschreiben. (Quelle: Diogenes)

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„Die Hochzeit der Chani Kaufman“ von Eve Harris

Die Hochzeit der Chani Kaufman

Sie haben sich dreimal gesehen, sie haben sich noch nie berührt, aber sie werden heiraten: die neunzehnjährige Chani Kaufman und der angehende Rabbiner Baruch Levy. Doch wie geht Ehe, wie geht Glück? Eine fast unmögliche Liebesgeschichte in einer Welt voller Regeln und Rituale. Das freche und anrührende Debüt von Eve Harris. (Quelle: Diogenes)

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Januar 2017

Der JANUAR ist zwar schon zu einem Viertel vorüber, trotzdem möchte ich euch die Neuerscheinungen für diesen Monat gerne noch vorstellen.

Das Jahr 2017 hat nämlich literarisch gesehen ganz wunderbar begonnen – mit zahlreichen neuen Büchern, die einen äußerst vielversprechenden Eindruck machen. Einige davon kann man bereits in den Buchhandlungen bewundern – und kaufen -, andere kommen in den nächsten Wochen auf den Markt.

Ich habe mir vorgenommen, „Die Terranauten“ von T.C. Boyle zu lesen, freue mich sehr auf Martin Suters neuen Roman „Elefant“ und bin gespannt auf „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara.

Was sind eure Lesevorhaben für diesen Monat? Auf welchen Titel freut ihr euch besonders?

PS: Werft mal einen Blick auf die Bücher des Gerstenberg-Verlags. Vier neue Titel habe ich hier aufgenommen, weitere findet ihr auf der Verlagsseite. Gerstenberg ist ein kleiner, aber sehr feiner Verlag, der anspruchsvolle und außergewöhnliche Kinder- und Jugendliteratur anbietet.

Nun wünsche ich euch viel Freude beim Stöbern in den Neuerscheinungen und einen großartigen Lesemonat Januar!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Das große Pferderennen“ von Marie Dorléans

erscheint im Januar 2017 // 16,95 €

• Ab 4 Jahren •
Das elegante Publikum steht mit sagenhaften Hüten und gezückten Ferngläsern bereit: Gleich findet das große Rennen statt! Vor der Startlinie tänzeln prachtvolle Pferde, die Reiter beäugen ihre Konkurrenten kritisch. Da ertönt der Startschuss und los geht’s im gestreckten Galopp. Interessante Reitstile gibt es zu bestaunen, nicht jeder schafft es über die Startlinie, zum Beispiel das Standbild mit der Nummer 20 oder das Schaukelpferd mit der Nummer 9. Dafür erntet die Nummer 30 mit Sessel statt Sattel und stilvoller Teetasse anerkennende Blicke. Ja, und dann macht ein kleines Tier dem Spektakel ein höchst überraschendes Ende … Aber wer schultert da sein Pferd, um doch noch die Ziellinie zu erreichen? (Quelle: Gerstenberg)

♥ ♥ ♥

„Der alte Mann und das Meerschweinchen“ von Jens Sparschuh

erscheint im Januar 2017 / 12,95 €

• Ab 8 Jahren •

Zum ersten Mal verreist Familie Polke gemeinsam ans Meer. Angelina freut sich riesig. Und  Meerschweinchen Ottilie soll natürlich mit. Nur dumm, dass niemand das Kleingedruckte im Vertrag für die Ferienwohnung gelesen hat: „Haustiere aller Art sind strengstens verboten!“ Zum Glück erklärt Nachbar Möhring sich bereit, Ottilie vorübergehend bei sich aufzunehmen. Ein wenig merkwürdig ist der alte Mann ja schon … Für alle Fälle hinterlässt Angelina ihm das Buch „Du und dein  Meerschweinchen“. Und schließlich ist da auch noch Frau Waller. Die steht schon bald mit einem großen Strauß Petersilie, Ottilies Lieblingsspeise, vor der Tür und möchte auch gerne verreisen – mit Herrn Möhring ans Meer. Und Ottilie kommt einfach mit. Eine vergnügliche Meerschweinchengeschichte mit viel Witz in Wort und Bild! (Quelle: Gerstenberg)

♥ ♥ ♥

„Das große Wissens-Sammelsurium“ von Richard Platt / James Brown 

erscheint im Januar 2017 / 19,95 €

• Ab 10 Jahren •

Der Titel des Buches ist hier Programm! Auf 30 farbenfrohen Bildtafeln wird eine Fülle von Fakten für Wissenshungrige präsentiert. Woher stammt zum Beispiel die Wendung »Auf Wolke sieben schweben«? Wieso ist das chemische Element Cobalt nach einem Kobold benannt? Und in welchem modernen Musikstück kommen drei Staubsauger und eine Bodenpoliermaschine zum Einsatz? Dieses Buch hält nicht nur Bildungsgut parat, mit dem man auf jeder Party punkten kann, sondern auch handfestes Allgemeinwissen: ob römische Zahlen, Notenschrift oder Aufbau der Atome, ob Mondphasen, Morsealphabet oder Mohssche Härteskala – die 30 elegant gestalteten Grafiken machen nicht nur beim Betrachten Spaß, sie machen große und kleine Besserwisser auch noch ein bisschen schlauer. (Quelle: Gerstenberg)

♥ ♥ ♥

„Der Widerspruch“ von Herbert Günther

• Ab 14 Jahren •

1963: Jonas, Britta, Reni und Robert. Jeder erzählt aus seiner Sicht die Geschichte ihres vorletzten gemeinsamen Schuljahrs. Britta ist vor fast drei Jahren aus Stralsund in den Westen gekommen, der schüchterne Robert wird zum Klassensprecher gewählt und verliebt sich in Britta. Jonas vermisst seinen an den Kriegsfolgen gestorbenen Vater. Die aufmüpfige Reni hat einen Studenten-Freund in der Stadt, der sie in eine politische Aktion hineinzieht. Die Geschichten der vier kulminieren in einem Kriminalfall, den der junge Kommissar Lembeck aufklären soll. Dabei bekommt der Kommissar selbst die Konsequenzen des Widerspruchs zu spüren, auf den die Jugendlichen gestoßen sind. Fünf Jahre vor 1968 geht es um den schwierigen Neuanfang nach der Nazizeit und um den Wert von Meinungsfreiheit und Demokratie inmitten des aufblühenden Kapitalismus. (Quelle: Gerstenberg)

♥ ♥ ♥

„Für immer ein Teil von mir“ von Michelle Andreani / Mindi Scott
Für immer ein Teil von mir

erscheint am 09.01.2017 / 17,00 €

182 Tage ohne sie! Seit dem Tod ihrer besten Freundin Ashlyn ist Cloudys Welt leer und einsam. Auch Kyle verliert sich in seiner unendlichen Trauer. Er wäre der Einzige, mit dem Cloudy über ihren Verlust sprechen könnte, doch zwischen ihnen ist etwas geschehen, über das sie für immer schweigen wollten. Dennoch begleitet Kyle sie, als Cloudy beschließt, die drei Menschen aufsuchen, die durch Ashlyns Organspende gerettet wurden. Ein Abschied, aber vielleicht auch ein Neuanfang? (Quelle: HarperCollins)

♥ ♥ ♥

„Die Terranauten“ von T.C. Boyle
Die Terranauten

erscheint am 09.01.2017 / 26,00 €

4 Frauen, 4 Männer, 2 Jahre in einem riesigen Terrarium. Bestsellerautor T.C. Boyle erzählt vom halsbrecherischen Versuch, eine neue Welt zu erschaffen.

In einem geschlossenen Ökosystem unternehmen Wissenschaftler in den neunziger Jahren in den USA den Versuch, das Leben nachzubilden. Zwei Jahre lang darf keiner der acht Bewohner die Glaskuppel von „Ecosphere 2“ verlassen. Egal, was passiert. Touristen drängen sich um das Megaterrarium, Fernsehteams filmen, als sei es eine Reality-Show. Eitelkeit, Missgunst, Rivalität – auch in der schönen neuen Welt bleibt der Mensch schließlich doch, was er ist. Und es kommt, wie es kommen muss: Der smarte Ramsay verliebt sich in die hübsche Dawn – und sie wird schwanger. Kann sie das Kind austragen? T.C. Boyles prophetisches und irre komisches Buch, basierend auf einer wahren Geschichte, berührt die großen Fragen der Menschheit. (Quelle: Hanser)

♥ ♥ ♥

„Unsere Hälfte des Himmels“ von Clarissa Linden
9783426519011

erscheint am 10.01.2017 / 9,99 €

Ein großer Schicksals-Roman über 2 Frauen und ihren Traum vom Fliegen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und über eine dramatische Mutter-Tochter-Beziehung.
Frankfurt in den 30er Jahren: Johanna und Amelie sind dicke Freundinnen, die eine gemeinsame Sehnsucht verbindet: Sie wollen Pilotinnen werden und den Himmel erobern. Doch dieser Traum scheint im Deutschland der Nazi-Zeit unmöglich zu sein. Trotzdem halten beide zunächst an ihm fest – bis Amelie sich in Johannas Fluglehrer verliebt. Ein folgenschwerer Verrat trennt die beiden Freundinnen schließlich für immer.
Kassel in den 70er Jahren: Amelies Tochter Lieselotte, die zu ihrer Mutter stets eine sehr distanzierte Beziehung hatte, wird plötzlich mit deren aufregender Vergangenheit konfrontiert. Allmählich lernt sie eine Amelie kennen, die sie hinter der kühlen Fassade niemals vermutet hätte – und ihr wird klar, dass diese Erkenntnis ihr eigenes Leben verändern wird. (Quelle: Knaur)

♥ ♥ ♥

„Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante
Die Geschichte eines neuen Namens

erscheint am 10.01.2017 / 25,00 €

• Band 2 der Neapolitanischen Saga •

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.

Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen? (Quelle: Suhrkamp)

♥ ♥ ♥

„Nordnordwest“ von Sylvain Coher
Coverbild Nordnordwest von Sylvain Coher, ISBN-978-3-423-28090-7

erscheint am 13.01.2017 / 20,00 €

 Zwei Jungen, ein Mädchen – und das Meer
Sie müssen schnell weg aus Frankreich – und ihre Idee ist so einfach wie verrückt: Lucky, der Kleine und das in Saint-Malo neu hinzugekommene Mädchen wollen nach England segeln, über den Kanal – ohne überhaupt segeln zu können. Die drei Jugendlichen klauen sich ein altes Segelboot und hoffen, bald in Plymouth ein Bier zu trinken. Auf dem Boot aber ist es eng, der Himmel über dem Kanal schrecklich weit, die Überfahrt wird zur Irrfahrt: Übermüdet, hungrig, zerstritten und ohne klare Orientierung treiben sie auf dem Wasser. Ein ergreifender Roman über drei junge Menschen auf der Suche nach ihrem Leben und über das Meer mit all seiner Macht und brutalen Herrlichkeit.          (Quelle: dtv)

♥ ♥ ♥

„Sweetgirl“ von Travis Mulhauser
Coverbild Sweetgirl von Travis Mulhauser, ISBN-978-3-423-26126-5

erscheint am 13.01.2017 / 14,90 €

Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der ebenso unterbelichtet wie höchst gefährlich ist. Irgendwie muss sie es schaffen, das Baby in ein Krankenhaus zu bringen.

Es folgt eine dramatische Flucht durch Schneesturm und unwegsames Gelände, mit unberechenbaren Verfolgern und unvermuteten Verbündeten. Dank Sheltons genereller Unfähigkeit gibt es bei der Verfolgungsjagd, teils aus Versehen, tatsächlich ein paar Leichen. Und am Ende will natürlich niemand schuld sein. (Quelle: dtv)

♥ ♥ ♥

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind – Das Originaldrehbuch“ von J.K. Rowling

erscheint am 14.01.2017 / 19,99 €

• Ab 14 Jahren •

Der Magizoologe Newt Scamander will in New York nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch, nach Motiven aus dem gleichnamigen Hogwarts-Schulbuch, ist das Drehbuchdebüt von J.K. Rowling, Autorin der heiß geliebten und weltweit erfolgreichen Harry-Potter-Serie. Dieses Abenteuer, mit seinen außergewöhnlichen Figuren und magischen Geschöpfen, sprüht vor Ideen und ist große Erzählkunst, die ihresgleichen sucht. Es ist für alle Filmliebhaber und Leser ein absolutes Muss – für eingeschworene Fans wie für jeden Muggel, der die Magische Welt zum ersten Mal betritt. (Quelle: Carlsen)

♥ ♥ ♥

„All the strangest things are true“ von April Genevieve Tucholke

erscheint am 17.01.2017 / 14,99 €

• Ab 14 Jahren •

Wink: ein bisschen seltsam, zurückhaltend, mit wildem rotem Haar und einer ausufernden Fantasie.
Poppy: das schöne Biest, das alle manipuliert, aber den nicht bekommt, den sie eigentlich haben will.
Midnight: ein unsicherer Junge, hin- und hergerissen zwischen beiden.
Sie alle erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte, in der die verrücktesten Dinge wahr sind. Was ist wirklich passiert? Jemand weiß es. Jemand lügt. Wem kannst du trauen? (Quelle: Thienemann)

♥ ♥ ♥

„Die Mississippi-Bande – Wie wir mit drei Dollar reich wurden“ von Davide Morosinotto

erscheint am 17.01.2017 / 14,99 €

• Ab 10 Jahren •

Alles begann mit dem Mord an Mr. Darsley. Oder vielleicht auch nicht. Wenn ich es mir recht überlege, begann es eigentlich ein paar Wochen zuvor. An dem Nachmittag, als wir durch die Sümpfe des Bayou paddelten, um ein paar Fische zu fangen. Was wir stattdessen fingen, war eine verbeulte Blechdose, in der drei Dollar lagen. Drei Dollar! Dafür würden wir uns etwas im Katalog bestellen. Noch ahnten wir nicht, dass wir mit dieser Bestellung das größte Abenteuer unseres Lebens auslösen würden … (Quelle: Thienemann)
♥ ♥ ♥

„Chosen – Die Bestimmte“ von Rena Fischer

erscheint am 17.01.2017 / 16,99 €

• Ab 13 Jahren •

Entscheide dich jetzt!
Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten. (Quelle: Planet!)

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„Rat der Neun“ von Veronica Roth
Rat der Neun - Gezeichnet

erscheint am 17.01.2017 // 19,99 €

In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Gabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …
Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Gabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in Ryzeks Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.
Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …                                  (Quelle: der Hörverlag)

♥ ♥ ♥

„Trau dich, Koalabär“ von Rachel Bright / Jim Field

erscheint am 18.01.2017 // 14,00 €

• Ab 3 Jahren •

Kimi Koala ist der heimliche König des Dschungels: König Bewegungslos! Seinen geliebten Eukalyptusbaum hat er noch nie verlassen, denn hinter jeder Veränderung vermutet er eine Gefahr. Doch dann wird sein gesamtes Leben auf den Kopf gestellt – und Kimi erkennt, dass etwas Neues auch durchaus schön sein kann… (Quelle: Magellan)

♥ ♥ ♥

„Daniel is different“ von Wesley King

erscheint am 18.01.2017 / 17,00 €

• Ab 11 Jahren •

Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war. Na ja, die Vermutung war mir schon früher gekommen, war ja unvermeidlich, aber ich hatte gehofft, es wäre nur eine Phase, so wie damals mit drei, als ich ein Feuerwehrauto sein wollte. Aber als sie an jenem schicksalhaften Oktobertag nach dem letzten Klingeln Hallo sagte, war es offiziell – ich war definitiv gaga. (Quelle: Magellan)

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„Elefant“ von Martin Suter
Elefant

erscheint am 18.01.2017 / 24,00 €

Ein Wesen, das die Menschen verzaubert: ein kleiner rosaroter Elefant, der in der Dunkelheit leuchtet. Plötzlich ist er da, in der Höhle des Obdach­losen Schoch, der dort seinen Schlafplatz hat. Wie das seltsame Geschöpf entstanden ist und woher es kommt, weiß nur einer: der Genforscher Roux. Er möchte daraus eine weltweite Sensation machen. Allerdings wurde es ihm entwendet. Denn der burmesische Elefantenflüsterer Kaung, der die Geburt des Tiers begleitet hat,  ist der Meinung, etwas so Besonderes müsse versteckt und beschützt werden. (Quelle: Diogenes)

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„Das Geheimnis des Poeten“ von Guido Dieckmann

erscheint am 19.01.2017 / 12,99 €

Weimar im Jahr 1797: Der junge Christian Vulpius steckt in Schwierigkeiten. Er hat Schulden, und seine Pläne, selbst als Schriftsteller zu reüssieren, sind ins Stocken geraten. Ohne Wissen seiner Schwester Christiane, die mit Goethe liiert ist, nimmt er ein paar Bücher aus dessen Haus mit – als Material für einen Roman über einen Räuberhauptmann, den er plant. Doch ausgerechnet diese Bücher werden ihm gestohlen, und dann wird auch noch ein Mann ermordet, der ihm einen Tag zuvor im Gasthaus von einer Verschwörung und einer mysteriösen Urkunde erzählt hat, die seit Jahren in Goethes Haus versteckt sei und jeden, der nach ihr suche, einer tödlichen Gefahr aussetze. (Quelle: Aufbau)

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„Zehn Tage im Februar“ von Heike-Melba Fendel

erscheint am 19.01.2017 / 18,00 €

10 Tage im Februar: Ein Mann verlässt seine Frau, und die Frau geht ins Kino. Denn das Karussell der Liebe hat sie nie wirklich interessiert, sondern immer nur der nächste Film.
Wie konnte es da passieren, dass sich ihr Leben zu einem müden Melodrama entwickelt hat? Es gibt nur eine Person, die ihr helfen kann: die große Regisseurin Jane Campion. (Quelle: Blumenbar)

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„Das Ende aller Geheimnisse“ von Stefan Keller

erscheint am 20.01.2017 / 9,99 €

Heidi Kamemba ist neu bei der Kripo Düsseldorf, und sie fällt auf: Sie ist die erste schwarze Kriminalkommissarin in Deutschland. Ginge es nach ihr, wäre ihre Hautfarbe kein Thema, doch leider sehen die meisten das anders. Als an ihrem ersten Arbeitstag in einem Waldstück eine verkohlte Leiche gefunden wird, nimmt sie die Ermittlungen auf, aber nicht alle im Team unterstützen sie. Während der Mörder noch gesucht wird, geben Kamembas Kollegen ihr zunehmend Rätsel auf. Es heißt, ihr Vorgänger habe sich mit seiner Dienstwaffe erschossen. Doch war es wirklich Suizid?
Packend und politisch – ein Krimi mit Tiefgang! (Quelle: Rowohlt)

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„Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss“ von Fredrik Backman

erscheint am 26.01.2017 / 14,95 €

»Ich werde immer dein Papa sein. Daran solltest du dich gewöhnen.«
»Ich bitte dich um Entschuldigung. Für alles, was ich in den kommenden 18 Jahren tun werde. Für alles, was ich versäumen werde. Alles, was ich nicht verstehe. Für all die Situationen, in denen ich dir schrecklich peinlich bin. Alle Ferienlager, bei denen ich mich freiwillig als Helfer melde. Alle Freundinnen, die du niemals zum Essen mit nach Hause bringst. Und dafür, dass ich meinen Mama-lag-falsch-Papa-hatte-Recht-Tanz vor anderen Leuten aufführe.«
Der Bestseller-Autor Fredrik Backman hat einen hinreißenden Brief an seinen kleinen Sohn geschrieben: Humorvoll, selbstironisch und immer direkt aus dem Herzen erklärt er ihm und uns die Welt und alles, was man darüber wissen sollte. (Quelle: Argon Hörbuch)

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„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben

erscheint am 30.01.2017 / 28,00 €

„Ein wenig Leben“ handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. „Ein wenig Leben“ ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch. (Quelle: Hanser)

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„Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ von Lauren Wolk
Das Jahr, in dem ich lügen lernte

erscheint am 30.01.2017 / 16,00 €

• Ab 12 Jahren •
Erst ist es ein Stock, der Annabelle trifft, dann die Hand, die sich um den Hals eines Vogels schließt, und schließlich der gespannte Draht, der für James lebensbedrohlich wird. Das ist Betty, das neue Mädchen in Annabelles Klasse, die letztendlich das ganze Dorf gegen den kauzigen Außenseiter Toby aufbringt. Doch Annabelle durchschaut ihre Lügen und falschen Anschuldigungen. Und sie kennt Toby, der ihr schon oft zur Seite gestanden hat. Als Betty plötzlich verschwindet und alle Finger auf Toby zeigen, nimmt Annabelle ihren ganzen Mut zusammen und versucht, seine Unschuld zu beweisen. Ein schonungslos und zugleich wunderschön erzählter Roman über die Bedeutung von Freundschaft und Gerechtigkeit. (Quelle: Hanser)

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„P.S. I still love you“ von Jenny Han
P.S. I still love you

erscheint am 30.01.2017 / 16,00 €

• Ab 13 Jahren •

Alles begann mit heimlichen Liebesbriefen… Nach „To all the boys I’ve loved before“ folgt Band 2 der romantischen und witzigen Trilogie von Jenny Han. (Quelle und weitere Infos: Hanser)

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„Ab morgen wird alles anders“ von Anna Gavalda
Ab morgen wird alles anders

erscheint am 30.01.2017 / 20,00 €

Manchmal fühlt sich das Leben an wie eine Sackgasse. Aber eine sehr charmante. – Endlich neue Geschichten von Anna Gavalda

Mathilde, 24, verliert ihre Handtasche, nachdem sie in einem Café in Paris einen Drink zu viel hatte. Darin steckt eine Menge Geld, das ihr nicht gehört. Yann, 26, fühlt sich in einem langweiligen Beruf und in einer spießigen Beziehung gefangen. Die eine sucht nach dem richtigen Mann, der andere hat den verkehrten Job, der dritte trauert um sein Kind, bei keinem läuft es richtig rund. Aber: „Ab morgen wird alles anders“. Das ist das Motto von Anna Gavaldas neuen Geschichten. In ihnen erzählt die Bestsellerautorin aus Frankreich mit Witz und Leichtigkeit von der unzerstörbaren Hoffnung der Menschen und der altmodischen Macht der Liebe in unseren modernen Zeiten. (Quelle: Hanser)

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„Die Liebeserklärung“ von Jean-Philippe Blondel
Die Liebeserklärung

erscheint am 30.01.2017 / 18,00 €

Erklär mir die Liebe! Corentin ist 27 und arbeitet als Assistent seines Patenonkels. Mit ihren Kameras begleiten sie Hochzeitspaare an ihrem großen Tag. Aline, die Corentin vom Aufstehen bis zum Abend filmen soll, bittet ihn, ihr an einen ruhigen Ort zu folgen. Sie will für ihren Bräutigam eine Liebeserklärung aufnehmen. Wie sehr Alines Worte sein Leben verändern werden, ahnt Corentin zunächst nicht. Von nun an bringt er Freunde, Verwandte und mehr oder weniger originelle Protagonisten anderer ausgefallener Hochzeiten dazu, vor der Kamera zu offenbaren, worum es im Leben geht. Feinsinnig und klug erzählt der Bestsellerautor von „6 Uhr 41“ vom Heiraten, von Freundschaft und natürlich von der Liebe. Eine romantische Liebesgeschichte aus Frankreich. (Quelle: Zsolnay & Deuticke)

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„Moorbruch“ von Peter May
Moorbruch

erscheint am 30.01.2017 / 20,00 €

Siebzehn Jahre sind vergangen, seit Roddy Mackenzie, Leader der Band Amran, mit seinem Flugzeug verunglückte und verschollen blieb. Ein halbes Leben später ist Fin Macleod, früher Roadie der Band, zurück auf der Hebrideninsel Lewis. Im Auftrag eines Gutsbesitzers bekämpft er Wilderer. Doch der Erste, den Fin zur Strecke bringen soll, ist ausgerechnet sein alter Freund Whistler. Die beiden werden Zeugen eines Moorbruchs, der das Wrack von Roddys Flugzeug zu Tage befördert. Fin erkennt an Whistlers Reaktion sofort, dass etwas nicht stimmt. Dabei ahnt er noch nicht, dass es gar nicht Roddys Leiche ist, die sie gefunden haben … Ein packender literarischer Krimi aus Schottland.                   (Quelle: Zsolnay & Deuticke)

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„4 3 2 1“ von Paul Auster

erscheint am 31.01.2017 / 29,95 €

Paul Auster, der bekannte amerikanische Bestsellerautor, legt in Gestalt eines Rätselspiels sein bisher umfangreichstes Werk und Opus magnum vor: die vierfach unterschiedlich erzählte Geschichte eines jungen Amerikaners in den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts – ein Epos voll mit Politik, Zeitgeschichte, Liebe, Leidenschaft und dem wechselvollen Spiel des Zufalls.
‚4 3 2 1‘ – das sind vier Variationen eines Lebens: Archibald Ferguson, von allen nur Archie genannt, wächst im Newark der fünfziger Jahre auf. „Was für ein interessanter Gedanke“, sagt er sich als kleiner Junge, „sich vorzustellen, wie für ihn alles anders sein könnte, auch wenn er selbst immer derselbe bliebe. Ja, alles war möglich, und nur weil etwas auf eine bestimmte Weise geschah, hieß das noch lange nicht, dass es nicht auch auf eine andere Weise geschehen konnte.“
Im Verein mit der höheren Macht einer von Paul Auster raffiniert dirigierten literarischen Vorsehung entspinnen sich nun vier unterschiedliche Versionen von Archies Leben: provinziell und bescheiden; kämpferisch, aber vom Unglück verfolgt; betroffen und besessen von den Ereignissen der Zeit; künstlerisch genial begabt und nach den Sternen greifend. Und alle vier sind vollgepackt mit Abenteuern, Liebe, Lebenskämpfen und den Schlägen eines unberechenbaren Schicksals …
‚4 3 2 1‘ ist ein faszinierendes Gedankenspiel und ein Höhepunkt in Austers Schaffen. Seine großen Themen, das Streben nach Glück, die Rolle des Zufalls, Politik und Zeitgeschichte von Hiroshima bis Vietnam – alle sind hier versammelt und verdichtet in den hoffnungsvollen Lebenswegen eines jungen Mannes, der sein Glück in der Welt zu finden sucht. (Quelle: Rowohlt)

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Cute fox and funny elk reading books on bench. Vector isolated illustration

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Vorhang auf für das neue Jahr!

Theater stage with red curtains on the book page (illustrated concept)

Wir wünschen euch von Herzen alles Gute für das neue Jahr!
Der Vorhang für 2017 hat sich vor einigen Tagen geöffnet, die Bühne des neuen Jahres liegt nun vor uns. Noch weiß man nicht, was sich in diesem Jahr auf der Weltbühne und auf der Bühne des eigenen Lebens abspielen wird. Wird es ein Schaustück mit erhöhter Dramatik sein? Eins, das zu viele tragische Szenen enthält? Oder vielleicht doch eine romantische Komödie mit Wohlfühlcharakter? Welche Rolle wird man selbst im Jahr 2017 spielen?
Noch ist vieles – sind viele Szenen, die das neue Jahr mit sich bringt – unklar, ungewiss und unvorhersehbar. Anderes wiederum ist möglicherweise bereits geplant: wie der Sommerurlaub, die Buchmesse, ein Umzug, der Schulwechsel, ein Konzertbesuch oder auch die Liste mit den Lesevorhaben für die nächsten Wochen. (Letzteres entscheiden Noah und ich übrigens immer spontan.)
♥ ♥ ♥
Auf jeden Fall wünschen wir euch für die kommenden zwölf Monate, aus denen das Schauspiel „2017“ besteht, …
… unzählige Glückmomente, in denen ihr von innen heraus strahlen könnt
… viele lustige und amüsante Szenen, die euch zum Losprusten bringen
… treue Freunde an eurer Seite
… eine Prise Gelassenheit, wenn es auf der Lebensbühne mal nicht nach euren Vorstellungen läuft
… den Mut und die Stärke, genau die Rolle zu spielen, die zu euch passt und in der ihr euch wohlfühlt.
Und natürlich wünschen wir euch, dass ihr neben euren ganzen Aufgaben und Pflichten immer ausreichend Zeit für das Lesen und das Beschäftigen mit Büchern findet!
♥ ♥ ♥
Habt vielen Dank, dass ihr unserem Blog so treu folgt, unsere Beiträge lest und so viele liebe Kommentare dalasst!
Herzliche Grüße von
Noah und Tina
Happy New Year's lettering
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Zitat zum Sonntag #70 aus: Die vier Lichter des Hirten Simon

book and penFür das heutige Sonntagszitat habe ich einen kurzen Auszug aus dem Bilderbuch „Die vier Lichter des Hirten Simon“ rausgesucht – passend zum vierten Advent. Dieses herzerwärmende Bilderbuch gehört zu meinen Lieblings-Weihnachtsgeschichten. Es veranschaulicht auf kindgerechte Art, wie wichtig und wertvoll es ist, an andere Menschen Licht – und damit Wärme, Hoffnung und ein Stückchen Liebe – weiterzugeben.

In der Geschichte geht es um den Hirtenjungen Simon, der sein Lamm verloren hat und sich mitten in der Nacht auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer begibt. Simon trägt eine Laterne mit vier Lichtern bei sich, die ihm im Dunkeln den Weg leuchten sollen. Nach einigen Stunden des bangen Suchens glaubt er endlich, sein Lamm gefunden zu haben. Doch es ist nur ein großer Mann, der dem Jungen zunächst einen gewaltigen Schrecken einjagt. Trotzdem spricht er den Mann an:

♥ ♥ ♥

„… Kann ich dir irgendwie helfen?“
„Helfen? Mir kann niemand helfen. Mein Weg ist im Dunkeln„, sagte der Mann leise.
„Dunkel? Nein!“, rief Simon und hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. „Hier, nimm es. Es wird deinen Weg erhellen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keines hast. Drei Lichter sind genug für mich.“

♥ ♥ ♥wp_20161218_009

* Verlagsseite *

Snowflakes and Stars Border

Im Laufe der Geschichte verteilt Simon ganz freigiebig seine Lichter – an die Menschen, die Helligkeit und Wärme dringend nötig haben. Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt und berührt von diesem offenherzigen und großzügigen Jungen. Dieser kleine Hirte ist ein großes Vorbild für mich.

Für die kommende Woche wünsche ich uns, dass viele Lichter für uns leuchten, damit wir ebenso großzügig wie Simon ein Licht an andere weitergeben können!

Euch noch einen wunderschönen, gemütlichen und lichterfrohen vierten Advent!

Leuchtende Adventsgrüße,

Tina

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