„Delirium“ von Lauren Oliver *Kurzrezension*

Preis: 8,99 €
Taschenbuch-Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Carlsen (22. November 2013)
ISBN: 978-3-551-31301-0
Genre: Fantasy, Dystopie
ab 14 Jahren
Band 1 der Amor-Trilogie

Der Klappentext

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Band 1 der spannenden Reihe von Bestseller-Autorin Lauren Oliver.

Die Gedanken zum Buch

Mit „Delirium“ hat Lauren Oliver eine Dystopie verfasst, die mich von den ersten Seiten an gefesselt hat. Da ich ein großer Fan von Dystopien bin, war ich gespannt, wie die Autorin die zukünftige Welt beschreibt. Die Vorstellung, dass Liebe – Amor Deliria Nervosa – eine tödliche Krankheit darstellen soll, finde ich interessant und erschreckend zugleich. Alle Menschen müssen sich im Alter von 18 Jahren einer Operation unterziehen, die sie für immer von dieser angeblich schrecklichen Erkrankung heilt. Die siebzehnjährige Lena steht kurz vor ihrem operativen Eingriff und muss sich bis zu ihrer Heilung an enge Regeln und Vorgaben halten. Starke Gefühle wie Freude, Begeisterung und Zuneigung sind nicht nur unerwünscht, sondern auch strengstens untersagt. Zu Beginn der Handlung glaubt Lena noch an das System, fügt sich ein und erwartet sehnsüchtig den Tag ihrer Heilung. Als sie jedoch den attraktiven und unangepassten Alex kennen lernt, keimen erste Zweifel in ihr auf.

Lauren Oliver gelingt es sehr gut, die Veränderung, die in und mit Lena vonstatten geht zu schildern. Der Leser wird mitten in die Reise hineingenommen, die Lena – innerlich und äußerlich – durchlebt. Dabei ist das Mädchen am Anfang keineswegs naiv, wie ich zuerst dachte (Wie kann man nur glauben, dass Liebe eine Krankheit sein soll?), sondern einfach nur ganz fest in ihrer Welt und dem dazugehörigen System gefangen. Lena ist intelligent, kritisch und mutig und wagt gemeinsam mit Alex erste Schritte in die Freiheit. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir gut gefallen – sie ist romantisch, ohne kitschig zu sein. Der Cliffhanger am Schluss lässt mich unheimlich gespannt auf die Fortsetzung zurück.

Ich habe mit „Delirium“ viele spannende und schöne Lesestunden erlebt und freue mich schon, die Folge-Bände „Pandemonium“ und „Requiem“ zu lesen. 🙂

Die Bewertung

8/10

lese.helden.punkte

7 Gedanken zu “„Delirium“ von Lauren Oliver *Kurzrezension*

  1. Delirium steht schon lange auf meiner Merkliste…ich sollte es wirklich mal lesen. Irgendwie bin ich immer ziemlich spät dran, was gehypte Bücher angeht.
    Ich habe ja noch nicht einmal Die Tribute von Panem oder die Edelsteintrilogie geschweige denn die Biss-Reihe gelesen. 😛

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  2. Liebe Tina,
    mir hat die AMOR-Trilogie auch gut gefallen, und ich fand es eine sehr originelle Ideengrundlage, Liebe als ansteckende Krankheit zu definieren.
    Ich kann Dir noch ein älteres Buch von Lauren Oliver empfehlen, wenn Du einen Lesebesuch auf meinem Buchbesprechungs-Blog machen möchtest.
    Hier ist der Rezensionslink:
    http://leselebenszeichen.wordpress.com/2013/02/25/wenn-du-stirbst-zieht-dein-ganzes-leben-an-dir-vorbei-sagen-sie/
    Auf Wiederlesen!
    Ulrike von Leselebenszeichen

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