2

*Rezension* Mehr Schwarz als Lila / Lena Gorelik

Als ich im Vorschautext von „Mehr Schwarz als Lila“ auf den Begriff Auschwitz gestoßen bin, hat mich das sofort neugierig gemacht. Ein Jugendbuch über die Erinnerungskultur – das hört sich vielversprechend an. Ein Thema, das mich interessiert und mit dem ich mich regelmäßig und bewusst beschäftigen möchte. Beim Lesen wurde mir dann allerdings klar, dass es hier nicht so sehr um die Holocaust-Thematik und den heutigen Umgang damit geht, sondern eher um andere Fragestellungen. Lena Goreliks Buch ist ein Entwicklungsroman, der mich überrascht und herausgefordert hat.

wp_20170305_009

Rowohlt Berlin / gebundenes Buch mit Schutzumschlag / 256 Seiten / 17.02.2017 / 19,95 €

Schwarz oder Lila? – Hauptsache anders

Die junge Autorin Lena Gorelik erzählt in ihrem Coming-of-Age-Roman „Mehr Schwarz als Lila“ von Alex. Oder präziser formuliert: Sie lässt Alex ihre eigene Geschichte aus ihrer Perspektive erzählen. Und diese Geschichte geht so: Alex ist siebzehn Jahre alt, hat keine Mutter (dafür aber einen Papagei namens Astrid) und liebt die Farbe Schwarz. Mehr als Lila. Daher trägt sie ausschließlich schwarze Kleidung. Bis auf die Socken – die dürfen bunt, gestreift oder gepunktet sein. Hauptsache anders, an jedem Fuß und an jedem Tag. Genau wie Alex. Auch die möchte anders sein. Anders als ihre Klassenkameraden, anders als die breite Masse, von der sie sich unbedingt abheben möchte.

Um sich von der Masse abzugrenzen, testet Alex ihre Grenzen aus. Gemeinsam mit ihren besten und einzigen Freunden Paul und Ratte. Die drei sind ein eingeschworenes Team (und Ratte ist natürlich kein Nagetier, sondern ein Mädchen, das eigentlich den Namen Nina trägt und Rastalocken). Das Trio verbringt die meiste Schul- und Freizeit zusammen, hält zusammen und geht bei Mutspielchen inklusive Mutproben zusammen an die Grenzen. Doch ihre Freundschaft ändert sich jäh, als der junge und charismatische Referendar „Johnny“ Spitzing auftaucht und Alex’ Gefühls- und Gedankenwelt ordentlich durcheinander wirbelt. Zudem verliebt sich Ratte heftig in eine Klassenkameradin, und Alex fühlt sich von ihrer besten Freundin verraten.

Über Grenzen

Während der Klassenfahrt nach Auschwitz droht die Freundschaft der drei völlig auseinanderzubrechen. Denn bei dem grenzwertigen Spiel, das sie diesmal – mit Referendar Johnny! – spielen, wird eindeutig die eine oder andere Grenze überschritten. Das Spiel, das schon lange kein Spiel mehr ist, eskaliert. Und dann küsst Alex am nächsten Tag auch noch den Falschen. Mitten auf dem Besuchergelände der Gedenkstätte in Auschwitz. Zu dumm, dass gerade in dem Moment jemand ein Foto von Alex schießt und es mit dem Hashtag #Auschwitzkuss bei Facebook und Twitter postet. Ein Shitstorm zieht auf und ergießt sich mit voller Wucht über Alex.

Ist sie diesmal zu weit gegangen? Wer steht jetzt noch hinter Alex? Und wo ist eigentlich Paul?

Lena Gorelik geht in ihrem Buch den Fragen nach Identität und Individualität im Jugendalter auf den Grund. Dabei wirft sie zwischen den Zeilen verschiedene Fragen in den Raum, ohne diese konkret zu beantworten. Fragen wie „Muss ich unbedingt anders sein, um etwas darzustellen?“, „Wie grenze ich mich von den anderen ab?“, „Übertrete ich beim Abgrenzen und Anderssein möglicherweise eine Grenze – vielleicht, indem ich jemanden ausgrenze?“ und „Welche Grenzen hat Freundschaft?“

Gewöhnungsbedürftig, aber stimmig

Alex’ Geschichte ist nicht immer leicht zu lesen. Es ist keine luftig-leichte Sommerlektüre, die einen auf Wolke Sieben schweben lässt. Kein romantisch-verträumter Jugendroman für zwischendurch. Dieses Buch ist – wie seine Figuren – anders. Das erkennt man bereits auf den ersten Seiten, wenn man die ersten Zeilen liest und zuerst einmal über Lena Goreliks Schreibstil stolpert. Denn auch der ist anders. Eigenwillig, unbequem und gewöhnungsbedürftig. Aber auf jeden Fall authentisch. Denn schließlich ist es die siebzehnjährige Alex, die erzählt – in ihren jugendlichen Worten, mit ihrer ganz individuellen Erzählstimme. Und so passt es zum Gesamtkonzept des Buches, wenn Alex Ellipsen, Alliterationen und andere Stilmittel einbaut, die sie im Unterricht von Referendar Spitzing gelernt hat. Oder wenn sie Songtexte anführt, Gedankensprünge einflechtet und so manchen zusammenhangslosen Satz. Das Spiel mit der deutschen Sprache findet hier ebenso Platz wie das Spiel der Charaktere mit den Grenzen. An Lena Goreliks Schreibstil muss man sich, wie gesagt, zunächst gewöhnen. Aber meiner Meinung nach ist er stimmig und unterstützt sowohl die Atmosphäre als auch die Thematik des Buches.

„Mehr Schwarz als Lila“ ist ein lesenswerter, herausfordernder und stellenweise provokanter Roman, der sich auszeichnet durch einen eigenwilligen Erzählstil und eine eigenwillige Protagonistin. Es ist ein Buch über Identität und Freundschaft, über innere und äußere Grenzen, das zum Nachdenken über gerade diese Themen anregt. Obwohl es vom Verlag nicht als Jugendbuch bezeichnet wird, eignet es sich dennoch für jugendliche Leserinnen und Leser, die gern zu einer etwas anspruchsvolleren Lektüre greifen.

Weitere Besprechungen

BuchstabenträumereiBuchsichten • Buchgefieder


 

Klappentext: Ein falscher Kuss und das Leben mit 17: Lena Gorelik erzählt von Alex, die am liebsten Schwarz trägt und auf die Zukunft und das Leben wartet. Aber als es dann kommt, gerät alles durcheinander … Ein packender Roman über Freundschaft, Liebe und die Bilder, die wir uns machen. (Quelle: Rowohlt) 

* Verlagsseite *

6

*druckfrisch* Neuerscheinungen im Februar 2017

Der FEBRUAR hat es ganz schön in sich, was die Neuerscheinungen angeht. In diesem Monat – einen Monat vor der Leibziger Buchmesse! – werden nämlich so viele wundervolle neue Bücher veröffentlicht, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Mir ist es jedenfalls so gegangen. Nachdem ich einige Stunden in den Verlagsvorschauen geblättert hatte und auf etliche vielversprechende Titel gestoßen bin, habe ich meine Stöberreise letztendlich irgendwann beendet – sonst wäre dieser Beitrag unendlich lang geworden. 🙂

Es ist wieder mal eine kunterbunte Auswahl geworden mit verschiedenen Genres und für verschiedene Geschmäcker. Vielleicht fällt euch auf, dass auch einige Bücher über Martin Luther dabei sind. Da in diesem Jahr das 500-jährige Jubiläum der Reformation gefeiert wird, wollte ich auch bei den Neuerscheinungen auf dieses Thema ein Augenmerk legen.

Wie immer interessiert mich nun: Habt ihr Lesepläne für diesen Monat? Gibt es einen neuen Titel, den ihr auf jeden Fall lesen möchtet?

Bei mir wird es wahrscheinlich „Licht“ von Anthony McCarten sein und der neue Roman von Zsuzsa Bánk: „Schlafen werden wir später“. Außerdem noch eins der Jugendbücher. Vielleicht „Mehr Schwarz als Lila“? Mal schauen.

PS: Weitere tolle Übersichten mit Neuerscheinungen findet ihr bei Anna von Buchstabenträumerei und Miriam von Tthinkttwice.

Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Lesemonat Februar!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Etwas von der Größe des Universums“ von Jón Kalman Stefánsson
Etwas von der Größe des Universums

1. Februar 2017 // 24,00 EUR

Am Beginn der Geschichte steht der Tod, doch in Wahrheit zelebriert dieser Roman das Leben: über mehrere Generationen hinweg wird von Ari und seiner Familie erzählt; von der Leidenschaft zwischen Mann und Frau, von verbotener Liebe, Gewalt, Kummer, Betrug und Bedrückung. In Aris Familie werden Glück und Unglück eben gleichermaßen von einer Generation in die nächste gereicht. Am vorläufigen Ende dieser Reihe steht Ari selbst, auf dem Weg zu seinem Vater, mit dem er noch eine Rechnung offen hat, bevor dieser stirbt.

Jon Kalman Stefánsson vermag diese raue Schönheit des Lebens, die auch der isländischen Landschaft eingeschrieben ist, in seiner archaischen und ergreifenden und dann doch wieder vollkommen heutigen und humorvollen Prosa einzufangen wie kaum eine anderer Autor seiner Generation.                   (Quelle: Piper)

♥ ♥ ♥

„Gar nichts von allem“ von Christian Duda
Gar nichts von allem

6. Februar 2017 // 12,95 EUR

• Ab 11 Jahren •

Der 11jährige Magdi ist glühender Fan des Boxers Mohammed Ali. Denn Ali ist stark, fair und einfach unbesiegbar. Ganz anders als Vater. Der buckelt nach oben und tritt nach unten. Unten, da stehen Magdi und seine drei Geschwister. Und Mutter. Was den arabischen Vater und die deutsche Mutter eint, ist der Wille, »gebührliche« Kinder großzuziehen. Bloß nicht unangenehm auffallen! Deshalb müssen Magdi und seine Geschwister besser sein als die anderen. Und wenn sie nicht besser sind, dann hilft Vater nach.
Christian Duda blickt zurück in die 1970er Jahre und erzählt eine Geschichte von damals, die aktueller ist denn je. Eine Geschichte über ein Kind in der Zange zwischen gesellschaftlichen Ressentiments und innerfamiliärem Druck. Über Erwartungen, Ängste und die große Kraftanstrengung, seinen eigenen Weg zu gehen. (Quelle: Beltz & Gelberg)

♥ ♥ ♥

„Feuerherz“ von Katja Kettu

10. Februar 2017 // 20,00 EUR

Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisige Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunisten eingelassen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Norden und Osten, bis zu den brutalen Vorkuta-Gulags, zur Wolga und schließlich nach Kazan, zum Volk der Mari. Mit sich trägt sie ein Geheimnis, das ihr wichtiger ist als ihr eigenes Leben. Russland, 2015. Die Finnin Verna hat ihren lange vermissten Vater gesucht, doch sie kommt zu spät: Er ist tot. Verna versucht herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. In einem kleinen Mari-Dorf trifft sie eine alte Frau, die ihr hilft, aber gleichzeitig etwas vor ihr zu verbergen scheint. Zwei starke Frauen und ein Volk, das sich gegen alle Widerstände zu behaupten versucht. Ein großer, sprachgewaltiger Roman, der von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg erzählt. (Quelle: Ullstein)

♥ ♥ ♥

„Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4“ von Caitlin Moran
Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4

13. Februar 2017 // 7,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Morag Narmo (15) hat keine Lust mehr auf Schule. Sie und ihre vier jüngeren Geschwister würden eher den Kopf in den Müllschlucker stecken, als sich weiter mit akademischen Inhalten zu quälen. Die fünf sind dann allerdings doch über alle Maßen erstaunt und beglückt zugleich, als ihre Eltern sie tatsächlich aus der Schule nehmen und sich mit ihnen in das Abenteuer Home- Schooling stürzen. Aber mit fünf Kindern, zwei schwer erziehbaren Haustieren, einigen sehr exzentrischen Marotten und einem immerwährend gähnenden Loch in der Familienkasse entwickelt sich das Unternehmen unweigerlich zum Totalchaos. (Quelle: cbt)

♥ ♥ ♥

„Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ von Emily Trunko / Lisa Congdon

13. Februar 2017 // 14,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken. (Quelle: Loewe)

♥ ♥ ♥

„Ringelbeats“ von Christian KUNO Kunert
Ringelbeats

13. Februar 2017 // 19,99 EUR

Bierselig genießt der einstige Clown Jacobus Kubisch seinen Ruhestand. Bis sich ein Unbekannter seiner Biografie bemächtigt und damit hausieren geht. Warum nicht? Schließlich hat Kubisch einst Courage gegen die Obrigkeit bewiesen, war ein Mann des offenen Wortes und kann mit einem Gefängnisaufenthalt aufwarten. Und das kann nun wirklich nicht jeder. Kubisch fühlt sich geschmeichelt, glaubt sogar an sein Comeback. Als mysteriöse Dinge geschehen, mischt sich Argwohn in seine Euphorie. Die Wahrheit ist fantastischer, aber auch ernüchternder als vorstellbar. Eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens. (Quelle: Eulenspiegel)

♥ ♥ ♥

„Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue
Das geträumte Land

16. Februar 2017 // 22,00 EUR

Imbolo Mbues hochgelobtes Debüt erzählt die unvergessliche Geschichte zweier Familien unterschiedlicher Herkunft, die in New York kurz vor der Bankenkrise aufeinandertreffen. Die Lehman-Brothers-Pleite bringt nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Wertesystem gehörig durcheinander.

Jende Jonga hat es endlich geschafft, seine Frau und seinen kleinen Sohn aus Kamerun nach Amerika zu holen. Das Glück scheint komplett, als Jende den Job als Chauffeur von Clark Edwards, einem Manager der Lehmann Brothers Bank, ergattert. Und Mrs Edwards engagiert Jendes Frau sogar als Haus- und Kindermädchen in ihrem Sommerhaus in den Hamptons. Die beiden Familien könnten unterschiedlicher nicht sein und wollen doch dasselbe: ihren Kindern eine gute Zukunft bieten. Allerdings ist das Leben der Bankerfamilie längst nicht so perfekt und glamourös, wie es zunächst scheint. Als Lehman Brothers pleitegeht, ist die Fassade nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Die Jongas versuchen verzweifelt, Jendes Job zu retten – auch um den Preis ihrer Ehe. Das Leben der beiden Paare wird dramatisch auf den Kopf gestellt und Jende sieht sich gezwungen, eine unmögliche Entscheidung zu treffen.

Ein hochaktueller, brillant geschriebener Roman über Familie, Immigration, Heimat und Gesellschaft, der uns alle angeht. (Quelle: KiWi)

♥ ♥ ♥

„Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes
Der Lärm der Zeit

16. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.

Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?

Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt. (Quelle: KiWi)

♥ ♥ ♥

„Ein Himmel voller Sterne“ von Marie-Sabine Roger

17. Februar 2017 // 20,00 EUR

Merlin ist Autor einer erfolgreichen Comic-Reihe. Mit seiner Frau Prune und dem Kater Pantoffel bezieht er ein Traumhaus auf dem Land. Zwar gibt es nach elf Uhr vormittags kein warmes Wasser, und der Klempner Herr Tjalsodann lässt sich nicht blicken, aber davon abgesehen ist ihr Glück perfekt. Bis eines Tages Merlins bester Freund Laurent stirbt, Vorbild für seinen Comic-Helden Wild Oregon. Laurents letzter Wunsch: Wild Oregon soll im nächsten Band endlich die Liebe seines Lebens finden und es bitte nicht – wie er selbst – verbocken. Doch Merlin will die Arbeit einfach nicht gelingen: Laurents hinterlistige Katze Zirrhose sorgt für Unruhe im Haus, vor allem aber will Merlin ohne Laurent einfach nichts einfallen. Ihm fehlt jegliche Inspiration – bis Laurents Onkel Albert mit 94 Jahren seinen zweiten Frühling erlebt und sich verliebt. Langsam geht Merlin auf, dass er sich ganz falsche Vorstellungen von der wahren Liebe gemacht hat … (Quelle: Atlantik)

♥ ♥ ♥

„Luther – Leben und Wirkung“ von Friedrich Schorlemmer

17. Februar 2017 // 12,99 EUR

Martin Luther war ein im Glauben verwurzelter Mensch, rebellisch als von seinem Gewissen geleiteter Einzelner, unerschrocken aus Fröhlichkeit. Er war ein Kirchen- und Sozialreformer, mit seiner Bibelübersetzung wurde er zum Sprachschöpfer.
Friedrich Schorlemmer beschreibt Luthers faszinierende Persönlichkeit in all ihren Facetten: den unbeugsamen Mönch, den streitbaren Publizisten, den begnadeten Prediger, treusorgenden Freund, Ehemann und Hausvater. Und er zeigt, wie viel Erkenntnis, Trost und Ermutigung wir aus Luthers Schriften bis heute schöpfen können. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina

17. Februar 2017 // 22,95 EUR

Suleika ist eine tatarische Bäuerin. Eingeschüchtert und rechtlos lebt die Mutter von vier im Säuglingsalter gestorbenen Kindern auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, das Sibirien der von Stalin Ausgesiedelten. Ein anrührendes und meisterhaftes Debüt, das in 21 Sprachen übersetzt ist. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Mehr Schwarz als Lila“ von Lena Gorelik

17. Februar 2017 // 19,95 EUR

• Ab 12 Jahren •

Mit 17 ist das Leben schwer. Dass man, wie Alex, mehr Schwarz als Lila trägt, mit einem schweigenden Vater und einem Papagei lebt und nur den einzigen Schulfreund Paul hat, macht es kaum leichter. Aber dann taucht Herr Spitzing auf, der junge Referendar, den sogar Alex gut findet. Auf der Klassenfahrt nach Polen jedoch macht Herr Spitzing ihr klar, dass sie nur seine Schülerin ist, Paul dagegen, dass er für sie gern mehr wäre als nur ein Freund. Von tausend Gefühlen überrannt, küsst Alex ihren Lehrer – am unpassendsten Ort der Welt, in der Gedenkstätte Auschwitz. Jemand fotografiert, das Bild geistert durchs Netz, und plötzlich reden alle über Alex und die Jugend von heute, der Papagei entfliegt, Paul verschwindet, und Alex erkennt: «Das ist jetzt mein Film, und ich muss die beiden finden.» – Lena Gorelik erzählt von einer überforderten 17-Jährigen, die der Welt mit Witz und einer Spur notwendigem Stolz gegenübertritt. Wie nebenher wirft sie Fragen auf – wie kann man Geschichte vermitteln, wie Erinnerung? Vor allem aber geht es ums Erwachsenwerden und um die komplizierten Bilder, die wir von uns selbst und anderen haben. Ein packender, jugendlich glühender Roman für jüngere wie für erwachsene Leser. (Quelle: Rowohlt)

♥ ♥ ♥

„Eindeutiger Versuch einer Verführung“ von Alissa Walser
Eindeutiger Versuch einer Verführung

20. Februar 2017 // 17,00 EUR

„Sie würde gerne weglaufen, hat aber keinen Grund. Natürlich könnte sie auch ohne Grund weglaufen. Doch ohne Grund fürchtet sie, ihr Aufbruch würde im Sande verlaufen.“ Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter ¬– Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist. (Quelle: Hanser)
♥ ♥ ♥

„Warten auf Goebbles“ von Bernd Schroeder
Warten auf Goebbels

20. Februar 2017 // 22,00 EUR

Anfang 1945, Berlin steht in Flammen. Doch die UFA dreht einen Film über den Tag, an dem der Führer mit seinem Volk den Sieg feiern wird. Ein Motorrad saust durch schöne Kulissen, der Vater zeigt seinem Sohn, wofür er in Russland gekämpft hat. Noch einmal wird den Deutschen Mut gemacht, Mut im letzten Augenblick. Während der 2. Weltkrieg auf sein Ende zu tobt, spielen berühmte Schauspielerinnen und ehrgeizige Statisten, schwule Stars und diktatorische Regisseure immer weiter. Und das Schlimmste: Goebbels spielt Goebbels. Das Warten beginnt. Bernd Schroeders verblüffender Roman bringt das Lächerliche und das Grauenvolle zusammen, er spiegelt die große Katastrophe in einem grotesken Endspiel. (Quelle: Hanser)

♥ ♥ ♥

„Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ von Radek Knapp
Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

20. Februar 2017 // 16,00 EUR

In seinem einzigartigen Stil erzählt Radek Knapp von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden. (Quelle: Deuticke)

♥ ♥ ♥

„Strandbadrevolution“ von Kurt Palm
Strandbadrevolution

20. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor. Während sein Vater meistens in der Garage beschäftigt ist und seine Mutter die Tiefkühltruhe zum Bersten anfüllt, sollte Mick eigentlich für die Französisch-Nachprüfung lernen, lässt sich jedoch von zwei bislang im Bad noch nie gesichteten Mädchen ablenken. Doch schließlich endet dieser Sommer nicht nur für Candy, den jüngsten der Freunde, mit einer Katastrophe. Kurt Palm erzählt, wie lange ein Sommer in der Provinz in Österreich sein kann und wie kurz und unerbittlich das Leben.                   (Quelle: Deuticke)

♥ ♥ ♥

„Lanz“ von Flurin Jecker
Lanz

20. Februar 2017 // 18,00 EUR

In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: die seit der Trennung der Eltern gespaltene Familie, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz, seine Probleme mit dem Erwachsenwerden … Und dann sind da noch die misslungenen Annäherungsversuche an Lynn, derentwegen er sich überhaupt erst für den Blogger-Kurs angemeldet hat. Mit einem unwiderstehlichen Sog erzählt Flurin Jecker in seinem Debütroman von einem Jungen, der die Zumutungen der Welt kommentiert, und das in einer eigenwilligen und wuchtigen, restlos glaubwürdigen Sprache. (Quelle: Nagel & Kimche)

♥ ♥ ♥

„Das Leben wartet nicht“ von Marco Balzano
Das Leben wartet nicht

22. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ninetto war noch ein Kind, als er allein von Sizilien nach Mailand kam, um Arbeit zu suchen. Ein furchtloser Junge mit der Sonne des Südens im Herzen. Obwohl er noch zu klein war für das Fahrrad, fand er sogleich eine Anstellung als Bote. Heute, über fünfzig Jahre später, erkennt sich Ninetto in den Neuankömmlingen aus China und Nordafrika wieder. Sie haben dieselben Träume wie er damals. Und setzen alles daran, sie zu verwirklichen. (Quelle: Diogenes)

♥ ♥ ♥

„Licht“ von Anthony McCarten
Licht

22. Februar 2017 // 24,00 EUR

›Licht‹ ist die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Männern, die sich treffen, um gemeinsam die Welt zu verändern. Der eine bringt mit seiner Erfindung weltweit Licht ins Dunkel, der andere ist ein Genie des Geldes. Doch während J. P. Morgan aus der Beziehung als reichster Mann der Welt hervorgeht, lässt sich der Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, von der schillernden Welt seines Partners verführen und setzt nicht nur seine Erfindungskraft, sondern auch seine Liebe und sein Seelenheil aufs Spiel. (Quelle: Diogenes)

♥ ♥ ♥

„Der Mann, der zu träumen wagte“ von Graeme Simsion

23. Februar 2017 // 19,99 EUR

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht?
Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück?
Keiner schreibt so unnachahmlich über Männer und Gefühle wie ›Das Rosie-Projekt‹-Autor Simsion.
Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?
Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen. (Quelle: Fischer Krüger)

♥ ♥ ♥

„Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

23. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?
Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens (Quelle: Fischer KJB)

♥ ♥ ♥

„Fast eine Familie“ von Bill Clegg

23. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen.
Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA. Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden.
Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien.
Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen.
Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist. (Quelle: S. Fischer)

♥ ♥ ♥

„Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk

23. Februar 2017 // 24,00 EUR

Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen.
Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist.
Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung, Freiheit und Glück. Beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als noch nicht sterben. Aber was machen sie jetzt mit diesem Leben, dessen Weg sie zur Hälfte schon gegangen sind? Und was macht das Leben mit ihnen? (Quelle: S. Fischer)

♥ ♥ ♥

„Das Buch der Spiegel“ von E.O. Chirovici
Das Buch der Spiegel

27. Februar 2017 // 20,00 EUR

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen …                  (Quelle: Goldmann)

♥ ♥ ♥

„Der Tag X“ von Titus Müller
Der Tag X

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Seit ihr Vater als Wissenschaftler zu einem Leben im fernen Russland gezwungen wurde, passt Nelly sich ihrer Ostberliner Umgebung immer weniger an. Sie engagiert sich in einer kirchlichen Jugendorganisation und wird im Frühjahr 1953 kurz vor dem Abitur von der Schule geworfen. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden. (Quelle: Blessing)

♥ ♥ ♥

„Herzenssache und Gottesmut“ von Michael Kuch
Herzenssache und Gottesmut

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Ich muss nichts tun – Gott ist immer schon an meiner Seite. Wie fand Luther in dieses Grundvertrauen und was bedeutete es? Michael Kuch erschließt auf unnachahmliche Weise, was eigentlich das Besondere am Glauben des Reformators ist. Und diese Erfahrung ist nicht von Gestern. Luther erlebte eine Befreiung, wie sie Menschen immer schon ersehnt haben und heute noch ersehnen. Er ist ein Zeitgenosse der spirituell Suchenden!                                 (Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

♥ ♥ ♥

„Wenn nachts der Ozean erzählt“ von Zana Fraillon
Wenn nachts der Ozean erzählt

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Subhi ist ein Flüchtlingskind, geboren in einem Auffanglager. Seine Welt beschränkt sich auf einen staubigen Flecken Erde hinter einem Maschendrahtzaun. Aber wenn alle schlafen, dann träumt Subhi vom Nachtmeer, das zu seinem Zelt kommt und ihm Schätze bringt. Eines Tages bringt es ihm Jimmie. Das Mädchen Jimmie lebt auf der anderen Seite des Zauns, fühlt sich jedoch genauso verloren und einsam wie Subhi. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Am Ende müssen beide mutiger sein als je zuvor, um sich und der Welt neue Hoffnung zu geben. (Quelle: cbt)

♥ ♥ ♥

„Ein Museum nur für mich“ von Emma Lewis
Ein Museum nur für mich

27. Februar 2017 // 14,99 EUR

• Ab 4 Jahren •

Was ist eigentlich ein Museum? Ein Gebäude voller alter Dinge aus der ganzen Welt? Ein Garten mit exotischen Pflanzen? Ein Haus, an dessen Wänden viele, viele Bilder hängen? Ein kleines Mädchen besucht die unterschiedlichsten Arten von Museen, steht staunend vor gefiederten Pflanzen und riesigen Käfern, träumt davon, wer die antiken Töpfe und Tassen einst in Händen gehalten hat, und bewundert moderne Gemälde, bei denen jedem Besucher ein anderes gefällt. Aber ihr Lieblingsmuseum hat sie zu Hause immer um sich: ihre eigenen Dinge. Die frischen Illustrationen von Emma Lewis und der anregende Mitmachteil führen Kinder spielerisch an Museen und Sammlungen heran. (Quelle: Prestel)

♥ ♥ ♥

„Das Mädchen mit dem Löwenherz – Ein Thriller aus der Zeit Martin Luthers“ von Jürgen Seidel
Das Mädchen mit dem Löwenherz

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •
Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther! (Quelle: cbj)

♥ ♥ ♥

„Geburtstag – Kurzgeschichten“ von Rafik Schami (Hg.)

28. Februar 2017 // 20,00 EUR

Wer entscheidet über den Tag der eigenen Geburt? Wie wichtig ist es für das Lebensglück, unter welchem Sternzeichen man geboren wurde? Warum kann ein Eisbär in Menschengestalt das schönste Geschenk überhaupt sein? Wie sorgt man für den perfekten Eklat bei der Geburtstagsfeier des untreuen Ehemanns? Wie lautet der ehrlichste Enkelinnen-Wunsch aller Zeiten zum Wiegenfest des betagten Uropas? Wie kommt es, dass ein pensionierter Steuerbeamter den Geburtstagskalender als Lebensinhalt entdeckt? Und was geschieht, wenn man seinen Geburtstag auf der Flucht im Zug verbringt? Rafik Schami, Monika Helfer, Franz Hohler, Root Leeb, Michael Köhlmeier und Nataša Dragnic. kennen die Antwort, und sie erzählen davon: mit kreativer Energie und poetischer Sprachkraft, mal nachdenklich, mal humorvoll – in Kurzgeschichten, die starke Bilder erschaffen, den Geburtstag feiern und den Gabentisch jedes Literaturliebhabers bereichern. (Quelle: ars vivendi)

♥ ♥ ♥

Cute fox and funny elk reading books on bench. Vector isolated illustration