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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Dezember

Im Dezember erscheinen für gewöhnlich nicht mehr sehr viele neue Bücher. Die meisten Verlage haben ihr neues Programm bereits im Spätsommer – vor der Frankfurter Buchmesse – herausgebracht. Beim Durchforsten der Verlagsvorschauen habe ich diesmal also nicht allzu viele Titel gefunden, die ich euch vorstellen möchte. Einige wenige vielversprechende Bücher konnte ich aber dennoch entdecken.

Außerdem bin ich noch auf ein paar interessante Titel gestoßen, die in diesem Monat im Taschenbuchformat erscheinen. Auch die habe ich mit aufgelistet und möchte euch zwei davon ganz besonders ans Herz legen: „Eierlikörtage“ von Hendrik Groen, ein absolut humorvoller und warmherziger Roman in Tagebuchform über einen sehr alten und sehr rüstigen Herrn und sein turbulentes Leben im Seniorenheim; „Die Grammatik der Rennpferde“ von Angelika Jodl, ebenfalls ein amüsanter und vergnüglicher Lesestoff mit Herz und Sprachwitz über eine Deutschlehrerin, die ihrem russischen Privatschüler (und Jockey) die deutsche Sprache näherbringen will und ihm dabei immer näherkommt.

Viel Freude beim Stöbern, Entdecken und natürlich beim Lesen im Dezember!

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„Die Verlobte des Briefträgers“ von Denis Thériault
Coverbild Die Verlobte des Briefträgers von Denis Thériault, ISBN-978-3-423-26164-7

ab 8. Dezember 2017 // 14,90 €

Bilodo, ein junger Briefträger aus Montreal, hat nach einem Unfall sein Erinnerungsvermögen eingebüßt. Als er aus dem Koma erwacht, sitzt Tanja an seinem Bett, die schüchterne Kellnerin aus seinem Lieblingslokal. Sie behauptet, seine Verlobte zu sein, doch Bilodo zweifelt daran. Erst als Tanja beschließt, ihm Haikus zu schreiben, die er seit jeher liebt, scheint sie sein Herz zu erobern – bis eines Tages die Erinnerung schlagartig wiederkehrt. (Quelle: dtv)

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„Die Wolkenfrauen“ von Doris Cramer
Die Wolkenfrauen

ab 11. Dezember 2017 // 19,99 €

Deutschland, 1942. Eine junge Frau träumt von einer Zukunft mit ihrer großen Liebe, doch nach einer unvergesslichen Nacht wird er nach Nordafrika versetzt, bevor sie heiraten können.
1988: Im Nachlass ihrer gerade verstorbenen Mutter entdeckt die dreiundzwanzigjährige Doro Zeichnungen der marokkanischen Wüste und ein Amulett. Daraufhin reist sie nach Marokko, um mehr über ihre Mutter zu erfahren, die immer sehr verschlossen war. In Agadir trifft sie Ingrid, ihre ehemalige Dozentin und Leiterin einer Hilfsorganisation, die das Amulett sofort erkennt: Es ist ein seltenes Exemplar der Fatima-Hand, eines bei Muslimen verehrten Schutzsymbols. Einige Tage später wird Doro Zeugin einer brutalen Verhaftung. Kurz darauf begegnet sie dem Gefangenen erneut – er heißt Amir und trägt das gleiche Amulett … (Quelle: Blanvalet)

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„Vom Anfang bis heute“ von Loel Zwecker
Vom Anfang bis heute

ab 11. Dezember 2017 // 13,00 €

Es war einmal … eine Reise, die mit dem Urknall begann und die noch lange nicht zu Ende ist. Von der ersten Zelle zu den Goldenen Zwanzigern und vom alten Ägypten zur App ist es dabei bisweilen nur ein Katzensprung. Loel Zwecker erzählt davon anschaulich und alltagsnah, mit einem Blick für überraschende Details und verborgene Zusammenhänge: Wie im Mittelalter die Brille erfunden, in Indien die Meditation zu einer echten Macht wurde und die Waschmaschine unser Leben veränderte. Geschichte braucht Geschichten – und diese ist eine ganz besondere. (Quelle: Penguin)

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„Highway to Heaven“ von Katarina Bivald
Highway to heaven

ab 11. Dezember 2017 // 10,00 €

An ihrem achtzehnten Geburtstag versprach Anette sich drei Dinge, die sie im Leben tun würde: ein Motorrad fahren, ein Haus zu kaufen und sich um sich selbst kümmern. Fast zwanzig Jahre später sieht die Welt ganz anders aus. Sie lebt in einer Mietwohnung in einer schwedischen Kleinstadt mitten im Nirgendwo. Sie arbeitet in einem Supermarkt, in dem der Klang des Kassenscanners sie langsam in den Wahnsinn treibt. Sie kümmert sich um ihre demente Mutter, und ein Motorrad hat sie auch nicht, noch nicht mal einen Führerschein. Aber sie hat ihre Tochter. Als Emma jedoch auszieht, fällt Anette in ein Loch, aus dem nur ihre beiden besten Freundinnen sie herausholen können, und die Arbeit an einem scheinbar unmöglichen Projekt … (Quelle: btb)

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„Rotröcke“ von Bernard Cornwell

ab 15. Dezember 2017 // 10,99 €

Philadelphia ist im Jahr 1777 eine Stadt im Krieg – nicht nur zwischen amerikanischen und britischen Truppen, sondern auch mit sich selbst. Als die Stadt von den Briten erobert wird, fängt der wahre Kampf erst an. Der junge britische Rekrut Sam Gilpin hat seinen Bruder sterben sehen. Nun muss er sich zwischen dem Eid auf einen fernen König und seinem Gewissen entscheiden. Auch im Hause der wohlhabenden Beckets stehen sich Freunde der Freiheit und treue Untertanen erbittert gegenüber. Bald wird an einem Ort namens Valley Forge Geschichte geschrieben werden, zwischen Eis und Blut, und ein Land entstehen: Amerika.
Ein großer Roman von Bernard Cornwell: Über Krieg und Frieden, Freund und Feind, Feigheit und Heldentum (Quelle: Rowohlt)

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„Sabbatical“ von Gunnar Homann
Sabbatical

ab 18. Dezember 2017 // 10,00 €

Ein Jahr Auszeit! Nur hat Lehrer Viktor Hoffmann keinen Plan, was er während seines Sabbaticals machen soll. Außer erst mal mit seinem besten Kumpel Brettschneider für ein paar Wochen ins Blaue fahren. Doch weil sein Freund hoffnungslos in Liane verliebt ist, die einen Bildhauerei-Workshop auf einem Bauernhof in Frankreich leitet, landen die beiden ebendort. So hatte sich Viktor den Roadtrip nicht vorgestellt. Dummerweise hat die schöne Liane aber ein Auge auf Viktor geworfen. Und als dann auch noch der schnöselige Professor Herbst auftaucht, der ihm vor Jahren die Frau ausspannte, wird es turbulent. Und Viktor muss endlich herausfinden, was er eigentlich von diesem Jahr – und vom Leben an sich – will … (Quelle: Goldmann)

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„Das Erbe der Rosenthals“ von Armando Lucas Correa
Das Erbe der Rosenthals - Armando Lucas Correa - Hörbuch

ab 21. Dezember 2017 // 20,00 €

1939 muss die elfjährige Hannah mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, denn sie ist Jüdin. Ein Schiff soll sie nach Kuba bringen, doch nur die Wenigsten dürfen die St. Louis dort verlassen. Auch Hannahs Familie wird auseinandergerissen.
2014 sucht die elfjährige Anna nach den Wurzeln ihres bei 9/11 verstorbenen Vaters. Ein Brief ihrer Großtante enthält Fotos und erste Hinweise. Doch erst als sie zusammen mit ihrer Mutter von New York nach Kuba reist, kommt sie der Geschichte ihrer Familie wirklich nahe … (Quelle: Lübbe audio)

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„Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner

ab 21. Dezember 2017 // 17,99 €

• ab 14 Jahren •

Ohne seine Gitarre wäre Dills Leben wirklich trostlos: Sein Vater ist im Gefängnis, seine Mutter unglücklich, und nach der Schule soll er im örtlichen Supermarkt arbeiten, um die Schulden abzubezahlen. Aber Dill sehnt sich nach einem anderen Leben, irgendwo da draußen. Seine Träume teilt er mit seinen beiden besten Freunden: Lydia, selbstbewusst und mit dem festen Plan, als Modebloggerin nach New York zu gehen, und Travis, der halb in seiner geliebten Fantasy-Serie lebt. Zusammen, glauben sie, können sie alles schaffen … (Quelle: Carlsen)

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„Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“ von Rachel Joyce

ab 29. Dezember 2017 // 19,99 €

Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks kleinem Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sie ist blass und schön, zerbrechlich und stark zugleich. Doch sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt …

Ein Roman wie ein Geschenk, wie eine Reise voller Musik und mit wunderbaren Begleitern. Eine Geschichte vom Zuhören, von Freundschaft, Mut, Veränderung und Liebe. (Quelle: Fischer KRÜGER)

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NEU im Taschenbuchformat

„Eierlikörtage“ von Hendrik Groen
Eierlikörtage

ab 1. Dezember 2017 // 11,00 €

Hendrik Groen mag alt sein (genauer gesagt 83 1/4), aber er ist noch lange nicht tot. Zugegeben, seine täglichen Spaziergänge werden kürzer, weil die Beine nicht mehr recht wollen, und er muss regelmäßig zum Arzt. Aber deshalb nur noch Kaffeetrinken, die Geranien anstarren und auf das Ende warten? Kommt nicht infrage. Ganz im Gegenteil. 83 Jahre lang hat Hendrik immer nur Ja und Amen gesagt. Doch in diesem Jahr wird er ein Tagebuch führen und darin endlich alles rauslassen – ein unzensierter Blick auf das Leben in einem Altenheim in Amsterdam-Nord. (Quelle: Piper)

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„Augustus“ von John Williams
Coverbild Augustus von John Williams, ISBN-978-3-423-14612-8

ab 8. Dezember 2017 // 12,90 €

Octavius, Großneffe und Adoptivsohn von Julius Caesar, später Kaiser Augustus: Williams schildert das Wirken und Leben dieses außergewöhnlichen Mannes so plastisch, so mitreißend, als würden sich die Geschehnisse in unseren Tagen ereignen. Fiktive Briefe und Notizen, Erinnerungen und Senatsprotokolle lassen die Person eines Herrschers lebendig werden, dem das Schicksal Macht und Reichtum in vorher ungekanntem Ausmaß zuspielte. Aber er, der sich zum Gott erheben ließ, sieht am Ende, von Frau und Tochter entfremdet, dem Tod so ungeschützt entgegen wie jeder Mensch – als das »arme Geschöpf, das er nun einmal ist«. (Quelle: dtv)

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„Die schwedischen Gummistiefel“ von Henning Mankell
Coverbild Die schwedischen Gummistiefel von Henning Mankell, ISBN-978-3-423-21705-7

ab 8. Dezember 2017 // 11,95 €

Nach dem Brand seines Hauses auf einer einsamen Schäreninsel sind dem ehemaligen Chirurgen Fredrik Welin nur Wohnwagen, Zelt, Boot und zwei ungleiche Gummistiefel geblieben. Und wenige Menschen, die ihm nahestehen: Jansson, der pensionierte Postbote, die Journalistin Lisa Modin und seine Tochter Louise, die schwanger ist und in Paris lebt. Als Louise wegen eines Diebstahls in Untersuchungshaft gerät, ruft sie Fredrik zu Hilfe. Während er in Paris über ihre Freilassung verhandelt, erfährt er, dass auf den Schären schon wieder ein Haus in Flammen steht.
»Ein Mensch, der alles verloren hat, hat nicht viel Zeit. Oder ist es umgekehrt? Ich wusste es nicht.« (Quelle: dtv)

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„Die Grammatik der Rennpferde“ von Angelika Jodl
Coverbild Die Grammatik der Rennpferde von Angelika Jodl, ISBN-978-3-423-21708-8

ab 8. Dezember 2017 // 10,95 €

Eine Lehrerin, die Ausländern Deutsch beibringt. Ein russischer Ex-Jockey, der Pferdeställe ausmistet. Zwei, die nichts miteinander gemein haben, aber plötzlich miteinander zu tun bekommen, entdecken, dass es manchmal keine Regeln gibt …
Für die Studenten von Salli Sturm ist die Grammatikstunde täglich großes Kino. Und für Salli wird daraus eine Liebesgeschichte, mit der sie nicht mehr gerechnet hätte. Weil sie die Altersgrenze für Romanzen überschritten hat und weil sich ihr Schüler Sergey so hartnäckig gegen Konjunktive und Artikel stemmt. Bis Salli schließlich in einer kalten Februarnacht alle erlernten Regeln fallen lässt. Und sich selbst gleich dazu. (Quelle: dtv)

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„Berlin 1936“ von Oliver Hilmes
Berlin 1936

ab 11. Dezember 2017 // 10,00 €

Berlin im August 1936: Zehntausende Gäste aus aller Welt strömen in die Stadt. Die Olympischen Spiele locken die Besucher zu den Sportstätten, in die Straßen, Bars und Cafés. Für einen kurzen Moment wirkt Berlin in diesem Sommer weltoffen und unbeschwert, als schalte die Diktatur in einen Pausenmodus. Oliver Hilmes folgt Berlinern und Touristen, Sportlern und Künstlern, Diplomaten und Nazi-Größen, Nachtschwärmern und Showstars durch die fiebrig-flirrende Zeit der Sommerspiele und erzählt ihre Geschichten. Es sind Geschichten von Opfern und Tätern, von Mitläufern und Zuschauern. Es ist die Geschichte eines einzigartigen Sommers. (Quelle: Penguin)

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„Dame zu Fuchs“ von David Garnett
Dame zu Fuchs

ab 11. Dezember 2017 // 9,00 €

Die Tebricks, ein charmantes, jung verliebtes und frisch verheiratetes Paar, ziehen sich ahnungslos glücklich ins ländliche Oxfordshire zurück, um ein beschauliches Leben zu führen. Bei einem Spaziergang am Waldrand verwandelt sich Silvia Tebrick unerwartet in eine Fähe und kann trotz ihres Anstandes, ihrer Grazie und ihrer guten Erziehung den neu erlangten animalischen Instinkten nicht widerstehen. Richard tut alles in seiner Macht Stehende, um seine Füchsin zu schützen, doch all die Gefahren zu bannen wird zunehmend unmöglich. (Quelle: btb)

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Weitere Beiträge zu Neuerscheinungen findet ihr bei:

Tthinkttwice

kiyaliest

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im September – Teil 1

Sollte es euch derzeit an genügend Lesestoff fehlen oder solltet ihr an einer sommerlichen Leseflaute leiden, können die Neuerscheinungen im SEPTEMBER da sicherlich Abhilfe schaffen. Es gibt nämlich wieder mal Unmengen an neuen Titeln, die in diesem Monat auf den Büchermarkt kommen und die Buchhandlungen mit Sicherheit aus allen Nähten platzen lassen. Und es sind so viele vielversprechende und interessant klingende Titel dabei – darunter auch mehrere Romane, die für den Deutschen Buchpreis nominiert wurden -, dass ich am liebsten in den nächsten Wochen nichts anderes tun würde als lesen, lesen, lesen.

Da dies natürlich nicht möglich ist, werde ich mich auf einige Bücher und Hörbucher beschränken, wie beispielsweise „Wiener Straße“ von Sven Regener, „Außer sich“ – das Debüt von Sasha Marianna Salzmann -, „Ikarien“ – Uwe Timms neuer Roman -, „Der Frauenchor von Chilbury“ – als Hörbuch – und „Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“ von Jean-Paul Didierlaurent. (Das waren jetzt doch recht viele …)

Und wie sieht´s bei euch aus? Habt ihr einen oder mehrere Wunschtitel?

Nun wünsche ich euch viel Freude mit dem ersten Teil der September-Neuerscheinungen!

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„Das Glück des Zauberers“ von Sten Nadolny
Das Glück des Zauberers

ab 01.09.2017 // 22,00 EUR

»Allem Zauber wohnt ein Anfang inne«: So formulierte es sein Berliner Lehrmeister Schlosseck gern – und die Anfänge des Zauberers Pahroc reichen zurück in die Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Schon bald kann Pahroc durch die Lüfte spazieren, später lernt er durch Wände zu gehen und für Sekunden aus Stahl zu sein, was ihm dabei hilft, auch den nächsten Krieg zu überleben. Als es ihm gelingt, Geld herbeizuzaubern, kann er endlich auch seine wachsende Familie ernähren. Pahroc gehört bald zu den Großen seines heimlichen Fachs, getarnt hinter Berufen wie Radiotechniker, Erfinder und Psychotherapeut. Im Alter von über 106 Jahren gilt seine größte Sorge der Weitergabe seiner Kunst an seine Enkelin Mathilda – und so schreibt er sein Leben für sie auf. Es ist die lebenskluge, unerhörte Geschichte eines Mannes und seiner sehr eigenen Art des Widerstands gegen die Entzauberung der Welt. (Quelle: Piper)

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„Die Symphonie des Augenblicks“ von Marie Fitzgerald
Die Symphonie des Augenblicks

ab 01.09.2017 // 20,00 EUR

Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der über jede Sekunde froh ist, die er nicht mit seinen ehrgeizigen Eltern verbringen muss, zögert er nicht lang. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine ganz besondere Reise und erkennen, dass es nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen. (Quelle: Pendo)

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„Kant und das kleine rote Kleid“ von Lamia Berrada-Berca
Kant und das kleine rote Kleid

ab 01.09.2017 // 20,00 EUR

In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlässt eine junge Frau ihr Land und folgt ihrem Mann nach Paris. Aber ihre Träume erfüllen sich nicht in dieser glitzernden Stadt: Noch immer trägt sie eine Burka, ihr Mann bestimmt über sie, und sie ist einsam. Doch eines Tages entdeckt sie in einem Schaufenster ein bezauberndes rotes Kleid. Immer wieder geht sie daran vorbei, beseelt von dem Wunsch, es einmal zu tragen und sich frei zu fühlen. Wenig später fällt ihr ein Buch von Kant in die Hände. Sie versteckt es vor ihrem Mann und beginnt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter, heimlich darin zu lesen. Allmählich spürt sie, wie nicht nur das Kleid, sondern auch Kants Worte in ihr eine leise Sehnsucht wecken – den Schleier zu lüften, der sie vom Leben trennt, und endlich den Horizont zu berühren, von dem sie bislang nur geträumt hat … (Quelle: Pendo)

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„Weltherz“ von Markus Steiner
Weltherz

ab 01.09.2017 // 16,00 EUR

»Weltherz« erzählt die Geschichte von Markus Steiner, der sich mit 37 Jahren auf die Suche machte: nach Wirklichkeit und echter Verbindung in einer Gesellschaft, die zunehmend künstlich und leer wird, von der Natur entkoppelt. Er kündigte seinen Job als Marketingmanager in einem Online-Start-up, verließ die paradiesische Monotonie des einsamen Großstädters und ging auf Weltreise – langsam und ohne festen Wohnsitz. Er lief zum Mount Everest, durchquerte den australischen Kontinent mit dem Zug, fuhr per Anhalter in Japan, litt an indischem Fieber, meditierte in einem Kloster in Thailand, fand in Israel das Glück im Zufall und in Indonesien einen Guru. Seine Storys sind intensiv und poetisch, abenteuerlich und verlockend. Durch seine Sprache werden Begegnungen lebendig und die Welt ein farbiger Ort, den man braucht, um Frieden zu finden, um frei zu sein. (Quelle: Malik)

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„Auf Jesu Spuren“ von Nils Straatmann
Auf Jesu Spuren

ab 01.09.2017 // 16,00 EUR

Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Nils Straatmann reist mit einem alten Schulfreund den Lebensweg des historischen Jesus nach – vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt. Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist. (Quelle: Malik)

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„Bodyguard – Der Anschlag“ von Chris Bradford
Bodyguard - Der Anschlag

ab 04.09.2017 // 9,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Als Connor Reeves den Auftrag erhält, den Sohn eines millionenschweren Oligarchen vor einem möglichen Anschlag der russischen Mafia zu schützen, ahnt er nicht mal ansatzweise, auf was er sich da einlässt. Denn neben der Mafia ist noch eine Geheimorganisation hinter der Familie des Oppositionspolitikers her, alle staatlichen Stellen sind korrupt und jeder scheint sein eigenes skrupelloses Spiel um die Macht im Land zu spielen. Connor wird langsam klar, dass er sich in Russland auf dem weltweit gefährlichsten Terrain für Personenschützer befindet. Dort können Jugendliche nämlich nicht nur Bodyguards werden, sondern ebensoleicht Auftragskiller … (Quelle: cbj)

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„Istanbul Istanbul“ von Burhan Sönmez
Istanbul Istanbul

ab 04.09.2017 // 20,00 EUR

Unter den uralten Straßen Istanbuls sitzen vier Gefangene in einer Zelle – ein Student, ein Doktor, ein Barbier und ein alter Mann – und warten darauf, reihum von den Wärtern zum Verhör abgeholt zu werden. Um sich abzulenken, erzählen sie sich gegenseitig Geschichten. Geschichten aus ihrer Stadt, Geschichten voller Liebe und Humor. Geschichten, die ihnen helfen sollen, die Begrenzungen von Raum und Zeit aufzuheben und das Leid erträglicher zu machen. Durch Parabeln und Rätsel bringen sie einander zum Nachdenken und Lachen. Und allmählich verwandelt sich diese eindringlichen Erzählungen von unterhalb der Stadt in zahlreiche ineinander verwobene Geschichten von Istanbul selbst. Und sie zeigen, dass auch oberhalb des Kerkers Leid und Hoffnung nah beieinander liegen. (Quelle: btb)

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„Golden House“ von Salman Rushdie
Golden House

ab 05.09.2017 // 24,99 EUR

Nero Golden kommt aus einem Land, dessen Namen er nie wieder hören wollte, seit er mit seinen drei Söhnen vor ein paar Jahren nach New York gezogen ist. Der junge Filmemacher René ist fasziniert von der Familie und gerät in ihren Bann. Er hat Zugang zu der prächtigen Welt der Goldens – und wird Zeuge davon, wie das Reich des alten Golden zerfällt. Salman Rushdie erfasst den irritierenden Zeitgeist und zeichnet mit größter Erzähllust ein genaues Bild unserer heutigen Welt. (Quelle: der Hörverlag)

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„Ikarien“ von Uwe Timm
Ikarien

ab 07.09.2017 // 24,00 EUR

Deutschland Ende April 1945: Michael Hansen, 25, kehrt als amerikanischer Offizier in das Land seiner Geburt zurück und übernimmt einen Auftrag des Geheimdienstes. Er soll herausfinden, welche Rolle ein bedeutender Wissenschaftler im Nazireich gespielt hat.
Während regional noch der Krieg tobt, bricht Hansen von Frankfurt nach Bayern auf und bezieht Quartier am Ammersee. In einem Münchner Antiquariat findet er einen frühen Weggefährten des Eugenikers Professor Ploetz, den Dissidenten Wagner. Von ihm lässt er sich die Geschichte einer Freundschaft erzählen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Breslau begann und die beiden Studenten über Zürich bis nach Amerika führte – und mitten hinein in die Auseinandersetzung um die beste gesellschaftliche Ordnung: Hier ein Sozialismus nach
Marx, dort das utopische Projekt der Gemeinde Ikarien, die vom französischen Revolutionär Étienne Cabet in Amerika gegründet wurde.
Hansen kommt durch die Lebensbeichte Wagners dem faustischen Pakt auf die Spur, den der Rassenhygieniker Ploetz mit den Nazis einging, und dem ganz anderen Schicksal, das den Antiquar wegen seiner widerständigen Haltung ereilte. Seine Reise durch das materiell und moralisch zerstörte Land lässt Hansen Zeuge eines Aufbruchs werden, der die deutsche Geschichte prägen sollte. Zugleich wird sie zu einer éducation sentimentale – auch in der Liebe werden ihm einige Lektionen erteilt.
Eine gleichermaßen erschreckende wie berührende Geschichte von der Suche nach Alternativen zum Bestehenden und nach einem anderen Leben.                (Quelle: KiWi)

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„Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan

ab 07.09.2017 // 19,95 EUR

England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer der Ortschaft, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf und hat Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.

Ein stimmmächtiges Sprecherensemble wird die Geschichte um den Frauenchor von Chilbury erklingen lassen. Andrea Sawatzki, Elena Wilms, Jasna Fritzi Bauer und Monika Oschek werden sämtliche Register ihres Könnens ziehen.                  (Quelle: Argon)

♥ ♥ ♥

„Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles

ab 08.09.2017 // 22,00 EUR

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst der Graf über sich hinaus. (Quelle: List)

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„Die unzähligen Wunder der Carmine Street“ von Sophie Chen Keller

ab 08.09.2017 // 12,00 EUR

Sein Name ist Walter Lavender Jr. Am liebsten hilft er anderen Leuten, verlorene Dinge wiederzufinden, denn er weiß, wie es sich anfühlt, wenn man etwas vermisst. Den eigenen Vater zum Beispiel. Zum Glück gibt es die Patisserie seiner Mutter in der Carmine Street, wo Wunder noch möglich scheinen. Als das alte Rezeptbuch, das Herz dieses magischen Ortes, eines traurigen Tages verschwindet, macht sich Walter auf die Suche. Und ahnt nicht, dass er dabei dem Geheimnis seines Vaters näherkommt … (Quelle: List)

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„Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky
Coverbild Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky, ISBN-978-3-423-76181-9

ab 08.09.2017 // 16,95 EUR

• Ab 12 Jahren •

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept … (Quelle: dtv)

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„Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“ von Jean-Paul Didierlaurent
Coverbild Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky von Jean-Paul Didierlaurent, ISBN-978-3-423-26162-3

ab 08.09.2017 // 15,90 EUR

Ambroise Lanier, Ende zwanzig, hat seine Berufung gefunden: Er möchte dem Menschen seine Würde bewahren und arbeitet darum als Leichenpräparator. Auch Manelle Flandin liegt die Würde ihrer Mitmenschen am Herzen. Rührend kümmert sich die junge Angestellte eines ambulanten Pflegedienstes um Senioren. Vermutlich hätten sich die Wege der beiden nie gekreuzt, wäre da nicht Samuel Dinsky: Als der 82-Jährige eine niederschmetternde Diagnose erhält, will er eine letzte Reise unternehmen. Zusammen mit Manelle und Ambroise. Durch einen wundersamen Zufall wird es eine Reise zurück ins pralle Leben. (Quelle: dtv)

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„Nichts als die Nacht“ von John Williams
Nichts als die Nacht

ab 11.09.2017 // 18,99 EUR

Ein literarisches Juwel neu entdeckt

Das Leben des jungen Arthur Maxley schwankt zwischen Müßiggang und einem nie verwundenen Trauma aus der Kindheit. Einen Abend und eine Nacht lang folgen wir ihm: zunächst zu einem Dinner mit seinem Vater, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Schuld und Scham lasten auf dieser Begegnung, deren abruptes Ende einen Vorgeschmack bietet auf das verheerende Finale dieser Nacht. Die Straßen und Bars des nächtlichen Los Angeles sind die Kulisse, vor der sich Arthurs innerer Abgrund auftut, während er der sinnlichen Verführung einer fremden Schönen nachgibt.
Alexander Fehling gibt der Sehnsucht nach dem Zustand der Unschuld eine Stimme, die noch lange im Hörer nachhallen wird. (Quelle: der Hörverlag)

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„Ermordung des Glücks“ von Friedrich Ani
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ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Das Glück wird ermordet, als der 11-jährige Lennard Grabbe im kalten Novembermünchen nicht nach Hause kommt und 34 Tage später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck, den man bereits aus Der namenlose Tag kennt, überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten – das Glück verschwindet. Aber auch das Glück anderer, mit Lennard in Verbindung stehenden Personen endet abrupt oder wird ermordet.

Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich bis zur Erschöpfung in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort und bedient sich seiner speziellen Technik der Gedankenfühligkeit – immer in der Hoffnung, das »Fossil«, den einen ausschlaggebenden Faktor zur Aufklärung des Falls, ans Licht zu bringen. Angetrieben wird er dabei nicht nur von dem Bedürfnis, der Familie zu Klarheit zu verhelfen und so ihre Trauer zu lindern, sondern auch von den schmerzhaften Erinnerungen an die ungelösten Mordfälle seiner Karriere.

Nach dem mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Auftakt der Reihe um Jakob Franck, Der namenlose Tag, folgt nun der langerwartete zweite Teil, Ermordung des Glücks. Friedrich Ani vereint erneut grenzenlose Traurigkeit, menschliche Abgründe und atemlose Spannung in einem an Melancholie kaum zu übertreffenden Roman. (Quelle: Suhrkamp)

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„Angst sollt ihr haben“ von Manfred Theisen
Angst sollt ihr haben

ab 11.09.2017 // 8,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Felix‘ Welt ist weiß. Auch die seiner Freunde. Sie treffen sich, um Blackheads fertig zu machen und besuchen gemeinsam extreme fights. So richtig mit neuer rechter Theorie kennt sich Felix aber noch nicht aus. Bis der Freund von Felix‘ Mutter sie damit vertraut macht. Bald findet Felix, Worten müssten Taten folgen, und ein Flüchtlingsheim in der Nähe rückt in sein Blickfeld … (Quelle: cbt)

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„Die Gärten von Istanbul“ von Ahmet Ümit
Die Gärten von Istanbul

ab 11.09.2017 // 12,00 EUR

Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt … (Quelle: btb)
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„Acht Berge“ von Paolo Cognetti
Acht Berge

ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod. (Quelle: DVA)

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„Die Melodie meines Lebens“ von Antoine Laurain

ab 12.09.2017 // 20,00 EUR

Ein Brief, der mit 33 Jahren Verspätung sein Ziel erreicht, stellt Alains ruhiges Leben auf den Kopf. Er ist Arzt und hat die fünfzig überschritten, seine Frau betrügt ihn, die Kinder sind längst aus dem Haus – trotzdem ist er eigentlich ganz zufrieden. Doch eines Morgens liegt in der Post ein Plattenvertrag für Alains Band The Hologrammes – von 1983. Alain wird zurückgeworfen in eine Zeit, als er und seine Band um ein Haar berühmt geworden wären, als noch alles möglich schien. Er macht sich auf die Suche nach den anderen Bandmitgliedern – und findet einen erfolgreichen, aber verbitterten Künstler, dessen Freundin Alain ein vieldeutiges Lächeln schenkt, einen Präsidentschaftskandidaten und einen populistischen Politiker. Nur die Sängerin, die schöne Bérangère, in die Alain heimlich verliebt war, scheint zunächst verschwunden … Humorvoll und mit feinem Gespür für Nostalgie erzählt Antoine Laurain von vergessenen Lieben, verlorenen Freundschaften und verpassten Chancen – die plötzlich neues Glück versprechen.                  (Quelle: Atlantik)

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„Menschenwerk“ von Han Kang

ab 15.09.2017 // 20,00 EUR

Ein Junge ist gestorben, und die Hinterbliebenen müssen weiterleben. Doch was ist ihnen ihr Leben noch wert? Han Kang beschreibt in ihrem neuen Roman, wie dehnbar die Grenzen menschlicher Leidensfähigkeit sind. Ein brennender Aufruf gegen jede Art von Gewalt.

Gwangju, Südkorea, 1980. Ein Junge sucht nach der Leiche seines Freundes, der bei einem gewaltsam niedergeschlagenen Studentenaufstand gestorben ist. Eine Mutter trauert um ihren Sohn. Eine Schwester versucht weiterzuleben. Ein Folteropfer versucht, sich nicht zu erinnern. Und die Autorin selbst versucht, in all dem einen Sinn auszumachen. Durch ihr kollektives Leid und ihre Taten der Hoffnung entsteht nach und nach die Geschichte einer brutalisierten Gesellschaft auf der Suche nach einer Stimme. Menschenwerk ist das schriftliche Zeugnis der menschlichen Bereitschaft, Leid zu riskieren, Gefangenschaft, sogar den Tod, um Gerechtigkeit zu erlangen. Es beschreibt die harte Realität der Unterdrückung und die durchschlagende Poesie der Menschlichkeit. (Quelle: Aufbau)

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„Kirchberg“ von Verena Boos

ab 15.09.2017 // 22,00 EUR

Hanna, eine Frau des Wortes, hatte einen Schlaganfall und kann nicht mehr sprechen. Erschöpft zieht sie sich in das Haus ihrer Großeltern zurück, in dem sie als uneheliches Kind aufgewachsen ist. Doch nicht nur Hanna kommt in ihr altes Dorf, ihr altes Dorf kommt auch zu ihr. Patrizio, der Freund aus Jugendtagen, und ihre Nachbarin Sabrina suchen ihre Nähe. Was als selbstgewählte Einsamkeit gedacht war, wird zu einer Erkundungsreise, die eng mit der Geschichte dieses Hauses auf dem Kirchberg verwoben ist. So eignet sich Hanna ihr Leben noch einmal an und vermag schließlich auch zu erkennen, wer ihr Vater ist. – Was erblickt eine Frau ohne Aussichten noch in ihrem Leben? Was ist Heimat, was ist Zeit? Wie kann, bei allem, was geschehen ist, Frieden herrschen? Verena Boos erzählt groß von einer kleinen Welt, von der unsrigen. (Quelle: Aufbau)
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„Durst – Ein Fall für Harry Hole“ von Jo Nesbø

ab 15.09.2017 // 24,00 EUR

Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Osloer Polizei hat keine Spur. Der einzige Spezialist für Serientäter, Harry Hole, unterrichtet an der Polizeihochschule, weil er mehr Zeit für seine Frau Rakel und ihren Sohn Oleg haben möchte. Doch Holes alter Chef Mikael Bellmann kennt Olegs Vergangenheit und setzt Hole unter Druck. Der Kommissar gibt schließlich nach und arbeitet hochkonzentriert mit seinen Leuten an dem Fall. In einer Atmosphäre der Angst zögern viele Frauen, sich weiter über die App zu verabreden. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als tatsächlich eine weitere junge Frau verschwindet, ausgerechnet eine Kellnerin aus Holes Stammlokal. Und der Kommissar kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist. (Quelle: Ullstein)


Longlist Deutscher Buchpreis 2017

„Romeo oder Julia“ von Gerhard Falkner
Romeo oder Julia

ab 1. September 2017 // 22,00 €

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden. (Quelle: Berlinverlag)

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„Wiener Straße“ von Sven Regener
Wiener Straße

ab 7. September 2017 // 22,00 €

Wiener Straße beginnt im November 1980 an dem Tag, an dem Frank Lehmann mit der rebellischen Berufsnichte Chrissie sowie den beiden Extremkünstlern Karl Schmidt und H. R. Ledigt in eine Wohnung über dem Café Einfall verpflanzt wird, um Erwin Kächeles Familienplanung nicht länger im Weg zu stehen. Österreichische Aktionskünstler, ein Fernsehteam, ein ehemaliger Intimfriseurladen, eine Kettensäge, ein Kontaktbereichsbeamter, eine Kreuzberger Kunstausstellung, der Kampf um die Einkommensoptionen Putzjob und Kuchenverkauf, der Besuch einer Mutter und ein Schwangerschaftssimulator setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die alle ins Verderben reißen.
Außer einen!

Kreuzberg, Anfang der 80er Jahre – das war ein kreativer Urknall, eine surreale Welt aus Künstlern, Hausbesetzern, Freaks, Punks und Alles-frisch-Berlinern. Jeder reibt sich an jedem. Jeder kann ein Held sein. Alles kann das nächste große Ding werden. Kunst ist das Gebot der Stunde und Kunst kann alles sein. Ein Schmelztiegel der selbsterklärten Widerspenstigen, die es auch gerne mal gemütlich haben, ein deutsches Kakanien in Feindesland.

Wer könnte böser und zugleich lustiger und liebevoller darüber schreiben als Herr-Lehmann-Erfinder Sven Regener? (Quelle: Galiani Berlin)

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„Peter Holtz“ Ingo Schulze

ab 07.09.2017 // 22,00 EUR

Vom Waisenkind zum Millionär – wie konnte das so schiefgehen?

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort.
Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. (Quelle: S. Fischer)
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„Das Singen der Sirenen“ von Michael Wildenhain

ab 09.09.2017 // 22,00 EUR

Als der deutsche Frankenstein-Experte Jörg Krippen auf dem Campus seiner neuen Londoner Universität umherirrt, hilft ihm die junge Stammzellenforscherin Mae sich zu orientieren. Die Begegnung wirkt zufällig, tatsächlich hat sie diese bewusst provoziert. Kurz darauf führt Mae ein Wiedersehen herbei, um eine Affäre mit dem deutlich älteren Mann zu beginnen. Zugleich scheint sie sonderbar viel über ihn zu wissen.
Im Londoner East End hat niemand auf den Literaturwissenschaftler Jörg Krippen aus Berlin gewartet. Die Kleidung vom Nieselregen durchweicht sucht er nach einer Klingel, als eine junge Frau indischer Abstammung ihn anspricht: »You look so lost«. Sie selbst ist in Brixton aufgewachsen und forscht im Bereich neuer Reproduktionstechnologien. Krippen verliebt sich rasch und heftig – und belügt sie, was seine Familie und seine linke politische Vergangenheit betrifft. Auch sie ist nicht ehrlich und verschweigt, dass sie vor Jahren als Austauschschülerin in Berlin war. Es entspannt sich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, wie sie beide in der Intensität zuvor nicht erlebt haben. Doch ihre ungewöhnliche Liebe wirft Fragen nach dem Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaft auf. (Quelle: Klett-Cotta)

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„Die Hauptstadt“ von Robert Menasse
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ab 11.09.2017 // 24,00 EUR

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europaischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das fur Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; »zu den Akten legen« wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.
In seinem neuen Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.
Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham. (Quelle: Suhrkamp)

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„Die Kieferninseln“ von Marion Poschmann
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ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Basho in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide.

Die Kieferninseln ist ein Roman von meisterhafter Leichtigkeit: tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Im Teeland Japan mischen sich Licht und Schatten, das Freudianische Über-Ich und die dunklen Götter des Shintoismus. Und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum? (Quelle: Suhrkamp)

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„Außer sich“ von Sasha Marianna Salzmann
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ab 11.09.2017 // 22,00 EUR

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht.

Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman Außer sich. Intensiv, kompromisslos und im besten Sinn politisch. (Quelle: Suhrkamp)
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Das Jahr des Taschenbuchs #4: Unser April-Taschenbuch-Einkauf

jahr des taschenbuchs

Obwohl unsere Bücherregale immer voller werden und wir wegen unseres Familienzuwachses Charlie im April kaum zum Lesen gekommen sind, konnten wir uns einen Zuwachs an neuer Literatur nicht verkneifen. Schließlich beteiligen wir uns ja an der Aktion „Das Jahr des Taschenbuchs“, wo man sich gewissermaßen zum Buchkauf (in der Buchhandlung) verpflichtet. 🙂

Heute möchten wir euch also unseren Taschenbuch-Zuwachs von April vorstellen – vier vielversprechende Titel, zwei für Noah, zwei für Tina.

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Noah ist schon seit einiger Zeit ganz begeistert von der Reihe „Super Nick“ und hat jedes seiner eigenen Exemplare bereits mehrmals gelesen. Daher gab´s für ihn einen weiteren Super-Nick-Band, der kürzlich im Taschenbuchformat erschienen ist. Außerdem haben wir uns noch spontan für „Der große Wissenstest für Kinder“ entschieden, ein Buch mit 150 Fragen, bei denen das Weltwissen nicht nur von Kindern, sondern auch von deren Eltern spielerisch getestet wird. Ich bin gespannt, wer besser abschneidet – Noah, als Zehnjähriger oder ich, als Erwachsene. Ich habe da schon so eine Vermutung…

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Ich habe mich für einen Titel entschieden, der schon länger auf meiner Wunschliste steht – „Stoner“ von John Williams. Von diesem Roman habe ich viel Gutes gehört und freue mich auf die Thematik, die in der Geschichte im Vordergrund steht – die Liebe zur Literatur, mitten in einem harten Alltagsleben. Eine weitere Neuerwerbung ist „Der Trafikant“ von Robert Seethaler. Hier hat mich ein Satz des Rückseitentextes sofort überzeugt:

Die Geschichte des jungen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seine Freundschaft mit Sigmund Freud im Wien der Dreißigerjahre.

Die Begriffe Wien, Dreißigerjahre und Sigmund Freud haben mein Interesse geweckt, und da ich sowieso gerne einen Roman von Herrn Seethaler wollte, freue ich mich sehr auf diesen Lesestoff.

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Noahs Neuerwerbungen

Super Nick - Ohne mich, ihr Sesselpupser!cbj / Band 5 / 11.04.2016 / 7,99 €

Inhalt

Nick ist nicht gerade Herr Saubermann, das ist bekannt. Trotzdem wird Francis nicht müde, ihm jeden Tag aufs Neue unter die Nase zu reiben, dass er ein echtes Ferkel ist. Aber ganz ehrlich: Wer will schon seine Unterhosen nach Farben sortieren, so wie Francis? Erstaunlich eigentlich, dass die beiden so dick befreundet sind. Doch eines Tages bringt Nick Francis mit seiner Schlamperei in ernsthafte Schwierigkeiten …(Quelle: cbj)

Verlagsseite

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Der große Wissenstest für KinderKiWi / 10.03.2016 / 5,00 €

Inhalt

Das Weltwissen der Kinder – der große Wissenstest für Familien

Was passiert mit einer Cola-Flasche im Eisfach? Wie wird man mit YouTube-Videos reich? Was tun Muslime im Ramadan? Diese Fragen kommen selten in der Schule vor, aber Kinder wissen oft trotzdem die Antworten – weil sie sich für alles Mögliche interessieren und überall Neues aufschnappen. Der große »Dein SPIEGEL«-Wissenstest für Kinder fragt nach Allgemeinwissen – also nach Dingen, die ein Kind wissen kann, vielleicht sogar wissen sollte, die aber nicht unbedingt im Lehrplan stehen. Ob man gute Noten hat, ist in diesem Test nicht wichtig, ob man sich für die Welt um einen herum interessiert, dagegen schon. 150 Fragen aus allen Wissensgebieten – von Comics über Weltraum bis zu Politik und Sport – warten auf Antworten: Zum Nachdenken, Rätseln, Herleiten, Weiterdenken, Spielen und natürlich, um zu zeigen, was man schon weiß. Hinzu kommen spannende Interviews – u.a. mit der Junioren-Gedächtnisweltmeisterin – und Tipps zum Lernen. Ein großer Wissensspaß für Kinder (ab 8 Jahren) und Eltern! (Quelle: KiWi)

Verlagsseite

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Tinas Neuerwerbungen

dtv / 01.12.2014 / 9,90 €

Inhalt

„Stoner“ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.

Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.

„Stoner“ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein. (Quelle: dtv)

Verlagsseite

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Kein & Aber / 01.11.2013 / 11,00 €

Inhalt

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik – einem kleinen Tabak- und Zeitungsgeschäft – sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von ihm. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er bei dem alten Professor Rat. Dabei stellt sich jedoch schnell heraus, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Und schon bald werden Franz, Freud und Anezka jäh vom Strudel der Ereignisse mitgerissen. (Quelle: Kein & Aber)

Verlagsseite

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Herzliche und sonnige Mai-Grüße,

Noah und Tina

Floral background with hand drawn flowers, butterflies, bird and space for your text.