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*Top Ten Thursday* 10 Bücher aus dem Carlsen Verlag

Die Aktion wird von Steffi veranstaltet. Alle Infos dazu und die Listen anderer Blogger findet ihr auf ihrem Blog Steffis Bücher-Bloggeria.

Das Thema für heute lautet: „10 Bücher aus dem CARLSEN Verlag“

Wenn ihr das Cover anklickt, gelangt ihr zur Verlagsseite von CARLSEN mit weiteren Infos über das jeweilige Buch.

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„Conni entdeckt die Bücher“ von Liane Schneider / Annette Steinhauer

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„Tim und Struppi (Band 10): Das Geheimnis der Einhorn“ von Hergé

Auf dem Flohmarkt ersteht Tim das Modell eines Segelschiffs, um das sich ein merkwürdiges Geheimnis zu ranken scheint. Denn schon bald sind ihm mehrere hartnäckige Antiquitätensammler auf den Fersen, die den kleinen Dreimaster um jeden Preis in ihren Besitz bringen wollen. Und Kapitän Haddock erkennt in dem Nachbau die »Einhorn« wieder, auf der sein Urahn Frantz von Hadoque im 17. Jahrhundert gegen den Piratenkönig Rackham den Roten kämpfte…

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„Rico, Oskar und das Herzgebreche“ von Andreas Steinhöfel

*Heute läuft die Verfilmung in den deutschen Kinos an!*

Jetzt auch als Kinofilm! Die Ausgabe mit Filmbildern — Rico ist wieder da! Und natürlich ist sein Freund Oskar mit von der Partie. Eigentlich gehört er praktisch schon zur Familie, also zu Mama und Rico in die Dieffe 93. Aber diesmal trägt Oskar keinen Helm, schließlich sind die beiden Freunde inkognito unterwegs. Handtaschen, Hamster mit Mörderzähnen und jede Menge Herzgebreche – Rico und Oskar müssen sich nicht nur kriminalistischen Herausforderungen stellen. Mann, Mann, Mann. Aber wie Rico so schön erklärt: Sellawie.

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„Wie Blut so rot von Marissa Meyer

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

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„Freak City“ von Kathrin Schrocke

Lea ist hübsch, temperamentvoll – und von Geburt an gehörlos. Als Mika sie zum ersten Mal sieht, zieht das quirlige Mädchen mit der Lockenmähne ihn sofort in seinen Bann. So sehr, dass er spontan beschließt einen Gebärdensprachkurs zu machen. Familie und Freunde reagieren skeptisch und bald kommen ihm selbst erste Zweifel. Nie hätte er gedacht, dass die Welt der Gehörlosen so anders ist. Und plötzlich ist da wieder Sandra, Mikas Ex, über die er nie ganz hinweggekommen ist…

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„Delirium“ von Lauren Oliver

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

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„Grischa – Goldene Flammen“ von Leigh Bardugo

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen? Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?

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„Der Traum von Olympia“ von Reinhard Kleist

Dass Reinhard Kleist in der Lage ist, schwierigste historische Themen in einer Graphic Novel umzusetzen, hat er mit „Der Boxer“ bewiesen. Jetzt nimmt er ein aktuelles Thema anhand einer wahren Geschichte auf: Die Sprinterin Samia Yusuf Omar vertrat Somalia bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. In ihrer Heimat wurde sie jedoch von islamistischen Extremisten bedroht, die ablehnen, dass Frauen Sport treiben. In der Hoffnung, an der Olympiade in London teilnehmen zu können, versuchte sie die Flucht nach Europa. Samia Yusuf Omar ertrank 2012 im Alter von 21 Jahren vor der Küste Maltas im Mittelmeer.

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„Das Attentat“ von Dauvillier & Chapron

Wie konnte meine Frau zur Selbstmordattentäterin werden? Der palästinensische Chirurg Amin Jaafari lebt in Tel Aviv und fühlt sich perfekt integriert. Dann erhält er die Nachricht, dass seine Frau bei einem Selbstmordattentat ums Leben gekommen sei – und dass sie die Attentäterin sei! Er ist schockiert, fragt sich, warum er nichts bemerkt hat und sucht nach ihren Motiven. Die Adaption des Erfolgsromans von Yasmina Khadra bietet Einblicke in die Hintergründe des Verbrechens, ohne es damit zu rechtfertigen.

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„Origin – Schattenfunke“ von Jennifer L. Armentrout

*erscheint am 18. Dezember 2015*

Daemon würde alles tun, um Katy aus der Gewalt von Daedalus zu befreien. Sogar das Undenkbare würde er wagen. Katy lebt nur von einem Tag auf den anderen, während sie immer neuen Tests unterzogen wird. Allerdings beginnt sie zu ahnen, dass sie bisher ein unvollständiges Bild von Daedalus hatte. Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Früher oder später wird Katy eine Antwort auf diese Frage bekommen, aber dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …

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Kennt ihr einen dieser Titel? Welches ist euer Lieblings-Buch aus dem Carlsen Verlag?

Wie immer freue ich mich über Kommentare! 🙂

Herzliche Grüße von Tina

cute  fox and  bird

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„Delirium“ von Lauren Oliver *Kurzrezension*

Preis: 8,99 €
Taschenbuch-Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Carlsen (22. November 2013)
ISBN: 978-3-551-31301-0
Genre: Fantasy, Dystopie
ab 14 Jahren
Band 1 der Amor-Trilogie

Der Klappentext

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Band 1 der spannenden Reihe von Bestseller-Autorin Lauren Oliver.

Die Gedanken zum Buch

Mit „Delirium“ hat Lauren Oliver eine Dystopie verfasst, die mich von den ersten Seiten an gefesselt hat. Da ich ein großer Fan von Dystopien bin, war ich gespannt, wie die Autorin die zukünftige Welt beschreibt. Die Vorstellung, dass Liebe – Amor Deliria Nervosa – eine tödliche Krankheit darstellen soll, finde ich interessant und erschreckend zugleich. Alle Menschen müssen sich im Alter von 18 Jahren einer Operation unterziehen, die sie für immer von dieser angeblich schrecklichen Erkrankung heilt. Die siebzehnjährige Lena steht kurz vor ihrem operativen Eingriff und muss sich bis zu ihrer Heilung an enge Regeln und Vorgaben halten. Starke Gefühle wie Freude, Begeisterung und Zuneigung sind nicht nur unerwünscht, sondern auch strengstens untersagt. Zu Beginn der Handlung glaubt Lena noch an das System, fügt sich ein und erwartet sehnsüchtig den Tag ihrer Heilung. Als sie jedoch den attraktiven und unangepassten Alex kennen lernt, keimen erste Zweifel in ihr auf.

Lauren Oliver gelingt es sehr gut, die Veränderung, die in und mit Lena vonstatten geht zu schildern. Der Leser wird mitten in die Reise hineingenommen, die Lena – innerlich und äußerlich – durchlebt. Dabei ist das Mädchen am Anfang keineswegs naiv, wie ich zuerst dachte (Wie kann man nur glauben, dass Liebe eine Krankheit sein soll?), sondern einfach nur ganz fest in ihrer Welt und dem dazugehörigen System gefangen. Lena ist intelligent, kritisch und mutig und wagt gemeinsam mit Alex erste Schritte in die Freiheit. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat mir gut gefallen – sie ist romantisch, ohne kitschig zu sein. Der Cliffhanger am Schluss lässt mich unheimlich gespannt auf die Fortsetzung zurück.

Ich habe mit „Delirium“ viele spannende und schöne Lesestunden erlebt und freue mich schon, die Folge-Bände „Pandemonium“ und „Requiem“ zu lesen. 🙂

Die Bewertung

8/10

lese.helden.punkte