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Zitat zum Sonntag #81 aus: 200 Frauen – Was uns bewegt

book and penZu Weihnachten habe ich von meinem Mann Bücher geschenkt bekommen – unter anderem den wunderbaren Bildband „200 Frauen – Was uns bewegt“. Hier werden prominente wie auch unbekannte Frauen aus allen Teilen der Welt in Bild und Wort porträtiert. Sie erzählen ehrlich und authentisch, was ihnen wichtig ist, was sie glücklich macht und was ihre Persönlichkeit ausmacht. Es ist ein starkes Buch mit ausdrucksstarken Fotos von Frauen, die etwas zu sagen haben. Und was sie zu sagen haben, bewegt nicht nur sie selbst, sondern bringt auch die Herzen und Gedanken der Leserinnen in Bewegung.

Eine Aussage der in Marburg geborenen Josefine Cox – Gründerin von „Musik bewegt“ – hat mich besonders angesprochen:

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„Wir sind alle imstande, Wandel herbeizuführen, aber im Zusammenschluss kann der Wandel wirklich groß ausfallen.“

Josefine Cox

* Verlagsseite *

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Dass Zusammenhalt, Zusammenarbeit und Zusammenschluss enorm wichtig sind und man zusammen viel mehr bewirken kann als alleine, möchte ich mir (als introvertierter Persönlichkeit) immer wieder vor Augen halten. Und ich wünsche euch und mir, dass wir in der kommenden Woche und darüber hinaus viele gute und zusammenschweißende Begegnungen haben werden.

Seid herzlich gegrüßt,

Tina
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Zitat zum Sonntag #80 aus: Von Lichtgestalten und Sterneguckern

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Heute – am Abend des dritten Advents – möchte ich ein kurzes (und zauberhaftes) Gedicht mit euch teilen, das die junge Autorin Hanna Buiting für ihr aktuelles Adventskalenderbuch „Von Lichtgestalten und Sterneguckern“ verfasst hat.

Für eine Adventskalenderbuchempfehlung ist es jetzt zwar schon zu spät, aber möglicherweise mögt ihr euch diesen Titel ja für nächstes Jahr vormerken – als literarischen Begleiter durch den Advent. Denn Hannas Texte, Geschichten und Gedichte zur Adventszeit sind ganz wunderschön, inspirierend, berührend und stimmungsvoll. Ich hatte die Ehre, das Buch lektorieren zu dürfen und habe während des Lektorats wieder einmal festgestellt, wie sehr ich meinen Beruf doch liebe. 🙂 Besonders, wenn ich solche wundervollen Projekte betreuen kann.

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Buchstabenzauber
Und manchmal
ist da dieser große Wunsch,
dass aus Wunden
wahrhaftig Wunder werden.
Zu Weihnachten vielleicht.
Zu Weihnachten viel Licht.
Ein paar Buchstaben
verdreht.
Mehr braucht es manchmal nicht.

* Verlagsseite *

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Ich wünsche euch eine Woche mit viel, viel Licht und Wundern statt Wunden!

Herzliche Advents-Grüße,

Tina

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Zitat zum Sonntag #79 aus: Good Night Stories for Rebel Girls

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Das heutige Sonntagszitat stammt aus einem ganz besonderen Buch – einem Buch, in dem ich in den letzten Wochen gelesen habe und das sich als ein wahrer Schatz entpuppt hat. Es heißt „Good Night Stories for Rebel Girls“, die darin enthaltenen „Gute-Nacht-Geschichten“ sind jedoch keineswegs einschläfernd. Vielmehr sind es inspirierende und spannende Geschichten, die das Leben von hundert außergewöhnlichen Frauen porträtieren, zusammengestellt von den beiden Autorinnen Elena Favilli und Francesca Cavallo. Jedes der Porträts ist mit einer wunderschönen, ausdrucksstarken Illustration versehen, die den Charakter der jeweiligen Frau hervorhebt.

Es sind Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern und unterschiedlichen Alters. Manche von ihnen sind weltbekannt, von anderen wiederum hatte ich bislang noch nichts gehört. Aber eins haben alle diese Frauen gemeinsam: Jede ist auf ihre Art eine Heldin. Außergewöhnlich eben, mutig, stark und sehr, sehr inspirierend.

Das folgende Zitat der mexikanischen Aktivistin Eufrosina Cruz macht sehr schön deutlich, wie wichtig Frauen für ihre Umgebung und letztendlich für die Welt sein können:

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„Wenn eine Frau beschließt, ihr Leben zu ändern, ändert sich alles um sie herum.“

Eufrosina Cruz, Aktivistin und Politikerin aus Mexiko

* Verlagsseite *

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Wer noch auf der Suche nach einem geeigneten Weihnachtsgeschenk für eine junge (oder auch ältere) Dame ist, dem kann ich dieses großartige Buch-Schätzchen wärmstens empfehlen. Ich denke, man kann Mädels ab zehn oder elf Jahren, aber ebenso erwachsenen Frauen eine große Freude damit machen. 🙂 Ich jedenfalls werde mich noch lange über diesen besonderen Lesestoff freuen und das Buch immer wieder aus dem Regal nehmen, um darin zu blättern und zu lesen.

Euch allen noch einen gemütlichen und geruhsamen Adventsabend und einen richtig guten Start in die Woche!

Herzliche und adventliche Grüße,

Tina

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Zitat zum Sonntag #78 aus: Anne Franks Tagebuch

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Nach einer ziemlich langen Blogpause, in der ich fleißig an meinem neuen Buch gearbeitete habe, melde ich mich nun wieder zurück – und zwar mit dem Sonntagszitat.

Im Rahmen meines Buchprojekts habe ich unter anderem Anne Franks Tagebuch gelesen. Ein Buch, das mich aufgewühlt und ergriffen hat. Ein Buch, das mehr ist als „nur“ ein Buch, gehört es doch zu den wichtigsten Zeitdokumenten des letzten Jahrhunderts. Ein Buch, das ich schon seit Jahren lesen wollte – und ich bin froh, es endlich nachgeholt zu haben.

Anne Frank schreibt sehr authentisch, talentiert und berührend; erzählt anschaulich vom Leben ihrer Familie als untergetauchte Juden in einem Amsterdamer Hinterhaus. Ich bin sehr, sehr beeindruckt von diesem starken Mädchen, das so offen und ehrlich seine Schwächen zeigt, von ihrer ergreifenden, traurigen und doch ermutigenden Geschichte und von diesem packenden Tagebuch, das mich zu Tränen gerührt hat.

Besonders beeindruckend finde ich, dass Anne trotz all der grausamen Umstände noch Hoffnung hatte und trotz der Gräueltaten an den Juden noch an das Gute im Menschen glauben konnte.

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Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar.
Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube.
Es ist mir nun einmal nicht möglich, alles auf der Basis von Tod, Elend und Verwirrung aufzubauen. Ich sehe, wie die Welt langsam mehr und mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre immer stärker den anrollenden Donner, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit, und doch, wenn ich nach dem Himmel sehe, denke ich, dass alles sich wieder zum Guten wenden wird, dass auch diese Härte ein Ende haben muss und wieder Friede und Ruhe die Weltordnung beherrschen werden. 

(aus Anne Franks Tagebuch: Samstag, 15. Juli 1944)

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* Verlagsseite der aktuellen Ausgabe *

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Das Zitat stammt aus der alten Tagebuch-Ausgabe aus dem Jahr 1958, die man heute nur noch gebraucht erwerben kann. Es handelt sich dabei um eine gekürzte Version des echten Tagebuchs, bei der Annes Vater, Otto Frank, einige Textstellen zensiert und gestrichen hatte. Die ungekürzte, sogenannte „Kritische Werksausgabe der Tagebücher von Anne Frank“ wurde Ende der Achtziger veröffentlicht, nachdem Mirjam Pressler den Text ins Deutsche übertragen hatte. Als Ergänzung zu meiner Lektüre habe ich mir das Hörbuch dieser aktuellen Ausgabe angehört, das bei Argon erschienen ist und hervorragend von Fritzi Haberlandt vorgetragen wird. Auch in gesprochener Form ist Anne Tagebuch ergreifend und fesselnd, es wirkt sogar noch realistischer.

In welcher Form oder Ausgabe auch immer – ich möchte euch dieses großartige literarische Werk sehr ans Herz legen!

Und nun wünsche ich euch einen wunderschönen und entspannten und lesereichen November-Sonntag und nur das Beste für die kommende Woche!

Seid herzlich gegrüßt,

Tina

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Zitat zum Sonntag #77 aus: Astrid Lindgren – Steine auf dem Küchenbord

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Das stört keinen großen Geist

Heute habe ich endlich wieder einmal ein Sonntags-Zitat für euch. Der Sonntag ist zwar beinahe vorbei, aber: Das stört keinen großen Geist. Das Zitat möchte ich euch trotzdem noch vorstellen. Apropos „keinen großen Geist stören“ – wisst ihr, wer diese Redewendung immer benutzt hat? Ja, genau! Karlsson vom Dach war das. Dieser kleine und freche und fliegende Mann gehört zu den vielen liebenswerten Figuren, die die weltbeste Autorin Astrid Lindgren erschaffen hat.

Die weltbeste Autorin

Astrid Lindgren hat Kinder auf der ganzen Welt beschenkt. Beschenkt mit ihren zauberhaften und unvergesslichen Geschichten und Kinderbüchern. „Die Brüder Löwenherz“, „Ronja Räubertochter“, „Kalle Blomquist“, „Wir Kinder aus Bullerbü“, „Michel bringt die Welt in Ordnung“ und natürlich „Pippi Langstrumpf“ sind einige von ihnen. Diese kleinen Bücherhelden haben mich in meiner Kindheit begleitet und wie so manches Mädchen wollte ich so unabhängig, selbstbewusst und stark sein wie Pippi. Als Kind habe ich Pippi Langstrumpf bewundert, sie verehrt. Pippi war mein Vorbild. Als Erwachsene ist es nun die Autorin hinter der Figur, die ich bewundere – ihre unvergleichlichen Werke und ihre außerordentliche Begabung. Und ihre Weisheit.

Dass Astrid Lindgren ist eine sehr weise Frau war, wird nicht nur in ihren Kinderbüchern deutlich. Auch das Büchlein „Steine auf dem Küchenbord“ zeugt davon. In diesem kleinen – aber feinen! – Werk sind zahlreiche Aussagen der Autorin enthalten, Auszüge aus ihren Kinderbüchern, aus ihrem Tagebuch und aus Interviews. Hier ist ein schönes Textbeispiel, bei dem es um die Bedeutung von Fantasie und Büchern geht:

An dem Tag, da die Fantasie der Kinder nicht mehr die Kraft besitzt, sie zu erschaffen, an diesem Tag wird die Menschheit arm.
Die Bücher brauchen die Fantasie der Kinder, das ist wahr. Aber noch wahrer ist es, dass die Fantasie der Kinder die Bücher braucht, um zu leben und zu wachsen.
Alles Große, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Fantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum großen Teil vom Maß der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen. Deshalb brauchen Kinder Bücher.

Astrid Lindgren („Steine auf dem Küchenbord“, S. 23)

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* Verlagsseite *

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Für die kommende Woche wünsche ich euch Fantasie für die Alltagsgestaltung, Einbildungskraft, wenn es um wichtige (oder unwichtige) Entscheidungen geht und natürlich viel Zeit, die ihr mit Lesen und einem guten Buch verbringen könnt!

Herzliche Grüße,

Tina
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Zitat zum Sonntag #76 aus: Am Wegrand ein Wunder

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Heute – an diesem wunderschön sonnigen Sonntag – gibt es endlich noch mal ein Sonntagszitat. Es ist ein kurzes, aber zauberhaftes Gedicht aus dem Buch „Am Wegrand: ein Wunder“. Für ihr Buch hat die Autorin Tina Willms inspirierende Gedichte und poetische Texte zu jeder Jahreszeit und zu jedem Monat des Jahres verfasst. Ein lyrischer Spaziergang durch das Jahr sozusagen.

Die folgenden Worte mag ich sehr. Denn sie drücken eine positive und erwartungsfrohe Haltung gegenüber der Zukunft aus, verbreiten eine heitere und vertrauensvolle Stimmung:

Bezaubernd
Der Tag
steht vor mir
im schwarzen Frack
und zieht den Zylinder.
Ich bin gespannt,
was er heute
für mich
aus dem Hut zaubert.

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* Verlagsseite *

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In diesem Sinne wünsche ich euch einen bezaubernden Sonntag! Und für die kommende Woche: wundervolle Wegesrand-Entdeckungen und viele schöne Hutzauber-Überraschungen! 🙂

Herzliche Grüße

Tina
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Zitat zum Sonntag #75: MESSE-FUNDSTÜCKE

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Vor einigen Tagen hatte ich euch ja von meinem Messebesuch in Leipzig berichtet. Heute habe ich noch ein paar Messefundstücke für euch – schöne Sprüche und wunderhübsch „buchige“ Poster, die ich in den Messehallen entdeckt und fotografiert habe. (Leider lässt die Qualität der Bilder etwas zu wünschen übrig, aber ich denke, man kann das Wesentliche trotzdem erkennen.)

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Bücher öffnen Türen

Plakate des österreichischen Kinderbuch-Verlags Jungbrunnen

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Lesen macht schön!

Plakat des Kinderbuch-Verlags Südpol

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Nachhaltigkeit

entdeckt beim zauberhaften Jaja Verlag

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Ich wünsche euch alles Gute und Schöne und Sonnige und Fröhliche für die kommende Woche mit der Aufforderung auf diesem Foto:

Seid herzlich gegrüßt und genießt den morgigen Feiertag,

Tina

 

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Zitat zum Sonntag #73 aus: Ein Monat auf dem Land

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*ZITAT ZUM SONNTAG*

Nach einer kurzen, unfreiwilligen Blogpause (auch mich hatte die Grippe erwischt) melde ich mich wieder – mit dem Sonntagszitat, das ich in dem Buch „Ein Monat auf dem Land“ entdeckt habe.

In dem Roman von J.L. Carr geht es um den Briten Tom Birkin, der als Restaurator von London aufs Land – nach Oxgodby – reist, um an einem Wandgemälde in der örtlichen Kirche zu arbeiten. Es ist der Sommer des Jahres 1920, und die Menschen sind gezeichnet von den Folgen des Ersten Weltkriegs. So auch Tom Birkin. Umso mehr genießt er die Ruhe und den Frieden auf dem Land, vertieft sich vollkommen in seine Arbeit: das Freilegen des uralten Wandgemäldes. Nach und nach findet Tom wieder zu sich selbst. Die Menschen um ihn herum, seine Tätigkeit als Restaurator und der Anblick des Gemäldes unterstützen ihn dabei.

Eines Tages unterhält sich Tom mit seinem neuen Freund Moon über das Kunstwerk an der Kirchenwand. Die beiden diskutieren munter – und sehr kontrovers – über die Bedeutung der dargestellten Personen, über mögliche Interpretationen des Bildes. Als sie zu keiner Einigung kommen, sagt Tom:

Nun, jeder von uns sieht die Dinge mit anderen Augen, und es bringt einen auch nicht weiter, zu hoffen, dass wenigstens einer von tausend es genau so sieht wie man selbst.

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* Verlagsseite *

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Diese Aussage hat mir so gut gefallen, weil Tom Birkin die Meinung seines Gegenübers stehenlässt, ein Stück weit akzeptiert und sich einfach damit abfindet, dass es unterschiedliche Blickwinkel gibt. Vielleicht ist es nur Toms vornehme britische Zurückhaltung, die ihn zu dem Satz animiert, vielleicht aber auch ein weites Herz und ein offener Geist. Auf jeden Fall finde ich eine solche Haltung nachahmenswert.

Für die kommende Woche wünsche ich euch viele Blickwinkel – altbekannte und neuentdeckte!

Herzliche Grüße

Tina

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Zitat zum Sonntag #71 aus: Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre

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*ZITAT ZUM SONNTAG*

In dem Roman „Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre“ geht es um das Leben (und Sterben) in einem Amsterdamer Seniorenheim. Hendrik Groen berichtet in seinem Tagebuch über den – oft recht turbulenten – Alltag der Senioren, über die Herausforderungen eines alten Menschen, über kleine Intrigen unter den Bewohnern, über alte Freunde und neue Liebschaften. Seine Schilderungen sind mal heiter und mal ernst, mal humorvoll und mal traurig. Groen schreibt mit einer gewissen Leichtigkeit und lässt den Leser dennoch angerührt zurück.

Ich habe das Hörbuch vor ein paar Tagen beendet und kann es wärmstens weiterempfehlen. Hendrik Groen ist solch ein liebenswerter und reizender alter Herr – man möchte ihn am liebsten einmal fest in den Arm nehmen. Einige seiner Tagebucheinträge haben mich besonders beeindruckt. So gründet Hendrik Groen beispielsweise mit seinen Freunden einen Klub mit dem bezeichnenden Namen „Alt, aber nicht tot“. Die Mitglieder des Klubs treffen sich fast täglich auf einen Kaffee oder ein Glas Wein, unterstützen sich, wo sie nur können und unternehmen regelmäßig die aufregendsten Ausflüge zusammen. Diese Ausflüge stellen stets ein Highlight für die Senioren dar, und Hendrik Groen schreibt dazu:

Es ist wichtig, sich immer auf etwas Schönes freuen zu können. Das erhält einem die Lebenslust.

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Hörbuchcover Groen - Eierlikörtage

* Verlagsseite *

Das gleichnamige Buch ist bei Piper erschienen.

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Ich bewundere es sehr, wenn ältere Menschen nach vorne blicken, ihren Humor behalten und entfalten, wenn sie Lebensfreude und Lebenslust versprühen. Das empfinde ich als ganz und gar nicht selbstverständlich. Und daran möchte ich mir gern ein Vorbild nehmen.

Ich wünsche euch für die kommende Woche, dass es viele Momente für euch gibt, auf – und über – die ihr euch freuen könnt! 🙂

Herzlich,

Tina

greeting card design

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Zitat zum Sonntag #70 aus: Die vier Lichter des Hirten Simon

book and penFür das heutige Sonntagszitat habe ich einen kurzen Auszug aus dem Bilderbuch „Die vier Lichter des Hirten Simon“ rausgesucht – passend zum vierten Advent. Dieses herzerwärmende Bilderbuch gehört zu meinen Lieblings-Weihnachtsgeschichten. Es veranschaulicht auf kindgerechte Art, wie wichtig und wertvoll es ist, an andere Menschen Licht – und damit Wärme, Hoffnung und ein Stückchen Liebe – weiterzugeben.

In der Geschichte geht es um den Hirtenjungen Simon, der sein Lamm verloren hat und sich mitten in der Nacht auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer begibt. Simon trägt eine Laterne mit vier Lichtern bei sich, die ihm im Dunkeln den Weg leuchten sollen. Nach einigen Stunden des bangen Suchens glaubt er endlich, sein Lamm gefunden zu haben. Doch es ist nur ein großer Mann, der dem Jungen zunächst einen gewaltigen Schrecken einjagt. Trotzdem spricht er den Mann an:

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„… Kann ich dir irgendwie helfen?“
„Helfen? Mir kann niemand helfen. Mein Weg ist im Dunkeln„, sagte der Mann leise.
„Dunkel? Nein!“, rief Simon und hielt dem Mann eines seiner Lichter hin. „Hier, nimm es. Es wird deinen Weg erhellen. Was soll ich mit vier Lichtern, wenn du keines hast. Drei Lichter sind genug für mich.“

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* Verlagsseite *

Snowflakes and Stars Border

Im Laufe der Geschichte verteilt Simon ganz freigiebig seine Lichter – an die Menschen, die Helligkeit und Wärme dringend nötig haben. Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt und berührt von diesem offenherzigen und großzügigen Jungen. Dieser kleine Hirte ist ein großes Vorbild für mich.

Für die kommende Woche wünsche ich uns, dass viele Lichter für uns leuchten, damit wir ebenso großzügig wie Simon ein Licht an andere weitergeben können!

Euch noch einen wunderschönen, gemütlichen und lichterfrohen vierten Advent!

Leuchtende Adventsgrüße,

Tina

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