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Zitat zum Sonntag #75: MESSE-FUNDSTÜCKE

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Vor einigen Tagen hatte ich euch ja von meinem Messebesuch in Leipzig berichtet. Heute habe ich noch ein paar Messefundstücke für euch – schöne Sprüche und wunderhübsch „buchige“ Poster, die ich in den Messehallen entdeckt und fotografiert habe. (Leider lässt die Qualität der Bilder etwas zu wünschen übrig, aber ich denke, man kann das Wesentliche trotzdem erkennen.)

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Bücher öffnen Türen

Plakate des österreichischen Kinderbuch-Verlags Jungbrunnen

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Lesen macht schön!

Plakat des Kinderbuch-Verlags Südpol

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Nachhaltigkeit

entdeckt beim zauberhaften Jaja Verlag

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Ich wünsche euch alles Gute und Schöne und Sonnige und Fröhliche für die kommende Woche mit der Aufforderung auf diesem Foto:

Seid herzlich gegrüßt und genießt den morgigen Feiertag,

Tina

 

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Die Leipziger Buchmesse 2017 – Eindrücke vom Bücherparadies

Zum ersten Mal: Leipzig

Vor genau einem Monat befand ich mich in Leipzig, inmitten von Tausenden von Büchern, lesebegeisterten Menschen und zahlreichen Veranstaltungen rund um die Literatur. Ich hatte das große Glück, in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse besuchen zu dürfen. Zum ersten Mal war ich dort, im Leipziger Bücherparadies. Zum ersten Mal in dieser wunderschönen, kulturreichen Stadt mit ihrem jährlichen Lesefest „Leipzig liest“ und mit dem größten (Kopf-)Bahnhof Europas, in dem man herrlich shoppen gehen, sich aber auch so wunderbar verlaufen kann.

Auch wenn die Buchmesse schon vor einigen Wochen ihre Tore wieder schloss, möchte ich die Eindrücke meines Messebesuches gern noch mit euch teilen.

Bücher, Blogger und Überraschungsbesucher

Insgesamt verbrachte ich eine sehr schöne, erlebnisreiche, wertvolle und auch ein bisschen aufregende Zeit in Leipzig. Ich fand es wundervoll, für drei Tage in die Welt der Bücher abzutauchen, mich ausschließlich mit Literatur – und allem, was dazugehört – zu beschäftigen und vor allem: so viele liebe Bloggerinnen und Blogger zu treffen, ihnen endlich mal (wieder) im echten Leben zu begegnen und nicht nur virtuell. Aus diesem Grund hatte ich mich auch riesig gefreut über die Einladungen zu den Bloggertreffen von Diogenes und KiWi, an denen ich sehr gern teilnahm. Beide Treffen wurden von den Verlagsmitarbeiterinnen Susanne Bühler (Diogenes) und Ulrike Meier (KiWi) liebevoll organisiert und abwechslungsreich gestaltet. Und es gab sogar einige literarische Gäste: Die Schriftsteller Martin Suter („Elefant“) und Chris Kraus („Das kalte Blut“) sorgten für eine freudige Überraschung in der Bloggerrunde bei Diogenes, stellten ihre neusten Werke vor und sich selbst unseren Fragen. Bei KiWi war die sympathische Autorin Susann Pásztor zu Gast, gemeinsam mit ihrem Lektor Olaf Petersenn. Sie berichtete ausführlich und anschaulich über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

  

Neben den offiziellen Bloggertreffen gab es aber auch noch einige persönliche Treffen und Begegnungen mit lieben Bloggerkolleginnen und -kollegen. So fand ich es sehr, sehr schön, Miriam und Nina von Tthink Ttwice (siehe Foto) und Heike von Irve liest zu sehen, ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen und zu plaudern. Außerdem freute ich mich über die Begegnungen und kurzen Gespräche mit Thomas (Tommi und die Schmöker), Mona (Tintenhain), Gerald (Sounds & Books) und Marius (Buch-Haltung).

Irgendwie … ein Glücksgefühl

Als besonderes Schmankerl empfand ich den Moment, als ich mein Buch „Mamaglück“ am Verlagsstand der Neukirchener Verlagsgesellschaft entdeckte. So war ich also zum ersten Mal auch in der Rolle einer Autorin auf der Messe unterwegs, nicht nur als Bloggerin und Lektorin. Ein ganz spezielles und seltsames Gefühl war das. Irgendwie unfassbar und erhebend zugleich. Auf jeden Fall ein kleines Glücksgefühl. Eine Lesung oder Signierstunde zum Buch gab es zwar nicht, aber immerhin durfte ich meiner lieben Bloggerfreundin Heike von Irve liest ein persönliches Exemplar überreichen und für sie signieren. 🙂

 

Aus Liebe zur Literatur

Der große Besucherandrang, die vollen Messehallen und die überfüllten Veranstaltungen störten mich ehrlich gesagt anfangs ein wenig. Wer mich kennt, weiß, dass ich größere Menschenansammlungen eigentlich meide. Aber das ist bei einer Veranstaltung wie einer Buchmesse natürlich nicht möglich. Und das ist auch gut so. Denn erst die vielen Besucher machen eine Messe lebendig, stimmungsvoll und atmosphärisch. Was wäre die Literatur ohne Leser? Der Gedanke, dass sich unzählige interessierte und engagierte Leserinnen und Leser auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, um sich dem schönsten Hobby der Welt zu widmen und ihr Interesse an der Bücherwelt zum Ausdruck zu bringen, machte mich dann ganz glücklich. Wie wunderbar, dass es diese vielen lesebegeisterten Leute gibt, unter denen auch etliche Kinder sind! Wie schön, dass das Interesse an den Büchern, die Liebe zur Literatur so groß ist! So groß, dass die diesjährige Buchmesse in Leipzig sogar einen Besucherrekord verbuchen konnte.

Ausblicke und Eindrücke

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 15.-18. März 2018 statt. Ich werde im kommenden Jahr leider nicht dort sein, habe dafür aber einen Messebesuch in Frankfurt fest eingeplant. Außerdem werde ich im Juni an der LitBlog Convention in Köln teilnehmen. Es würde mich riesig freuen, den ein oder anderen von euch dort zu treffen. 🙂

Und nun – zum Abschluss – noch einige fotografische Eindrücke:

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Mit drei Jungs auf der Frankfurter Buchmesse

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Ein Tag im Kinder-Bücher-Paradies

Nun liegt die Buchmesse bereits einige Wochen hinter uns, und doch sind die Erinnerungen an die besondere Zeit dort noch sehr frisch. Ich hatte in diesem Jahr das Glück, die Messe an drei Tagen besuchen zu können. Und gleich am ersten Tag – am Mittwoch, den 19. Oktober – reiste ich in netter Begleitung nach Frankfurt: Mit Noah, Jacob und Jonas, drei zehnjährigen Jungs, die im Auftrag ihrer Schülerzeitung die Messe erkundet wollten.

Die drei waren hochmotiviert, sehr gespannt und ein bisschen aufgeregt, schließlich war dies ihr erster Messebesuch. Meine anfängliche Sorge, ob sie einen ganzen Messetag durchhalten würden, erwies sich schnell als unbegründet, stürzten sich die Jungs doch sofort auf die ausgestellten Bücher in Halle 3.0, wo sich die Stände der Kinder- und Jugendbuchverlage befanden. Schon nach wenigen Minuten waren wir alle im Stöberfieber, und ich persönlich fühlte mich wie im siebten (Bücher-)Himmel. Mitanzusehen, welche Freude und welches Interesse die Jungs an der Kinderliteratur hatten, war wunderschön und beglückend, da die Vermittlung von Lesefreude an junge Menschen immer ein besonderes Anliegen für mich darstellt.

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Nach ausgiebigem Stöbern stand dann eine Lesung mit dem wohl jüngsten Autor der Buchmesse auf dem Programm. Der sechszehnjährige Thomas Engel las aus seinem Debüt „Ormog – Der letzte weiße Magier“, einem Fantasy-Roman, den er bereits im Alter von dreizehn Jahren begonnen hatte. Dies war natürlich ein beeindruckendes Erlebnis für Jonas, Jacob und Noah; und sie lauschten aufmerksam der packenden Geschichte und Thomas Engels Schilderung zur Entstehung des Romans. Anschließend war der junge – und sehr sympathische – Autor gerne bereit, sich mit seinen neuen Lesern fotografieren zu lassen.

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„Ormog – Der letzte weiße Magier“ ist bei Fabulus erschienen und für 16,95 EUR käuflich zu erwerben.

* Verlagsseite *


Zu Beginn des Tages hatten die drei Jungs einen kleinen Auftrag von mir bekommen. Jeder sollte sich ein Buch aussuchen, das sein Leseinteresse weckt, das er gerne lesen und für die Schülerzeitung rezensieren möchte. Wie schön, dass alle drei ihre Mission sehr ernst nahmen und mir am Nachmittag stolz ihre Auswahl präsentierten! 🙂

Jacob entschied sich für „Die Feder eines Greifs“, das zweite Drachenreiter-Abenteuer von Cornelia Funke, Jonas für das neue Kinderbuch von Sabine Ludwig – „Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!“ – und Noahs Wahl fiel auf „Animox – Das Heulen der Wölfe“.

Zufall war, dass alle drei Wunschtitel in der Oetinger-Verlagsgruppe erschienen sind – die Jungs hatten sich nicht abgesprochen. 🙂

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Drachenreiter Band 2 / Dressler / gebunden / 400 Seiten / 18,99 EUR / ab 10 Jahren

„Die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke

Die Feder eines GreifsInhalt: Der Drachenreiter kehrt zurück: Fortsetzung von Cornelia Funkes erfolgreichstem Kinderroman! Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds. (Quelle: Dressler)

* Verlagsseite *


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Band 2 / Dressler / gebundene Ausgabe / 240 Seiten / 12,99 EUR / Juli 2016 / ab 10 Jahren

„Hilfe, mein Lehrer geht in die Luft!“ von Sabine Ludwig

Inhalt: Eine echte Ludwig: Schulspuk mit Schmunzelgarantie! Die neu gewonnene Freundschaft des zwölfjährigen Felix Vorndran zu seinen Kumpels und vor allem Ella wird auf eine harte Probe gestellt! Doch was haben der vermeintlich nette, vom Fliegen träumende Bio-Vertretungslehrer Dr. Dr. Witzel und die wieder auferstandene Hulda Stechbarth damit zu tun? Und warum wird dieses Mal Felix geschrumpft? Das alles erzählt Sabine Ludwig in gewohnt temporeicher und spannender Manier. (Quelle: Dressler)

* Verlagsseite *


 

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Oetinger / gebundene Ausgabe / 384 Seiten / 14,99 EUR / August 2016 / ab 10 Jahren

„Animox – Das Heulen der Wölfe“ von Aimee Carter

Inhalt: Krieg der Tierwandler: Als Ratten seine Mutter entführen und sein Onkel sich in einen Wolf verwandelt, wird dem 12-jährigen Simon in Aimée Carters „Animox“ klar: Seine Familie zählt zu den sogenannten Animox – Menschen, die sich in mächtige Tiere verwandeln können. Und schon steckt er mitten im erbitterten Krieg der fünf Königreiche der Animox. Ob Simon ein Nachfahre des „Beast King“ ist, der sich in alle fünf Tierarten verwandeln kann? (Quelle: Oetinger)

Verlagsseite *


Unseren Tag auf der Frankfurter Buchmesse konnten wir in vollen Zügen genießen, haben uns über die riesige und großartige Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern gefreut, die aufwändig und raffiniert gestalteten Verlagsstände bestaunt und viele nette Gespräche mit engagierten Verlagsmitarbeiterinnen geführt.

Insgesamt ist es mir äußerst positiv aufgefallen, dass die Jungs überall sehr, sehr freundlich behandelt wurden – sei es an der Garderobe, bei der Taschenkontrolle, am Einlass oder an den Verlagsständen. Dieses Wohlwollen gegenüber Kindern – also jungen Messebesuchern – hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass sich Noah, Jacob und Jonas auf dem Messegelände absolut wohlfühlten.

Am frühen Abend fuhren wir dann müde, aber mit vielen wertvollen Eindrücken im Gepäck zurück in die hessische Heimat.

Und wiederkommen – das möchten die Jungs im nächsten Jahr! Unbedingt und auf jeden Fall!img_4504