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Die Leipziger Buchmesse 2017 – Eindrücke vom Bücherparadies

Zum ersten Mal: Leipzig

Vor genau einem Monat befand ich mich in Leipzig, inmitten von Tausenden von Büchern, lesebegeisterten Menschen und zahlreichen Veranstaltungen rund um die Literatur. Ich hatte das große Glück, in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse besuchen zu dürfen. Zum ersten Mal war ich dort, im Leipziger Bücherparadies. Zum ersten Mal in dieser wunderschönen, kulturreichen Stadt mit ihrem jährlichen Lesefest „Leipzig liest“ und mit dem größten (Kopf-)Bahnhof Europas, in dem man herrlich shoppen gehen, sich aber auch so wunderbar verlaufen kann.

Auch wenn die Buchmesse schon vor einigen Wochen ihre Tore wieder schloss, möchte ich die Eindrücke meines Messebesuches gern noch mit euch teilen.

Bücher, Blogger und Überraschungsbesucher

Insgesamt verbrachte ich eine sehr schöne, erlebnisreiche, wertvolle und auch ein bisschen aufregende Zeit in Leipzig. Ich fand es wundervoll, für drei Tage in die Welt der Bücher abzutauchen, mich ausschließlich mit Literatur – und allem, was dazugehört – zu beschäftigen und vor allem: so viele liebe Bloggerinnen und Blogger zu treffen, ihnen endlich mal (wieder) im echten Leben zu begegnen und nicht nur virtuell. Aus diesem Grund hatte ich mich auch riesig gefreut über die Einladungen zu den Bloggertreffen von Diogenes und KiWi, an denen ich sehr gern teilnahm. Beide Treffen wurden von den Verlagsmitarbeiterinnen Susanne Bühler (Diogenes) und Ulrike Meier (KiWi) liebevoll organisiert und abwechslungsreich gestaltet. Und es gab sogar einige literarische Gäste: Die Schriftsteller Martin Suter („Elefant“) und Chris Kraus („Das kalte Blut“) sorgten für eine freudige Überraschung in der Bloggerrunde bei Diogenes, stellten ihre neusten Werke vor und sich selbst unseren Fragen. Bei KiWi war die sympathische Autorin Susann Pásztor zu Gast, gemeinsam mit ihrem Lektor Olaf Petersenn. Sie berichtete ausführlich und anschaulich über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

  

Neben den offiziellen Bloggertreffen gab es aber auch noch einige persönliche Treffen und Begegnungen mit lieben Bloggerkolleginnen und -kollegen. So fand ich es sehr, sehr schön, Miriam und Nina von Tthink Ttwice (siehe Foto) und Heike von Irve liest zu sehen, ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen und zu plaudern. Außerdem freute ich mich über die Begegnungen und kurzen Gespräche mit Thomas (Tommi und die Schmöker), Mona (Tintenhain), Gerald (Sounds & Books) und Marius (Buch-Haltung).

Irgendwie … ein Glücksgefühl

Als besonderes Schmankerl empfand ich den Moment, als ich mein Buch „Mamaglück“ am Verlagsstand der Neukirchener Verlagsgesellschaft entdeckte. So war ich also zum ersten Mal auch in der Rolle einer Autorin auf der Messe unterwegs, nicht nur als Bloggerin und Lektorin. Ein ganz spezielles und seltsames Gefühl war das. Irgendwie unfassbar und erhebend zugleich. Auf jeden Fall ein kleines Glücksgefühl. Eine Lesung oder Signierstunde zum Buch gab es zwar nicht, aber immerhin durfte ich meiner lieben Bloggerfreundin Heike von Irve liest ein persönliches Exemplar überreichen und für sie signieren. 🙂

 

Aus Liebe zur Literatur

Der große Besucherandrang, die vollen Messehallen und die überfüllten Veranstaltungen störten mich ehrlich gesagt anfangs ein wenig. Wer mich kennt, weiß, dass ich größere Menschenansammlungen eigentlich meide. Aber das ist bei einer Veranstaltung wie einer Buchmesse natürlich nicht möglich. Und das ist auch gut so. Denn erst die vielen Besucher machen eine Messe lebendig, stimmungsvoll und atmosphärisch. Was wäre die Literatur ohne Leser? Der Gedanke, dass sich unzählige interessierte und engagierte Leserinnen und Leser auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, um sich dem schönsten Hobby der Welt zu widmen und ihr Interesse an der Bücherwelt zum Ausdruck zu bringen, machte mich dann ganz glücklich. Wie wunderbar, dass es diese vielen lesebegeisterten Leute gibt, unter denen auch etliche Kinder sind! Wie schön, dass das Interesse an den Büchern, die Liebe zur Literatur so groß ist! So groß, dass die diesjährige Buchmesse in Leipzig sogar einen Besucherrekord verbuchen konnte.

Ausblicke und Eindrücke

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 15.-18. März 2018 statt. Ich werde im kommenden Jahr leider nicht dort sein, habe dafür aber einen Messebesuch in Frankfurt fest eingeplant. Außerdem werde ich im Juni an der LitBlog Convention in Köln teilnehmen. Es würde mich riesig freuen, den ein oder anderen von euch dort zu treffen. 🙂

Und nun – zum Abschluss – noch einige fotografische Eindrücke:

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Mein Buch „Mamaglück“ – Einladung zur Leserunde bei LovelyBooks

LOVELYBOOKS

Vor kurzem hatte ich euch ja mitgeteilt, dass mein erstes Buch „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ im März erschienen ist. Heute möchte ich euch einladen zu einer Leserunde bei LovelyBooks, die der Verlag Neukirchener Aussaat anbietet und bei der fünf Exemplare von „Mamaglück“ verlost werden.

Vielleicht habt ihr Lust, mitzumachen? Dann bewerbt euch gern für ein Lese-Exemplar!

>HIER< geht´s direkt zur Leserunde.

Ich werde die Leserunde als Autorin begleiten und freue mich schon sehr auf einen regen und lebendigen und möglicherweise auch kontroversen Austausch.

Weitere Infos zum Buch sowie eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag voller Sonnenstrahlen – draußen und im Herzen!

Herzliche Grüße

Tina
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Zitat zum Sonntag #74 aus: Das Schloss in den Wolken

book and pen

Das heutige Sonntagszitat stammt aus der Feder von Lucy Maud Montgomery. Die kanadische Autorin ist vielen bekannt durch ihre Buchreihe „Anne auf Green Gables“, die seit vielen Jahren Leserinnen aus aller Welt begeistert. Nun hat der Königskinder-Verlag ein weiteres Werk von Frau Montgomery übersetzen lassen, das bereits in den 1920er-Jahren erschien: „Das Schloss in den Wolken“. Ein Klassiker im neuen Kleid sozusagen, von Nadine Püschel sehr gekonnt ins Deutsche übertragen und vom Verlag in einer wunderhübschen Ausführung herausgebracht.

„Das Schloss in den Wolken“ ist ebenso charmant geschrieben wie die „Anne auf Green Gables“-Bücher, und entführt die Leserinnen ebenso geschickt ins wildromantische Kanada des vergangenen Jahrhunderts. Die Autorin verzaubert ihre weibliche Leserschaft mit einer hinreißenden Geschichte um die junge Valancy, die mit den Regeln und Traditionen ihres Elternhauses bricht und die immer mehr lernt, ihren eigenen Weg zu gehen und ihren eigenen Kopf durchzusetzen. So wagt Valancy es endlich, in der Gesellschaft ihrer aufdringlichen und dominanten Verwandtschaft ihre Meinung kundzutun und zu verteidigen. Und dabei gibt sie so manchen klugen Satz von sich:

„Ich bin froh, dass ich nie Kinder bekommen habe“, sagte Großcousine Sarah. „Sie finden doch immer irgendeinen Weg, einem das Herz zu brechen.“
„Ist ein gebrochenes Herz nicht besser als ein verkümmertes?“, fragte Valancy. „Bevor ein Herz brechen kann, muss es etwas Großartiges gefühlt haben. Das wäre den Schmerz doch wert.“

♥ ♥ ♥

* Verlagsseite *

♥ ♥ ♥

Wer die „Anne auf Green Gables“-Bücher kennt und gern gelesen hat, wird sicher auch dieses Werk von Lucy Maud Montgomery mögen. Empfehlen kann – und möchte – ich es auf jeden Fall.

Und nun wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche! Genießt die Frühlingsluft, die Sonnenstrahlen, die Farbenpracht, die bunten Veränderungen um euch herum und: fühlt etwas Großartiges!

Herzliche Frühlings-Grüße

Tina

Floral background with hand drawn flowers, butterflies, bird and space for your text.

 

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im April

Kaum zu glauben, dass heute schon der 1. April ist, und dass das erste Quartal des Jahres bereits hinter uns liegt. Im Moment habe ich das Gefühl, als flöge die Zeit und als zögen die Tage im Eiltempo an mir vorbei. Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen. Vielleicht am Frühling und der sich rasant verändernden Natur. Vielleicht an den vielen Büchern, die Monat für Monat, Woche für Woche erscheinen, die keine Langeweile aufkommen lassen und die auch ein Stück weit für Veränderung sorgen.

So hält der APRIL etliche neue und interessante Buchtitel für uns bereit, von denen ich euch wieder (m)eine kleine Auswahl vorstellen möchte. Es würde mich freuen, wenn euch das ein oder andere Buch zum Lesen verleiten würde.

Gibt es einen Titel, der euch in diesem Monat besonders interessiert? Welches Buch steht ganz oben auf eurer Leseliste?

Ich wünsche euch viel Freude beim Stöbern, Entdecken und natürlich beim Lesen!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Sommernachtsfunkeln“ von Beatrix Gurian

ab 1. April 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Luke ist schon lange Katis bester Freund. Dass sie mehr für ihn empfindet, will sie ihm nach einer Party endlich sagen. Doch dann passiert ein tragischer Unfall, von dem Kati schwere Narben davonträgt. Niedergeschlagen reist sie als Au-Pair nach L.A., wo ihr Leben einen geradezu magischen Aufschwung nimmt. In einer Bar namens „LIVED“ findet Kati in den attraktiven Geschwistern Jeff und Lucy neue Freunde. All ihre Träume scheinen plötzlich wahr zu werden. Doch die Glamour-Welt verbirgt etwas – und erst mit Lukes Hilfe erkennt Kati, dass sie längst in einem Albtraum gefangen ist. (Quelle: Arena)

♥ ♥ ♥

„Das Herz kommt zuletzt“ von Margaret Atwood
Das Herz kommt zuletzt

ab 3. April 2017 // 22,00 EUR

Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein »soziales Experiment«, verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan, ohne dass der jeweils andere davon weiß, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr schmuckes Heim bewohnen, wenn sie selbst ihren Gefängnismonat absolvieren. Doch dann finden sich Charmaine und Stan durch einen »Buchungsfehler« in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe … (Quelle: Berlinverlag)

♥ ♥ ♥

„Die Dame mit dem blauen Koffer“ von Valérie Perrin

ab 3. April 2017 // 18,00 EUR

Französisch charmant und mit dem richtigen Gespür für Tragik, Komik und zauberhafte Figuren verknüpft Valérie Perrin die Geschichte einer großen Liebe während des Zweiten Weltkriegs mit dem tragischen Familiengeheimnis einer jungen Frau. Ein berührender und warmherziger Roman über Erinnerungen und Familiengeheimnisse – generationenübergreifend erzählt durch die witzige und erfrischend junge Erzählerin Justine, die, seit sie sich erinnern kann, bei ihren Großeltern lebt. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Die quirlige und lebenshungrige Justine arbeitet als Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Besonders rührend kümmert sie sich dabei um die 90jährige Hélène, die sich die meiste Zeit mit einem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wähnt. Dort glaubt sie, von ihrem geliebten Mann Lucien erwartet zu werden.
Peu à peu erzählt sie der 21jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Autounfall und Tod ihrer Eltern auf die Spur. (Quelle: Knaur)

♥ ♥ ♥

„Transition – Das Programm“ von Luke Kennard

ab 3. April 2017 // 19,99 EUR

Karl und Genevieve, beide Anfang 30, sind überqualifiziert und hoch verschuldet, wissen nicht weiter. Überraschend bekommt das junge Paar das verlockende Angebot, an einem Pilotprogramm namens Transition teilzunehmen. Dahinter steckt eine wohltätige Organisation, die desillusionierten Großstädtern wieder auf die Füße helfen will. Einzige Bedingung: Die Testpersonen müssen sechs Monate bei ihren Mentoren wohnen und sämtliche Anweisungen befolgen.
Während sich Genevieve voller Begeisterung in das Coaching stürzt, steht Karl dem ganzen Vorhaben skeptisch gegenüber. Was steckt wirklich hinter dieser ominösen Organisation, die jede Öffentlichkeit meidet? Und führt die permanente Selbstoptimierung tatsächlich zu etwas Gutem? (Quelle: Droemer)

♥ ♥ ♥

„Jane Austen – Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt“ von Holly Ivins
Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

ab 3. April 2017 // 14,99 EUR

Haben Sie schon einmal von Mr. Darcy geträumt? Wären Sie nicht auch gern die Auserwählte, der ein Gentleman wie Mr Knightley beim Contredanse sehnsüchtige Blicke zuwirft? Wie es im Herzen der Frauen aussieht, weiß keine Autorin so gut wie Jane Austen. Noch heute lieben und leiden viele Leserinnen mit den Schwestern Bennet und Dashwood, und die Welt der englischen Klassikerin fasziniert nicht weniger als vor 200 Jahren. Holly Ivins gewährt uns Blicke hinter die Fassaden der prunkvollen Herrenhäuser und beschreibt mit großer Lust am Detail, wie man sich als Dame schicklich kleidete und wie ein Gentleman seiner Angebeteten formvollendet den Hof machte. Sie erzählt davon, was Mann durfte, Frau aber nicht, für die es sich vor allem nicht ziemte, Romane zu schreiben. Lassen Sie sich entführen in den Alltag in der Regency-Zeit – Holly Ivins weiht Sie ein in die Geheimnisse von Jane Austen. (Quelle: DVA)

♥ ♥ ♥

„Fuchsteufelsstill“ von Niah Finnik

ab 7. April 2017 // 14,99 EUR

Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor. (Quelle: Ullstein)

♥ ♥ ♥

„American Bloomsbury“ von Susan Cheever
American Bloomsbury

ab 10. April 2017 // 24,00 EUR

Durch ein Erbe frühzeitig an Geld gelangt, lädt Ralph Waldo Emerson von ihm bewunderte Schriftsteller nach Concord. Was hier entsteht, wird nicht nur die Bewohner der Kleinstadt, sondern die Geschichte der amerikanischen Kultur in Aufruhr bringen. Die Transzendentalisten, wie die Gruppierung um Henry David Thoreau genannt wird, brechen mit allen Anstandsregeln: Nathaniel Hawthorne und Ralph Waldo Emerson verlieben sich gleichzeitig in die exzentrische Margaret Fuller, Louisa May Alcott schwärmt für ihren viel älteren Lehrer Thoreau, sie diskutieren, lesen sich gegenseitig Manuskripte vor, ernähren sich vegetarisch, ersinnen feministische Ideen und unternehmen Streifzüge durch die Wälder Neuenglands. American Bloomsbury ist das faszinierende Zeugnis dieser amourösen und intellektuellen Begegnungen. Es ist die Geschichte von Idealisten, die ihrer Zeit weit voraus waren. (Quelle: Insel)

♥ ♥ ♥

„Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge“ von Matteo Corradini
Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

ab 10. April 2017 // 8,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.
Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe. (Quelle: cbj)

♥ ♥ ♥

„Was aber bleibt“ von Dieter Hildebrandt
Was aber bleibt

ab 10. April 2017 // 22,99 EUR

Das Lebenswerk des großen Kabarettisten erstmalig als Buch. Wie kein Zweiter prägte und begleitete Dieter Hildebrandt die öffentliche Debatte in Deutschland seit den frühen 1950ern bis zu seinem Tod im Jahr 2013.
Was aber bleibt versammelt zum ersten Mal eine Auswahl seiner wichtigsten Texte aus den Anfängen als Student, der Münchner Lach- und Schießgesellschaft (1956–1972), den Notizen aus der Provinz (1973–1979), dem Scheibenwischer (1980–2003) und den letzten zwanzig Jahren seines Lebens. (Quelle: Blessing)

♥ ♥ ♥

„Sweetbitter“ von Stephanie Danler

ab 11. April 2017 // 21,95 EUR

Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Birthday Girl“ von Haruki Murakami
Birthday Girl

ab 13. April 2017 // 16,00 EUR

Eine junge Kellnerin wird zwanzig. Doch ihren Geburtstag verbringt sie nicht mit ihren Freunden; sie arbeitet. Ihr Chef, der Geschäftsführer des Restaurants, übergibt ihr eine wichtige Aufgabe. Sie muss pünktlich um zwanzig Uhr dem Inhaber des Lokals das Abendessen in dessen Suite bringen. Noch nie haben sie oder ihre Kollegen den Besitzer gesehen. Pünktlich um zwanzig Uhr steht sie vor der Suite. Es öffnet ihr ein zierlicher älterer Mann, der sie, anders als ihr Chef es ankündigte, in die Suite und um ihre Gesellschaft bittet. Auch ist der Herr, denn er ist eindeutig ein Herr, von ausgesuchter Höflichkeit. Die junge Frau ist verunsichert und verwundert über ihn. Trotzdem erzählt sie ihm irgendwann, dass sie Geburtstag hat. Woraufhin ihr der Mann ein Geschenk machen will. Er lässt sie wissen, dass sie einen Wunsch äußern dürfe, sich diesen aber sehr genau überlegen solle, denn sie könne ihn, einmal ausgesprochen, nicht mehr zurücknehmen. Und er eröffnet ihr, dass er ihren Wunsch tatsächlich erfüllen könne, ganz gleich, was es sei. (Quelle: Dumont)

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„Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten“ von J.L. Carr
Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten

ab 13. April 2017 // 20,00 EUR

Ein winziges Dorf in den Hochmooren von Yorkshire: Alex Slingsby ist Exfußballprofi, Grundschullehrer in Sinderby – und ein Mann mit Ambitionen. Unterstützt vom Schuldirektor, einem Exilungarn mit Doktor in Philosophie, nimmt er sich des amateurhaften örtlichen Fußballteams an. Die beiden bilden ein unkonventionelles Trainergespann. So wird etwa eine der zentralen Positionen im Team vergeben, frei nach dem Motto: »Ein Torwart muss kein guter Fußballer sein, er muss nur Raumgefühl besitzen«. Zu diesem Torhüter (der überdies noch leidenschaftlich gerne aufräumt) gesellen sich ein leicht depressiver Stürmerstar und der Pfarrer, dessen Schwester eine überzeugte Zeugin Jehovas ist. Und tatsächlich formiert sich aus einem Haufen Außenseiter nach und nach eine Mannschaft. Wie durch ein Wunder schaffen es die einfachen Männer aus Sinderby bis ins Finale des F. A. Cups im Wembleystadion. Aber dieser große Moment ist leider viel zu schnell vorbei …
J. L. Carrs Roman ist viel mehr als ein Buch über Fußball – es ist eine Geschichte vom Erfolg des Underdogs, eine Geschichte voller unvergesslicher Charaktere und mit viel Witz, die doch von einer leisen Melancholie durchwirkt ist. (Quelle: Dumont)

♥ ♥ ♥

„Hexensaat“ von Margaret Atwood
Hexensaat

ab 17. April 2017 // 19,99 EUR

Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.
In ihrem brillanten Roman schafft die große kanadische Autorin Margaret Atwood mit der Figur des Theaterdirektors Felix ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus „Der Sturm“, jenes Zauberers, der als ein Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-on-Avon gilt. (Quelle: Knaus)

♥ ♥ ♥

„Das Geheimnis der Bienen“ von Rob & Chelsea McFarland
Das Geheimnis der Bienen

ab 17. April 2017 // 15,00 EUR

Die unterhaltsame und praktische Anleitung zum eigenen Bienenstock

Die Zahl der Bienenvölker schrumpft seit Jahrzehnten überall auf der Welt. Sie werden durch Abgase, Dünger und Pestizide, aber auch durch immer größere Städte und extensive Landwirtschaft massiv bedroht. Wenn sie verschwinden, droht der Kollaps der Pflanzenwelt – und damit auch unserer Lebensgrundlage. Rob und Chelsea McFarland, die Gründer von Honeylove.org, zeigen klug und mit unnachahmlicher Begeisterung, was wir dagegen tun können: selbst Imker werden!
Schritt für Schritt erklären sie das Geheimnis der Bienen und ihrer artgerechten Haltung. Sie zeigen uns, wie unglaublich leicht und faszinierend es sein kann, sich um ein Bienenvolk zu kümmern und auch, wie man die Belohnung für diese Arbeit einstreicht: unglaublich leckeren, natürlich gewonnenen, chemikalienfreien Honig. Werden Sie Teil der sympathischen Imker-Community und helfen Sie mit, unsere fleißigen Freunde zu retten. (Quelle: Goldmann)

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„Hotel Atlantique“ von Valerie Jakob

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

Delphine Gueron ist nach ihrem Abschied von der Pariser Polizei zurückgekehrt in ihre alte Heimat, St. Julien de la mer in der Nähe von Biarritz. Hier trifft sie sich einmal die Woche mit ihrer betagten Freundin Aurélie im noblen Hôtel Atlantique zum Tee. Doch eines Tages erscheint Aurélie nicht. Sie ist umgekommen. Ein Unfall, sagt die Polizei. Aber Delphines sechster Sinn sagt etwas anderes, und sie beginnt zu ermitteln. An nervtötende Vorschriften muss sie sich dabei nicht mehr halten. Unterstützung bekommt sie von dem fünfzehnjährigen Karim, der so dumm war, bei der ehemaligen commissaire einzubrechen. Zur Strafe erledigt der Junge bei ihr lästige Haus- und Gartenarbeiten. Mit der Zeit werden die beiden so etwas wie Freunde. Die Nachforschungen schweißen sie weiter zusammen. Und führen sie bis weit in die deutsch-französische Vergangenheit. (Quelle: Wunderlich)

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„Telex aus Kuba“ von Rachel Kushner

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

In ‚Telex aus Kuba‘, einem packenden Roman über die kubanische Revolution, sind sie alle versammelt – die Castros, Che Guevara, der Diktator Batista und US-Präsident Eisenhower.
Aber erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von zwei Jugendlichen, Everly Lederer und K.C. Stites, die füreinander bestimmt zu sein scheinen: sie die Tochter des Chefs einer amerikanischen Nickelmine und er der Sohn eines leitenden Angestellten der United Fruit Company. Aus den Brüchen zwischen dem, was sie voller Faszination und Erschrecken wahrnehmen, tritt allmählich die Geschichte eines ebenso wagemutigen wie bisweilen absurden Freiheitskrieges zutage.
Verwickelt in ihn sind, mit oft dubiosen Interessen, auch ein französischer Agent mit SS-Vergangenheit, eine kubanische Tänzerin mit erotischem Hang zur Macht, zahlreiche karrierebewusste Saubermänner und ihre dekadenten Gattinnen, Dschungelkämpfer und schmutzige Geschäftemacher.
Rachel Kushner hat einen tropisch glitzernden historischen Moment des 20. Jahrhunderts mit großer Raffinesse so verdichtet, dass er die Ereignisse wie durch ein Brennglas zeigt. Man liest mit allen Sinnen, sieht, schmeckt, fühlt mit den Figuren und überlässt sich Kushners herausragender erzählerischer Kraft. (Quelle: Rowohlt)

♥ ♥ ♥

„32 Tage Juli“ von Christoph Schulte-Richtering

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

Zwei Männer wiederholen eine Reise, die sie vor dreißig Jahren schon einmal gemacht haben, damals, im heißen Abi-Sommer, in dem Jayjay und Tiggy zum ersten Mal allein losfuhren: Es war ein Aufbruch in die ganz, ganz großen Ferien und in das Chaos, das zum Erwachsenwerden dazugehört. An der gleißenden Küste Portugals tappten die beiden von einem Sonnenölnäpfchen ins nächste. Aber sie entdeckten auch die Freiheit und die Liebe samt ihren Gefahren. Nach einer überstürzten Abreise nahmen sie ein dunkles Geheimnis mit: Erst ging es nur um die schöne Luisa, doch dann ließen sie sich auf diese dumme Mutprobe ein … Jetzt, viele Jahre später, spüren Jonas und Christian die kleinen Krisen, die Männer mit Ende vierzig so befallen. Mit neu erwachtem Abenteuergeist wollen sie sie bekämpfen – und endlich die offenen Fragen beantworten. Die Suche nach Luisa und einem Motorrad im blaugrünen Atlantik entführt die beiden auf eine Zeitreise, zurück in jenen verzauberten Sommer.
Mitreißend und charmant erzählt Schulte-Richtering von Aufbruch und Freundschaft, vom Ende der Unschuld – sowie von der Freiheit und den anderen Dingen des Lebens, die man erst richtig begreift, wenn sie vorüber sind. (Quelle: Rowohlt)
♥ ♥ ♥

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeyman
Ich, Eleanor Oliphant - Gail Honeyman - Hörbuch

ab 24. April 2017 // 20,00 EUR

• Ab 16 Jahren •

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
Mit ihrem Debüt „Ich, Eleanor Oliphant“ ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft. (Quelle: Lübbe Audio)

♥ ♥ ♥

„Sommerkind“ von Monika Held
Sommerkind - Monika Held - Hardcover

ab 24. April 2017 // 20,00 EUR

• Ab 16 Jahren •

Ein einsamer Junge auf einer Bank, seine Hand ruht auf einem Kleiderbündel – auf dem Grund eines Schwimmbads liegt ein Mädchen mit offenen Augen: Woher kommen plötzlich diese Erinnerungen? Die vierzigjährige Wissenschaftlerin Ragna fürchtet, verrückt zu werden. Denn die Bilder, die plötzlich in ihrem Kopf auftauchen, kann sie keiner Erinnerung zuordnen. Das Gedächtnis ist keine Bibliothek, man kann dort nicht stöbern wie nach einem verlegten Buch. Ganz langsam setzt sie Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und macht sich auf die Suche nach dem – heute erwachsenen – Jungen auf der Bank und seiner Schwester, die nach dem Schwimmunfall zum Sommerkind wurde. (Quelle: Eichborn)

♥ ♥ ♥

„Die Zweige der Esche“ von Laird Hunt
Die Zweige der Esche

ab 25. April 2017 // 18,00 EUR

Sie nennt sich selbst Ash, doch das ist nicht ihr wahrer Name. Eigentlich ist sie Constance, die treusorgende Ehefrau eines Farmers in Indiana. Aber sie ist die bessere Schützin und die mutigere von beiden. Also schneidet sie sich die Haare ab und verbirgt ihre weiblichen Formen unter der Uniform der Nordsaaten, um für die Freiheit zu kämpfen. Doch was treibt sie wirklich in den Krieg?
Warum verlässt sie ihren Ehemann, um den Terror des Krieges in seiner ganzen Grausamkeit zu erleben? Und wird es ihr gelingen, jemals wieder zur heimischen Farm zurückzukehren? (Quelle: btb)

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„Das Glück hat vier Farben“ von Lisa Moore

ab 27. April 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken …
Das erste Jugendbuch der Booker-Prize-Kandidatin Lisa Moore: Ein ebenso kluger wie komischer Roman über die Suche nach dem Glück, der voller kleiner und großer Weisheiten steckt. (Quelle: Fischer Sauerländer)

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„Stumme Herzen“ von Carla Guelfenbein

ab 27. April 2017// 24,00 EUR

In ihrem vielstimmigen neuen Roman geht Carla Guelfenbein vor allem einer Frage nach: Wie viel schulden wir den Menschen, die wir lieben?
Die legendäre Schriftstellerin Vera Sigall lebt im Alter zurückgezogen in ihrem Haus in Santiago de Chile. Kaum jemand weiß von ihrer Verbindung zu dem berühmten Dichter Horacio Infante. In jungen Jahren hatten die beiden eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, feilten gemeinsam an ihren Texten, feierten erste kleine Erfolge. Doch erst Jahrzehnte später, als Vera nach einem Unfall im Koma liegt, kommt eine junge Studentin auf die Spur einer ungeheuren Wahrheit. (Quelle: S. Fischer)

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„Der falsche Überlebende“ von Javier Cercas

ab 27. April 2017// 24,00 EUR

Eine spannende Geschichte über Lüge und Leben, Fiktion und Wahrheit von einem der bedeutendsten Schriftsteller Spaniens.
Medienwirksam hat sich der Katalane Enric Marco 30 Jahre lang als Überlebender des deutschen Konzentrationslagers Flossenbürg ausgegeben, hat sein Leiden öffentlich erzählt, war Präsident der Vereinigung der ehemaligen spanischen KZ-Häftlinge. Doch 2005 kam es zum Skandal, als ein Historiker aufdeckte, dass seine Geschichte eine Lüge war. Wenige Tage zuvor noch hatte Marco im spanischen Parlament eine bewegende Rede zum bevorstehenden 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen gehalten. Tatsächlich aber war er 1941 freiwillig nach Deutschland gegangen, im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Spanien und Hitler-Deutschland, um in einer Kieler Werft zu arbeiten und so dem spanischen Kriegsdienst zu entgehen. In einem KZ war er nie gewesen. Was trieb Marco dazu, dieses Lügengebäude zu erschaffen, an dem er selbst nach seiner Entlarvung festhielt? Zögerlich und doch fasziniert bewegt Javier Cercas einen Stein nach dem anderen und guckt hinter die Fassaden: auch hinter seine eigene und die seines Landes.                  (Quelle: S. Fischer)

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im März / Teil 2

Heute gibt es endlich (und etwas verspätet) den zweiten Teil der MÄRZ-Neuerscheinungen. Ich finde, es sind wieder einige tolle Titel dabei. Besonders freue ich mich auf das Hörbuch „Tanztee“ von Hendrik Groen und auf den Roman „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Das Kinderbuch „Mein Freund Pax“ werde ich Noah ans Herz legen, da Füchse seine Lieblingstiere sind und er sich seit kurzem für die Thematik des Zweiten Weltkrieges interessiert.

Wie sehen eure weiteren Lesepläne aus?

Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón

ab 16. März 2017 // 25,00 EUR

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale. (Quelle: S. Fischer)

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„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker

ab 16. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 10 Jahren •
Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen – seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden …
Sara Pennypacker und Jon Klassen haben eine berührend-poetische Freundschaftsgeschichte geschaffen, die gleichzeitig ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten des Krieges ist. (Quelle: Fischer Sauerländer)

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„Marthas Widerstand“ von Kerry Drewery
Marthas Widerstand - Kerry Drewery - Hardcover

ab 16. März 2017 // 16,00 EUR

• Ab 14 Jahren •

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will …
Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht …
Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde? (Quelle: one by Lübbe)

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„Gott ist nicht schüchtern“ von Olga Grjasnowa

ab 17. März 2017 // 22,00 EUR

Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird.
Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird. Dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wiederbegegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.
Olga Grjasnowas Romane erinnern uns immer wieder daran, dass es nicht nur diese eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern sehr viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Ihr neues Buch ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit. (Quelle: Aufbau)

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„Heimaterde“ von Lucas Vogelsang

ab 17. März 2017 // 20,00 EUR

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang fährt vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – „Heimaterde“ stellt sich der großen Frage, wer wir sind. (Quelle: Aufbau)

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„Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen

ab 20. März 2017 // 20,00 EUR

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen? (Quelle: btb)

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„Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums“ von Tilar J. Mazzeo
Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums

ab 20. März 2017 // 21,99 EUR

Was vermag ein einzelner Mensch gegen die Grauen einer ganzen Epoche auszurichten? Eine Menge, wie die wahre Geschichte Irena Sendlers zeigt: Warschau, 1942. Als Sozialarbeiterin hat die junge Polin Zugang zum hermetisch abgeriegelten Ghetto. Was niemand weiß: Sie geht von Tür zu Tür, um verzweifelten Eltern ihre Hilfe anzubieten und ihre Kinder vor der Deportation und dem sicheren Tod zu retten.
Unter abenteuerlichsten Umständen schmuggelt Irena nach und nach über 2500 Kinder aus dem Ghetto – in Säcken, Kisten und Särgen, mit Schlafmitteln betäubt, durch Keller und Abwasserkanäle. Mit gefälschten Papieren gibt sie den Kindern eine neue Identität und verschafft ihnen in polnischen Familien, bei Freunden, Waisenhäusern und Klöstern ein neues Zuhause. Die Namen der geretteten Kinder notiert sie und vergräbt die Liste unter einem Apfelbaum. Selbst als die Gestapo sie fasst und foltert, gibt sie ihr Geheimnis nicht preis und überlebt wie durch ein Wunder. Die Geschichte einer fast vergessenen Heldin – neu erzählt auf der Grundlage jahrelanger Recherchen und Interviews mit Überlebenden. Zutiefst berührend, spannend wie ein Roman und zugleich unglaublich inspirierend. (Quelle: Heyne)

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„Der Diversant“ von Andree Hesse
Der Diversant

ab 20. März 2017 // 20,00 EUR

Andree Hesse schildert die Geschichte eines jungen Menschen auf der Suche nach seinem Platz im Leben: von einem Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und vom Zerfall einer Familie in der Nachkriegszeit. Der Roman handelt von der deutschen Teilung und einer doppelten Flucht, lässt eine Welt auferstehen, die unsere Gegenwart geprägt hat, in der Menschen lebten, die unsere Eltern und Großeltern sind, eine Generation, die bald sterben wird. Einfühlsam und packend direkt erzählt »Der Diversant« von dem, was lange verschwiegen wurde, und wie die Grausamkeit eines totalitären Systems einfach jeden treffen kann – eine wahre Geschichte. (Quelle: Berlinverlag)

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„Tanztee“ von Hendrik Groen
Hörbuchcover Groen - Tanztee

ab 20. März 2017 // 22,00 EUR

Der Alt-aber-nicht-tot-Club von Hendrik Groen und seinen Freunden ist zwar noch ein bisschen älter geworden, aber auch im neuen Jahr sind sie voller Energie – und gewillt, sich die Zeit im Altersheim Amsterdam-Nord so angenehm wie möglich zu machen. Hendrik nimmt den Rentneralltag zwischen Arztbesuchen und Bingoabenden aufs Korn, beschwört die Kraft der Liebe und Freundschaft und findet immer wieder die passenden Worte für unsere verrückte und manchmal schreckliche Welt, der ein bisschen mehr Altersweisheit, Humor und Selbstironie verdammt guttun würde.

Nach dem großen Erfolg von Eierlikörtage ist Tanztee der zweite Streich des liebenswürdigsten und humorvollsten Rentners der westlichen Hemisphäre. Erneut brillant gelesen von Felix von Manteuffel! (Quelle: Hörbuch Hamburg)

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„Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ von Katie Kennedy

ab 21. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 12 Jahren •
Ein Asteroid rast auf die Erde zu. Ein großer und ziemlich gefährlicher. Vielleicht nicht unbedingt einer von der Sorte „Ich-töte-alle-Dinosaurier“, aber zumindest einer in Richtung „Ich-lösche-ganz-Kalifornien-aus-und-zerstöre-Japan-mit-einem-Tsunami“. Yuri, Physikgenie, soll zusammen mit einem Team von Superhirnen aus der ganzen Welt diese Katastrophe verhindern. Die gute Nachricht ist: Yuri weiß, wie er den Asteroiden stoppen kann. Die schlechte Nachricht: Er ist gerade mal 17, und keiner seiner Kollegen nimmt ihn so richtig ernst. Schließlich haben sie länger Physik studiert, als er überhaupt auf der Welt ist. Doch von einer Sekunde auf die andere scheint der Asteroid nicht mehr Yuris größtes Problem zu sein, denn er lernt Luna kennen. Ein Hippie-Mädchen, das ihm zeigt, wie das Leben aussehen kann, wenn man nicht als Genie auf die Welt gekommen ist und mit 12 seinen Schulabschluss gemacht hat. Sie nimmt ihn mit ins Leben und zeigt ihm, wie schön es sein kann … (Quelle: Planet!)

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„Suppen für Syrien“ von Barbara Abdeni Massaad
Suppen für Syrien

ab 21. März 2017 // 34,00 EUR

Über eine halbe Million Menschen leben in dem Flüchtlingscamp in Beirut, das Barbara Abdeni Massaad im Winter 2014/2015 jede Woche besuchte und wo sie für etwa 50 syrische Familien Essen zubereitete. Gegen das Elend, dem sie dort begegnete, wollte sie jedoch noch mehr tun.
Die Fotografin und Kochbuchautorin bat international bekannte Köche um jeweils eines ihrer Suppenrezepte und ein Statement zur aktuellen Flüchtlingskrise. Aus dem überwältigenden Feedback stellte sie dieses umfassende Kochbuch zusammen. Die Gewinne aus dem Verkauf des Buches gehen zu 100 Prozent an die Flüchtlingshilfe-Organisation »Schams e. V.«, die vor Ort Projekte zugunsten syrischer Kinder initiiert und langfristig betreut.
• Mit Rezepten von Sarah Wiener, Christian Rach, Nelson Müller, Jacqueline Amirfallah, Mario Kotaska, Ralf Zacherl, Yotam Ottolenghi, Sami Tamimi, Martin Baudrexel, Meta Hiltebrand, Elisabeth Raether, Anthony Bourdain, Johannes King, Alice Waters, Claudia Roden, Alexandro Pape, Christoph Hauser, Greg Malouf und vielen anderen
Mit einem ausführlichen Vorwort von Rafik Schami (Quelle: Dumont)

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„Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht

ab 22. März 2017 // 20,00 EUR

Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst. (Quelle: Diogenes)

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„Das kalte Herz“ von Chris Kraus
Das kalte Blut

ab 22. März 2017 // 32,00 EUR

Zwei Brüder aus Riga machen Karriere: erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Die Geschichte der Solms ist auch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert: des Untergangs einer alten Welt und die Erstehung eines unheimlichen Phönix aus der Asche. (Quelle: Diogenes)

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„All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald

ab 23. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand. (Quelle: Fischer KJB)

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„Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“ von Emily Barr

ab 23. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!
Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will. (Quelle: Fischer FJB)

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„Der Atem der Vögel“ von Klaus Böldl

ab 23. März 2017 // 18,00 EUR

Seit zwei Jahren lebt Philipp auf den Färöer Inseln nördlich von Schottland. Er, ein Deutscher Mitte dreißig, ist ein Einzelgänger, seine Tage verbringt er mit ausgedehnten Spaziergängen durch die raue Natur. Von seiner Lebensgefährtin Johanna, einer Krankenhausärztin, entfremdet er sich immer mehr, mit ihrer kleinen Tochter Rannvá hingegen verbindet ihn ein stilles Einvernehmen. Als Johanna und Rannvá auf eine Reise gehen, macht sich auch Philipp auf den Weg: Er beginnt eine Wanderung über die Inseln, die ihn immer tiefer in die Natur führt. Wird er erst im Weggehen zu sich kommen? Wird er erst im Verschwinden seinen Ort finden? (Quelle: S. Fischer)
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„Heute leben wir“ von Emmanuelle Pirotte

ab 23. März 2017 // 20,00 EUR

Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander? Als Marions Haus durch einen Baufehler unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend zu Hortensia ziehen. Das zwingt die Frauen zu unwillkommener Nähe. Aus ihren temperamentvollen Gesprächen entwickelt sich eine lebhafte Debatte. Bald tauschen sie gemeinsame Erinnerungen aus. Sie haben beide harte Verluste und Ungerechtigkeiten erfahren. Oft genug waren auch ihre eigenen Entscheidungen falsch. Mit dem Mut zur Wahrheit und der Kraft der neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen im Leben. (Quelle: List)

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„Lovesong“ von Sophia Bennett

ab 24. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Warum alle so verrückt nach The Point sind, ist Nina ein Rätsel. Doch als sie ihre kleine Schwester zu einem Meet-and-Greet begleitet und dabei die Verlobte des Sängers rettet, wird sie prompt deren neue Assistentin. Plötzlich tourt Nina mit den vier begehrtesten Jungs aller Zeiten um die Welt – und sieht, wer sie wirklich sind. Die angesagte Band steht kurz vor der Trennung und ausgerechnet Nina soll das verhindern! Aber viel schwerer fällt ihr das, was sie für unmöglich gehalten hat: Sie darf sich auf keinen Fall in einen der Jungs verlieben. (Quelle: Chicken House)

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„Sechszehn Wörter“ von Nava Ebrahimi
Sechzehn Wörter

ab 27. März 2017 // 18,00 EUR

Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als wären sie immer schon hier gewesen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden.
Als ihre Großmutter stirbt, diese eigenwillige Frau, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben zwischen Coworking und Clubszene ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Und Monas Mutter schließt sich den beiden an. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. Aber manchmal wird uns das Fremde zum heimlichen Vertrauten. Und über das, was uns vertraut schien, wissen wir so gut wie nichts. (Quelle: btb)

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„Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay
Die letzte Haltestelle

ab 27. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 9 Jahren •

Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix muss mit ansehen, wie deutsche Soldaten ihre Mutter verhaften. Denn Beatrix und ihre Mutter sind Juden. Dass Beatrix dem sicheren Tod entkommt, verdankt sie dem Mut und der Hilfsbereitschaft von Menschen, die damit ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Wie Beatrix die schlimmen Jahre des Krieges und der Naziherrschaft übersteht und am Ende sogar ihre Mutter wiederfindet, davon erzählt diese Geschichte. Ein packendes und ergreifendes Lehrstück und ein Appell an unsere Menschlichkeit, der aktuell ist wie eh und je. (Quelle: cbj)

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„Charlotte Salomon“ von Margret Greiner
Charlotte Salomon

ab 27. März 2017 // 19,99 EUR

Anlässlich des 100. Geburtstags Charlotte Salomons am 16. April 2017 rückt eine neue Biografie erstmals die intensiven Bilder und damit die Selbstdarstellung der Malerin in den Mittelpunkt. Während sich zuletzt Literaten, Musiker und Dramaturgen von Salomon inspirieren ließen – ihr Leben war Stoff etwa von David Foenkinos‘ Roman, unter der Regie von Luc Bondy wurde eine Oper uraufgeführt – hat Margret Greiner die historischen Tatsachen hinter dem gemalten Tagebuch recherchiert. Daraus entwickelt sie mit großer Nähe zu Salomons Werk eine atmosphärische Erzählung vom kurzen tragischen Leben der Künstlerin. (Quelle: Knaus)

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„Geständnisse“ von Kanae Minato
Geständnisse

ab 27. März 2017 // 16,99 EUR

Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.
Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.                   (Quelle: C. Bertelsmann)

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> Hier < geht´s zum ersten Teil der MÄRZ-Neuerscheinungen.

1

Indiebookday 2017 – Eine Buchperle aus dem Elisabeth Sandmann Verlag

Heute wird in der Bücherwelt der Indiebookday gefeiert. Und das bereits zum fünften Mal!

Bei dieser buchigen Aktion geht es darum, unabhängige Verlage zu unterstützen, auf ihr Verlagsprogramm und ihre Novitäten aufmerksam zu machen, sowie anderen Leserinnen und Lesern ausgewählte Indiebooks schmackhaft zu machen. Aus diesem Grund war man am heutigen Tag, dem 18. März 2017, aufgefordert, eine Buchhandlung aufzusuchen, dort einen Titel zu erwerben, der in einem unabhängigen Verlag erschienen ist und dieses Buch dann mit einem Post auf Facebook, Instagram, Twitter oder mit einem Blogbeitrag kurz vorzustellen.

Zeitreise in die Kindheit

Meine Wahl fiel auf ein wunderschönes Buch, mit dem ich schon seit einigen Wochen geliebäugelt hatte und das eine echte Buchperle zu sein scheint. Es trägt den Titel „Berühmte Kinderbuchautorinnen und ihre Heldinnen und Helden“, die Autorin ist Luise Berg-Ehlers. Veröffentlicht wurde es im Elisabeth Sandmann Verlag, einem kleinen, aber überaus feinen Verlag, der 2004 gegründet wurde und sich unter anderem auf „schöne Bücher für kluge Frauen“ spezialisiert hat.

Dies ist ein Buch zum In-Erinnerung-Schwelgen, zum Unternehmen einer Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Schon nach dem ersten Durchblättern kamen Erinnerungen bei mir an Kindheitstage hoch – an die Heldinnen und Helden meiner Kindheit: Heidi, Nesthäkchen, Die fünf Freunde, Pippi Langstrumpf, Der kleine Lord, Anne von Green Gables, Kalle Blomquist. Sie alle gehören zu meiner Lebensgeschichte und haben mich in jungen Jahren treu begleitet. Werden heute immer wieder lebendig, wenn ich eins dieser Kinderbücher in die Hand nehme, darin lese oder einem Kind daraus vorlese. Daher freue ich mich sehr, demnächst ausgiebig in meinem neuen Buch zu schmökern und Pippi & Co sowie ihren Schöpferinnen noch einmal zu begegnen.

Elisabeth Sandmann Verlag / 160 Seiten / 06.03.2017 / 24,95 EUR

Inhalt

Ob Beatrix Potters liebenswerter Peter Hase, Enid Blytons fünf Detektiv-Freunde, Johanna Spyris herzenskluge Heidi, Tove Janssons freundliche Mumin-Trolle oder Astrid Lindgrens unangepasste Pippi: Viele der erfolgreichsten Kinderbücher wurden von Frauen verfasst und sind noch heute beliebte Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Luise Berg-Ehlers erzählt begeisternd, detailreich und klug, unter welchen Umständen diese Autorinnen schrieben, was ihre Beweggründe waren: vom Aufbrechen der Konventionen bei Astrid Lindgren, gezeichneter Natur- und Tierliebe bei Beatrix Potter zur Erschaffung fantastischer Abenteuer bei Cornelia Funke oder J.K. Rowling. (Quelle: Elisabeth Sandmann Verlag)

* Verlagsseite *

Weitere lesenswerte Beiträge zum Indiebookday mit interessanten Buchempfehlungen findet ihr hier:

Buzzaldrins Bücher

Herzpotential

LiteraturReich

paper and poetry blog

Pinkfisch

Poesierausch

Auf dem Blog we read indie werden regelmäßig Titel aus unabhängigen Verlagen vorgestellt und besprochen.


 

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Im Märzen die Bücher … Die Leipziger Buchmesse und mein erstes Buch als Autorin

Buchmesse-Besuch

Der März ist für Literaturbegeisterte immer ein besonderer Monat. Zum einen werden in diesem Monat scheinbar unendlich viele neue Bücher veröffentlicht. (Man würde ein ganzes Lese-Leben brauchen, um sie alle zu lesen.) Und zum anderen findet dann die jährliche Buchmesse in Leipzig statt, zu der es Bücherfreunde aus ganz Deutschland und etlichen anderen Ländern zieht.

Auch ich werde in diesem Jahr nach Leipzig reisen und die Messe besuchen – zum ersten Mal. Von Mittwoch bis Samstag werde ich dort sein, und ich habe jetzt schon Herzklopfen. Vor Aufregung und vor Freude. Denn ich freue mich so sehr darauf, viele Blogger-Freundinnen und -Freunde zu treffen, manche davon endlich einmal persönlich und nicht nur virtuell. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Verlagsmitarbeitern, Autorinnen und Autoren, mit Kolleginnen und mit den lieben Menschen, mit denen ich als Lektorin zusammenarbeite. Und ich freue mich darauf, intensiv in die wunderbare Welt der Bücher eintauchen zu dürfen – drei spannende Tage lang.

Nun interessiert es mich natürlich brennend, wer von euch auch in Leipzig sein wird, um der Buchmesse einen Besuch abzustatten. Vielleicht laufen wir uns ja dann über den Weg? Hinterlasst gern einen Kommentar – das wäre schön.

Für weitere Infos zur Messe einfach auf das Logo klicken!


Glücklich über „Mamaglück“

Für mich persönlich ist dieser März ein ganz besonderer Monat, weil vor wenigen Tagen mein allererstes Buch erschienen ist, im Neukirchener Aussaat-Verlag. „Mamaglück“ heißt es, trägt den Untertitel „Kleine Schätze im Alltagstrubel“ und ich bin unschätzbar glücklich darüber. Es ist ein Geschenkbuch für Mütter, mit Texten, die ich gesammelt oder selbst geschrieben habe, mit Geschichten und Gedichten, die allesamt wunderschön gestaltet und bebildert wurden von Eleonora Reimer.

♥ ♥ ♥

ab 13. März 2017 / 128 Seiten / 12,99 EUR

Inhalt

Mutter zu sein ist ein Abenteuer – aufregend, überraschend und voller schöner, unvergesslicher Momente. Es ist herausfordernd und beglückend zugleich.

Dieses Buch nimmt Sie mit auf die Abenteuerreise durch den Mama-Alltag. Es steckt voller ermutigender Geschichten, Zitate und Gedichte, voller Denkanstöße und Gebete, die rund ums „Mama-Sein“ kreisen. Denn wenn das auch manchmal im Trubel und den Herausforderungen des Alltags ein wenig unterzugehen scheint: Mütter sind unersetzlich und vollbringen tagtäglich Beachtliches! Dazu gehört aber auch, dass sie ihr Mama-Sein genießen, ohne ihre eigene Persönlichkeit und ihre Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Hier verschafft das Buch wohltuende Atempausen.(Quelle: Neukirchener Aussaat)

 * Verlagsseite *

♥ ♥ ♥

Mir war es beim Schreiben und Zusammenstellen der Texte sehr wichtig, mit diesem Buch die alltäglichen Tätigkeiten, die erzieherische Arbeit und das unermüdliche Engagement von jungen Müttern anzuerkennen. Mamas einfach so, wie sie sind, wertzuschätzen. Auszudrücken, welche Bedeutung sie für ihre Familie, ihr Umfeld und für die Gesellschaft haben. Einzuladen, das Mama-Sein zu genießen (#Enjoying Motherhood statt: #Regretting Motherhood). Und trotzdem immer wieder auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.

Wer weitere Fragen oder Anmerkungen zum Buch hat, kann mir sehr gern schreiben – per Mail an tina.herr@web.de oder als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich freue mich über jede Rückmeldung!

Herzliche Grüße und vielleicht bis bald in Leipzig,

Tina

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im März / Teil 1

Und schon wieder ist ein neuer Monat angebrochen, in dem etliche neue Bücher das Licht der Bücherwelt erblicken. Im Messe-Monat MÄRZ sind es so viele Titel, dass ich euch heute erst mal meine Auswahl der ersten Monatshälfte vorstelle und in der nächsten Woche dann die der zweiten Monatshälfte. Ich hoffe, es ist mindestens ein Titel darunter, der euer Interesse und eure Leselust weckt.

Ich freue mich auf das neue Werk von Jostein Gaarder „Ein treuer Freund“ und auf „Das Mädchen im Strom“ von Sabine Bode – ein Roman, der sich mit einem Stück deutscher Geschichte befasst. Allerdings sind diesmal so viele Bücher dabei, die vielversprechend klingen, dass ich dann spontan entscheiden werde, welches ich davon lesen werde. 🙂

Wie sieht es bei euch aus? Welche Neuerscheinungen möchtet ihr gern lesen? Gibt es ein Buch, auf das ihr euch ganz besonders freut?

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern und zahlreiche schöne Lesestunden im März!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Das Buch der Wunder“ von Stefan Beuse

ab 1. März 2017 // 18,00 EUR

Penny und Tom sind sehr unterschiedliche Geschwister: Während Penny für jedes Wunder offen ist, braucht Tom für alles eine wissenschaftliche Begründung. Doch als immer mehr unerklärliche Dinge geschehen, entwickelt Tom sein eigenes Gespür für Wahrheit. Die Grenze zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt wird durchlässig.
Zwölf Jahre später arbeitet Tom erfolgreich in einer Werbeagentur, als plötzlich seltsame Dinge geschehen: Ein alter Fall wird neu aufgerollt, ein geheimnisvolles Mädchen weiß mehr, als es dürfte, und irgendetwas scheint hinter Tom her zu sein. In diesem Moment erinnert er sich an »Das Buch der Wunder, ein Vermächtnis seiner Schwester, das sich wie eine Prophezeiung liest und ihn zwingt, sich seinem wahren Wesen zu stellen.
Ein ebenso spannender wie poetischer Roman über die größte aller Sehnsüchte: der nach uns selbst. (Quelle: Mairisch-Verlag)

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„Im Licht des Augenblicks“ von Garth Stein

ab 1. März 2017 // 19,99 EUR

Der Roman „Im Licht des Augenblicks“ von Garth Stein erzählt eine poetische, atmosphärische und tiefgründige Familiengeschichte aus dem Nordwesten der USA.
Der 14-jährige Trevor besucht mit seinem Vater das heruntergekommene Familien-Anwesen in der Nähe von Seattle, in dem sein Großvater und seine Tante wohnen. Trevor stöbert durch längst verlassene Zimmer, in Geheimgänge hinter Tapetentüren, immer auf der Suche nach Antworten, vor denen die Erwachsenen zurückscheuen: Warum verletzt man immer wieder die, die man am meisten liebt? Wie kann man Schuld wiedergutmachen? Wie schwer wiegt ein Geheimnis, das man anderen vorenthalten hat? Seit Generationen scheint ein Fluch auf Trevors Familie zu lasten. Doch nun macht sich der gewitzte Trevor auf, die Wahrheit zu entdecken und auszusprechen. (Quelle: Droemer)

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„Der letzte Überlebende“ von Sam Pivnik
Der letzte Überlebende

ab 1. März 2017 // 19,95 EUR

 Sam Pivnik war gerade mal 13 Jahre alt, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Mit der Familie lebte er in einem oberschlesischen Städtchen, der Vater war Schneider und stopfte den Leuten die Hosen. Da wurde aus dem Städtchen ein Ghetto, und Sam, der damals noch »Szlamek« hieß, war mittendrin. Er überlebte – auch das Grauen von Auschwitz, die Selektion durch Mengele, die Zwangsarbeit, den Todesmarsch, den Schiffbruch der Cap Arcona. Unzählige Male entging er dem Tod. All das erlebte Sam in den kurzen Jahren seiner Kindheit und Jugend.
Der Krieg ließ keine Möglichkeit, an ein Morgen zu denken. Und wen interessierte nach dem Krieg das Gestern? Am Ende seines unglaublichen Lebens gelingt es Pivnik, einem der letzten Überlebenden von Auschwitz, über seine Erlebnisse zu sprechen. (Quelle: Theiss Verlag)

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„Warten auf Bojangles“ von Olivier Bourdeaut
Warten auf Bojangles

ab 1. März 2017 // 18,00 EUR

Sie tanzen zu »Mr. Bojangles«, sie mixen sich Cocktails, gemeinsam mit ihrem Sohn reisen sie in ihr Schloss nach Spanien. Sie ist charmant und charismatisch, nimmt alle für sich ein mit ihrer extravaganten Art. Georges liebt sie hingebungsvoll, die beiden feiern das Leben, wann immer es geht, denn sie kennen auch seine dunklen Momente: Georges‘ schillernde Frau ist manisch-depressiv. Als diese bittere Wahrheit ihr Paradies zu zerstören droht, entführen Vater und Sohn die Frau, die sie lieben, kurzerhand aus der Psychiatrie. In einem englischen Oldtimer nehmen sie Kurs auf Spanien, in der Hoffnung, dort so weiterleben zu können wie bisher. – »Warten auf Bojangles« ist eine originelle und literarische Liebesgeschichte aus Frankreich, traurig und schön zugleich, leichtfüßig erzählt und mit Tiefgang. (Quelle: Piper)

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„Berühmte Kinderbuchautorinnen und ihre Heldinnen und Helden“ von Luise Berg-Ehlers
Berühmte Kinderbuchautorinnen und ihre Heldinnen und Helden

ab 6. März 2017 // 24,95 EUR

Ob Beatrix Potters liebenswerter Peter Hase, Enid Blytons fünf Detektiv-Freunde, Johanna Spyris herzenskluge Heidi, Tove Janssons freundliche Mumin-Trolle oder Astrid Lindgrens unangepasste Pippi: Viele der erfolgreichsten Kinderbücher wurden von Frauen verfasst und sind noch heute beliebte Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Luise Berg-Ehlers erzählt begeisternd, detailreich und klug, unter welchen Umständen diese Autorinnen schrieben, was ihre Beweggründe waren: vom Aufbrechen der Konventionen bei Astrid Lindgren, gezeichneter Natur- und Tierliebe bei Beatrix Potter zur Erschaffung fantastischer Abenteuer bei Cornelia Funke oder J.K. Rowling. (Quelle: Elisabeth Sandmann Verlag)

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„Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag

• Ab 14 Jahren •

Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat. Und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis auf Sophie.
Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert.                         (Quelle: Heyne fliegt)

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„Der Tod so kalt“ von Luca D´Andrea
Der Tod so kalt

ab 6. März 2017 // 14,99 EUR

Südtirol, 1985. Tagelang wütet ein gewaltiges Gewitter über der Bletterbach-Schlucht. Drei junge Einheimische aus dem nahegelegenen Siebenhoch kehren von einer Wanderung nicht zurück – schließlich findet ein Suchtrupp ihre Leichen, aufs Brutalste entstellt. Den Täter vermutet man im Bekanntenkreis, doch das Dorf hüllt sich in eisiges Schweigen.
Dreißig Jahre später beginnt ein Fremder unangenehme Fragen zu stellen. Jeder warnt ihn vor den Konsequenzen, allen voran sein Schwiegervater, der die Toten damals gefunden hat. Doch Jeremiah Salinger, der seiner Frau in ihr Heimatdorf gefolgt ist, lässt nicht locker – und wird schon bald seine Neugier bereuen. Ein Fluch scheint alle zu verfolgen, die sich mit den Morden beschäftigen. Ist dort unten am Bletterbach etwas Furchtbares wieder erwacht? Etwas, so uralt wie die Erde selbst … (Quelle: DVA)

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„Ein fauler Gott“ von Stephan Lohse
Ein fauler Gott

ab 6. März 2017 // 22,00 EUR

Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden. Im nächsten Schuljahr wird er ein Herrenrad bekommen, eine Freundin und vielleicht eine tiefe Stimme. Doch dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Ben hat mit dem Leben zu tun, er muss für das Fußballtor wachsen, sein bester Freund erklärt ihm die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm. Mit seiner neuen Armbanduhr berechnet er die Zeit.

Voller Empathie und mit anrührender Komik erzählt Stephan Lohse in seinem Debütroman vom Aufwachsen Anfang der Siebzigerjahre, von Teenagernöten und dem Trost der Freundschaft. Vor allem aber erzählt er vom Mut und dem Einfallsreichtum eines Kindes, das seine Mutter das Trauern lehrt und ihr zeigt, dass das Glück, am Leben zu sein, auch noch dem größten Schmerz standhält. (Quelle: Suhrkamp)

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„Und jetzt lass uns tanzen“ von Karine Lambert
Und jetzt lass uns tanzen

ab 6. März 2017 // 19,99 EUR

Die Wege von Marguerite und Marcel kreuzen sich bei einer Kur in den Pyrenäen. Sie ist nie aus dem Schatten ihres Mannes getreten und erkennt erst nach dessen Tod, dass sie ein Leben gelebt hat, das nicht ihres war. Er hat zusammen mit der Frau, die ihm alles bedeutete, auch seine Lebensfreude verloren. Obwohl Marguerite und Marcel einander so fremd sind, beschließen sie, sich zu vertrauen. Doch wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?
Mit der wunderbaren Iris Berben kongenial besetzt!                                        (Quelle: Random House Audio)

♥ ♥ ♥

„Wem erzähle ich das?“ von Ali Smith
Wem erzähle ich das?

ab 6. März 2017 // 20,00 EUR

Wenn Ali Smith die Regeln des Erzählens erklärt, entfalten sich Geschichten. Ihre Vorlesungen über Literatur sind eine Liebesgeschichte, wie sie noch keiner je gehört hat – eine Geschichte zweier Liebender ebenso wie die Geschichte der Liebe des Menschen zur Kunst und was sie für unser aller Leben bedeutet. (Quelle: Luchterhand)

♥ ♥ ♥

„Ich bin niemand“ von Patrick Flanery
Ich bin niemand

ab 6. März 2017 // 22,99 EUR

Als der Geschichtsprofessor Jeremy O’Keefe nach zehn Jahren aus Oxford in seine Heimatstadt New York zurückkehrt, um dort an der New York University zu unterrichten, gerät er in einen Sog seltsamer Vorfälle: Eine Studentin kommt nicht zum verabredeten Treffen, später stellt er verdutzt fest, dass er selbst die Verabredung abgesagt haben soll; ein ihm unbekannter junger Mann behauptet, ihn zu kennen; eine Reihe Pakete erreichen ihn, mit den Ausdrucken seiner Telefonverbindungen und seines Mailverkehrs der letzten Monate; der mysteriöse junge Mann taucht immer wieder auf – O’Keefe fühlt sich verfolgt, kann die Geschehnisse nicht zuordnen. Ist jemand hinter ihm her? Spielt ihm jemand einen bösen Streich? Wird er überwacht? Oder wird er einfach verrückt? Nach und nach stellt sich heraus, dass der Ursprung dieses Rätsels in O’Keefes Zeit in Oxford begründet liegt.
Ein stilistisch herausragender, hochintelligenter Roman über Erinnerung, Verdrängung und das, was geschieht, wenn unsere Vergangenheit uns einholt. (Quelle: Blessing)

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„The Distance from me to you“ von Marina Gessner
The Distance from me to you

ab 6. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Kendra kann sich glücklich schätzen. Sie hat gerade die Highschool abgeschlossen und ab Herbst wartet ein Platz in einem namhaften College auf sie. Doch zum Leidwesen ihrer Eltern verfolgt die Siebzehnjährige ein völlig anderes Ziel: Gemeinsam mit ihrer besten Freundin will sie in den nächsten Monaten den Appalachian Trail erwandern, und der führt 3.500 km von Maine bis nach Georgia. Als ihre Freundin im letzten Moment einen Rückzieher macht, beschließt Kendra, das gefährliche Abenteuer alleine durchzuziehen.
Unterwegs trifft sie Sam, der vor seinem gewalttätigen Vater geflohen und nun auf dem Trail gestrandet ist. Er läuft den langen Weg scheinbar ziellos und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Zwischen Kendra und Sam entwickelt sich langsam eine Liebesgeschichte, die so abwechslungsreich ist, wie der Weg: Sie hat Höhen und Tiefen, wunderschöne Ausblicke und gefährliche Abgründe. Doch als Kendra und Sam die markierten Wege verlassen, begeben sich die beiden in eine Gefahr, bei der schnell nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel steht … (Quelle: Bloomoon)

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„Herz auf Eis“ von Isabelle Autissier
Herz auf Eis

ab 7. März 2017 // 22,00 EUR

Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht? Herz auf Eis ist ein Psychothriller der Emotionen – und die einsame Insel ein Sinnbild für alle großen Herausforderungen, denen sich die Liebe zuweilen stellen muss. (Quelle: Mare)

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„Eine fast perfekte Ehefrau“ von Jonathan Evison
Eine fast perfekte Ehefrau

ab 9. März 2017 // 19,99 EUR

Als Bernhard, mit dem sie 55 Jahre verheiratet war, stirbt, geht Harriet auf Kreuzfahrt nach Alaska – eine Reise, die Bernhard offenbar heimlich für sie geplant hatte. Auf dem Schiff, dessen Buffets und Riten sie überfordern, und an der Seite ihrer Tochter überdenkt Harriet ihr Leben und stellt fest, dass vieles anders war, als sie sich eingeredet hat.

Harriet ist 78, als sie nach anfänglichem Zögern an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geht. Eigentlich meinte es das Leben bisher gut mit ihr: ein Beruf, ein Ehemann, mit dem sie glücklich war, ein Haus, zwei Kinder – sie hatte alles, was man sich wünschen konnte – wenn man nicht so genau hinsieht. Auf dem Schiff und an der Seite ihrer Tochter, die plötzlich auftaucht, muss sie sich ihren Lebenslügen stellen, und die unantastbare bürgerliche Fassade bröckelt. (Quelle: KiWi)

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„Evangelio“ von Feridun Zaimoglu

ab 9. März 2017 // 22,00 EUR

4. Mai 1521 bis 1. März 1522: Martin Luther hält sich auf der Wartburg auf. Gänzlich unfreiwillig, denn er ist auf Geheiß des Kurfürsten von Sachsen in Gewahrsam genommen worden. Dort sieht er sich größten Anfechtungen ausgesetzt, vollbringt aber auch sein größtes Werk: In nur zehn Wochen übersetzt er das Neue Testament ins Deutsche.

Feridun Zaimoglu begibt sich in die Zeit, auf die Burg und in die Kämpfe, die der Verdolmetscher auszufechten hat. Dazu bedient er sich eines Ich-Erzählers, der zwar eine erfundene Figur, aber äußerst faszinierend ist: Landsknecht Burkhard, ein ungeratener Kaufmannssohn, ist Martin Luther zum Schutze an die Seite gestellt. Seine Perspektive ist es, die den Blick auf das Leben, das Streben und die Qualen des Reformators eröffnet.

Burkhard selbst ist Katholik und Anhänger des alten Brauchs und sieht Luthers Wirken mit Sorge. Er will nicht abfallen, nicht mit der Sitte brechen und muss doch den, der dieses tut, schützen und bewahren. Ja, er muss Luther sogar begleiten, als dieser heimlich die Burg verlässt und sich bei Melanchthon in Wittenberg aufhält. Und er muss Luther beistehen, als ihn die sogenannte Teufelsbibel in schlimmste Teufelsvisionen stürzt.

Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen, einer Zeit im Umbruch und der Macht und Ohnmacht des Glaubens. (Quelle: KiWi)
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„Die Frau nebenan“ von Yewande Omotoso

ab 10. März 2017 // 18,00 EUR

Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander? Als Marions Haus durch einen Baufehler unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend zu Hortensia ziehen. Das zwingt die Frauen zu unwillkommener Nähe. Aus ihren temperamentvollen Gesprächen entwickelt sich eine lebhafte Debatte. Bald tauschen sie gemeinsame Erinnerungen aus. Sie haben beide harte Verluste und Ungerechtigkeiten erfahren. Oft genug waren auch ihre eigenen Entscheidungen falsch. Mit dem Mut zur Wahrheit und der Kraft der neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen im Leben. (Quelle: List)

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„Haus für eine Person“ von Barbara Kenneweg

ab 10. März 2017 // 18,00 EUR

Rosa will ein neues, ein anderes Leben. Sie ist gerade dreißig und hat doch schon viel verloren: beide Eltern, die Liebe — und sich selbst. Radikal kehrt sie ihrem schnellen Großstadtleben den Rücken und zieht in ein vergessenes Viertel, in dem viele Vögel singen und lauter alte Leute wohnen. Hier sucht sie das »echte« Leben und verzettelt sich zunehmend zwischen Zweifeln, innerer Revolte und Einsamkeit. Als sie feststellt, dass sie schwanger ist, erwägt sie einen Abbruch. Dann aber konfrontiert ihre hochbetagte Nachbarin Frau Paul sie mit Geschichten des Überlebens, mit der Möglichkeit von unerklärlichem Glück und niemals endgültigem Unglück. Rosa beginnt zu begreifen, dass ein hartnäckiges Verstehenwollen der Welt am Leben vorbeiführt: »Mein Kopf erschafft keinen Grashalm.« Ein Roman, der auf sehr eigene und poetische Weise von einer jungen Frau erzählt, in deren Kosmos plötzlich die großen Fragen des Lebens drängen. (Quelle: Ullstein)

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„Altenstein“ von Julie von Kessel

ab 10. März 2017 // 19,95 EUR

Die Geschichte einer alten Adelsfamilie, die an ihrem Erbe fast zerbricht.
Im Winter 1945 sitzt ein Kind in einem überfüllten Personenzug von Königsberg nach Westen. Sehnsüchtig blickt der kleine Konni hinaus in den Schnee – seine Mutter ist nicht mitgekommen. Gräfin Agnes von Kolberg wird ihren zehn Kindern erst später auf das Gut Altenstein in Brandenburg folgen, der Vater fällt im Kampf um Ostpreußen. Doch auch ihren Sommersitz muss die Familie auf der Flucht vor der Front verlassen.
Die Geschwister wachsen in ärmlichen Verhältnissen bei Bonn auf. Die traumatischen Ereignisse ihrer frühen Kindheit und der Umgang mit der selbstherrlichen Matriarchin Agnes schweißt sie eng zusammen. Besonders Konni und seine nächstältere Schwester Nona unterstützen sich lebenslang, durch die Höhen und Tiefen ihrer Ehen, Scheidungen, Geldnöte und Beziehungen hindurch.
Doch dann kommt die Wende – und Konni wittert seine Chance. Er möchte Gut Altenstein in den Familienbesitz zurückholen. Das Geld dafür muss er sich bei einer seiner Schwestern leihen. Zwischen den Geschwistern entbrennt ein erbitterter Streit um das Gut, der viele Fragen aufwirft: politische, gesellschaftliche, Fragen nach alten Wunden und Loyalitäten, Fragen nach dem eigenen Selbstverständnis.
Altenstein handelt vom Zerfall einer adligen Familie und einem exemplarischen Stück deutscher Geschichte. In klarer Sprache und mit großer Unmittelbarkeit erzählt Julie von Kessel von Charakteren, die so ungewöhnlich und lebendig sind, dass man sie lange nicht vergisst. (Quelle: Kindler)

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„Das Licht und die Geräusche“ von Jan Schomburg
Coverbild Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg, ISBN-978-3-423-28108-9

ab 10. März 2017 // 20,00 EUR

Es ist Johanna schleierhaft, warum sie und Boris kein Paar sind. Klar, eigentlich ist Boris mit Ana-Clara zusammen, aber die ist weit weg in Portugal, während Johanna und Boris jede freie Minute miteinander verbringen und über alles reden, außer darüber, warum sie sich noch nicht geküsst haben. Johanna versteht das nicht, und das nervt sie. Und sie will auch verstehen, warum Marcel sich auf der Klassenfahrt nach Barcelona einen Mitschüler wie einen Knecht hält, warum Boris die ganze Zeit kichern muss, während ihn vier Typen auf der Tanzfläche eines Clubs zusammenschlagen wollen, und warum er nach dieser Nacht am See plötzlich verschwunden ist. Gemeinsam mit Ana-Clara und Boris’ Eltern sucht Johanna in Island nach Boris und findet heraus, dass viele Dinge ihr Wesen verändern, je länger man sie betrachtet. Und dass Ana-Claras Augen doch nicht so ausdruckslos sind, wie sie immer gedacht hat.

Man folgt Johanna und ihrer unverstellt ehrlichen Sicht auf sich und ihre Umwelt voller Empathie und Zuneigung. Pointiert, mit zartem Witz und dem sicheren Gespür für die Leichtigkeit in schweren Themen erzählt Jan Schomburg von drei jungen Menschen und ihren Versuchen zu erkennen, wie das eigentlich überhaupt gehen soll: leben. (Quelle: dtv)

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„Das Mädchen im Strom“ von Sabine Bode
Buchdeckel „978-3-608-96200-0

ab 11. März 2017 // 20,00 EUR

Als Mädchen ist sie im Rhein hinter den Kohleschleppern hergeschwommen. Sie hatte den jungen Männern in Mainz die Köpfe verdreht. Doch als die Nazis an die Macht kommen und die junge Jüdin Gudrun Samuel sich entscheidet, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy: in der transsibirischen Eisenbahn und im Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg, doch die Odyssee geht weiter. »Das Mädchen im Strom« ist ein ergreifender Roman über das einzigartige Schicksal einer Frau im 20. Jahrhundert. (Quelle: Klett-Cotta)

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„Dark Noise“ von Margit Ruile
Dark Noise

ab 13. März 2017 // 14,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Nicht erst seit Jan Böhmermanns Varoufakis-Video wissen wir, wie gut professionelle Bildbearbeiter unsere Wirklichkeit manipulieren können. Was passiert, wenn Menschen digital einfach ausgelöscht oder ausgetauscht werden? Margit Ruile wirft in ihrem packenden All-Age-Thriller existentielle Fragen unserer Gegenwart auf.

Zafer arbeitet als freiberuflicher Bildretuscheur. Und er ist der Beste. Er kann sogar die Wassertropfen auf einer Sektflasche so täuschend echt nachbilden, dass der Betrachter seiner Filmsequenzen glaubt, er würde sich darin spiegeln. Einen Mann in das Überwachungsvideo einer Tiefgarage einzufügen ist dagegen ein Kinderspiel. Merkwürdig ist nur, dass dieser Auftrag anonym war.
Tage später erkennt Zafer durch Zufall eines seiner Videos in den Nachrichten über einen Journalistenmord wieder. Es zeigt, wie der mutmaßliche Täter den Tatort, eine Tiefgarage, verlässt.
In Wirklichkeit ist der Mann nie dort gewesen. Aber das weiß nur Zafer.              (Quelle: Loewe)

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„Ein treuer Freund“ von Jostein Gaarder
Ein treuer Freund

ab 13. März 2017 // 22,00 EUR

Jakop Jacobsen ist stets ein Einzelgänger gewesen, seit seiner Jugend in einem abgelegenen Tal in Norwegen. Sein bester Freund Pelle ist eine Handpuppe, mit der er lange Gespräche führt und die deutlich schlagfertiger ist als er selbst. Und er hat ein merkwürdiges Hobby: Jakop geht gern auf fremde Beerdigungen. Er gibt sich dort als Freund des Toten aus, bei den Familien der Toten fühlt er sich wohl. Dumm nur, wenn jemand sein falsches Spiel durchschaut … So wie Agnes. Jakop verliebt sich in sie und hofft, dass sie ihn trotz seiner Eigenart und des vorlauten Pelle erhört. „Ein treuer Freund“ ist ein philosophischer Schelmenroman, eine herrlich schräge Liebesgeschichte und eines von Jostein Gaarders schönsten Büchern. (Quelle: Hanser)

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„Verfahren eingestellt“ von Claudio Magris
Verfahren eingestellt

ab 13. März 2017 // 25,00 EUR

Für sein “Kriegsmuseum zum Zwecke des Friedens” sammelt ein Mann in Triest Kriegsgeräte aller Art. Sie erzählen die Geschichten derer, die damit getötet haben oder getötet wurden. Als Jahre später das Museum bei einem Brand zerstört wird, versucht Luisa, Tochter einer Jüdin und eines afroamerikanischen Leutnants, es zu rekonstruieren. Dabei wird nicht nur die Geschichte ihrer Vorfahren zwischen Diaspora und Sklaverei wieder lebendig, sondern auch die von San Sabba, dem einzigen Konzentrationslager Italiens. Doch die Kraft des Vergessens erscheint ungeheuer: die Verbrechen wurden vertuscht, die Verfahren eingestellt. Gestützt auf eine wahre Geschichte hat Claudio Magris ein gewaltiges Epos geschrieben. (Quelle: Hanser)

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„Das geheime Leben des Monsieur Pick“ von David Foenkinos
Das geheime Leben des Monsieur Pick

ab 13. März 2017 // 19,99 EUR

Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.
Ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, verlorene Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen. Leicht, beschwingt und voller Witz. (Quelle: DVA)

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„Freud ist an allem Schuld“ von Paolo Genovese
Freud ist an allem schuld

ab 13. März 2017 // 9,99 EUR

»Die am weitesten verbreitete Krankheit der Welt ist die Liebe.« Der Mann, der das sagt, muss es wissen: Francesco, alleinerziehender Vater von drei Töchtern, ist Paartherapeut. Und Fallbeispiele hat er in der Familie genug. Tochter Sara fühlt sich in ihren lesbischen Beziehungen gescheitert und sieht nur eine Lösung: hetero werden. Schwester Marta, Buchhändlerin mit romantischen Idealen, verliebt sich in einen Gehörlosen, der ihr Opernlibretti aus dem Laden stiehlt. Nur Emma scheint solide – wäre sie nicht noch Schülerin und ihre große Liebe Alessandro ein 50-jähriger verheirateter Architekt. Aber da hat Francesco den perfekten Plan: Er will Alessandros Ehe mit einer Therapie wieder kitten. Bis sich herausstellt, dass Alessandros Frau Claudia die unbekannte Schöne ist, die Francesco selbst heimlich verehrt … (Quelle: btb)

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„Heldenflucht“ von Jan Kilman
Heldenflucht

ab 13. März 2017 // 9,99 EUR

1918 – Deutschland nach dem großen Krieg … Das Land wird von Hungersnöten geplagt, die Daheimgebliebenen warten sehnsüchtig auf die Kriegsrückkehrer. In dieser düsteren Zeit begibt sich die Kriegsberichterstatterin Agnes Papen in die Eifel, in ihr Heimatdorf, das von den Wunden des Krieges heimgesucht wird, wie sich bald zeigt. Als die Bewohner einen stummen französischen Soldaten stellen, kommt eine Spirale der Gewalt in Gang. Menschen verschwinden spurlos, und in den Wäldern wird eine Leiche gefunden. Agnes beschließt, sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen … (Quelle: Heyne)

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„Summertime – Die Farbe des Sturms“ von Vanessa Lafaye
SUMMERTIME. Die Farbe des Sturms

ab 13. März 2017 // 19,99 EUR

Florida, 1935. In Heron Key sind die Beziehungen zwischen den Einwohnern so verworren wie die Wurzeln der Mangrovenbäume. Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit Henry die Stadt verlassen hat, um in Europa zu kämpfen. Die ganze Zeit hat Missy auf ihn gewartet. Als gutes Dienstmädchen kümmert sie sich um das Baby und das Haus der Familie Kincaid und zählt bis zu seiner Rückkehr die Sterne. Nun ist er zurück, doch in dem Veteranen erkennt sie kaum noch den einst stolzen Mann. Als eine weiße Frau in der Nacht vom 4. Juli halbtot am Strand gefunden wird, gerät Henry in Verdacht. Während die Anspannung in der kleinen Stadt weiter ansteigt, fällt das Barometer – der verheerendste Tornado aller Zeiten zieht auf. Im Auge des Sturms offenbaren sich Tragödien, lüften sich Jahrzehnte alte Geheimnisse – und Missys und Henrys Liebe wird auf die Probe gestellt … (Quelle: Limes)

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„White Zone – Letzte Chance“ von Katja Brandis
White Zone - Letzte Chance

ab 13. März 2017 // 17,95 EUR

• Ab 13 Jahren •

Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen. (Quelle: Beltz)

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… und > hier < geht´s zu Teil 2.

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Zitat zum Sonntag #72 aus: Sophie auf den Dächern

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*ZITAT ZUM SONNTAG*

Das heutige Sonntagszitat stammt aus einem zauberhaften Kinderbuch, das ich kürzlich gelesen habe und von dessen Geschichte, Charakteren und Erzählstil ich völlig begeistert war.

„Sophie auf den Dächern“ heißt das Buch, geschrieben hat es die junge britische Autorin Katherine Rundell und es handelt – wie der Titel erahnen lässt – von einem Mädchen namens Sophie. Die zwölfjährige Sophie wächst als Waise auf, bei dem Briten Charles, der sie nach einem Schiffsunglück in Frankreich in seine Obhut genommen hat. Damals war Sophie noch ein Baby und Charles ein verschrobener Junggeselle mit einem Hang zum Alleinsein und einer Schwäche für Literatur. Er war zwar stets ein überzeugter Einzelgänger, doch bei Sophie macht er eine Ausnahme. Und obwohl Sophie erst einige Monate alt war, als Charles sie bei sich aufnahm, führte er von Anfang an rege Gespräche mit ihr.

Charles hatte so gut wie keine Erfahrung mit Kindern. Und das gestand er Sophie auf der Heimfahrt: „Ich verstehe mich besser auf Bücher als auf Menschen, fürchte ich. Bücher sind so einfach im Umgang.“

♥ ♥ ♥

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* Verlagsseite *

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Charles ist ein Büchermensch durch und durch. Er lebt in der Welt seiner Bücher, zieht sein Wissen aus den Büchern und seine Inspiration. Und selbstverständlich bringt er Sophie schnellstmöglich das Lesen bei. Bei all seiner Verschrobenheit finde ich es jedoch bewundernswert, dass Charles seine Menschenscheu überwindet und sich Sophie zuwendet, sie versorgt und erzieht, sie wie ein Vater liebt. Er verkriecht sich nicht mehr ausschließlich hinter seinen Büchern, sondern beschäftigt sich bewusst mit Sophie.

Natürlich hat Charles recht: Hinter Büchern kann man sich so schön verstecken, in die Literaturwelt so schön abtauchen und alles andere ausblenden. Ein bisschen vor der bitteren Realität fliehen. Urlaub machen vorm Alltag, literarisch verreisen. Bücher sind in der Tat einfach im Umgang.

Und doch kann man in diesem Kinderroman wunderbar sehen, wie Charles der Umgang mit Menschen nach und nach immer leichter fällt – durch das Zusammenleben mit Sophie, durch die täglichen Begegnungen mit ihr.

Ich wünsche euch eine Woche voller guter Begegnungen – sowohl mit Menschen als auch mit Büchern! 🙂

Herzliche Grüße,

Tina

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Februar 2017

Der FEBRUAR hat es ganz schön in sich, was die Neuerscheinungen angeht. In diesem Monat – einen Monat vor der Leibziger Buchmesse! – werden nämlich so viele wundervolle neue Bücher veröffentlicht, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Mir ist es jedenfalls so gegangen. Nachdem ich einige Stunden in den Verlagsvorschauen geblättert hatte und auf etliche vielversprechende Titel gestoßen bin, habe ich meine Stöberreise letztendlich irgendwann beendet – sonst wäre dieser Beitrag unendlich lang geworden. 🙂

Es ist wieder mal eine kunterbunte Auswahl geworden mit verschiedenen Genres und für verschiedene Geschmäcker. Vielleicht fällt euch auf, dass auch einige Bücher über Martin Luther dabei sind. Da in diesem Jahr das 500-jährige Jubiläum der Reformation gefeiert wird, wollte ich auch bei den Neuerscheinungen auf dieses Thema ein Augenmerk legen.

Wie immer interessiert mich nun: Habt ihr Lesepläne für diesen Monat? Gibt es einen neuen Titel, den ihr auf jeden Fall lesen möchtet?

Bei mir wird es wahrscheinlich „Licht“ von Anthony McCarten sein und der neue Roman von Zsuzsa Bánk: „Schlafen werden wir später“. Außerdem noch eins der Jugendbücher. Vielleicht „Mehr Schwarz als Lila“? Mal schauen.

PS: Weitere tolle Übersichten mit Neuerscheinungen findet ihr bei Anna von Buchstabenträumerei und Miriam von Tthinkttwice.

Viel Spaß beim Stöbern und einen schönen Lesemonat Februar!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Etwas von der Größe des Universums“ von Jón Kalman Stefánsson
Etwas von der Größe des Universums

1. Februar 2017 // 24,00 EUR

Am Beginn der Geschichte steht der Tod, doch in Wahrheit zelebriert dieser Roman das Leben: über mehrere Generationen hinweg wird von Ari und seiner Familie erzählt; von der Leidenschaft zwischen Mann und Frau, von verbotener Liebe, Gewalt, Kummer, Betrug und Bedrückung. In Aris Familie werden Glück und Unglück eben gleichermaßen von einer Generation in die nächste gereicht. Am vorläufigen Ende dieser Reihe steht Ari selbst, auf dem Weg zu seinem Vater, mit dem er noch eine Rechnung offen hat, bevor dieser stirbt.

Jon Kalman Stefánsson vermag diese raue Schönheit des Lebens, die auch der isländischen Landschaft eingeschrieben ist, in seiner archaischen und ergreifenden und dann doch wieder vollkommen heutigen und humorvollen Prosa einzufangen wie kaum eine anderer Autor seiner Generation.                   (Quelle: Piper)

♥ ♥ ♥

„Gar nichts von allem“ von Christian Duda
Gar nichts von allem

6. Februar 2017 // 12,95 EUR

• Ab 11 Jahren •

Der 11jährige Magdi ist glühender Fan des Boxers Mohammed Ali. Denn Ali ist stark, fair und einfach unbesiegbar. Ganz anders als Vater. Der buckelt nach oben und tritt nach unten. Unten, da stehen Magdi und seine drei Geschwister. Und Mutter. Was den arabischen Vater und die deutsche Mutter eint, ist der Wille, »gebührliche« Kinder großzuziehen. Bloß nicht unangenehm auffallen! Deshalb müssen Magdi und seine Geschwister besser sein als die anderen. Und wenn sie nicht besser sind, dann hilft Vater nach.
Christian Duda blickt zurück in die 1970er Jahre und erzählt eine Geschichte von damals, die aktueller ist denn je. Eine Geschichte über ein Kind in der Zange zwischen gesellschaftlichen Ressentiments und innerfamiliärem Druck. Über Erwartungen, Ängste und die große Kraftanstrengung, seinen eigenen Weg zu gehen. (Quelle: Beltz & Gelberg)

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„Feuerherz“ von Katja Kettu

10. Februar 2017 // 20,00 EUR

Lappland um 1930. Irga, die Tochter des Weißen Generals, flieht durch die eisige Winternacht auf Skiern bis nach Russland. Seit sie sich mit einem Kommunisten eingelassen hat, schwebt sie in Lebensgefahr. Sie ist schwanger und flüchtet zu ihrem Geliebten. Ihr Weg führt sie weit in den Norden und Osten, bis zu den brutalen Vorkuta-Gulags, zur Wolga und schließlich nach Kazan, zum Volk der Mari. Mit sich trägt sie ein Geheimnis, das ihr wichtiger ist als ihr eigenes Leben. Russland, 2015. Die Finnin Verna hat ihren lange vermissten Vater gesucht, doch sie kommt zu spät: Er ist tot. Verna versucht herauszufinden, was ihm zugestoßen ist. In einem kleinen Mari-Dorf trifft sie eine alte Frau, die ihr hilft, aber gleichzeitig etwas vor ihr zu verbergen scheint. Zwei starke Frauen und ein Volk, das sich gegen alle Widerstände zu behaupten versucht. Ein großer, sprachgewaltiger Roman, der von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg erzählt. (Quelle: Ullstein)

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„Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4“ von Caitlin Moran
Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4

13. Februar 2017 // 7,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Morag Narmo (15) hat keine Lust mehr auf Schule. Sie und ihre vier jüngeren Geschwister würden eher den Kopf in den Müllschlucker stecken, als sich weiter mit akademischen Inhalten zu quälen. Die fünf sind dann allerdings doch über alle Maßen erstaunt und beglückt zugleich, als ihre Eltern sie tatsächlich aus der Schule nehmen und sich mit ihnen in das Abenteuer Home- Schooling stürzen. Aber mit fünf Kindern, zwei schwer erziehbaren Haustieren, einigen sehr exzentrischen Marotten und einem immerwährend gähnenden Loch in der Familienkasse entwickelt sich das Unternehmen unweigerlich zum Totalchaos. (Quelle: cbt)

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„Ich wollte nur, dass du noch weißt …“ von Emily Trunko / Lisa Congdon

13. Februar 2017 // 14,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
Die Social Media-Sensation aus den USA! Bisher unveröffentlichte Beiträge des beliebten Tumblr-Blogs Dear My Blank werden in diesem einzigartigen Geschenkbuch vereint. Die liebevollen Illustrationen, das wunderschöne Handlettering und die zutiefst bewegenden Worte machen diese Sammlung zu einem ganz besonderen Jugendbuch, das lange im Gedächtnis bleiben wird.
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Briefe, Nachrichten und E-Mails der mehr als 35.000 Leser ihres Blogs, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken. (Quelle: Loewe)

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„Ringelbeats“ von Christian KUNO Kunert
Ringelbeats

13. Februar 2017 // 19,99 EUR

Bierselig genießt der einstige Clown Jacobus Kubisch seinen Ruhestand. Bis sich ein Unbekannter seiner Biografie bemächtigt und damit hausieren geht. Warum nicht? Schließlich hat Kubisch einst Courage gegen die Obrigkeit bewiesen, war ein Mann des offenen Wortes und kann mit einem Gefängnisaufenthalt aufwarten. Und das kann nun wirklich nicht jeder. Kubisch fühlt sich geschmeichelt, glaubt sogar an sein Comeback. Als mysteriöse Dinge geschehen, mischt sich Argwohn in seine Euphorie. Die Wahrheit ist fantastischer, aber auch ernüchternder als vorstellbar. Eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens. (Quelle: Eulenspiegel)

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„Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue
Das geträumte Land

16. Februar 2017 // 22,00 EUR

Imbolo Mbues hochgelobtes Debüt erzählt die unvergessliche Geschichte zweier Familien unterschiedlicher Herkunft, die in New York kurz vor der Bankenkrise aufeinandertreffen. Die Lehman-Brothers-Pleite bringt nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Wertesystem gehörig durcheinander.

Jende Jonga hat es endlich geschafft, seine Frau und seinen kleinen Sohn aus Kamerun nach Amerika zu holen. Das Glück scheint komplett, als Jende den Job als Chauffeur von Clark Edwards, einem Manager der Lehmann Brothers Bank, ergattert. Und Mrs Edwards engagiert Jendes Frau sogar als Haus- und Kindermädchen in ihrem Sommerhaus in den Hamptons. Die beiden Familien könnten unterschiedlicher nicht sein und wollen doch dasselbe: ihren Kindern eine gute Zukunft bieten. Allerdings ist das Leben der Bankerfamilie längst nicht so perfekt und glamourös, wie es zunächst scheint. Als Lehman Brothers pleitegeht, ist die Fassade nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Die Jongas versuchen verzweifelt, Jendes Job zu retten – auch um den Preis ihrer Ehe. Das Leben der beiden Paare wird dramatisch auf den Kopf gestellt und Jende sieht sich gezwungen, eine unmögliche Entscheidung zu treffen.

Ein hochaktueller, brillant geschriebener Roman über Familie, Immigration, Heimat und Gesellschaft, der uns alle angeht. (Quelle: KiWi)

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„Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes
Der Lärm der Zeit

16. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.

Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?

Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt. (Quelle: KiWi)

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„Ein Himmel voller Sterne“ von Marie-Sabine Roger

17. Februar 2017 // 20,00 EUR

Merlin ist Autor einer erfolgreichen Comic-Reihe. Mit seiner Frau Prune und dem Kater Pantoffel bezieht er ein Traumhaus auf dem Land. Zwar gibt es nach elf Uhr vormittags kein warmes Wasser, und der Klempner Herr Tjalsodann lässt sich nicht blicken, aber davon abgesehen ist ihr Glück perfekt. Bis eines Tages Merlins bester Freund Laurent stirbt, Vorbild für seinen Comic-Helden Wild Oregon. Laurents letzter Wunsch: Wild Oregon soll im nächsten Band endlich die Liebe seines Lebens finden und es bitte nicht – wie er selbst – verbocken. Doch Merlin will die Arbeit einfach nicht gelingen: Laurents hinterlistige Katze Zirrhose sorgt für Unruhe im Haus, vor allem aber will Merlin ohne Laurent einfach nichts einfallen. Ihm fehlt jegliche Inspiration – bis Laurents Onkel Albert mit 94 Jahren seinen zweiten Frühling erlebt und sich verliebt. Langsam geht Merlin auf, dass er sich ganz falsche Vorstellungen von der wahren Liebe gemacht hat … (Quelle: Atlantik)

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„Luther – Leben und Wirkung“ von Friedrich Schorlemmer

17. Februar 2017 // 12,99 EUR

Martin Luther war ein im Glauben verwurzelter Mensch, rebellisch als von seinem Gewissen geleiteter Einzelner, unerschrocken aus Fröhlichkeit. Er war ein Kirchen- und Sozialreformer, mit seiner Bibelübersetzung wurde er zum Sprachschöpfer.
Friedrich Schorlemmer beschreibt Luthers faszinierende Persönlichkeit in all ihren Facetten: den unbeugsamen Mönch, den streitbaren Publizisten, den begnadeten Prediger, treusorgenden Freund, Ehemann und Hausvater. Und er zeigt, wie viel Erkenntnis, Trost und Ermutigung wir aus Luthers Schriften bis heute schöpfen können. (Quelle: Aufbau)

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„Suleika öffnet die Augen“ von Gusel Jachina

17. Februar 2017 // 22,95 EUR

Suleika ist eine tatarische Bäuerin. Eingeschüchtert und rechtlos lebt die Mutter von vier im Säuglingsalter gestorbenen Kindern auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, das Sibirien der von Stalin Ausgesiedelten. Ein anrührendes und meisterhaftes Debüt, das in 21 Sprachen übersetzt ist. (Quelle: Aufbau)

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„Mehr Schwarz als Lila“ von Lena Gorelik

17. Februar 2017 // 19,95 EUR

• Ab 12 Jahren •

Mit 17 ist das Leben schwer. Dass man, wie Alex, mehr Schwarz als Lila trägt, mit einem schweigenden Vater und einem Papagei lebt und nur den einzigen Schulfreund Paul hat, macht es kaum leichter. Aber dann taucht Herr Spitzing auf, der junge Referendar, den sogar Alex gut findet. Auf der Klassenfahrt nach Polen jedoch macht Herr Spitzing ihr klar, dass sie nur seine Schülerin ist, Paul dagegen, dass er für sie gern mehr wäre als nur ein Freund. Von tausend Gefühlen überrannt, küsst Alex ihren Lehrer – am unpassendsten Ort der Welt, in der Gedenkstätte Auschwitz. Jemand fotografiert, das Bild geistert durchs Netz, und plötzlich reden alle über Alex und die Jugend von heute, der Papagei entfliegt, Paul verschwindet, und Alex erkennt: «Das ist jetzt mein Film, und ich muss die beiden finden.» – Lena Gorelik erzählt von einer überforderten 17-Jährigen, die der Welt mit Witz und einer Spur notwendigem Stolz gegenübertritt. Wie nebenher wirft sie Fragen auf – wie kann man Geschichte vermitteln, wie Erinnerung? Vor allem aber geht es ums Erwachsenwerden und um die komplizierten Bilder, die wir von uns selbst und anderen haben. Ein packender, jugendlich glühender Roman für jüngere wie für erwachsene Leser. (Quelle: Rowohlt)

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„Eindeutiger Versuch einer Verführung“ von Alissa Walser
Eindeutiger Versuch einer Verführung

20. Februar 2017 // 17,00 EUR

„Sie würde gerne weglaufen, hat aber keinen Grund. Natürlich könnte sie auch ohne Grund weglaufen. Doch ohne Grund fürchtet sie, ihr Aufbruch würde im Sande verlaufen.“ Geschichten einer Frau, Szenen einer Ehe, Gefühle einer Tochter ¬– Alissa Walser versammelt die Augenblicke, in denen sich das Leben zuspitzt. Warum zeigt sich erst in der Badewanne, ob man mit einem Mann zusammenleben kann? Wie nehmen Mutter und Tochter Abschied von ihrem Hund? Wie bleibt man am Leben, ohne dass es allzu sehr weh tut? Einfühlsam, elegant und lakonisch erzählt Alissa Walser von Bedeutungsvollem und scheinbar Beiläufigem und von der zweifelnden Suche nach dem Glück, das ein scheues Tier ist. (Quelle: Hanser)
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„Warten auf Goebbles“ von Bernd Schroeder
Warten auf Goebbels

20. Februar 2017 // 22,00 EUR

Anfang 1945, Berlin steht in Flammen. Doch die UFA dreht einen Film über den Tag, an dem der Führer mit seinem Volk den Sieg feiern wird. Ein Motorrad saust durch schöne Kulissen, der Vater zeigt seinem Sohn, wofür er in Russland gekämpft hat. Noch einmal wird den Deutschen Mut gemacht, Mut im letzten Augenblick. Während der 2. Weltkrieg auf sein Ende zu tobt, spielen berühmte Schauspielerinnen und ehrgeizige Statisten, schwule Stars und diktatorische Regisseure immer weiter. Und das Schlimmste: Goebbels spielt Goebbels. Das Warten beginnt. Bernd Schroeders verblüffender Roman bringt das Lächerliche und das Grauenvolle zusammen, er spiegelt die große Katastrophe in einem grotesken Endspiel. (Quelle: Hanser)

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„Der Mann, der Luft zum Frühstück aß“ von Radek Knapp
Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

20. Februar 2017 // 16,00 EUR

In seinem einzigartigen Stil erzählt Radek Knapp von der unfreiwilligen Emigration des zwölfjährigen Walerian von Polen nach Wien. Seine Schulkarriere ist kurz und endet mit seinem Hinauswurf. Als ihn seine Mutter ebenfalls auf die Straße setzt, kostet er in seiner neuen Bleibe das Gefühl der Freiheit aus – und die Bekanntschaft mit Schimmelpilz. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und dringt in immer tiefere Schichten des Wiener Lebens vor. Dort stößt er auf wenig Sympathie für Menschen von jenseits der Grenze und lernt einiges über die Grenzen des guten Geschmacks und der Legalität. Irgendwann versteht er, dass „zuhause“ überall sein kann – wenn es ihm gelingt, seinen eigenen Weg zu finden. (Quelle: Deuticke)

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„Strandbadrevolution“ von Kurt Palm
Strandbadrevolution

20. Februar 2017 // 20,00 EUR

Im Sommer 1972, in dem die Amerikaner Nordvietnam bombardieren, bereitet Ernst, der sich nach seinem Idol von den Rolling Stones Mick nennt, mit seinen Freunden im Strandbad die Revolution vor. Während sein Vater meistens in der Garage beschäftigt ist und seine Mutter die Tiefkühltruhe zum Bersten anfüllt, sollte Mick eigentlich für die Französisch-Nachprüfung lernen, lässt sich jedoch von zwei bislang im Bad noch nie gesichteten Mädchen ablenken. Doch schließlich endet dieser Sommer nicht nur für Candy, den jüngsten der Freunde, mit einer Katastrophe. Kurt Palm erzählt, wie lange ein Sommer in der Provinz in Österreich sein kann und wie kurz und unerbittlich das Leben.                   (Quelle: Deuticke)

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„Lanz“ von Flurin Jecker
Lanz

20. Februar 2017 // 18,00 EUR

In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: die seit der Trennung der Eltern gespaltene Familie, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz, seine Probleme mit dem Erwachsenwerden … Und dann sind da noch die misslungenen Annäherungsversuche an Lynn, derentwegen er sich überhaupt erst für den Blogger-Kurs angemeldet hat. Mit einem unwiderstehlichen Sog erzählt Flurin Jecker in seinem Debütroman von einem Jungen, der die Zumutungen der Welt kommentiert, und das in einer eigenwilligen und wuchtigen, restlos glaubwürdigen Sprache. (Quelle: Nagel & Kimche)

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„Das Leben wartet nicht“ von Marco Balzano
Das Leben wartet nicht

22. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ninetto war noch ein Kind, als er allein von Sizilien nach Mailand kam, um Arbeit zu suchen. Ein furchtloser Junge mit der Sonne des Südens im Herzen. Obwohl er noch zu klein war für das Fahrrad, fand er sogleich eine Anstellung als Bote. Heute, über fünfzig Jahre später, erkennt sich Ninetto in den Neuankömmlingen aus China und Nordafrika wieder. Sie haben dieselben Träume wie er damals. Und setzen alles daran, sie zu verwirklichen. (Quelle: Diogenes)

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„Licht“ von Anthony McCarten
Licht

22. Februar 2017 // 24,00 EUR

›Licht‹ ist die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Männern, die sich treffen, um gemeinsam die Welt zu verändern. Der eine bringt mit seiner Erfindung weltweit Licht ins Dunkel, der andere ist ein Genie des Geldes. Doch während J. P. Morgan aus der Beziehung als reichster Mann der Welt hervorgeht, lässt sich der Erfinder der Glühbirne, Thomas Edison, von der schillernden Welt seines Partners verführen und setzt nicht nur seine Erfindungskraft, sondern auch seine Liebe und sein Seelenheil aufs Spiel. (Quelle: Diogenes)

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„Der Mann, der zu träumen wagte“ von Graeme Simsion

23. Februar 2017 // 19,99 EUR

Was wäre, wenn deine große Liebe nach langen Jahren wieder auftaucht?
Darfst du alles riskieren für einen Traum? Für das ganz große Glück?
Keiner schreibt so unnachahmlich über Männer und Gefühle wie ›Das Rosie-Projekt‹-Autor Simsion.
Adam Sharp gefällt sein Leben: er lebt mit Claire zusammen, arbeitet als IT-Berater in London und gewinnt beim Pub-Quiz alle Musikfragen. Aber ab und zu überkommt ihn die Erinnerung an Angelina Brown. Vor über 20 Jahren, im sonnigen Melbourne, erlebte er mit ihr, was es bedeutet, wenn man die Liebe findet – und sie verliert. Wie wäre sein Leben verlaufen, wenn er sie damals nicht hätte gehen lassen?
Völlig überraschend meldet sich Angelina bei ihm. Was will sie? Haben die Songs doch recht, die von der ewigen Liebe erzählen? Sie lädt ihn in ihr Landhaus nach Frankreich ein. Adam muss sich fragen: wieviel Risiko darf man eingehen, wenn Träume auf einmal wahr werden könnten?
Der große Roman über die Mitte des Lebens und das Gefühl, noch jung zu sein, übers Begegnen und Auseinanderleben, und eigentlich darüber, ob in der Liebe gestern und heute zusammenpassen. (Quelle: Fischer Krüger)

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„Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

23. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären.
Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?
Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens (Quelle: Fischer KJB)

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„Fast eine Familie“ von Bill Clegg

23. Februar 2017 // 22,00 EUR

Ein gefeierter Familienroman über die Macht des Mitgefühls, in dessen Kern die Familie steht – die, in die wir hineingeboren werden, und die, die wir selbst wählen.
Am Morgen der Hochzeit ihrer Tochter geht June Reids Haus in Flammen auf und reißt ihre ganze Familie in den Tod. Nur June überlebt. Taub vor Schmerz, setzt sie sich in ihren Subaru und fährt quer durch die USA. Eine alte Postkarte ihrer Tochter führt sie in ein kleines Motel an der Westküste, das Moonstone Motel, wo sie sich unter falschem Namen einmietet. Hier, glaubt sie, wird niemand sie finden.
Das amerikanische Provinznest Wells überschlägt sich derweil vor Gerüchten. Alle sind auf die eine oder andere Art von der Tragödie betroffen, und das Kleinstadtgerede offenbart allmählich eine unheilvolle Verkettung von Familientragödien.
Während June in der dumpfen Anonymität des Motels jeden zwischenmenschlichen Kontakt meidet, spannt sich unter ihr unbemerkt ein Netz wahrer Mitmenschlichkeit – es könnte sie auffangen und zurück ins Leben holen.
Ein Familienroman voller Optimismus über eine unverhoffte Begegnung mit der Menschlichkeit, die uns aus den Trümmern unseres Schicksals zu reißen vermag, wenn scheinbar alle Hoffnung verloren ist. (Quelle: S. Fischer)

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„Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk

23. Februar 2017 // 24,00 EUR

Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, kämpft sie jeden Tag darum, in ihrem Leben nicht unterzugehen und ihre Arbeit gegen die Zumutungen des Alltags zu verteidigen.
Ihre Freundin Johanna hingegen, mit der sie seit früher Kindheit eine innige Freundschaft verbindet, ist Lehrerin im Schwarzwald und kinderlos. Statt mit ihrer Doktorarbeit über Annette von Droste-Hülshoff weiter zu kommen, kämpft sie mit den Gespenstern ihrer Vergangenheit: mit dem Mann, der sie verlassen hat, mit dem Krebs, den sie überwunden geglaubt hat, mit ihrem Vater, der so jung gestorben ist.
Jetzt, mit Anfang 40, liegt die Mitte des Lebens hinter ihnen, sind Lebensweichen gestellt, wichtige Entscheidungen getroffen, ist ein Richtungswechsel nicht mehr vorgesehen. Aber soll das alles gewesen sein? Márta und Johanna schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung, Freiheit und Glück. Beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als noch nicht sterben. Aber was machen sie jetzt mit diesem Leben, dessen Weg sie zur Hälfte schon gegangen sind? Und was macht das Leben mit ihnen? (Quelle: S. Fischer)

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„Das Buch der Spiegel“ von E.O. Chirovici
Das Buch der Spiegel

27. Februar 2017 // 20,00 EUR

Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen …                  (Quelle: Goldmann)

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„Der Tag X“ von Titus Müller
Der Tag X

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Seit ihr Vater als Wissenschaftler zu einem Leben im fernen Russland gezwungen wurde, passt Nelly sich ihrer Ostberliner Umgebung immer weniger an. Sie engagiert sich in einer kirchlichen Jugendorganisation und wird im Frühjahr 1953 kurz vor dem Abitur von der Schule geworfen. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russischen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly – aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden. (Quelle: Blessing)

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„Herzenssache und Gottesmut“ von Michael Kuch
Herzenssache und Gottesmut

27. Februar 2017 // 19,99 EUR

Ich muss nichts tun – Gott ist immer schon an meiner Seite. Wie fand Luther in dieses Grundvertrauen und was bedeutete es? Michael Kuch erschließt auf unnachahmliche Weise, was eigentlich das Besondere am Glauben des Reformators ist. Und diese Erfahrung ist nicht von Gestern. Luther erlebte eine Befreiung, wie sie Menschen immer schon ersehnt haben und heute noch ersehnen. Er ist ein Zeitgenosse der spirituell Suchenden!                                 (Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

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„Wenn nachts der Ozean erzählt“ von Zana Fraillon
Wenn nachts der Ozean erzählt

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Subhi ist ein Flüchtlingskind, geboren in einem Auffanglager. Seine Welt beschränkt sich auf einen staubigen Flecken Erde hinter einem Maschendrahtzaun. Aber wenn alle schlafen, dann träumt Subhi vom Nachtmeer, das zu seinem Zelt kommt und ihm Schätze bringt. Eines Tages bringt es ihm Jimmie. Das Mädchen Jimmie lebt auf der anderen Seite des Zauns, fühlt sich jedoch genauso verloren und einsam wie Subhi. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Am Ende müssen beide mutiger sein als je zuvor, um sich und der Welt neue Hoffnung zu geben. (Quelle: cbt)

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„Ein Museum nur für mich“ von Emma Lewis
Ein Museum nur für mich

27. Februar 2017 // 14,99 EUR

• Ab 4 Jahren •

Was ist eigentlich ein Museum? Ein Gebäude voller alter Dinge aus der ganzen Welt? Ein Garten mit exotischen Pflanzen? Ein Haus, an dessen Wänden viele, viele Bilder hängen? Ein kleines Mädchen besucht die unterschiedlichsten Arten von Museen, steht staunend vor gefiederten Pflanzen und riesigen Käfern, träumt davon, wer die antiken Töpfe und Tassen einst in Händen gehalten hat, und bewundert moderne Gemälde, bei denen jedem Besucher ein anderes gefällt. Aber ihr Lieblingsmuseum hat sie zu Hause immer um sich: ihre eigenen Dinge. Die frischen Illustrationen von Emma Lewis und der anregende Mitmachteil führen Kinder spielerisch an Museen und Sammlungen heran. (Quelle: Prestel)

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„Das Mädchen mit dem Löwenherz – Ein Thriller aus der Zeit Martin Luthers“ von Jürgen Seidel
Das Mädchen mit dem Löwenherz

27. Februar 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •
Als die 13-jährige Anna das erst Mal ins Visier der Mächtigen gerät, weiß sie nichts von den Kämpfen, die die katholische Kirche und die Anhänger Martin Luthers zu jener Zeit miteinander ausfechten. Doch Anna ist ein hochbegabtes Waisenmädchen, das über ein absolutes Gedächtnis verfügt, was Geschriebenes angeht. Ein der Reformation zugeneigter katholischer Würdenträger erkennt ihre Begabung. Fortan setzt er sie als Junge verkleidet als Spionin in eigener Sache ein, die den Klerus belastende Dokumente unters Volk bringt. Doch es dauert nicht lange, bis die katholische Kirche ihr auf die Spur kommt und Anna sich inmitten von Intrigen und Verbrechen wiederfindet. Jetzt, so denkt sie, kann ihr nur noch einer helfen: Martin Luther! (Quelle: cbj)

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„Geburtstag – Kurzgeschichten“ von Rafik Schami (Hg.)

28. Februar 2017 // 20,00 EUR

Wer entscheidet über den Tag der eigenen Geburt? Wie wichtig ist es für das Lebensglück, unter welchem Sternzeichen man geboren wurde? Warum kann ein Eisbär in Menschengestalt das schönste Geschenk überhaupt sein? Wie sorgt man für den perfekten Eklat bei der Geburtstagsfeier des untreuen Ehemanns? Wie lautet der ehrlichste Enkelinnen-Wunsch aller Zeiten zum Wiegenfest des betagten Uropas? Wie kommt es, dass ein pensionierter Steuerbeamter den Geburtstagskalender als Lebensinhalt entdeckt? Und was geschieht, wenn man seinen Geburtstag auf der Flucht im Zug verbringt? Rafik Schami, Monika Helfer, Franz Hohler, Root Leeb, Michael Köhlmeier und Nataša Dragnic. kennen die Antwort, und sie erzählen davon: mit kreativer Energie und poetischer Sprachkraft, mal nachdenklich, mal humorvoll – in Kurzgeschichten, die starke Bilder erschaffen, den Geburtstag feiern und den Gabentisch jedes Literaturliebhabers bereichern. (Quelle: ars vivendi)

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Cute fox and funny elk reading books on bench. Vector isolated illustration