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*druckfrisch* Neuerscheinungen im September – Teil 2

Bevor der nächste Monat beginnt, möchte ich euch heute noch schnell den zweiten Teil der September-Neuerscheinungen vorstellen. Eigentlich bin ich ja wieder mal viel zu spät dran und ich hatte sogar überlegt, diesen Beitrag ganz wegzulassen … Aber da es sich um so schöne, interessante und vielversprechende neue Bücher handelt, wollte ich euch diese nicht vorenthalten. 🙂

Besonders hervorheben möchte ich die Titel des Königskinder-Verlages, die ihr ganz unten aufgelistet findet. Das neue Programm der Königskinder erscheint immer zwei Mal im Jahr – im Frühling und im Herbst. Weil es zu umfangreich gewesen wäre, das gesamte Programm hier aufzuführen, habe ich mich für lediglich zwei Titel entschieden und verweise hiermit auf die Website des Verlages – dort gibt es noch weitaus mehr zu entdecken. Die Königskinder-Bücher empfehle ich allen Frauen – jung und alt -, die sich gerne in anspruchsvolle Jugendbücher (für eine vorwiegend weibliche Leserschaft) vertiefen.

Aber hier ist er nun endlich: der zweite Teil der September-Neuerscheinungen! Viel Stöberfreude damit!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Ich war Hitlers Trauzeuge“ von Peter Keglevic
Ich war Hitlers Trauzeuge

ab 18. September 2017 // 26,00 €

Ostersonntag 1945. In Berchtesgaden wird zum 13. Mal „Wir laufen für den Führer“ gestartet: eintausend Kilometer in 20 Etappen durch das Tausendjährige Reich. Der Sieger darf Adolf Hitler am 20. April persönlich zum Geburtstag gratulieren. Dank Leni Riefenstahl, die den großen Durchhaltefilm drehen soll, gerät der untergetauchte Harry Freudenthal in den Pulk der Läufer und entrinnt damit seinen Häschern. Der irrwitzige Lauf nach Berlin führt Harry schließlich bis in den Führerbunker, wo er Geschichte schreibt.‎

Mit großer Lust am‎ historischen Detail und der Absurdität der Ereignisse in den letzten Wochen des Dritten Reichs erzählt Peter Keglevic die Lebensgeschichte eines Berliner Juden, der es bis in den Führerbunker schafft und dessen Schicksal aufs engste mit dem von Adolf Hitler verbunden ist. (Quelle: Knaus)

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„Wenn du eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was“ von Sang-Keun Kim

ab 18. September 2017 // 13,95 €

• Ab 4 Jahren •

Der kleine Maulwurf und sein neuer Freund, der Bär aus Schnee, warten auf den Bus nach Haus zur Oma. Doch kein Busfahrer möchte einen Schneehaufen mitnehmen! Langsam bricht die Nacht herein, es wird kälter – da leuchtet hell eine Sternschnuppe am Abendhimmel… Ob der Wunsch des kleinen Maulwurfs in Erfüllung geht? (Quelle: Beltz & Gelberg)

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„Alle sind willkommen“ von Patricia Hegarty / Greg Abbott

ab 18. September 2017 // 15,00 €

• Ab 4 Jahren •

Die kleine Maus will ein Haus bauen. Ein großes, schönes Haus! Da kommt der Frosch vorbei. Er ist traurig, weil er sein Zuhause verloren hat. »Sei nicht traurig!«, tröstet die Maus.  „Mach dir keine Sorgen, Frosch, bleib einfach hier bei mir. Du wirst schon sehn, alles wird gut – das versprech ich dir!“ Gemeinsam machen sie sich ans Werk und schon bald stoßen immer mehr heimatlose Tiere dazu. »Aber«, so sagt die kleine Maus, » „alle sind bei uns willkommen! Groß und Klein, von fern und nah, sollen sich hier zuhause fühlen, und sicher sein vor der Gefahr.“« Und so bauen die Tiere sich zusammen ein gemütliches, warmes und sicheres Haus! (Quelle: arsEdition)

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„SOG“ von Yrsa Sigurdardóttir
SOG

ab 18. September 2017 // 25,95 €

Kommissar Huldar hatte keinen guten Start bei seiner Zusammenarbeit mit der Kinderpsychologin Freyja. Dennoch zieht er sie bei den aktuellen Ermittlungen wieder zurate: In Reykjavik wird nach zehn Jahren eine in einen Grundstein eingemauerte Zeitkapsel mit Briefen von damaligen Schülern gehoben. Unter den Briefen findet sich auch eine Nachricht, die akribisch die Initialen zukünftiger Mordopfer auflistet. Als kurz darauf zwei Hände gefunden werden, die ihren Besitzern bei lebendigem Leib abgetrennt wurden, ist klar, dass diese Nachricht aus der Zeitkapsel tödlich ernst zu nehmen ist …                                 (Quelle: der Hörverlag)

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„Die Insel der Freundschaft“ von Durian Sukegawa
Die Insel der Freundschaft

ab 19. September 2017 // 20,00 €

Irgendwo im Pazifischen Ozean befindet sich die japanische Insel Aburi – ein aus der Zeit gefallenes Fleckchen Erde. Der junge Ryosuke, der seine Stelle als Koch in einem Restaurant in Tokio verloren hat, nimmt hier einen Job als Bauarbeiter an. Nicht ganz ohne Grund: Ein Freund seines toten Vaters lebt hier. Von ihm erhofft er sich eine Antwort auf die Frage, woran seine Familie zerbrach.
Die Einwohner von Aburi begegnen dem Neuankömmling skeptisch, und die Arbeit erweist sich als hart. Doch Ryosuke schließt Freundschaft mit zwei weiteren Fremden – dem draufgängerischen Tachikawa und der burschikosen Kaoru. Alle drei hadern mit der Vergangenheit, dem Leben und sich selbst. Für sie scheint es keinen Platz auf der Welt zu geben.
Doch gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren von Ryosukes Vater – eine Suche, während derer sie lernen, sich auf die Natur und sich selbst zu besinnen. Und schließlich scheint ein Neuanfang möglich … (Quelle: Dumont)

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„Die unerklärliche Logik meines Lebens“ von Benjamin Alire Sáenz

ab 19. September 2017 // 16,99 €

• Ab 13 Jahren •

Sam war verdammt klug. Und sie wusste einfach Bescheid. Über alle möglichen Dinge. Sie fühlte die Dinge auch. O Mann, konnte Sam Dinge fühlen. Manchmal dachte ich, sie würde alles gleich für uns beide erledigen – das ganze Denken, das ganze Fühlen, das ganze Leben. Sam wusste, wer Sam war. Ich dagegen? Ich glaube, ich war mir nicht immer so sicher.
Sich gegenseitig auffangen – das haben Sal und seine beste Freundin Samantha bisher immer geschafft. Doch gelingt das auch im größten Chaos, wenn alles droht, auseinanderzubrechen? Das letzte Schuljahr stellt die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe. Sam gerät an einen wirklich miesen Typen, während Sal verzweifelt versucht, nicht zu einem zu werden. Er hat das Gefühl, all das nicht zu sein, was Sam an ihm mag – und doch scheint ihre Freundschaft bedingungslos. (Quelle: Thienemann)

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„Die Idiotin“ von Elif Batuman

ab 21. September 2017 // 24,00 €

New Jersey, 1995: Selin, Tochter türkischer Immigranten, jung, hinreißend und ahnungslos, zieht aus, um in Harvard Literatur zu studieren. Die College-Wohnheime sind mit Albert Einstein-Postern und Lavalampen dekoriert, das Internet ist noch jung und die nächtlichen E-Mails, die ihr Ivan, der ungarische Mathestudent, schickt, sind ebenso bezaubernd wie unverständlich. Aber Selin manövriert sich tapfer durch die ersten Stürme der Erwachsenenjahre. Sie reist mit ihrer Freundin Svetlana nach Paris, lernt Russisch und Taekwondo – und dass die Liebe flüchtig ist. Ein Buch über die magische Zeit des Erwachsenwerdens und das Porträt einer jungen Frau, die auszieht, um ihren Platz in der Welt zu suchen – hellwach und feinsinnig erzählt. (Quelle: S. Fischer)

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„Das Leben meines besten Freundes“ von Judith Gridl
Das Leben meines besten Freundes

ab 21. September 2017 // 14,95 €

• Ab 12 Jahren •

Samir und Jacob sehen sich zum Verwechseln ähnlich – stammen aber aus ganz unterschiedlichen Welten. In Samirs rauem Umfeld zählt allein das Faustrecht, während Jacob überbehütet aufwächst. Als Jacob auf ein Elite-Internat geschickt werden soll, aber viel lieber bei seiner ersten Liebe Fine bleiben will, bietet sich für beide die Gelegenheit, ihre Welten zu tauschen. Während Samir vom Internat aus seinen von einem arabischen Clan verschleppten Vater sucht, nimmt Jacob endlich sein Leben in die Hand und kommt auch selbst der Lösung des Falls näher. (Quelle: Knesebeck)

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„100 Jahre Lebensglück“ von Karsten Thormaehlen / Constanze Kleis
100 Jahre Lebensglück

ab 21. September 2017 // 24,95 €

52 weise und lebensfrohe Hundertjährige hat Karsten Thormaehlen auf der ganzen Welt besucht, ihr Porträt aufgenommen und sich erzählen lassen, wie es ist, so alt zu sein. Neben Orten, an denen die Leute häufig sehr alt werden, wie Okinawa, in den Anden oder auf Sardinien, spürte er auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Menschen auf, die auf ein ganzes Lebensjahrhundert zurückblicken. In reduzierten, persönlichen Fotografien wird die Würde und Schönheit des Alters sichtbar. Kurze Biografien und Zitate der Hundertjährigen, in denen sie ihr Wissen über Liebe, Gesundheit, Humor und ein erfülltes Leben mit uns teilen, runden das Buch ab. (Quelle: Knesebeck)

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„Die Farbe von Milch“ von Nell Leyshon

ab 22. September 2017 // 18,00 €

Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.  (Quelle: Eisele)

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„Signor Rinaldi kratzt die Kurve“ von Lorenzo Licalzi

ab 22. September 2017 // 18,00 €

Pietro Rinaldi ist achtzig Jahre alt und hat genug vom Leben. Er ist an der Endstation angelangt, findet er, während er Penne all’arrabbiata isst und darüber nachsinnt, wie viel mehr Trost doch in Büchern liegt als in den Menschen. Es ist ja schon schwer genug, sich selbst zu ertragen, aber die anderen erst! Mit seinen Zeitgenossen will er möglichst nichts mehr zu tun haben …
Und dann platzt Diego, sein fünfzehnjähriger Enkel, in seine Welt. Mit jugendlichem Überschwang und dem Willen, sich auch von den widrigsten Umständen nicht niederringen zu lassen, bietet er der chronischen Übellaunigkeit seines Großvaters Paroli. Das ungleiche Paar setzt sich in Pietros altes Citroën DS Pallas Cabriolet und fährt von Genua nach Rom. Die Fahrt entwickelt sich zu einem Abenteuer »on the road« voller Umwege und Abschweifungen, Begegnungen mit alten Lieben und neuen Bekanntschaften. Denn gerade dann, wenn du glaubst, alles gesehen zu haben, gelingt es dem Leben, dich noch einmal richtig zu überraschen. (Quelle: Eisele)

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„Wie ein springender Delfin“ von Mark Lowery

ab 22. September 2017 // 14,99 €

• Ab 12 Jahren •

Martin hat sich für seinen kleinen Bruder Charlie eine großartige Überraschung ausgedacht: Sie werden heimlich mit dem Zug an die Küste Cornwalls fahren, denn dort ist der Delfin wieder aufgetaucht, der Charlie im letzten Sommer so glücklich gemacht hat. Doch so eine Reise ist nicht einfach, wenn man einen Bruder wie Charlie hat. Und wenn die Eltern schon an jedem Bahnhof durch die Polizei nach einem suchen lassen. Und wenn man ein Mädchen trifft, das offenbar eine selbstgebastelte Bombe dabeihat, auf das man aber dringend angewiesen ist. Und wenn man auf einmal seinen Rucksack mit der wichtigen Keksdose verliert – und Charlie!
Ein wildes Abenteuer zweier ganz besonderer Jungen – spannend und tief bewegend zugleich. (Quelle: Rowohlt)

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„QualityLand“ von Marc-Uwe Kling

ab 22. September 2017 // 18,00 €

Willkommen in QualityLand! In der Zukunft läuft alles rund: Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. QualityPartner weiß, wer am besten zu dir passt. Das selbstfahrende Auto weiß, wo du hinwillst. Und wer bei TheShop angemeldet ist, bekommt alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, automatisch zugeschickt, ganz ohne sie bestellen zu müssen. Superpraktisch! Kein Mensch ist mehr gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen — denn in QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: o. k. Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, oder Kampfroboter mit posttraumatischer Belastungsstörung? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, aber die Menschen immer maschineller? Marc-Uwe Kling hat die Verheißungen und das Unbehagen der digitalen Gegenwart zu einer verblüffenden Zukunftssatire verdichtet, die lange nachwirkt. Visionär, hintergründig — und so komisch wie die Känguru-Trilogie. (Quelle: Ullstein)

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„Ashland & Vine“ von John Burnside
Ashland & Vine

ab 25. September 2017 // 24,00 €

Saint Louis, Missouri, 1935: Mit dem Mord an ihrem Vater, Rechtsanwalt und Gegner der Rassentrennung, endet jäh die behütete Kindheit der achtjährigen Jean und ihres Bruders Jem. In der Lebensgeschichte der beiden Geschwister spiegeln sich die politischen Entwicklungen, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Amerika tief gespalten haben: von der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära über die erstarkende Bürgerrechtsbewegung zur Black Panther Party, Vietnam und dem Kalten Krieg. Als der Traum von einer gerechten Welt in immer weitere Ferne rückt, zieht sich Jean Louise in die Einsamkeit zurück. Bis eines Tages eine junge, alkoholkranke Frau vor ihrer Tür steht und ihre Hilfe braucht. (Quelle: Knaus)

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„Die Heuhaufen-Halunken – Volle Faust aufs Hühnerauge“ von Sven Gerhardt
Die Heuhaufen-Halunken - Volle Faust aufs Hühnerauge

ab 25. September 2017 // 12,99 €

• Ab 8 Jahren •

Meggy, die Anführerin der Heuhaufen-Halunken, hat eine Stinkwut: Siggi Miesmann hat sie als Möchtegern-Gangsterin bezeichnet! Doch als sie es ihm heimzahlt, hat sie ein ordentliches Problem an der Backe, denn die fiesen Miesmann-Zwillinge wollen bittere Rache. Nur gut, dass die Heuhaufen-Halunken immer zusammenhalten. Sie fordern Siggi Miesmann und seine Gang kurzerhand zu einem Boxkampf heraus. Denn: „Kocht ein Stier vor lauter Wut, brauchst du Schnelligkeit und Mut!“ (Quelle: cbj audio)

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„Good Night Stories for Rebel Girls“ von Elena Favilli / Francesca Cavallo
Good Night Stories for Rebel Girls

ab 25. September 2017 // 24,00 €

• Ab 12 Jahren •

100 Geschichten über 100 beeindruckende Frauen, die die Welt bewegen – eine spannende Lektüre, illustriert von über 60 Künstlerinnen aus aller Welt

Sie sind ins All und über den Atlantik geflogen, haben den Erdball schon mit 16 umsegelt und die höchsten Gipfel in Röcken bestiegen. In allen Ländern und zu allen Zeiten gab es Frauen, die mutige Vorreiter waren, neugierige Entdeckerinnen, kluge Forscherinnen und kreative Genies. Herrscherinnen, die unter widrigsten Umständen ihre Länder regierten, Aktivistinnen, die gegen Ungerechtigkeit protestierten, Wissenschaftlerinnen, die unbekannte Pflanzen und gefährliche Tiere erforschten. Dieses Buch versammelt 100 inspirierende Geschichten über beeindruckende Frauen, die jedem Mädchen Mut machen, an seine Träume zu glauben. (Quelle: Hanser)

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„Die Leute von Privilege Hill“ von Jane Gardam
Die Leute von Privilege Hill

ab 25. September 2017 // 22,00 €

Dass Jane Gardam hinreißende Romane schreibt, ist bekannt. Nun ist ein weiterer Schatz zu heben: Gardams Erzählungen, für die sie berühmt ist und mit Alice Munro und Katherine Mansfield verglichen wird. Hetty, die Familienmutter, die bei der Begegnung mit ihrem ehemaligen Liebhaber in einen somnambulen Zustand gerät. Annie, die Schriftstellerin, die sich gegen Neugier und Gier entscheidet und ein Geheimnis dem Meer übergibt. Der verstummte chinesische Junge, der in England einen vom Himmel gestürzten Schwan rettet und plötzlich zur Sprache zurückfindet. Sie alle berühren uns und entwickeln ein Eigenleben, das über die Geschichten hinausgeht – in jeder dieser Erzählungen steckt die Verheißung eines Romans. (Quelle: Hanser Berlin)

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„Mit dem Orient-Express nach Paris“ von Stephan Martin Meyer / Thorwald Spangenberg

• Ab 8 Jahren •

Mit dem Orient-Express zur Weltausstellung nach Paris! Für den 14-jährigen Sinan beginnt ein aufregendes Abenteuer, als er in seiner Heimatstadt Konstantinopel in den berühmten »Zug der Könige« steigt. Schon bald freundet er sich mit dem Küchenjungen Pierre an. Und als dieser von einer englischen Baronin beschuldigt wird, eine wertvolle Uhr gestohlen zu haben, stecken die beiden Jungen plötzlich mitten in einem Kriminalfall. Drei Tage haben Sinan und Pierre Zeit, das Rätsel um die verschwundene Uhr zu lösen. So lange braucht der Orient-Express für seine Reise quer durch Europa. Die Uhr tickt!
Zahlreiche Sachinformationen über den Orient-Express und seinen Weg durch Europa ergänzen diese spannende Geschichte. (Quelle: Gerstenberg)

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„Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ von Peter Wohlleben
Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald

ab 25. September 2017 // 16,99 €

• Ab 8 Jahren •

Den Wald erleben, staunen und Spaß haben mit Peter Wohlleben! Haben Bäume eine eigene Sprache? Müssen Baumkinder in die Schule gehen? Warum haben Waldtiere Angst vor Menschen? Peter Wohlleben beantwortet Fragen, die ungewöhnlich, originell und oft sehr lustig sind. Seine leicht verständlichen und fast immer überraschenden Antworten lassen Kinder das Leben im Wald mit ganz anderen Augen sehen. Der begnadete Erzähler schöpft dabei aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Förster und Naturschützer und stützt sich darüber hinaus auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. (Quelle: Oetinger)

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„Ein fast perfektes Wunder“ von Andrea De Carlo
Ein fast perfektes Wunder

ab 27. September 2017 // 24,00 €

Der Sommer ist vorbei, doch Milena hält ihre Gelateria offen. Da die legen­dä­ren ›Bebonkers‹ in dem provenzalischen Städtchen ein Konzert geben, werden Rockfans aus aller Welt erwartet – und finden vielleicht auch den Weg in ihren Laden. Mit dem Leadsänger der Gruppe hat sie allerdings nicht gerechnet. Nick ist bezaubert von den exquisiten Eissorten. Und von Milena. Welten trennen die beiden, doch eins haben sie gemeinsam: Sie versuchen, Wunder zu vollbringen. Milena in Form von Gelato und Nick mit seiner Musik. (Quelle: Diogenes)

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„Kind ohne Namen“ von Christoph Poschenrieder
Kind ohne Namen

ab 27. September 2017 // 22,00 €

Nach einem Jahr an der Universität kommt Xenia in ihr Heimatdorf am Ende der Welt zurück. Sie ist schwanger, doch niemand soll das wissen. Als ein Dutzend Fremde aus dem Nahen Osten in der Schule einquartiert wird, gerät das Dorf in Aufruhr. Um den Frieden wiederherzustellen, lässt sich Xenias Mutter auf einen verhängnisvollen Handel mit dem gefürchteten Burgherrn ein. Was sie nicht weiß: Sie gefährdet damit das ungeborene Kind. (Quelle: Diogenes)

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„Die Schlange von Essex“ von Sarah Perry
Die Schlange von Essex - Sarah Perry - Hardcover

ab 29. September 2017 // 24,00 €

• Ab 16 Jahren •

London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen. (Quelle: Eichborn)

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„Feo und die Wölfe“ von Katherine Rundell

ab 29. September 2017 // 14,99 €

• Ab 11 Jahren •

Feo und ihre Mutter leben in einer kleinen Hütte im Wald. Sie wildern Wölfe aus, die einst als Glücksbringer an die St. Petersburger Oberschicht verkauft worden waren, aber jetzt zu groß und wild geworden sind. Nun auf einmal sollen die Wölfe nicht bloß ausgewildert, sondern getötet werden. Doch Feos Mutter weigert sich und wird von General Rakow gefangen genommen. Feo kann in letzter Sekunde entkommen. Gemeinsam mit drei Wölfen, einem Wolfsjungen und einer bunt zusammengewürfelten Kindertruppe macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu retten und dem General die Stirn zu bieten.                (Quelle: Carlsen)

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„Lieber Daddy-Long-Legs“ von Jean Webster

ab 29. September 2017 // 18,99 €

• Ab 14 Jahren •

Fast 18 Jahre hat Judy Abbott im Waisenhaus gelebt. Wegen ihrer literarischen Begabung wird sie nun von einem geheimnisvollen Wohltäter aufs College geschickt. Der Mann möchte namenlos bleiben, Judy soll ihm aber jeden Monat einen Brief über ihre Fortschritte schreiben. Voller Begeisterung stürzt sich Judy in dieses unbekannte Leben. Mehr als einmal im Monat schreibt sie „Mr Smith“, denn sie hat ja sonst niemanden auf der Welt, mit dem sie ihre Erlebnisse teilen kann. Briefe voller Witz, über Hüte und Literatur, über neue Freundschaften und immer öfter auch über den sympathischen Jervis Pendleton.                           (Quelle: Königskinder)

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„Café Morelli“ von Giancarlo Gemin

ab 29. September 2017 // 16,99 €

• Ab 13 Jahren •

Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die glorreichen Zeiten des „Morelli“ scheinen vorüber. Zum Glück aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen Zutaten. (Quelle: Königskinder)

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Zitat zum Sonntag #77 aus: Astrid Lindgren – Steine auf dem Küchenbord

book and pen

Das stört keinen großen Geist

Heute habe ich endlich wieder einmal ein Sonntags-Zitat für euch. Der Sonntag ist zwar beinahe vorbei, aber: Das stört keinen großen Geist. Das Zitat möchte ich euch trotzdem noch vorstellen. Apropos „keinen großen Geist stören“ – wisst ihr, wer diese Redewendung immer benutzt hat? Ja, genau! Karlsson vom Dach war das. Dieser kleine und freche und fliegende Mann gehört zu den vielen liebenswerten Figuren, die die weltbeste Autorin Astrid Lindgren erschaffen hat.

Die weltbeste Autorin

Astrid Lindgren hat Kinder auf der ganzen Welt beschenkt. Beschenkt mit ihren zauberhaften und unvergesslichen Geschichten und Kinderbüchern. „Die Brüder Löwenherz“, „Ronja Räubertochter“, „Kalle Blomquist“, „Wir Kinder aus Bullerbü“, „Michel bringt die Welt in Ordnung“ und natürlich „Pippi Langstrumpf“ sind einige von ihnen. Diese kleinen Bücherhelden haben mich in meiner Kindheit begleitet und wie so manches Mädchen wollte ich so unabhängig, selbstbewusst und stark sein wie Pippi. Als Kind habe ich Pippi Langstrumpf bewundert, sie verehrt. Pippi war mein Vorbild. Als Erwachsene ist es nun die Autorin hinter der Figur, die ich bewundere – ihre unvergleichlichen Werke und ihre außerordentliche Begabung. Und ihre Weisheit.

Dass Astrid Lindgren ist eine sehr weise Frau war, wird nicht nur in ihren Kinderbüchern deutlich. Auch das Büchlein „Steine auf dem Küchenbord“ zeugt davon. In diesem kleinen – aber feinen! – Werk sind zahlreiche Aussagen der Autorin enthalten, Auszüge aus ihren Kinderbüchern, aus ihrem Tagebuch und aus Interviews. Hier ist ein schönes Textbeispiel, bei dem es um die Bedeutung von Fantasie und Büchern geht:

An dem Tag, da die Fantasie der Kinder nicht mehr die Kraft besitzt, sie zu erschaffen, an diesem Tag wird die Menschheit arm.
Die Bücher brauchen die Fantasie der Kinder, das ist wahr. Aber noch wahrer ist es, dass die Fantasie der Kinder die Bücher braucht, um zu leben und zu wachsen.
Alles Große, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Fantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum großen Teil vom Maß der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen. Deshalb brauchen Kinder Bücher.

Astrid Lindgren („Steine auf dem Küchenbord“, S. 23)

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* Verlagsseite *

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Für die kommende Woche wünsche ich euch Fantasie für die Alltagsgestaltung, Einbildungskraft, wenn es um wichtige (oder unwichtige) Entscheidungen geht und natürlich viel Zeit, die ihr mit Lesen und einem guten Buch verbringen könnt!

Herzliche Grüße,

Tina
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*druckfrisch* Neuerscheinungen im September – Teil 1

Sollte es euch derzeit an genügend Lesestoff fehlen oder solltet ihr an einer sommerlichen Leseflaute leiden, können die Neuerscheinungen im SEPTEMBER da sicherlich Abhilfe schaffen. Es gibt nämlich wieder mal Unmengen an neuen Titeln, die in diesem Monat auf den Büchermarkt kommen und die Buchhandlungen mit Sicherheit aus allen Nähten platzen lassen. Und es sind so viele vielversprechende und interessant klingende Titel dabei – darunter auch mehrere Romane, die für den Deutschen Buchpreis nominiert wurden -, dass ich am liebsten in den nächsten Wochen nichts anderes tun würde als lesen, lesen, lesen.

Da dies natürlich nicht möglich ist, werde ich mich auf einige Bücher und Hörbucher beschränken, wie beispielsweise „Wiener Straße“ von Sven Regener, „Außer sich“ – das Debüt von Sasha Marianna Salzmann -, „Ikarien“ – Uwe Timms neuer Roman -, „Der Frauenchor von Chilbury“ – als Hörbuch – und „Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“ von Jean-Paul Didierlaurent. (Das waren jetzt doch recht viele …)

Und wie sieht´s bei euch aus? Habt ihr einen oder mehrere Wunschtitel?

Nun wünsche ich euch viel Freude mit dem ersten Teil der September-Neuerscheinungen!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Das Glück des Zauberers“ von Sten Nadolny
Das Glück des Zauberers

ab 01.09.2017 // 22,00 EUR

»Allem Zauber wohnt ein Anfang inne«: So formulierte es sein Berliner Lehrmeister Schlosseck gern – und die Anfänge des Zauberers Pahroc reichen zurück in die Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Schon bald kann Pahroc durch die Lüfte spazieren, später lernt er durch Wände zu gehen und für Sekunden aus Stahl zu sein, was ihm dabei hilft, auch den nächsten Krieg zu überleben. Als es ihm gelingt, Geld herbeizuzaubern, kann er endlich auch seine wachsende Familie ernähren. Pahroc gehört bald zu den Großen seines heimlichen Fachs, getarnt hinter Berufen wie Radiotechniker, Erfinder und Psychotherapeut. Im Alter von über 106 Jahren gilt seine größte Sorge der Weitergabe seiner Kunst an seine Enkelin Mathilda – und so schreibt er sein Leben für sie auf. Es ist die lebenskluge, unerhörte Geschichte eines Mannes und seiner sehr eigenen Art des Widerstands gegen die Entzauberung der Welt. (Quelle: Piper)

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„Die Symphonie des Augenblicks“ von Marie Fitzgerald
Die Symphonie des Augenblicks

ab 01.09.2017 // 20,00 EUR

Mit heiterer Gelassenheit wartet der 80-jährige, blinde Klavierlehrer Claude auf den Tod. In der Zwischenzeit muntern ihn nicht nur Chopin und Beethoven auf – da ist auch dieser Obdachlose, der vor seinem Haus Quartier bezogen hat. Kurzerhand gesellt Claude sich mit Baguette und Wein zu ihm. Alain hat zwar alles verloren, aber die Freundschaft zu Claude gibt ihm neuen Mut. Als er beobachtet, wie Claudes hübsche Nachbarin Carole von ihrem Mann geschlagen wird, beschließen die beiden, sie zu retten. Dafür brauchen sie jedoch die Hilfe von Corentin, Claudes hochbegabtem Klavierschüler. Da der über jede Sekunde froh ist, die er nicht mit seinen ehrgeizigen Eltern verbringen muss, zögert er nicht lang. Gemeinsam begeben sich die vier auf eine ganz besondere Reise und erkennen, dass es nie zu spät ist, um dem Glück zu begegnen. (Quelle: Pendo)

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„Kant und das kleine rote Kleid“ von Lamia Berrada-Berca
Kant und das kleine rote Kleid

ab 01.09.2017 // 20,00 EUR

In der Hoffnung auf ein besseres Leben verlässt eine junge Frau ihr Land und folgt ihrem Mann nach Paris. Aber ihre Träume erfüllen sich nicht in dieser glitzernden Stadt: Noch immer trägt sie eine Burka, ihr Mann bestimmt über sie, und sie ist einsam. Doch eines Tages entdeckt sie in einem Schaufenster ein bezauberndes rotes Kleid. Immer wieder geht sie daran vorbei, beseelt von dem Wunsch, es einmal zu tragen und sich frei zu fühlen. Wenig später fällt ihr ein Buch von Kant in die Hände. Sie versteckt es vor ihrem Mann und beginnt gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter, heimlich darin zu lesen. Allmählich spürt sie, wie nicht nur das Kleid, sondern auch Kants Worte in ihr eine leise Sehnsucht wecken – den Schleier zu lüften, der sie vom Leben trennt, und endlich den Horizont zu berühren, von dem sie bislang nur geträumt hat … (Quelle: Pendo)

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„Weltherz“ von Markus Steiner
Weltherz

ab 01.09.2017 // 16,00 EUR

»Weltherz« erzählt die Geschichte von Markus Steiner, der sich mit 37 Jahren auf die Suche machte: nach Wirklichkeit und echter Verbindung in einer Gesellschaft, die zunehmend künstlich und leer wird, von der Natur entkoppelt. Er kündigte seinen Job als Marketingmanager in einem Online-Start-up, verließ die paradiesische Monotonie des einsamen Großstädters und ging auf Weltreise – langsam und ohne festen Wohnsitz. Er lief zum Mount Everest, durchquerte den australischen Kontinent mit dem Zug, fuhr per Anhalter in Japan, litt an indischem Fieber, meditierte in einem Kloster in Thailand, fand in Israel das Glück im Zufall und in Indonesien einen Guru. Seine Storys sind intensiv und poetisch, abenteuerlich und verlockend. Durch seine Sprache werden Begegnungen lebendig und die Welt ein farbiger Ort, den man braucht, um Frieden zu finden, um frei zu sein. (Quelle: Malik)

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„Auf Jesu Spuren“ von Nils Straatmann
Auf Jesu Spuren

ab 01.09.2017 // 16,00 EUR

Wandern, wo Jesus von Nazareth wandelte: Nils Straatmann reist mit einem alten Schulfreund den Lebensweg des historischen Jesus nach – vom vermeintlichen Geburtsort Bethlehem, den heute eine riesige Mauer dominiert, durch den Golan bis zum Hermon, auf dem im Winter der Skitourismus boomt. Mit unstillbarer Neugier erkundet der junge Theologe, was von den Ideen des einstigen Erlösers im Heiligen Land geblieben ist. Trifft in einem Beduinen-Camp auf Harry Potter, fährt mit einem der letzten Fischer auf den See Genezareth und wird bei einem palästinensischen Barbier als Spion verdächtigt. Dabei nähert er sich fundiert und ebenso skeptisch wie selbstironisch den drei Weltreligionen an. Räumt mit Vorurteilen und weitverbreitetem Halbwissen auf. Und erfährt bei seinen Begegnungen, dass die Fähigkeit zur Nächstenliebe eine der größten menschlichen Stärken ist. (Quelle: Malik)

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„Bodyguard – Der Anschlag“ von Chris Bradford
Bodyguard - Der Anschlag

ab 04.09.2017 // 9,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Als Connor Reeves den Auftrag erhält, den Sohn eines millionenschweren Oligarchen vor einem möglichen Anschlag der russischen Mafia zu schützen, ahnt er nicht mal ansatzweise, auf was er sich da einlässt. Denn neben der Mafia ist noch eine Geheimorganisation hinter der Familie des Oppositionspolitikers her, alle staatlichen Stellen sind korrupt und jeder scheint sein eigenes skrupelloses Spiel um die Macht im Land zu spielen. Connor wird langsam klar, dass er sich in Russland auf dem weltweit gefährlichsten Terrain für Personenschützer befindet. Dort können Jugendliche nämlich nicht nur Bodyguards werden, sondern ebensoleicht Auftragskiller … (Quelle: cbj)

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„Istanbul Istanbul“ von Burhan Sönmez
Istanbul Istanbul

ab 04.09.2017 // 20,00 EUR

Unter den uralten Straßen Istanbuls sitzen vier Gefangene in einer Zelle – ein Student, ein Doktor, ein Barbier und ein alter Mann – und warten darauf, reihum von den Wärtern zum Verhör abgeholt zu werden. Um sich abzulenken, erzählen sie sich gegenseitig Geschichten. Geschichten aus ihrer Stadt, Geschichten voller Liebe und Humor. Geschichten, die ihnen helfen sollen, die Begrenzungen von Raum und Zeit aufzuheben und das Leid erträglicher zu machen. Durch Parabeln und Rätsel bringen sie einander zum Nachdenken und Lachen. Und allmählich verwandelt sich diese eindringlichen Erzählungen von unterhalb der Stadt in zahlreiche ineinander verwobene Geschichten von Istanbul selbst. Und sie zeigen, dass auch oberhalb des Kerkers Leid und Hoffnung nah beieinander liegen. (Quelle: btb)

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„Golden House“ von Salman Rushdie
Golden House

ab 05.09.2017 // 24,99 EUR

Nero Golden kommt aus einem Land, dessen Namen er nie wieder hören wollte, seit er mit seinen drei Söhnen vor ein paar Jahren nach New York gezogen ist. Der junge Filmemacher René ist fasziniert von der Familie und gerät in ihren Bann. Er hat Zugang zu der prächtigen Welt der Goldens – und wird Zeuge davon, wie das Reich des alten Golden zerfällt. Salman Rushdie erfasst den irritierenden Zeitgeist und zeichnet mit größter Erzähllust ein genaues Bild unserer heutigen Welt. (Quelle: der Hörverlag)

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„Ikarien“ von Uwe Timm
Ikarien

ab 07.09.2017 // 24,00 EUR

Deutschland Ende April 1945: Michael Hansen, 25, kehrt als amerikanischer Offizier in das Land seiner Geburt zurück und übernimmt einen Auftrag des Geheimdienstes. Er soll herausfinden, welche Rolle ein bedeutender Wissenschaftler im Nazireich gespielt hat.
Während regional noch der Krieg tobt, bricht Hansen von Frankfurt nach Bayern auf und bezieht Quartier am Ammersee. In einem Münchner Antiquariat findet er einen frühen Weggefährten des Eugenikers Professor Ploetz, den Dissidenten Wagner. Von ihm lässt er sich die Geschichte einer Freundschaft erzählen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Breslau begann und die beiden Studenten über Zürich bis nach Amerika führte – und mitten hinein in die Auseinandersetzung um die beste gesellschaftliche Ordnung: Hier ein Sozialismus nach
Marx, dort das utopische Projekt der Gemeinde Ikarien, die vom französischen Revolutionär Étienne Cabet in Amerika gegründet wurde.
Hansen kommt durch die Lebensbeichte Wagners dem faustischen Pakt auf die Spur, den der Rassenhygieniker Ploetz mit den Nazis einging, und dem ganz anderen Schicksal, das den Antiquar wegen seiner widerständigen Haltung ereilte. Seine Reise durch das materiell und moralisch zerstörte Land lässt Hansen Zeuge eines Aufbruchs werden, der die deutsche Geschichte prägen sollte. Zugleich wird sie zu einer éducation sentimentale – auch in der Liebe werden ihm einige Lektionen erteilt.
Eine gleichermaßen erschreckende wie berührende Geschichte von der Suche nach Alternativen zum Bestehenden und nach einem anderen Leben.                (Quelle: KiWi)

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„Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan

ab 07.09.2017 // 19,95 EUR

England, 1940: Der Krieg hat die Insel erreicht und die Frauen im Dorf Chilbury sind auf sich allein gestellt. Als immer mehr Männer eingezogen werden, beschließt der Pfarrer der Ortschaft, den Chor der Gemeinde aufzulösen. Die Frauen sind zutiefst enttäuscht. Was bleibt ihnen im schwierigen Kriegsalltag noch? Doch dann kommt die Musikprofessorin Primrose Trent im Ort unter. Sie ist der Überzeugung, dass Musik gerade in schwierigen Zeiten wichtig ist und schlägt die Gründung eines Frauenchors vor. Die Idee trifft auf Skepsis. Ein Chor ganz ohne Bässe und Tenöre? Aber Primrose gibt nicht auf und hat Erfolg. Der rein weibliche Chor beginnt zu proben und die Musik, die entsteht, richtet die Frauen wieder auf und hilft ihnen, ihre eigene Stimme zu finden.

Ein stimmmächtiges Sprecherensemble wird die Geschichte um den Frauenchor von Chilbury erklingen lassen. Andrea Sawatzki, Elena Wilms, Jasna Fritzi Bauer und Monika Oschek werden sämtliche Register ihres Könnens ziehen.                  (Quelle: Argon)

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„Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles

ab 08.09.2017 // 22,00 EUR

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen wächst der Graf über sich hinaus. (Quelle: List)

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„Die unzähligen Wunder der Carmine Street“ von Sophie Chen Keller

ab 08.09.2017 // 12,00 EUR

Sein Name ist Walter Lavender Jr. Am liebsten hilft er anderen Leuten, verlorene Dinge wiederzufinden, denn er weiß, wie es sich anfühlt, wenn man etwas vermisst. Den eigenen Vater zum Beispiel. Zum Glück gibt es die Patisserie seiner Mutter in der Carmine Street, wo Wunder noch möglich scheinen. Als das alte Rezeptbuch, das Herz dieses magischen Ortes, eines traurigen Tages verschwindet, macht sich Walter auf die Suche. Und ahnt nicht, dass er dabei dem Geheimnis seines Vaters näherkommt … (Quelle: List)

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„Und du kommst auch drin vor“ von Alina Bronsky
Coverbild Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky, ISBN-978-3-423-76181-9

ab 08.09.2017 // 16,95 EUR

• Ab 12 Jahren •

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept … (Quelle: dtv)

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„Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“ von Jean-Paul Didierlaurent
Coverbild Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky von Jean-Paul Didierlaurent, ISBN-978-3-423-26162-3

ab 08.09.2017 // 15,90 EUR

Ambroise Lanier, Ende zwanzig, hat seine Berufung gefunden: Er möchte dem Menschen seine Würde bewahren und arbeitet darum als Leichenpräparator. Auch Manelle Flandin liegt die Würde ihrer Mitmenschen am Herzen. Rührend kümmert sich die junge Angestellte eines ambulanten Pflegedienstes um Senioren. Vermutlich hätten sich die Wege der beiden nie gekreuzt, wäre da nicht Samuel Dinsky: Als der 82-Jährige eine niederschmetternde Diagnose erhält, will er eine letzte Reise unternehmen. Zusammen mit Manelle und Ambroise. Durch einen wundersamen Zufall wird es eine Reise zurück ins pralle Leben. (Quelle: dtv)

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„Nichts als die Nacht“ von John Williams
Nichts als die Nacht

ab 11.09.2017 // 18,99 EUR

Ein literarisches Juwel neu entdeckt

Das Leben des jungen Arthur Maxley schwankt zwischen Müßiggang und einem nie verwundenen Trauma aus der Kindheit. Einen Abend und eine Nacht lang folgen wir ihm: zunächst zu einem Dinner mit seinem Vater, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Schuld und Scham lasten auf dieser Begegnung, deren abruptes Ende einen Vorgeschmack bietet auf das verheerende Finale dieser Nacht. Die Straßen und Bars des nächtlichen Los Angeles sind die Kulisse, vor der sich Arthurs innerer Abgrund auftut, während er der sinnlichen Verführung einer fremden Schönen nachgibt.
Alexander Fehling gibt der Sehnsucht nach dem Zustand der Unschuld eine Stimme, die noch lange im Hörer nachhallen wird. (Quelle: der Hörverlag)

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„Ermordung des Glücks“ von Friedrich Ani
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ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Das Glück wird ermordet, als der 11-jährige Lennard Grabbe im kalten Novembermünchen nicht nach Hause kommt und 34 Tage später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck, den man bereits aus Der namenlose Tag kennt, überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten – das Glück verschwindet. Aber auch das Glück anderer, mit Lennard in Verbindung stehenden Personen endet abrupt oder wird ermordet.

Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich bis zur Erschöpfung in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort und bedient sich seiner speziellen Technik der Gedankenfühligkeit – immer in der Hoffnung, das »Fossil«, den einen ausschlaggebenden Faktor zur Aufklärung des Falls, ans Licht zu bringen. Angetrieben wird er dabei nicht nur von dem Bedürfnis, der Familie zu Klarheit zu verhelfen und so ihre Trauer zu lindern, sondern auch von den schmerzhaften Erinnerungen an die ungelösten Mordfälle seiner Karriere.

Nach dem mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Auftakt der Reihe um Jakob Franck, Der namenlose Tag, folgt nun der langerwartete zweite Teil, Ermordung des Glücks. Friedrich Ani vereint erneut grenzenlose Traurigkeit, menschliche Abgründe und atemlose Spannung in einem an Melancholie kaum zu übertreffenden Roman. (Quelle: Suhrkamp)

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„Angst sollt ihr haben“ von Manfred Theisen
Angst sollt ihr haben

ab 11.09.2017 // 8,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Felix‘ Welt ist weiß. Auch die seiner Freunde. Sie treffen sich, um Blackheads fertig zu machen und besuchen gemeinsam extreme fights. So richtig mit neuer rechter Theorie kennt sich Felix aber noch nicht aus. Bis der Freund von Felix‘ Mutter sie damit vertraut macht. Bald findet Felix, Worten müssten Taten folgen, und ein Flüchtlingsheim in der Nähe rückt in sein Blickfeld … (Quelle: cbt)

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„Die Gärten von Istanbul“ von Ahmet Ümit
Die Gärten von Istanbul

ab 11.09.2017 // 12,00 EUR

Istanbul, die unbezähmbare Stadt zwischen zwei Kontinenten. Ein magischer Ort, wo Geschichte geschrieben wurde und sich noch heute unzählige Geschichten ineinander verweben. Kaum einer kennt ihn so gut wie Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats. Und kaum einer leidet an ihm wie er, dessen Frau und Tochter dort Opfer eines Verbrechens wurden. Und doch wird er hinzugezogen, als an der Atatürk-Statue eine Leiche gefunden wird. Das Opfer, Professor für Kunstgeschichte, war anerkannt in Istanbuls intellektuellen Kreisen. Ebenso wie seine Exfrau Leyla, Museumsdirektorin im legendären Topkapı Palast. Kurz darauf wird eine zweite Leiche gefunden. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Und die Serie reißt nicht ab. Sieben Leichen an sieben historischen Stätten – und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt … (Quelle: btb)
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„Acht Berge“ von Paolo Cognetti
Acht Berge

ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod. (Quelle: DVA)

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„Die Melodie meines Lebens“ von Antoine Laurain

ab 12.09.2017 // 20,00 EUR

Ein Brief, der mit 33 Jahren Verspätung sein Ziel erreicht, stellt Alains ruhiges Leben auf den Kopf. Er ist Arzt und hat die fünfzig überschritten, seine Frau betrügt ihn, die Kinder sind längst aus dem Haus – trotzdem ist er eigentlich ganz zufrieden. Doch eines Morgens liegt in der Post ein Plattenvertrag für Alains Band The Hologrammes – von 1983. Alain wird zurückgeworfen in eine Zeit, als er und seine Band um ein Haar berühmt geworden wären, als noch alles möglich schien. Er macht sich auf die Suche nach den anderen Bandmitgliedern – und findet einen erfolgreichen, aber verbitterten Künstler, dessen Freundin Alain ein vieldeutiges Lächeln schenkt, einen Präsidentschaftskandidaten und einen populistischen Politiker. Nur die Sängerin, die schöne Bérangère, in die Alain heimlich verliebt war, scheint zunächst verschwunden … Humorvoll und mit feinem Gespür für Nostalgie erzählt Antoine Laurain von vergessenen Lieben, verlorenen Freundschaften und verpassten Chancen – die plötzlich neues Glück versprechen.                  (Quelle: Atlantik)

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„Menschenwerk“ von Han Kang

ab 15.09.2017 // 20,00 EUR

Ein Junge ist gestorben, und die Hinterbliebenen müssen weiterleben. Doch was ist ihnen ihr Leben noch wert? Han Kang beschreibt in ihrem neuen Roman, wie dehnbar die Grenzen menschlicher Leidensfähigkeit sind. Ein brennender Aufruf gegen jede Art von Gewalt.

Gwangju, Südkorea, 1980. Ein Junge sucht nach der Leiche seines Freundes, der bei einem gewaltsam niedergeschlagenen Studentenaufstand gestorben ist. Eine Mutter trauert um ihren Sohn. Eine Schwester versucht weiterzuleben. Ein Folteropfer versucht, sich nicht zu erinnern. Und die Autorin selbst versucht, in all dem einen Sinn auszumachen. Durch ihr kollektives Leid und ihre Taten der Hoffnung entsteht nach und nach die Geschichte einer brutalisierten Gesellschaft auf der Suche nach einer Stimme. Menschenwerk ist das schriftliche Zeugnis der menschlichen Bereitschaft, Leid zu riskieren, Gefangenschaft, sogar den Tod, um Gerechtigkeit zu erlangen. Es beschreibt die harte Realität der Unterdrückung und die durchschlagende Poesie der Menschlichkeit. (Quelle: Aufbau)

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„Kirchberg“ von Verena Boos

ab 15.09.2017 // 22,00 EUR

Hanna, eine Frau des Wortes, hatte einen Schlaganfall und kann nicht mehr sprechen. Erschöpft zieht sie sich in das Haus ihrer Großeltern zurück, in dem sie als uneheliches Kind aufgewachsen ist. Doch nicht nur Hanna kommt in ihr altes Dorf, ihr altes Dorf kommt auch zu ihr. Patrizio, der Freund aus Jugendtagen, und ihre Nachbarin Sabrina suchen ihre Nähe. Was als selbstgewählte Einsamkeit gedacht war, wird zu einer Erkundungsreise, die eng mit der Geschichte dieses Hauses auf dem Kirchberg verwoben ist. So eignet sich Hanna ihr Leben noch einmal an und vermag schließlich auch zu erkennen, wer ihr Vater ist. – Was erblickt eine Frau ohne Aussichten noch in ihrem Leben? Was ist Heimat, was ist Zeit? Wie kann, bei allem, was geschehen ist, Frieden herrschen? Verena Boos erzählt groß von einer kleinen Welt, von der unsrigen. (Quelle: Aufbau)
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„Durst – Ein Fall für Harry Hole“ von Jo Nesbø

ab 15.09.2017 // 24,00 EUR

Ein Serienkiller findet seine Opfer über die Dating-App Tinder. Die Osloer Polizei hat keine Spur. Der einzige Spezialist für Serientäter, Harry Hole, unterrichtet an der Polizeihochschule, weil er mehr Zeit für seine Frau Rakel und ihren Sohn Oleg haben möchte. Doch Holes alter Chef Mikael Bellmann kennt Olegs Vergangenheit und setzt Hole unter Druck. Der Kommissar gibt schließlich nach und arbeitet hochkonzentriert mit seinen Leuten an dem Fall. In einer Atmosphäre der Angst zögern viele Frauen, sich weiter über die App zu verabreden. Die schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als tatsächlich eine weitere junge Frau verschwindet, ausgerechnet eine Kellnerin aus Holes Stammlokal. Und der Kommissar kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass der Mörder für ihn kein Unbekannter ist. (Quelle: Ullstein)


Longlist Deutscher Buchpreis 2017

„Romeo oder Julia“ von Gerhard Falkner
Romeo oder Julia

ab 1. September 2017 // 22,00 €

Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab – bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden. (Quelle: Berlinverlag)

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„Wiener Straße“ von Sven Regener
Wiener Straße

ab 7. September 2017 // 22,00 €

Wiener Straße beginnt im November 1980 an dem Tag, an dem Frank Lehmann mit der rebellischen Berufsnichte Chrissie sowie den beiden Extremkünstlern Karl Schmidt und H. R. Ledigt in eine Wohnung über dem Café Einfall verpflanzt wird, um Erwin Kächeles Familienplanung nicht länger im Weg zu stehen. Österreichische Aktionskünstler, ein Fernsehteam, ein ehemaliger Intimfriseurladen, eine Kettensäge, ein Kontaktbereichsbeamter, eine Kreuzberger Kunstausstellung, der Kampf um die Einkommensoptionen Putzjob und Kuchenverkauf, der Besuch einer Mutter und ein Schwangerschaftssimulator setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die alle ins Verderben reißen.
Außer einen!

Kreuzberg, Anfang der 80er Jahre – das war ein kreativer Urknall, eine surreale Welt aus Künstlern, Hausbesetzern, Freaks, Punks und Alles-frisch-Berlinern. Jeder reibt sich an jedem. Jeder kann ein Held sein. Alles kann das nächste große Ding werden. Kunst ist das Gebot der Stunde und Kunst kann alles sein. Ein Schmelztiegel der selbsterklärten Widerspenstigen, die es auch gerne mal gemütlich haben, ein deutsches Kakanien in Feindesland.

Wer könnte böser und zugleich lustiger und liebevoller darüber schreiben als Herr-Lehmann-Erfinder Sven Regener? (Quelle: Galiani Berlin)

♥ ♥ ♥

„Peter Holtz“ Ingo Schulze

ab 07.09.2017 // 22,00 EUR

Vom Waisenkind zum Millionär – wie konnte das so schiefgehen?

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort.
Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Figur erstehen, wie es sie noch nicht gab, wie wir sie aber heute brauchen: in Zeiten, in denen die Welt sich auf den Kopf stellt. (Quelle: S. Fischer)
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„Das Singen der Sirenen“ von Michael Wildenhain

ab 09.09.2017 // 22,00 EUR

Als der deutsche Frankenstein-Experte Jörg Krippen auf dem Campus seiner neuen Londoner Universität umherirrt, hilft ihm die junge Stammzellenforscherin Mae sich zu orientieren. Die Begegnung wirkt zufällig, tatsächlich hat sie diese bewusst provoziert. Kurz darauf führt Mae ein Wiedersehen herbei, um eine Affäre mit dem deutlich älteren Mann zu beginnen. Zugleich scheint sie sonderbar viel über ihn zu wissen.
Im Londoner East End hat niemand auf den Literaturwissenschaftler Jörg Krippen aus Berlin gewartet. Die Kleidung vom Nieselregen durchweicht sucht er nach einer Klingel, als eine junge Frau indischer Abstammung ihn anspricht: »You look so lost«. Sie selbst ist in Brixton aufgewachsen und forscht im Bereich neuer Reproduktionstechnologien. Krippen verliebt sich rasch und heftig – und belügt sie, was seine Familie und seine linke politische Vergangenheit betrifft. Auch sie ist nicht ehrlich und verschweigt, dass sie vor Jahren als Austauschschülerin in Berlin war. Es entspannt sich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, wie sie beide in der Intensität zuvor nicht erlebt haben. Doch ihre ungewöhnliche Liebe wirft Fragen nach dem Verhältnis von Geistes- und Naturwissenschaft auf. (Quelle: Klett-Cotta)

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„Die Hauptstadt“ von Robert Menasse
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ab 11.09.2017 // 24,00 EUR

Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europaischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das fur Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. David de Vriend dämmert in einem Altenheim gegenüber dem Brüsseler Friedhof seinem Tod entgegen. Als Kind ist er von einem Deportationszug gesprungen, der seine Eltern in den Tod führte. Nun soll er bezeugen, was er im Begriff ist zu vergessen. Auch Kommissar Brunfaut steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muss aus politischen Gründen einen Mordfall auf sich beruhen lassen; »zu den Akten legen« wäre zu viel gesagt, denn die sind unauffindbar. Und Alois Erhart, Emeritus der Volkswirtschaft, soll in einem Think-Tank der Kommission vor den Denkbeauftragten aller Länder Worte sprechen, die seine letzten sein könnten.
In seinem neuen Roman spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.
Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft. Und David de Vriend bekommt ein Begräbnis, das stillschweigend zum Begräbnis einer ganzen Epoche wird: der Epoche der Scham. (Quelle: Suhrkamp)

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„Die Kieferninseln“ von Marion Poschmann
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ab 11.09.2017 // 20,00 EUR

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Basho in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide.

Die Kieferninseln ist ein Roman von meisterhafter Leichtigkeit: tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Im Teeland Japan mischen sich Licht und Schatten, das Freudianische Über-Ich und die dunklen Götter des Shintoismus. Und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum? (Quelle: Suhrkamp)

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„Außer sich“ von Sasha Marianna Salzmann
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ab 11.09.2017 // 22,00 EUR

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre verkrallen sie sich in die Locken des anderen, wenn die Eltern aufeinander losgehen. Später, in der westdeutschen Provinz, streunen sie durch die Flure des Asylheims, stehlen Zigaretten aus den Zimmern fremder Familien und riechen an deren Parfumflaschen. Und noch später, als Alissa schon ihr Mathematikstudium in Berlin geschmissen hat, weil es sie vom Boxtraining abhält, verschwindet Anton spurlos. Irgendwann kommt eine Postkarte aus Istanbul – ohne Text, ohne Absender. In der flirrenden, zerrissenen Stadt am Bosporus und in der eigenen Familiengeschichte macht sich Alissa auf die Suche – nach dem verschollenen Bruder, aber vor allem nach einem Gefühl von Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht.

Wer sagt dir, wer du bist? Davon und von der unstillbaren Sehnsucht nach dem Leben selbst und seiner herausfordernden Grenzenlosigkeit erzählt Sasha Marianna Salzmann in ihrem Debütroman Außer sich. Intensiv, kompromisslos und im besten Sinn politisch. (Quelle: Suhrkamp)
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„Denk ich an früher …“ – Mein neues Buch ist da

Ich kann es noch kaum fassen – und doch halte ich es in den Händen: Mein zweites „eigenes“ Buch. „Denk ich an früher … – Unvergessliche Erzählungen aus unserer Kindheit“ lautet der Titel; das Buch ist vor einigen Tagen, am 16. August, beim Neukirchener Verlag erschienen. Für dieses Projekt habe ich Seniorinnen und Senioren nach Geschichten, Märchen, Gedichten und Kinderbüchern gefragt, die sie aus Kindheitstagen kennen und die sie gern gehört und gelesen haben. Eine Auswahl dieser Erzählungen habe ich dann im Buch zusammengestellt, aufgeschrieben oder nacherzählt. Dabei ist eine bunte Mischung aus Texten entstanden, die – wie ich hoffe – so einige Erinnerungen älterer Leserinnen und Leser an „früher“ wecken können.

Neukirchener Verlag // gebundenes Buch // 173 Seiten // 16. August 2017 // 12,99 EUR

Klappentext

Ein bunter Strauß beliebter Geschichten aus Kindheitstagen

Dieses Lesebuch ist wie eine Reise in die Vergangenheit, in die Geschichtenwelt der Kindheit. Eine bunte Zusammenstellung an Erzählungen, Balladen, Gedichten und Auszügen aus Kinderbüchern weckt die Erinnerung an früher – an Kindheitstage. Es sind Geschichten, die man damals gern hörte oder selbst las und die dazu einladen, die Kinder- und Jugendzeit noch einmal aufleben zu lassen.

Mit Texten von Wilhelm Busch, John Bunyan, Johann Wolfgang von Goethe, Johanna Spyri, Selma Lagerlöf, Else Ury, Harriet Beecher Stowe, Heinrich Heine, Erich Kästner u.a.

Verlagsseite •

Traum(job) und Realität

Ich bin absolut froh und dankbar, dass ich seit einigen Jahren in meinem Traumjob als Lektorin arbeiten darf und nun auch als Autorin allmählich Fuß fasse. Dies war schon lange (m)ein Traum. Ein Traum, der damals nicht greifbar schien und irgendwie zu himmelweit entfernt war, um ihn umzusetzen. Ein Traum, der jetzt Wirklichkeit geworden ist und der mir viele Glücksmomente beschert.

Allerdings ist jeder Traum, der wahr wird und sich in die Realität begibt, ja auch mit Grenzen und Konsequenzen verbunden. So merke ich zum einen, dass ich zwar zahllose Schreib- und Buchideen habe und am liebsten pausenlos schreiben würde, sich dies aber im Alltag natürlich nicht verwirklichen lässt. (Schließlich möchte ich für meine Männer – Ehemann und Sohn – da sein, mich um Hund Charlie kümmern, den Haushalt schmeißen, ein paar Bücher lesen und Zeit für Freundinnen und Freunde haben.)

Zum anderen habe ich in den letzten Monaten festgestellt, dass eine der Konsequenzen meines Traumjobs darin besteht, immer weniger Zeit für meinen Blog zu finden. Leider. Das war eigentlich anders geplant, als Noah und ich vor fast drei Jahren die „Superlesehelden“ ins Leben riefen. Eigentlich wollten wir mehrere Beiträge pro Woche veröffentlichen, eine Rezension nach der anderen verfassen, euch regelmäßig über Neuerscheinungen informieren, jede Woche das „Zitat zum Sonntag“ vorstellen und so einiges mehr. Doch dann sind uns zwei Dinge zwischen diese Pläne gekommen: Noah hat seinen eigenen Blog Sunny Sounds gestartet und ich habe meinen Traumjob gefunden. 🙂

Trotzdem möchte ich den Blog nicht völlig aufgeben, möchte weiterhin Rezensionen schreiben und Neuerscheinungs-Posts, möchte ab und zu ein Sonntagszitat vorstellen und vor allen Dingen möchte ich den Kontakt zu euch unbedingt halten. Das alles wird wahrscheinlich unregelmäßig geschehen und nicht so intensiv wie zu unseren Bloganfangszeiten. Wichtig ist mir aber das Dranbleiben und Weitermachen. Nicht die Quantität. Denn die Freude am Lesen und Bloggen, an der gesamten Bücherwelt, möchte ich mir gern erhalten. Auch wenn die Zeit dafür weniger geworden ist – die Literaturliebe bleibt.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderschöne Woche, in der ihr Zeit findet für das, was euch wichtig ist!

Herzliche Grüße

Tina

PS: Hat jemand von euch Interesse an einem Rezensionsexemplar von „Denk ich an früher …“ oder von meinem ersten Buch „Mamaglück“? Dann wendet euch gern per Mail an mich (tina.herr@web.de) und teilt mir mit, auf welcher Plattform (Blog, Amazon, LovelyBooks o.ä.) ihr eine mögliche Besprechung veröffentlichen würdet. Ich behalte es mir allerdings vor, Anfragen abzulehnen, wenn das Kontingent der Leseexemplare erschöpft ist. 🙂

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*Buchvorstellung* Ready Player One von Ernest Cline

Breaking News

Es gibt eine kleine Änderung auf super.lese.helden. 🙂

Noah hat seit einigen Tagen einen eigenen Blog! „Sunny Sounds“ heißt er und dort möchte Noah Beiträge über Musik, Filme, Bücher und über andere schöne Dinge veröffentlichen. 🙂 Daher wird er auf dieser Seite nichts mehr posten, ich werde seine buchigen Beiträge aber hier rebloggen.
Schaut doch mal bei „Sunny Sounds“ vorbei – Noah freut sich riesig über jeden Besuch. 🙂

Herzliche Grüße
von Noah und Tina

Sunny Sounds

Ready Player One

Autor: Ernest Cline

Übersetzer: Hannes Riffel

Verlag (deutsch): FISCHER Tor

Verlag(Hörbuch Deutsch): Argon Hörbuch

Erzähler (Hörbuch Deutsch): David Nathan

Klappentext

Ernest Clines Bestseller ›Ready Player One‹ ist DER Science-Fiction-Roman zur Virtual-Reality-Revolution und Vorlage für den großen Kinoblockbuster von Steven Spielberg.
Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.
Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis…

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*Rezension* Mehr Schwarz als Lila / Lena Gorelik

Als ich im Vorschautext von „Mehr Schwarz als Lila“ auf den Begriff Auschwitz gestoßen bin, hat mich das sofort neugierig gemacht. Ein Jugendbuch über die Erinnerungskultur – das hört sich vielversprechend an. Ein Thema, das mich interessiert und mit dem ich mich regelmäßig und bewusst beschäftigen möchte. Beim Lesen wurde mir dann allerdings klar, dass es hier nicht so sehr um die Holocaust-Thematik und den heutigen Umgang damit geht, sondern eher um andere Fragestellungen. Lena Goreliks Buch ist ein Entwicklungsroman, der mich überrascht und herausgefordert hat.

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Rowohlt Berlin / gebundenes Buch mit Schutzumschlag / 256 Seiten / 17.02.2017 / 19,95 €

Schwarz oder Lila? – Hauptsache anders

Die junge Autorin Lena Gorelik erzählt in ihrem Coming-of-Age-Roman „Mehr Schwarz als Lila“ von Alex. Oder präziser formuliert: Sie lässt Alex ihre eigene Geschichte aus ihrer Perspektive erzählen. Und diese Geschichte geht so: Alex ist siebzehn Jahre alt, hat keine Mutter (dafür aber einen Papagei namens Astrid) und liebt die Farbe Schwarz. Mehr als Lila. Daher trägt sie ausschließlich schwarze Kleidung. Bis auf die Socken – die dürfen bunt, gestreift oder gepunktet sein. Hauptsache anders, an jedem Fuß und an jedem Tag. Genau wie Alex. Auch die möchte anders sein. Anders als ihre Klassenkameraden, anders als die breite Masse, von der sie sich unbedingt abheben möchte.

Um sich von der Masse abzugrenzen, testet Alex ihre Grenzen aus. Gemeinsam mit ihren besten und einzigen Freunden Paul und Ratte. Die drei sind ein eingeschworenes Team (und Ratte ist natürlich kein Nagetier, sondern ein Mädchen, das eigentlich den Namen Nina trägt und Rastalocken). Das Trio verbringt die meiste Schul- und Freizeit zusammen, hält zusammen und geht bei Mutspielchen inklusive Mutproben zusammen an die Grenzen. Doch ihre Freundschaft ändert sich jäh, als der junge und charismatische Referendar „Johnny“ Spitzing auftaucht und Alex’ Gefühls- und Gedankenwelt ordentlich durcheinander wirbelt. Zudem verliebt sich Ratte heftig in eine Klassenkameradin, und Alex fühlt sich von ihrer besten Freundin verraten.

Über Grenzen

Während der Klassenfahrt nach Auschwitz droht die Freundschaft der drei völlig auseinanderzubrechen. Denn bei dem grenzwertigen Spiel, das sie diesmal – mit Referendar Johnny! – spielen, wird eindeutig die eine oder andere Grenze überschritten. Das Spiel, das schon lange kein Spiel mehr ist, eskaliert. Und dann küsst Alex am nächsten Tag auch noch den Falschen. Mitten auf dem Besuchergelände der Gedenkstätte in Auschwitz. Zu dumm, dass gerade in dem Moment jemand ein Foto von Alex schießt und es mit dem Hashtag #Auschwitzkuss bei Facebook und Twitter postet. Ein Shitstorm zieht auf und ergießt sich mit voller Wucht über Alex.

Ist sie diesmal zu weit gegangen? Wer steht jetzt noch hinter Alex? Und wo ist eigentlich Paul?

Lena Gorelik geht in ihrem Buch den Fragen nach Identität und Individualität im Jugendalter auf den Grund. Dabei wirft sie zwischen den Zeilen verschiedene Fragen in den Raum, ohne diese konkret zu beantworten. Fragen wie „Muss ich unbedingt anders sein, um etwas darzustellen?“, „Wie grenze ich mich von den anderen ab?“, „Übertrete ich beim Abgrenzen und Anderssein möglicherweise eine Grenze – vielleicht, indem ich jemanden ausgrenze?“ und „Welche Grenzen hat Freundschaft?“

Gewöhnungsbedürftig, aber stimmig

Alex’ Geschichte ist nicht immer leicht zu lesen. Es ist keine luftig-leichte Sommerlektüre, die einen auf Wolke Sieben schweben lässt. Kein romantisch-verträumter Jugendroman für zwischendurch. Dieses Buch ist – wie seine Figuren – anders. Das erkennt man bereits auf den ersten Seiten, wenn man die ersten Zeilen liest und zuerst einmal über Lena Goreliks Schreibstil stolpert. Denn auch der ist anders. Eigenwillig, unbequem und gewöhnungsbedürftig. Aber auf jeden Fall authentisch. Denn schließlich ist es die siebzehnjährige Alex, die erzählt – in ihren jugendlichen Worten, mit ihrer ganz individuellen Erzählstimme. Und so passt es zum Gesamtkonzept des Buches, wenn Alex Ellipsen, Alliterationen und andere Stilmittel einbaut, die sie im Unterricht von Referendar Spitzing gelernt hat. Oder wenn sie Songtexte anführt, Gedankensprünge einflechtet und so manchen zusammenhangslosen Satz. Das Spiel mit der deutschen Sprache findet hier ebenso Platz wie das Spiel der Charaktere mit den Grenzen. An Lena Goreliks Schreibstil muss man sich, wie gesagt, zunächst gewöhnen. Aber meiner Meinung nach ist er stimmig und unterstützt sowohl die Atmosphäre als auch die Thematik des Buches.

„Mehr Schwarz als Lila“ ist ein lesenswerter, herausfordernder und stellenweise provokanter Roman, der sich auszeichnet durch einen eigenwilligen Erzählstil und eine eigenwillige Protagonistin. Es ist ein Buch über Identität und Freundschaft, über innere und äußere Grenzen, das zum Nachdenken über gerade diese Themen anregt. Obwohl es vom Verlag nicht als Jugendbuch bezeichnet wird, eignet es sich dennoch für jugendliche Leserinnen und Leser, die gern zu einer etwas anspruchsvolleren Lektüre greifen.

Weitere Besprechungen

BuchstabenträumereiBuchsichten • Buchgefieder


 

Klappentext: Ein falscher Kuss und das Leben mit 17: Lena Gorelik erzählt von Alex, die am liebsten Schwarz trägt und auf die Zukunft und das Leben wartet. Aber als es dann kommt, gerät alles durcheinander … Ein packender Roman über Freundschaft, Liebe und die Bilder, die wir uns machen. (Quelle: Rowohlt) 

* Verlagsseite *

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Juni

Nach einer Blogpause, in der ich an meinem neuen Buchprojekt gearbeitet habe, melde ich mich nun wieder zurück – mit den Neuerscheinungen für den schönen Monat JUNI.

Es hat mir wieder einmal viel Freude gemacht, die Verlagsseiten auf der Suche nach neuen Büchern zu durchforsten, und ich bin dort auf einige interessante Titel gestoßen. Besonders freue ich mich auf den aktuellen Krimi von Andreas Föhr – „Schwarzwasser“ -, den ich mir demnächst als Hörbuch anhören möchte. Auch die Romane „Abschlussball“ und „Als wir unbesiegbar waren“ sowie das Sachbuch „Meschugge sind wir beide“ klingen recht vielversprechend. Mal schauen, welche ich davon lesen werde.

Wie sieht´s bei euch aus? Auf welche Neuerscheinung habt ihr ein Auge geworfen? Habt ihr vielleicht noch einen Lesetipp für Noah und mich?

Jetzt wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Schwarzwasser“ von Andreas Föhr
Schwarzwasser

ab 1. Juni 2017 // 19,95 EUR

Polizeiobermeister Kreuthner will zum Faschingsball in der Mangfall-Mühle. Da er leider seinen Führerschein abgeben musste, lässt er sich, zusammen mit ein paar leicht bekleideten Damen in Glitzerkostümen, von Opa Manfred zum Faschingsball kutschieren. Doch Opa Manfred – im Kostüm des Gevatters Tod – ist nicht mehr der Jüngste und weder orientierungssicher noch wirklich fahrtauglich. Er kutschiert die Truppe in den Graben. Irgendwo in der oberbayerischen Pampa machen sich die wild verkleideten Gestalten auf die Suche nach Hilfe. In einem abgelegenen Haus öffnet ihnen schließlich eine Frau mit einem Messer in der Hand die Tür. Hinter ihr liegt die Leiche eines Mannes. Lara Evers steht unter Schock und weiß nicht mehr, was passiert ist. Auch sonst scheint niemand den Toten zu kennen … (Quelle: Argon Hörbuch)

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„Die Stunde unserer Mütter“ von Katja Maybach

ab 1. Juni 2017 // 9,99 EUR

In ihrem neuen und zugleich persönlichsten Roman „Die Stunde unserer Mütter“ erzählt Katja Maybach, inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte, von zwei unterschiedlichen Frauen in den Kriegs- und Schicksalsjahren 1940 bis 1945. Kraftvoll, gefühlsstark und authentisch zeigt dieser Roman den immer schwerer zu bewältigen Alltag, die Bedrohung durch die Gestapo und selbst durch Nachbarn und vermeintliche Freunde, die Hilflosigkeit aber auch den Widerstand gegen den Hass, der sich immer weiter ausbreitet. Doch zugleich erzählt Katja Maybach in „Die Stunde unserer Mütter“ auch vom Bewahren der eigenen Menschlichkeit und von der Liebe, die verloren geglaubt ist und dennoch zum Moment der Hoffnung wird. Durch die eingeflochtenen Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von Katja Maybachs eigenem Vater erhält dieser Roman seine besondere Kraft und Wahrhaftigkeit. (Quelle: Knaur)

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„Submarin“ von Andreas Eschbach

ab 6. Juni 2017 // 18,00 EUR

• Ab 14 Jahren •
Noch immer kann es Saha kaum glauben: Sie ist ein Submarine, halb Mensch, halb Meermädchen. Gemeinsam mit ihrem Schwarm erkundet sie den Ozean. Als Saha auf den mysteriösen Prinzen des Graureiter-Schwarms trifft und mit ihm auf seinem Wal reitet, ist sie wie verzaubert. Sie ist entschlossen, von nun an selbst über ihr Schicksal zu bestimmen. Doch der König der Graureiter hegt finstere Pläne für die Submarines, in denen ausgerechnet Saha als Mittlerin zwischen den Welten eine wichtige Rolle spielt. Saha gerät in große Gefahr und muss eine folgenschwere Entscheidung treffen … (Quelle: Arena)

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„Abschlussball“ von Jess Jochimsen
Coverbild Abschlussball von Jess Jochimsen, ISBN-978-3-423-28116-4

ab 9. Juni 2017 // 20,00 EUR

Für Marten ist der Friedhof der richtige Ort: Friedhöfe sind ruhig, gut ausgeschildert und bieten ausreichend Schatten. Schon als Kind hat er die Befürchtung, nicht in diese Welt zu passen – und als sich die Möglichkeit auf ein Dasein frei von Unwägbarkeiten bietet, greift er zu: Er wird Beerdigungstrompeter auf dem Nordfriedhof in München und spielt den Toten das letzte Lied. Als Marten die Bankkarte seines soeben zu Grabe getragenen Klassenkameraden Wilhelm findet, beginnt eine groteske Irrfahrt. Ohne eigenes Zutun wird er in einen Strudel merkwürdiger Ereignisse gezogen und lernt all das kennen, wovon er sich Zeit seines Lebens so mühsam ferngehalten hat: andere Menschen, Geld, Abenteuer, die Liebe.
Ein komischer und anrührender Roman über einen wundersamen Lebensverweigerer, der binnen eines Sommers das Abenteuer seines Lebens besteht. (Quelle: dtv)

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„Playlist meiner miesen Entscheidungen“ von Michael Rubens
Coverbild Playlist meiner miesen Entscheidungen von Michael Rubens, ISBN-978-3-423-74022-7

ab 9. Juni 2017 // 14,95 EUR

• Ab 14 Jahren •

Austin lässt sich mit dem falschen Mädchen ein, wird von deren Freund, dem daueraggressiven Todd, einen halben Kopf kürzer gemacht und muss die teure Mandoline seines Stiefvaters, die dabei zu Bruch geht, in Form eines nervtötenden Jobs abbezahlen. Und seine Mitschülerin Josephine, deren nerdigen Charme Austin unerwartet reizvoll findet, cancelt gleich nach der ersten Stunde den Nachhilfeunterricht, den Austin dringend braucht, um versetzt zu werden.
Doch dann steht eines Tages Austins bislang totgeglaubter unbekannter Vater vor der Tür –kein anderer als sein Lieblingsmusiker, der Singer-Songwriter Shane Tyler. Austin pfeift auf Jobs, Nachhilfe usw. und beginnt, mit Shane Musik zu machen, und auf einmal geht es aufwärts in Austins Leben – scheinbar… (Quelle: dtv)

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„Über Freundschaft“ von Alexander Nehamas
Coverbild Über Freundschaft von Alexander Nehamas, ISBN-978-3-423-28123-2

ab 9. Juni 2017 // 22,00 EUR

Was ist Freundschaft eigentlich und was bedeutet sie für uns? Eine Frage, die im Zeitalter von Facebook und Co., wo zufällige virtuelle Bekannte schon »Freunde« genannt werden, besonders wichtig erscheint. Alexander Nehamas erläutert die Ideen klassischer und zeitgenössischer Philosophen, beleuchtet Beispiele aus Literatur, Theater, Kunst und Film und lässt immer wieder persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus seinen Freundschaften einfließen. Er zeigt, wie sich das Verständnis von Freundschaft im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat, privater und auch komplexer wurde. Doch eines ist gleich geblieben: Freundschaften sind ein wichtiger Bestandteil des Lebens und so individuell wie die daran Beteiligten. (Quelle: dtv)

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„Meschugge sind wir beide“ von Claudia S.C. Schwartz

ab 9. Juni 2017 // 14,95 EUR

Als Claudia Shaul kennenlernt geht alles ganz schnell: die deutsche Schauspielerin und der israelische Komponist verlieben sich ineinander. Doch Shaul ist der Enkel eines Holocaustüberlebenden und Claudias Großvater war Wehrmachtssoldat im Nationalsozialismus.
Ist ihre Liebe zu verrückt? Zu meschugge?
Gemeinsam begeben Claudia und Shaul sich auf eine turbulente Reise in die Geschichten ihrer Familien, durch Deutschland und Israel. Irgendwo zwischen Spätzle und Hummus, Klein- und Großfamilien sowie schwäbischer Kultur und jüdischer Tradition findet das junge Paar nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch seine Zukunft. Eine Geschichte voller Herz und Humor über zwei ungewöhnliche Familien, Kriegsenkeln und ihre Identität und die ganz große Liebe – Traumhochzeit inklusive. (Quelle: Eden Books)

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„Die Summer aller Möglichkeiten“ von Olivier Adam

ab 10. Juni 2017 // 25,00 EUR

Was bleibt vom Zauber der Côte d‘Azur, wenn die Touristen abreisen? Der Amateurfußballer Antoine wird beinahe tot geschlagen, seine Heimat, ein kleiner Badeort, von einem Sturm verwüstet. Am Strand taucht eine junge Frau auf, sie spricht kein Wort, und mehrere Männer verschwinden spurlos. Der Fußballtrainer, die Sozialarbeiterin, der Kommissar, Antoines Freunde und Familie, seine Mannschaft und deren Gegner, seine Feinde – sie alle versuchen zu ergründen, was geschehen ist. Sie sind auf sich selbst zurückgeworfen, kreisen um Träume, Pläne, die Liebe. Olivier Adam zeichnet das Panorama eines Frankreichs in der Krise und empfiehlt das Gegengift: Mitgefühl.                         (Quelle: Klett-Cotta)

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„Die Sturlungen“ von Einar Kárason
Die Sturlungen

ab 13. Juni 2017 // 26,00 EUR

Das Zeitalter der Sturlungen – benannt nach dem mächtigsten Wikingerklan – war das blutigste und brutalste Kapitel der isländischen Geschichte. Es läutete gleichzeitig das Ende der Wikingerära ein.

Dieser Epoche setzt Einar Kárason mit seiner imposanten Isländer-Saga ein einzigartiges Denkmal. Erstmals werden die international hochgelobten und vom Autor für diese Ausgabe neu überarbeiteten Romane »Feindesland« und »Versöhnung und Groll« sowie zwei neue, erstmals ins Deutsche übertragene Romane in einem Band erscheinen – übersetzt von Bestseller-Autor Kristof Magnusson. Ein einzigartiges Projekt, dem sich der vielfach ausgezeichnete größte isländische Gegenwartsautor über ein Jahrzehnt gewidmet hat.                  (Quelle: btb)

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„Everland“ von Rebecca Hunt
Everland

ab 13. Juni 2017 // 22,00 EUR

Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enthüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen. (Quelle: Luchterhand)

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„Murder Park“ von Jonas Winner
Murder Park

ab 13. Juni 2017 // 12,99 EUR

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen … (Quelle: Heyne)

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„Ich und die Heartbreakers“ von Ali Novak
Ich und die Heartbreakers

ab 13. Juni 2017 // 9,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Stella tut alles für ihre kranke Schwester. Sogar bis nach Chicago fahren und sich stundenlang die Füße platt stehen, um ein Autogramm von Caras Lieblings-Boygroup zu ergattern, den Heartbreakers. Würg! Aber da muss Stella durch – ihr Geburtstagsgeschenk für Cara soll so richtig krachen. Kurioserweise läuft es dann komplett anders als gedacht: Stella kommt nicht nur mit einem Autogramm zurück, sondern verliebt bis über beide Ohren. In wen? OMG! In DEN Oliver Perry von den Heartbreakers! Aber darf Stella das? Flirten, Glücklichsein und mit der Band abhängen – während ihre Schwester daheim ums Leben kämpft? (Quelle: cbt)

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„Eine Ehe in Wien“ von David Vogel

ab 14. Juni 2017 // 25,00 EUR

In seinem Meisterwerk beschreibt David Vogel in sensibler wie schonungslos offener Sprache die Liebesqualen eines angehenden Schriftstellers und erzählt dabei von nichts Geringerem als vom Kern des Daseins: Rudolf Gordweil ist im Wien der zwanziger Jahre einer Femme fatale verfallen. Von Woche zu Woche mehr gedemütigt und erniedrigt, braucht er die Kraft des Verzweifelten, um endlich zum Befreiungsschlag auszuholen. (Quelle: Aufbau)

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„Als wir unbesiegbar waren“ von Alice Adams
Als wir unbesiegbar waren

ab 19. Juni 2017 // 20,00 EUR

An der Universität sind Eva, Benedict, Sylvie und Lucien unzertrennlich. Als sie Ende der Neunzigerjahre ihr Studium beenden, glauben sie sich am Beginn eines aufregenden Lebens. Die Welt wird für sie nur das Beste bereithalten. Eva plant eine Karriere im Finanzbusiness. Sie will sich sowohl von ihrem Vater, einem bekennenden Sozialisten, als auch von ihrer unerwiderten Liebe zu Lucien befreien. Benedict verschreibt sich der Wissenschaft und hofft weiterhin, Eva für sich zu gewinnen – auch wenn er nicht so genau weiß wie. Die Geschwister Sylvie und Lucien dagegen
streben vor allem eines an: ein freies Leben ohne Verpflichtungen und Verantwortung.
Doch im Laufe der Jahre sehen die Freunde sich nur noch sporadisch, alle vier sind damit beschäftigt, ihre Träume und Pläne, die das Leben zu vereiteln scheint, zu retten. Zerbrochene Beziehungen und verhinderte Karrieren bringen sie schließlich wieder zusammen, jedoch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatten. Alice Adams hat mit ›Als wir unbesiegbar waren‹ einen berührenden Roman über Freundschaft, Liebe und Treue geschrieben. (Quelle: Dumont)

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„66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst“ von Alexandra Fischer-Hunold

ab 22. Juni 2017 // 12,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Ein Lehrer/Dozent: »Die Werke von Thomas Mann haben Sie ja sicher alle gelesen.«
Ich sage: »Oh ja, natürlich, schon zweimal!«
Ich denke: »Oh mein Gott nein, ich weiß nicht mal im Entferntesten worum es geht!«

Der Ausweg aus dieser Misere: Ein Buch, in dem 66 Bücher zusammengefasst werden! Klingt unmöglich? Ist es aber nicht. Wieso hat der junge Werther noch mal gelitten? Und warum sind die Buddenbrooks pleite gegangen? Diese und noch viel mehr Fragen beantwortet die Literaturwissenschaftlerin Alexandra Fischer-Hunold gleichermaßen amüsant wie fundiert. Ob Abenteuer, Unterhaltung, Drama, Krimi oder Fantasy – endlich kannst du mitreden, wenn es um Romane geht, von denen alle behaupten, dass du sie kennen musst.

Alexandra Fischer-Hunold hat Germanistik und Anglistik studiert, sie weiß also wovon sie spricht. Die Texte sind absolut hieb- und stichfest, dabei aber kurzweilig und lustig. Das unterhält und macht Lust auf mehr!                           (Quelle: Fischer KJB)

♥ ♥ ♥

„Millie an der Ostsee“ von Dagmar Chidolue

ab 22. Juni 2017 // 14,99 EUR

• Ab 6 Jahren •

Ein neues turbulentes kunterbuntes Ferienabenteuer mit Millie!
Millie kann es kaum erwarten: In diesen Sommerferien geht es an die Ostsee. Im Sand buddeln, Fahrradtouren mit Mama, Papa und ihrer kleinen Schwester Trudel auf dem flachen Land – klingt schon mal super, findet Millie. Dass Mama ihr aber gleich noch einen Mini-Segelkurs gebucht hat, ist ihr allerdings nicht ganz geheuer – ein bisschen Muffensausen hat Millie schon. Andererseits kann sie als Kapitänin dann ganz alleine in See stechen und die Welt entdecken. Oder soll sie zuerst mal kleiner anfangen und ein Buddelschiff bauen? Oder doch lieber mit Mama, Papa und Trudel ins Marzipanmuseum gehen?                          (Quelle: Fischer Sauerländer)

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„Hier stirbt keiner“ von Lola Renn

ab 22. Juni 2017 // 12,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Annikas großer Bruder geht nach Amerika, ihre beste Freundin versteht sie nicht mehr, ihre Eltern streiten nur noch. Das ist der Anfang von einem heißen Sommer, in dem Dinge passieren, die Annikas vertraute Welt auf den Kopf stellen. Aber egal wie schlimm es sich anfühlt, hier stirbt schon keiner. Irgendwie kriegt Annika das schon hin. Und vielleicht hilft Chris ihr dabei, denn auf einmal ist er ein bisschen mehr als nur der beste Freund von ihrem Bruder. Eigentlich ist er sogar viel mehr.
Ein wunderschöner Roman über das Erwachsenwerden, nicht nur für heiße Sommerferientage! (Quelle: Fischer KJB)

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„Am Rand der Welt – Eine Geschichte der Nordsee“ von Michael Pye

ab 22. Juni 2016 // 26,00 EUR

In ›Am Rand der Welt‹ erzählt Michael Pye anschaulich, farbig und unterhaltsam die reiche Geschichte der Nordsee.
Die Nordsee ist das Meer der Wikinger und der Hanse. Aber sie ist noch viel mehr. Bereits im Mittelalter überquerten Heilige und Spione, Philosophen und Piraten, Künstler und Händler die raue See. Michael Pye erzählt spannende Geschichten rund um das gar nicht so dunkle Nordmeer, vom frühen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert, der Zeit, in der es Europa zu dem machte, was es heute ist. Dabei schildert er, wie immer wieder neue Entdeckungen und revolutionäre Ideen über das Wasser getragen wurden. Endlich wird die tausendjährige Geschichte von der Geburt Europas im Norden fulminant zum Leben erweckt. (Quelle: S. Fischer)
♥ ♥ ♥

„Drei Lichtjahre“ von Andrea Canobbio

ab 23. Juni 2017 // 24,95 EUR

Ein schöner italienischer Liebesroman. Ein Mann, der über Gefühle spricht.
Der Arzt Claudio Viberti, Anfang vierzig, ist ein Zauderer, wie er in der italienischen Literatur Tradition hat und ganz wunderbar beschrieben wurde von dem Triestiner Autor Italo Svevo. Der Protagonist in Canobbios Roman wohnt im selben Haus wie seine Mutter, reist ungern, ist unfähig, Entscheidungen zu treffen oder gar Wagnisse einzugehen.
Da lernt der „schüchterne Internist“ die Ärztin Cecilia kennen, verliebt sich in sie und gesteht ihr nach langem Zögern seine Gefühle. Aber Cecilia lebt genauso vorsichtig wie er, und eine Beziehung mit ihr scheint Lichtjahre entfernt. Inzwischen macht sich die lebenstüchtigere Schwester Cecilias an ihn heran. Er ist dem, was ihm da geboten wird, nicht abgeneigt, doch seine heimliche Liebe bleibt Cecilia.
Und eines Tages ist es so weit. Drei Lichtjahre sind vergangen, Claudio und Cecilia nähern sich an. Aber da ist auch noch die Schwester…
Erzählt wird abwechselnd aus den drei Perspektiven der Beteiligten. Und so hat man am Ende drei verschiedene Liebesgeschichten gelesen. Oder war es doch nur eine?
Canobbio erweist sich als Meister in der Beschreibung unterschiedlicher Wahrnehmungen und subtiler Annäherungsformen. Eine wahrlich außergewöhnliche Dreiecksgeschichte und, wie die „Kirkus Reviews“schreibt, „eine ergreifende Schilderung der Dringlichkeit von Liebe und dem ihr innewohnenden Wahnsinn.“ (Quelle: Rowohlt)

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„Neu-York“ von Francis Spufford

ab 23. Juni 2017 // 19,95 EUR

1746 in einer kleinen englischen Kolonialstadt an der Spitze der Insel Manhattan: Neu-York wirkt auch Jahrzehnte nach der Eroberung durch die Briten immer noch recht holländisch; die alteingesessenen Familien reden Englisch mit Akzent, am Hafen weht der Union Jack über schmalen Fachwerkhäusern, am anderen Ende der Stadt ist der Broad Way (vorher Breede Weg) auf Höhe der Wall Street durch ein Tor versperrt. Draußen hängen Skalps: Verbündete Indianerstämme haben sie französischen Soldaten abgenommen.
Eines Tages steigt ein Brite namens Smith im Regen von einem aus London kommenden Segler. Der junge Mann scheint über Geld zu verfügen, er trägt den Wechsel einer Londoner Bank mit sich. Schnell findet er Zugang zur Gesellschaft, wird er zu einer Berühmtheit in der Stadt. Leider auch bei den Falschen: Smith wird überfallen und ausgeraubt. Niemand darf von der prekären neuen Lage erfahren, das Schuldgefängnis droht. Und dann kommt Smiths Affäre mit der Frau eines hohen Offiziers ans Licht. Ein Duell ist unumgänglich, und ausgerechnet sein bester Freund fordert ihn, ein exzellenter Fechter. Doch dann nimmt das Schicksal unseres Helden eine weitere überraschende Wendung – es wird nicht die letzte sein in diesem phantastischen, geistreichen, spannenden Wunderwerk von einem Roman. (Quelle: Rowohlt)

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„Die Wiederentdeckung der Kindheit“ von Michael Winterhoff
Die Wiederentdeckung der Kindheit

ab 26. Juni 2017 // 17,99 EUR

Die Welt hat sich verändert, die Bedürfnisse von Kindern aber nicht. An Alltagssituationen des 1995 geborenen Alexander sowie von Luis (Jahrgang 2016) zeigt Winterhoff, wie unsere Kinder fast unbemerkt ihre Kindheit verloren und sich dadurch stark verändert haben – nicht immer zum Guten. Eltern und Erziehende erleben das jeden Tag – mit allen Auswüchsen, Unsicherheiten und Sorgen.

Kinder brauchen eine Kindheit, die diesen Namen verdient. Winterhoff erklärt, was dazu gehört. Seine kluge Analyse zeigt Wege, wie Eltern ihren Kindern in einer digitalen Welt Rückzugsorte schaffen können, die für ihre Persönlichkeitsentwicklung unverzichtbar sind. Mit seiner fundierten Kritik am Bildungswesen spricht er Lehrern und Erziehern aus der Seele und ermutigt sie eindrucksvoll, vom Ideal eines beziehungsorientierten Miteinanders nicht abzuweichen. (Quelle: Gütersloher Verlagshaus)

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Die Leipziger Buchmesse 2017 – Eindrücke vom Bücherparadies

Zum ersten Mal: Leipzig

Vor genau einem Monat befand ich mich in Leipzig, inmitten von Tausenden von Büchern, lesebegeisterten Menschen und zahlreichen Veranstaltungen rund um die Literatur. Ich hatte das große Glück, in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse besuchen zu dürfen. Zum ersten Mal war ich dort, im Leipziger Bücherparadies. Zum ersten Mal in dieser wunderschönen, kulturreichen Stadt mit ihrem jährlichen Lesefest „Leipzig liest“ und mit dem größten (Kopf-)Bahnhof Europas, in dem man herrlich shoppen gehen, sich aber auch so wunderbar verlaufen kann.

Auch wenn die Buchmesse schon vor einigen Wochen ihre Tore wieder schloss, möchte ich die Eindrücke meines Messebesuches gern noch mit euch teilen.

Bücher, Blogger und Überraschungsbesucher

Insgesamt verbrachte ich eine sehr schöne, erlebnisreiche, wertvolle und auch ein bisschen aufregende Zeit in Leipzig. Ich fand es wundervoll, für drei Tage in die Welt der Bücher abzutauchen, mich ausschließlich mit Literatur – und allem, was dazugehört – zu beschäftigen und vor allem: so viele liebe Bloggerinnen und Blogger zu treffen, ihnen endlich mal (wieder) im echten Leben zu begegnen und nicht nur virtuell. Aus diesem Grund hatte ich mich auch riesig gefreut über die Einladungen zu den Bloggertreffen von Diogenes und KiWi, an denen ich sehr gern teilnahm. Beide Treffen wurden von den Verlagsmitarbeiterinnen Susanne Bühler (Diogenes) und Ulrike Meier (KiWi) liebevoll organisiert und abwechslungsreich gestaltet. Und es gab sogar einige literarische Gäste: Die Schriftsteller Martin Suter („Elefant“) und Chris Kraus („Das kalte Blut“) sorgten für eine freudige Überraschung in der Bloggerrunde bei Diogenes, stellten ihre neusten Werke vor und sich selbst unseren Fragen. Bei KiWi war die sympathische Autorin Susann Pásztor zu Gast, gemeinsam mit ihrem Lektor Olaf Petersenn. Sie berichtete ausführlich und anschaulich über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

  

Neben den offiziellen Bloggertreffen gab es aber auch noch einige persönliche Treffen und Begegnungen mit lieben Bloggerkolleginnen und -kollegen. So fand ich es sehr, sehr schön, Miriam und Nina von Tthink Ttwice (siehe Foto) und Heike von Irve liest zu sehen, ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen und zu plaudern. Außerdem freute ich mich über die Begegnungen und kurzen Gespräche mit Thomas (Tommi und die Schmöker), Mona (Tintenhain), Gerald (Sounds & Books) und Marius (Buch-Haltung).

Irgendwie … ein Glücksgefühl

Als besonderes Schmankerl empfand ich den Moment, als ich mein Buch „Mamaglück“ am Verlagsstand der Neukirchener Verlagsgesellschaft entdeckte. So war ich also zum ersten Mal auch in der Rolle einer Autorin auf der Messe unterwegs, nicht nur als Bloggerin und Lektorin. Ein ganz spezielles und seltsames Gefühl war das. Irgendwie unfassbar und erhebend zugleich. Auf jeden Fall ein kleines Glücksgefühl. Eine Lesung oder Signierstunde zum Buch gab es zwar nicht, aber immerhin durfte ich meiner lieben Bloggerfreundin Heike von Irve liest ein persönliches Exemplar überreichen und für sie signieren. 🙂

 

Aus Liebe zur Literatur

Der große Besucherandrang, die vollen Messehallen und die überfüllten Veranstaltungen störten mich ehrlich gesagt anfangs ein wenig. Wer mich kennt, weiß, dass ich größere Menschenansammlungen eigentlich meide. Aber das ist bei einer Veranstaltung wie einer Buchmesse natürlich nicht möglich. Und das ist auch gut so. Denn erst die vielen Besucher machen eine Messe lebendig, stimmungsvoll und atmosphärisch. Was wäre die Literatur ohne Leser? Der Gedanke, dass sich unzählige interessierte und engagierte Leserinnen und Leser auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, um sich dem schönsten Hobby der Welt zu widmen und ihr Interesse an der Bücherwelt zum Ausdruck zu bringen, machte mich dann ganz glücklich. Wie wunderbar, dass es diese vielen lesebegeisterten Leute gibt, unter denen auch etliche Kinder sind! Wie schön, dass das Interesse an den Büchern, die Liebe zur Literatur so groß ist! So groß, dass die diesjährige Buchmesse in Leipzig sogar einen Besucherrekord verbuchen konnte.

Ausblicke und Eindrücke

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 15.-18. März 2018 statt. Ich werde im kommenden Jahr leider nicht dort sein, habe dafür aber einen Messebesuch in Frankfurt fest eingeplant. Außerdem werde ich im Juni an der LitBlog Convention in Köln teilnehmen. Es würde mich riesig freuen, den ein oder anderen von euch dort zu treffen. 🙂

Und nun – zum Abschluss – noch einige fotografische Eindrücke:

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Mein Buch „Mamaglück“ – Einladung zur Leserunde bei LovelyBooks

LOVELYBOOKS

Vor kurzem hatte ich euch ja mitgeteilt, dass mein erstes Buch „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ im März erschienen ist. Heute möchte ich euch einladen zu einer Leserunde bei LovelyBooks, die der Verlag Neukirchener Aussaat anbietet und bei der fünf Exemplare von „Mamaglück“ verlost werden.

Vielleicht habt ihr Lust, mitzumachen? Dann bewerbt euch gern für ein Lese-Exemplar!

>HIER< geht´s direkt zur Leserunde.

Ich werde die Leserunde als Autorin begleiten und freue mich schon sehr auf einen regen und lebendigen und möglicherweise auch kontroversen Austausch.

Weitere Infos zum Buch sowie eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag voller Sonnenstrahlen – draußen und im Herzen!

Herzliche Grüße

Tina
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Zitat zum Sonntag #74 aus: Das Schloss in den Wolken

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Das heutige Sonntagszitat stammt aus der Feder von Lucy Maud Montgomery. Die kanadische Autorin ist vielen bekannt durch ihre Buchreihe „Anne auf Green Gables“, die seit vielen Jahren Leserinnen aus aller Welt begeistert. Nun hat der Königskinder-Verlag ein weiteres Werk von Frau Montgomery übersetzen lassen, das bereits in den 1920er-Jahren erschien: „Das Schloss in den Wolken“. Ein Klassiker im neuen Kleid sozusagen, von Nadine Püschel sehr gekonnt ins Deutsche übertragen und vom Verlag in einer wunderhübschen Ausführung herausgebracht.

„Das Schloss in den Wolken“ ist ebenso charmant geschrieben wie die „Anne auf Green Gables“-Bücher, und entführt die Leserinnen ebenso geschickt ins wildromantische Kanada des vergangenen Jahrhunderts. Die Autorin verzaubert ihre weibliche Leserschaft mit einer hinreißenden Geschichte um die junge Valancy, die mit den Regeln und Traditionen ihres Elternhauses bricht und die immer mehr lernt, ihren eigenen Weg zu gehen und ihren eigenen Kopf durchzusetzen. So wagt Valancy es endlich, in der Gesellschaft ihrer aufdringlichen und dominanten Verwandtschaft ihre Meinung kundzutun und zu verteidigen. Und dabei gibt sie so manchen klugen Satz von sich:

„Ich bin froh, dass ich nie Kinder bekommen habe“, sagte Großcousine Sarah. „Sie finden doch immer irgendeinen Weg, einem das Herz zu brechen.“
„Ist ein gebrochenes Herz nicht besser als ein verkümmertes?“, fragte Valancy. „Bevor ein Herz brechen kann, muss es etwas Großartiges gefühlt haben. Das wäre den Schmerz doch wert.“

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* Verlagsseite *

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Wer die „Anne auf Green Gables“-Bücher kennt und gern gelesen hat, wird sicher auch dieses Werk von Lucy Maud Montgomery mögen. Empfehlen kann – und möchte – ich es auf jeden Fall.

Und nun wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche! Genießt die Frühlingsluft, die Sonnenstrahlen, die Farbenpracht, die bunten Veränderungen um euch herum und: fühlt etwas Großartiges!

Herzliche Frühlings-Grüße

Tina

Floral background with hand drawn flowers, butterflies, bird and space for your text.