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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Mai

Heute gibt es endlich unseren Beitrag der MAI-Neuerscheinungen. Ich bin zwar wieder mal etwas spät dran, möchte euch aber unbedingt noch ein paar interessante neue Bücher vorstellen. Vielleicht findet ihr ja einen Titel, der euch anspricht und euer Lese-Interesse weckt. 🙂

Ich persönlich werde mich in den nächsten Wochen meinem neuen Buchprojekt widmen. Momentan arbeite ich nämlich an einem Buch für ältere Menschen, das eine Sammlung an Geschichten, Balladen, Gedichten, Buchauszügen und Märchen enthalten wird, die Senioren aus ihrer Kindheit kennen und heute noch lieben. Ein Lesebuch mit Lieblingsgeschichten sozusagen. Und für dieses Projekt „muss“ ich gerade viele Klassiker und alte Titel lesen. 🙂 Was das Bloggen betrifft, werde ich erst mal eine kleine Pause einlegen und mich Anfang Juni dann wieder mit einem Blogpost melden. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür. 🙂

Aber nun wünsche ich euch viel Spaß beim Stöbern und einen wunderschönen Lese- und Wonnemonat Mai!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Agathas Alibi“ von Andrew Wilson
Agathas Alibi

ab 2. Mai 2017 // 20,00 EUR

Im Dezember 1926 verschwindet Agatha Christie spurlos. Eine groß angelegte Suchaktion beginnt, an der sich sogar Arthur Conan Doyle beteiligt. Doch Christie, deren jüngstes Buch »Alibi« gerade zum Welterfolg lanciert, bleibt verschwunden. Erst elf Tage später wird sie in einem Hotel gefunden, in das sie sich unter dem Namen der Geliebten ihres Mannes einquartiert hat. Bis heute weiß niemand, was damals geschah. Was, wenn Christie an einen bösartigen Widersacher geraten ist? Was, wenn sie erpresst worden ist? Was, wenn die Königin der rätselhaften Morde selbst gezwungen worden ist, ein Verbrechen zu begehen? Auf intelligente und unterhaltsame Weise erzählt Andrew Wilson in einer Mischung aus Fakten und Fiktion von einem rätselhaften Fall, in dem die größte Krimiautorin der Welt selbst zur Protagonistin wird. (Quelle: Pendo)

♥ ♥ ♥

„Die Unvergesslichen“ von Val Emmich

ab 2. Mai 2017 // 19,99 EUR

Die 10-jährige Joan fürchtet nichts so sehr, wie eines Tages in Vergessenheit zu geraten. Denn anders als sie selbst scheinen die Leute um sie herum ständig alles Mögliche zu vergessen: Joan ist einer von nur 30 Menschen auf der Welt mit einem fast perfekten Gedächtnis, die ihr gesamtes bisheriges Leben, wie ein Videoband im Kopf hat und jeden Moment und jedes Gespräch erinnern kann.
Als der Songwriter Gavin, ein Freund ihrer Eltern, Joan darum bittet, ihre Erinnerungen an seinen plötzlich verstorbenen Partner Sydney mit ihm zu teilen, wittert Joan ihre große Chance: Sie wird für Gavin das Videoband in ihrem Kopf zu jedem einzelnen Moment mit Sydney zurückspulen. Dafür wird er ihr helfen, einen unvergesslichen Song zu schreiben.
DIE UNVERGESSLICHEN zeigt das ungewöhnliche Zusammentreffen eines Mädchens, das nicht vergessen kann, und eines Mann, der nicht vergessen will. Das Roman-Debüt des amerikanischen Schauspielers und Singersongwriters Val Emmich ist dabei tragikomische Familiengeschichte, coole Musikkomödie und warmherziges Liebesdrama in einem. (Quelle: Droemer)

♥ ♥ ♥

„Alles, was folgte“ von Renate Ahrens

ab 2. Mai 2017 // 19,99 EUR

Mit dem Fall der Mauer gerät auch das Leben der 44-jährigen Hamburgerin Katharina Elbracht ins Wanken: Sie erhält ein Bündel Briefe aus Ostberlin, aus dem hervorgeht, dass die Frau, die sie ihr Leben lang ›Mutter‹ genannt hat, in Wahrheit ihre Tante war. Zutiefst erschüttert beginnt Katharina die Geschichte ihrer Familie zu enthüllen. Dabei stößt sie auf eine junge Liebe, die mit Swing-Musik begann und vom Krieg zerstört wurde, auf zwei Schwestern, die durch die Mauer getrennt wurden und einen lebenslangen, geheimen Pakt schlossen, und auf die Spur ihres Vaters, der 1945 als verschollen galt. Ihre Recherchen führen Katharina durch halb Deutschland und bis nach Irland, wo ihr unbekannter Vater einsam und zurückgezogen leben soll. Eines Tages steht sie vor einem alten Haus und streckt die Hand Richtung Klingel aus …
Schnörkellos und mit einem einfühlsamen Blick auf ihre Figuren erzählt die Hamburger Autorin Renate Ahrens, die teilweise auch in Irland lebt, eine beeindruckende deutsch-deutsche Familiengeschichte. (Quelle: Droemer)

♥ ♥ ♥

„Zwei Kontinente“ von Jussi Valtonen
Zwei Kontinente

ab 2. Mai 2017 // 24,00 EUR

Joe Chayefski hat das Leben, das er immer wollte: er ist einer der renommiertesten Neurowissenschaftler der USA, führt eine erfüllende, gleichberechtigte Ehe und hat zwei wunderbare Töchter. Doch als Joes Labor – und ganz besonders er persönlich – in das Visier von militanten Tierschützern gerät, ist das Idyll bedroht.

Überraschend meldet sich da Alina, seine finnischen Ex-Frau, und deutet an, dass die stetig wachsende Bedrohung von Samuel ausgehen könnte, dem gemeinsamen Sohn, den Joe vor 20 Jahren bei ihr in Finnland zurückließ – und damit sein berufliches Fortkommen über das Wohl seines Kindes stellte …

Jussi Valtonen schildert Joes, Alinas und Samuels Versuche, sich in unserer schönen neuen Welt zurechtzufinden, mit durchdringender psychologischer Einsicht und mit einem gesellschaftskritischen Furor, der ihn zum wichtigsten finnischen Autor der Gegenwart macht. (Quelle: Piper)

♥ ♥ ♥

„Die Taufe“ von Ann Patchett
Die Taufe

ab 2. Mai 2017 // 22,00 EUR

Wäre Bert Cousins nicht uneingeladen auf der Taufe von Franny Keating erschienen, all das wäre nicht passiert. Aber noch bevor der Abend hereinbricht, haben er und Frannys Mutter sich geküsst und damit das Ende ihrer jeweiligen Ehe eingeläutet – und beide Familien für immer miteinander verbunden. Die Keating- und Cousinskinder werden zukünftig die Sommer gemeinsam in Virginia verbringen. Sie schmieden über die Jahre ein dauerhaftes Bündnis, sowohl aus Enttäuschung über die eigenen Eltern, als auch aus echter, stetig wachsender Zuneigung. Bis es zwanzig Jahre danach ein neues Familiendrama gibt: „Täufling“ Franny hat eine Affäre mit einem berühmten Schriftsteller. Sie erzählt ihm die Keating-Cousins-Story, und plötzlich wird ihrer aller Kindheit die Grundlage für einen unglaublich erfolgreichen Roman. Die unerwünschte Öffentlichkeit zwingt die Geschwister, sich ganz neu mit ihren Verlusten, ihren Schuldgefühlen und ihrer Loyalität auseinanderzusetzen. (Quelle: Berlinverlag)

♥ ♥ ♥

„Ein Festtag“ von Graham Swift
Ein Festtag

ab 5. Mai 2017 // 19,99 EUR

Kunstvoll und eindrücklich erzählt Booker-Prize-Gewinner Graham Swift die Geschichte von Jane und Paul, einem geheimen Liebespaar, gegen das alle Konventionen spricht. Jahrzehnte später blickt die Schriftstellerin Jane auf ihr Leben zurück, auf eine Liebesgeschichte, die nicht sein durfte und auf einen Tag im Jahr 1924, der ihr Leben von Grund auf veränderte und prägte. »Ein Festtag« ist eine Produktion des SWR 2 und erscheint als Hörbuch in ungekürzter Fassung bei DAV. (Quelle: DAV)

♥ ♥ ♥

„Die Hummerkönige“ von Alexi Zentner
Die Hummerkönige

ab 9. Mai 2017 // 10,00 EUR

Sie sind die Familie Kings, die Könige von Loosewood Island. Dieser ungestümen Insel zwischen Nova Scotia und Maine. Karg ist es hier, ursprünglich, rau. Doch die Kings sind mit dem Reichtum des Meeres gesegnet und widmen sich hier seit nunmehr dreihundert Jahren dem Hummerfang. Als Brumfitt Kings, der erste der Familie auf die Insel kam, konnte er, so heißt es, das letzte Stück zu Fuß zurücklegen. Denn es gab hier so viele Hummer, sie bildeten mit ihren Panzern eine Brücke und bahnten ihm einen Weg durch das Wasser. Heute will sich Cordelia Kings auf Loosewood Island und als Hummerfischerin behaupten. Sie will beweisen, dass sie die Königin der Insel sein kann: sich selbst, ihrem Vater – und ihrem verheirateten Steuermann. Doch das erweist sich als schwieriger als gedacht, denn seit jeher lastet ein Fluch auf den Kings – und der fordert Opfer, und beeinflusst das Leben der Familie nicht minder als das unergründliche, alles verschlingende Meer … (Quelle: btb)

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„Ziemlich alte Helden“ von Simona Morani
Ziemlich alte Helden

ab 9. Mai 2017 // 12,99 EUR

In einem Bergdorf in der italienischen Provinz treffen sich seit (gefühlt) vierzig Jahren fünf alte Männer täglich in der Bar „La Rambla“. Sie trinken Schnaps, qualmen (unerlaubt) Zigaretten und der 96-jährige Gino, der so gut wie blind ist, fährt noch täglich eine kleine Runde auf seiner Ape durchs Dorf. Obwohl gerade ein guter Freund gestorben ist, trotzen die Alten dem Tod mit Humor und Starrsinn. Als ein junger Polizist ins Dorf kommt und die Greise nicht nur zur Ordnung aufruft, sondern sie auch möglichst schnell in das frisch gebaute Altersheim umquartieren möchte, haben sie nur eins im Sinn: dem Grünschnabel zu zeigen, dass sie im Dorf die älteren Rechte haben …                 (Quelle: carl´s books)

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„Schere, Stein, Papier“ von Naja Marie Aidt
Schere, Stein, Papier

ab 9. Mai 2017 // 22,00 EUR

Mit „beklemmender Eindringlichkeit“ (Süddeutsche Zeitung) erzählt die preisgekrönte dänische Autorin Naja Marie Aidt, wie die Vergangenheit einen Menschen unerwartet einholt und eine einzige falsche Entscheidung eine sorgfältig aufgebaute Existenz zum Einsturz bringt. Ein faszinierender Roman über die Bruchstellen des Lebens, das Gewicht der Vergangenheit und die Verletzlichkeit der menschlichen Existenz. Von einer der aufregendsten literarischen Stimmen unserer Zeit. (Quelle: Luchterhand)

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„Club der Unentwegten“ von Peter Schneider
Club der Unentwegten

ab 11. Mai 2017 // 19,00 EUR

Das war doch eigentlich vorbei. Für Witwer Roland, Privat-gelehrter mit Forschungsstipendium an der NYU, ist die Sache mit den Frauen eigentlich kein Thema mehr. Aber als er bei einer Trauerfeier in Manhattan Leyla begegnet, sieht plötzlich alles ganz anders aus.

Roland glaubt genau zu wissen, was geht und was nicht. Und dass er drauf und dran ist, sich mit einer deutlich jüngeren Frau einzulassen, geht ganz bestimmt nicht. Allerdings sieht sie das ganz anders und bringt ihn dazu, sich in eine Beziehung zu werfen, die ein enormes Glückspotenzial besitzt, aber auch in unlösbare Konflikte führt. Während er zwischen seinem New Yorker Appartement und seinen Lehrverpflichtungen in Berlin hin- und herpendelt, hat er genügend Zeit, Leyla zu vermissen, seine Prinzipien infrage zu stellen und viel über die Liebe zu erzählen und sich von seinen Freunden erzählen zu lassen. So entsteht ein Beziehungspanorama, das äußerst überraschend, sehr lehrreich und extrem unterhaltsam ist.

Peter Schneider hat eines der ganz großen Themen der Literatur, die wechselvollen Verhältnisse zwischen Männern und Frauen, in einer konkreten Liebesgeschichte gefasst, die im Zentrum des Romans steht. Um sie herum ereignen sich weitere Liebesabenteuer und -katastrophen, von denen sich Roland und seine Freunde in ihrem »Club der Unentwegten« erzählen. Faszinierende Geschichten darüber, was Männer und Frauen miteinander erleben, wenn sie sich aufeinander einlassen. (Quelle: KiWi)

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„Schwarzer Sand“ von K.C. Crowe

ab 12. Mai 2017 // 9,99 EUR

Auf der Nordinsel Neuseelands wird am Strand die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Mit dem schwarzen Sand und der gefährlichsten Brandung des Landes ist Piha Beach ein mythenumwobenes Stück Natur. Inspektor Parnell, in der eigenen Familie mit Krankheit und Tod konfrontiert, beginnt zu ermitteln. Als ein Sturm aufzieht über dem Land der zwei Inseln, ganz unten, wo die Welt zu Ende geht, ist Parnell dem Mörder auf der Spur. Oder ist es der Mörder, der ihn die ganze Zeit schon nicht aus den Augen gelassen hat? (Quelle: List)

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„Vom Ende an“ von Megan Hunter
Cover des Buches 'Vom Ende an'

ab 18. Mai 2017 // 16,00 EUR

Eine Frau, die Erzählerin, bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig sucht eine gewaltige Naturkatastrophe das Land heim. Eine Flut überschwemmt weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen mit ihrem kleinen Sohn den Ort verlassen, Zuflucht suchen, sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Der Schrecken eines sich steigernden Umweltdramas und die Intimität und das Glück einer Mutter-Kind-Liebe entfalten sich parallel. Mit den Augen eines Neugeborenen wird eine Welt entdeckt, die sich zugleich womöglich zu verabschieden droht.
Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, von archaischer Wucht und poetischer Zartheit, klug, komisch, dann wieder wie in Stein gemeißelt – einen solchen Text hat man lange nicht mehr zu lesen bekommen. Wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys „Die Straße“, gleichzeitig beklemmend wahrscheinlich und doch von geschichtsloser Wahrheit, präzise und schön – hier ist eine neue Autorin zu entdecken! (Quelle: C.H. Beck)

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„Der Freund der Toten“ von Jess Kidd
Der Freund der Toten

ab 19. Mai 2017 // 20,00 EUR

Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören … (Quelle: Dumont)

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„Ein Mann der Tat“ von Richard Russo
Ein Mann der Tat

ab 19. Mai 2017 // 26,00 EUR

Eigentlich sollte das Memorial-Day-Wochende für alle Bewohner von North Barth eine Zeit der Ruhe und Besinnung sein. Aber in diesem Jahr ist es, als hätte jemand ungebeten die Büchse der Pandora geöffnet. Chief Raymer, der Leiter der Polizeidirektion, kollabiert auf einer Beerdigung, fällt ins offene Grab und verliert dabei das einzige Beweisstück dafür, dass seine Frau ihn betrogen hat. Die Wand eines Gebäudes, das der impotente Bauunternehmer Carl errichtet hat, stürzt ein. Sein ehemaliger Kontrahent Sully hat alle Hände voll damit zu tun, eine schwere Krankheit vor den Menschen, die er liebt, zu verheimlichen. Und zu allem Übel ist auch noch eine illegal gehaltene Giftschlange entwichen und irgendwo in den Straßen der Kleinstadt an der Ostküste unterwegs.
Chief Raymer, dem es eigentlich am liebsten ist, wenn die Dinge so bleiben, wie sie immer waren, wird aktiv: Er schreitet zur Tat, um wieder Ordnung in das verheerende Chaos zu bringen. Und um dem Mann auf die Schliche zu kommen, der ihn gehörnt hat. Aber auch die anderen Bewohner der Stadt müssen an diesem Wochenende Farbe bekennen und von ihren gewohnten Mustern abweichen … (Quelle: Dumont)

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„Der Sommer, in dem ich die Bienen rettete“ von Robin Stevenson

ab 19. Mai 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Was würdest du tun, wenn deine Mutter von dem Gedanken besessen ist, die Welt zu retten? Wenn sie die ganze Familie auf einen Roadtrip mitschleppt, um die Menschheit über das Bienensterben aufzuklären?
Würdest du
1. deinen besten Freund fragen, ob du bei ihm einziehen kannst?
2. mit auf die Tour kommen, unter der Bedingung, dass du kein Bienenkostüm tragen musst?
3. das blöde Kostüm anziehen und hoffen, dass der klapprige Bus zusammenbricht?
4. abhauen (wie deine große Schwester)?
5. einfach aufhören zu sprechen (wie deine kleine Schwester)?
6. endlich den Mund aufmachen und den Wahnsinn beenden?
Wie plant man seine Zukunft, wenn die eigenen Eltern nicht glauben, dass die Welt eine hat? (Quelle: Rowohlt)

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„Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ von Ruth Hogan
Hörbuchcover Hogan - Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

ab 19. Mai 2017 // 20,00 EUR

Jeder Gegenstand, den Anthony Peardew findet, hat eine Geschichte. Er sammelt und archiviert sie alle in seinem schönen viktorianischen Haus und plant, sie eines Tages an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Denn vor Jahren hat er selbst etwas verloren, das er bis heute sucht: ein Medaillon, das einst seiner großen Liebe gehörte und auf das er aufzupassen versprach. Das Alter zwingt Anthony, diese besondere Aufgabe an seine Assistentin Laura weiterzugeben. Doch diese ahnt nichts von dem Geheimnis, das hinter dem Erbe steckt. Gelingt es ihr, Anthony von seinem gebrochenen Versprechen zu erlösen? (Quelle: Hörbuch Hamburg)

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„Anschlag von Rechts“ von Reiner Engelmann
Anschlag von rechts

ab 22. Mai 2017 // 14,99 EUR

• Ab 13 Jahren •

Irgendwo in einer Kleinstadt mitten in Deutschland treffen sich drei Freunde auf ein Feierabendbier. In den sozialen Netzwerken haben sie sich schon an ausländerfeindlichen Pöbeleien beteiligt. Nun werden sie zu Verbrechern, denn wenige Stunden später werfen sie einen Molotowcocktail in eine Flüchtlingsunterkunft. Die Bewohner, darunter auch Kinder, entkommen nur knapp.
Reiner Engelmann recherchiert die Hintergründe dieser schrecklichen Tat. Er analysiert die Beweggründe und er befragt die Opfer, die sich in Deutschland endlich sicher gefühlt hatten. Dabei wird deutlich: rechtes Gedankengut und Fremdenfeindlichkeit sind in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen und viel zu lange unbeachtet geblieben. (Quelle: cbj)
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„Lifers – Es gibt kein Entkommen“ von M.A. Griffin

ab 26. Mai 2017 // 15,99 EUR

• Ab 13 Jahren •

Ein Mädchen verschwindet spurlos. Und nur Preston ahnt, wo seine beste Freundin Alice sein könnte. Verzweifelt sucht er nach einem Lebenszeichen und gerät dabei in die Fänge eines grausamen Instituts. Plötzlich steckt auch er in einem furchtbaren Gefängnis. Dutzende Jugendliche kämpfen hier ums Überleben. Umgeben von Chaos, Hunger und Verzweiflung versucht Preston, Alice und die anderen zu retten. Doch er weiß, ihnen bleibt nur wenig Zeit. Sonst ist der Ausgang für immer verschlossen … (Quelle: Chicken House)

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Blogger schenken Lesefreude – Unsere Gewinner

Anlässlich des Welttag des Buches hatten wir auf unserem Blog ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem ihr drei Bücher gewinnen konntet. Heute haben wir die Gewinner endlich ausgelost. (Bitte entschuldigt die Verspätung – gestern ist es vor lauter Feiertags-Feierei einfach untergegangen …)

Wie immer durfte Noah in die Losbox greifen und für jedes der drei Bücher einen glücklichen Gewinner – oder vielmehr eine glückliche Gewinnerin – ziehen.

Über neuen Lesestoff dürfen sich freuen:

Diana W. – „Der Soundtrack meines Lebens“

♥ ♥ ♥

Roswitha R. – „Mamaglück“

♥ ♥ ♥

Karin – „Die Flutwelle“

Herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit eurem Gewinn!

Bitte teilt uns per Mail an tina.herr@web.de eure Anschrift mit, damit wir das jeweilige Buch bald auf die Reise zu euch schicken können!

♥ ♥ ♥

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Liebe Lesegrüße von

Noah und Tina

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Zitat zum Sonntag #75: MESSE-FUNDSTÜCKE

book and pen

Vor einigen Tagen hatte ich euch ja von meinem Messebesuch in Leipzig berichtet. Heute habe ich noch ein paar Messefundstücke für euch – schöne Sprüche und wunderhübsch „buchige“ Poster, die ich in den Messehallen entdeckt und fotografiert habe. (Leider lässt die Qualität der Bilder etwas zu wünschen übrig, aber ich denke, man kann das Wesentliche trotzdem erkennen.)

♥ ♥ ♥

Bücher öffnen Türen

Plakate des österreichischen Kinderbuch-Verlags Jungbrunnen

♥ ♥ ♥

Lesen macht schön!

Plakat des Kinderbuch-Verlags Südpol

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Nachhaltigkeit

entdeckt beim zauberhaften Jaja Verlag

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Ich wünsche euch alles Gute und Schöne und Sonnige und Fröhliche für die kommende Woche mit der Aufforderung auf diesem Foto:

Seid herzlich gegrüßt und genießt den morgigen Feiertag,

Tina

 

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Die Leipziger Buchmesse 2017 – Eindrücke vom Bücherparadies

Zum ersten Mal: Leipzig

Vor genau einem Monat befand ich mich in Leipzig, inmitten von Tausenden von Büchern, lesebegeisterten Menschen und zahlreichen Veranstaltungen rund um die Literatur. Ich hatte das große Glück, in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse besuchen zu dürfen. Zum ersten Mal war ich dort, im Leipziger Bücherparadies. Zum ersten Mal in dieser wunderschönen, kulturreichen Stadt mit ihrem jährlichen Lesefest „Leipzig liest“ und mit dem größten (Kopf-)Bahnhof Europas, in dem man herrlich shoppen gehen, sich aber auch so wunderbar verlaufen kann.

Auch wenn die Buchmesse schon vor einigen Wochen ihre Tore wieder schloss, möchte ich die Eindrücke meines Messebesuches gern noch mit euch teilen.

Bücher, Blogger und Überraschungsbesucher

Insgesamt verbrachte ich eine sehr schöne, erlebnisreiche, wertvolle und auch ein bisschen aufregende Zeit in Leipzig. Ich fand es wundervoll, für drei Tage in die Welt der Bücher abzutauchen, mich ausschließlich mit Literatur – und allem, was dazugehört – zu beschäftigen und vor allem: so viele liebe Bloggerinnen und Blogger zu treffen, ihnen endlich mal (wieder) im echten Leben zu begegnen und nicht nur virtuell. Aus diesem Grund hatte ich mich auch riesig gefreut über die Einladungen zu den Bloggertreffen von Diogenes und KiWi, an denen ich sehr gern teilnahm. Beide Treffen wurden von den Verlagsmitarbeiterinnen Susanne Bühler (Diogenes) und Ulrike Meier (KiWi) liebevoll organisiert und abwechslungsreich gestaltet. Und es gab sogar einige literarische Gäste: Die Schriftsteller Martin Suter („Elefant“) und Chris Kraus („Das kalte Blut“) sorgten für eine freudige Überraschung in der Bloggerrunde bei Diogenes, stellten ihre neusten Werke vor und sich selbst unseren Fragen. Bei KiWi war die sympathische Autorin Susann Pásztor zu Gast, gemeinsam mit ihrem Lektor Olaf Petersenn. Sie berichtete ausführlich und anschaulich über ihren aktuellen Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“.

  

Neben den offiziellen Bloggertreffen gab es aber auch noch einige persönliche Treffen und Begegnungen mit lieben Bloggerkolleginnen und -kollegen. So fand ich es sehr, sehr schön, Miriam und Nina von Tthink Ttwice (siehe Foto) und Heike von Irve liest zu sehen, ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen und zu plaudern. Außerdem freute ich mich über die Begegnungen und kurzen Gespräche mit Thomas (Tommi und die Schmöker), Mona (Tintenhain), Gerald (Sounds & Books) und Marius (Buch-Haltung).

Irgendwie … ein Glücksgefühl

Als besonderes Schmankerl empfand ich den Moment, als ich mein Buch „Mamaglück“ am Verlagsstand der Neukirchener Verlagsgesellschaft entdeckte. So war ich also zum ersten Mal auch in der Rolle einer Autorin auf der Messe unterwegs, nicht nur als Bloggerin und Lektorin. Ein ganz spezielles und seltsames Gefühl war das. Irgendwie unfassbar und erhebend zugleich. Auf jeden Fall ein kleines Glücksgefühl. Eine Lesung oder Signierstunde zum Buch gab es zwar nicht, aber immerhin durfte ich meiner lieben Bloggerfreundin Heike von Irve liest ein persönliches Exemplar überreichen und für sie signieren. 🙂

 

Aus Liebe zur Literatur

Der große Besucherandrang, die vollen Messehallen und die überfüllten Veranstaltungen störten mich ehrlich gesagt anfangs ein wenig. Wer mich kennt, weiß, dass ich größere Menschenansammlungen eigentlich meide. Aber das ist bei einer Veranstaltung wie einer Buchmesse natürlich nicht möglich. Und das ist auch gut so. Denn erst die vielen Besucher machen eine Messe lebendig, stimmungsvoll und atmosphärisch. Was wäre die Literatur ohne Leser? Der Gedanke, dass sich unzählige interessierte und engagierte Leserinnen und Leser auf den Weg nach Leipzig gemacht haben, um sich dem schönsten Hobby der Welt zu widmen und ihr Interesse an der Bücherwelt zum Ausdruck zu bringen, machte mich dann ganz glücklich. Wie wunderbar, dass es diese vielen lesebegeisterten Leute gibt, unter denen auch etliche Kinder sind! Wie schön, dass das Interesse an den Büchern, die Liebe zur Literatur so groß ist! So groß, dass die diesjährige Buchmesse in Leipzig sogar einen Besucherrekord verbuchen konnte.

Ausblicke und Eindrücke

Die nächste Leipziger Buchmesse findet vom 15.-18. März 2018 statt. Ich werde im kommenden Jahr leider nicht dort sein, habe dafür aber einen Messebesuch in Frankfurt fest eingeplant. Außerdem werde ich im Juni an der LitBlog Convention in Köln teilnehmen. Es würde mich riesig freuen, den ein oder anderen von euch dort zu treffen. 🙂

Und nun – zum Abschluss – noch einige fotografische Eindrücke:

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Welttag des Buches 2017 – Wir verschenken Lesefreude!

Heute gibt es was zu feiern! Lesebegeisterte auf der ganzen Welt feiern heute ein großes Fest zu Ehren der Literatur: den Welttag des Buches.

Dieser literarische Feiertag wird in Deutschland seit nunmehr 21 Jahren begangen und möchte dazu beitragen, die Freude an Büchern und am Lesen zu fördern, zu teilen und zu verbreiten. Aus diesem Grund geben die Stiftung Lesen und der cbj-Verlag seit 1997 jedes Jahr einen neuen Titel der Buch-Reihe „Ich schenk dir eine Geschichte“ heraus. Dieses Büchlein wird von teilnehmenden Buchhandlungen verschenkt und kann von Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Jahrgangsstufen gegen einen Gutschein eingetauscht werden. Insgesamt werden zum Welttag des Buches bundesweit etwa 800.000 Exemplare an Kinder verteilt. Das sind ganz schön viele Portionen Lesefreude, oder?! 🙂


Auch wir möchten in diesem Jahr wieder unsere Liebe zur Literatur mit euch teilen und einige Portionen Lesefreude verschenken. Daher beteiligen wir uns erneut an der Aktion Blogger schenken Lesefreude. Das bedeutet im Klartext: Wir verlosen drei Bücher. 🙂

Bei zwei der Titel handelt es sich um Romane (einen für Teenager, den anderen für Erwachsene), die bereits gelesen wurden, aber in einem sehr guten Zustand sind. Das dritte Buch ist funkelnagelneu und beinahe noch druckfrisch: Es ist das Geschenkbuch „Mamaglück“ – mein erstes Buch als Autorin.

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„Der Soundtrack meines Lebens“ von Jessi Kirby

Eigentlich sollte die Zeit zwischen Highschool und Uni für Honor die glücklichste ihres Lebens werden. Doch dann kommt ihr Bruder Finn im Irak um und für sie bricht eine Welt zusammen. Alles, was Honor von ihm bleibt, ist sein Auto und ein Brief mit zwei Tickets für das Abschiedskonzert ihrer Lieblingssängerin. Also macht sie sich gemeinsam mit Finns bestem Freund Rusty auf den Weg nach Kalifornien. Auf ihrem Roadtrip lernen die beiden mit ihrer Trauer umzugehen. Und je weiter sie von zu Hause weg sind, desto mehr finden sie zueinander … (Quelle: Carlsen)

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„Die Flutwelle“ von Mikael Niemi

Die Flutwelle

Hoch oben im Norden Schwedens regnet es schon fast den ganzen Herbst. Und dann zeigen sich im obersten Staudamm des Lule älv tatsächlich Risse. Keiner kann sich vorstellen, dass er brechen könnte. Doch dann geschieht genau das – die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Das Wasser kommt in gigantischen Massen. Ein Tsunami im eigenen Land. Inmitten des Infernos eine Gruppe von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die nun aufeinander angewiesen sind, wollen sie überleben: Der Hubschrauberpilot, der kurz vor einem Selbstmord stand. Die Künstlerin, die mit ihrer Malgruppe in den Wäldern umherstreift. Die Schwangere, die an einen Schornstein geklammert um ihr Überleben kämpft und von einem anderen Schiffbrüchigen ins Boot gezerrt wird. Zwei Ingenieurinnen, die schon lange vor der Gefahr gewarnt haben. Sie alle stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Sie kämpfen nicht nur ums Überleben, sondern auch um ihre eigene Menschlichkeit … (Quelle: btb)

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„Mamaglück“ von Christina Herr

Cover MamaglückMutter zu sein ist ein Abenteuer – aufregend, überraschend und voller schöner, unvergesslicher Momente. Es ist herausfordernd und beglückend zugleich. Dieses Buch nimmt Sie mit auf die Abenteuerreise durch den Mama-Alltag. Es steckt voller ermutigender Geschichten, Zitate und Gedichte, voller Denkanstöße und Gebete, die rund ums „Mama-Sein“ kreisen. Denn wenn das auch manchmal im Trubel und den Herausforderungen des Alltags ein wenig unterzugehen scheint: Mütter sind unersetzlich und vollbringen tagtäglich Beachtliches! Dazu gehört aber auch, dass sie ihr Mama-Sein genießen, ohne ihre eigene Persönlichkeit und ihre Bedürfnisse aus den Augen zu verlieren. Hier verschafft das Buch wohltuende Atempausen. (Quelle: Neukirchener Aussaat)

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Wenn ihr eins der Bücher gewinnen möchtet, hinterlasst einfach einen Kommentar – oder schreibt eine E-Mail an tina.herr@web.de – und nennt uns euren Wunschtitel. Ihr landet dann automatisch im Lostopf.

Das Gewinnspiel startet heute – am Sontag, den 23. April 2017  und endet am Sonntag, den 30. April 2017. Am 1. Mai 2017 wird Noah die glücklichen Gewinner auslosen, die wir dann mit einem kurzen Blog-Beitrag hier bekanntgeben.

Wir freuen uns über jeden, der mitmacht und wünschen allerseits einen wundervollen Welttag des Buches!

Herzliche Grüße von

Noah und Tina

Party decorative garland of flags.

Die Regeln zum Gewinnspiel:

  • Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten möglich.
  • Eine Teilnahme ist europaweit möglich.
  • Der Gewinn kann nicht bar ausgezahlt werden.
  • Für den Postversand wird nicht gehaftet.
  • Im Gewinnfall bitten wir um eine E-Mail mit der betreffenden Postadresse an tina.herr@web.de.
  • Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.
  • Für eine Teilnahme am Gewinnspiel müsst ihr unseren Blog nicht zwingend abonnieren, wir freuen uns aber über jeden neuen Leser.
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Mein Buch „Mamaglück“ – Einladung zur Leserunde bei LovelyBooks

LOVELYBOOKS

Vor kurzem hatte ich euch ja mitgeteilt, dass mein erstes Buch „Mamaglück – Kleine Schätze im Alltagstrubel“ im März erschienen ist. Heute möchte ich euch einladen zu einer Leserunde bei LovelyBooks, die der Verlag Neukirchener Aussaat anbietet und bei der fünf Exemplare von „Mamaglück“ verlost werden.

Vielleicht habt ihr Lust, mitzumachen? Dann bewerbt euch gern für ein Lese-Exemplar!

>HIER< geht´s direkt zur Leserunde.

Ich werde die Leserunde als Autorin begleiten und freue mich schon sehr auf einen regen und lebendigen und möglicherweise auch kontroversen Austausch.

Weitere Infos zum Buch sowie eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag voller Sonnenstrahlen – draußen und im Herzen!

Herzliche Grüße

Tina
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Zitat zum Sonntag #74 aus: Das Schloss in den Wolken

book and pen

Das heutige Sonntagszitat stammt aus der Feder von Lucy Maud Montgomery. Die kanadische Autorin ist vielen bekannt durch ihre Buchreihe „Anne auf Green Gables“, die seit vielen Jahren Leserinnen aus aller Welt begeistert. Nun hat der Königskinder-Verlag ein weiteres Werk von Frau Montgomery übersetzen lassen, das bereits in den 1920er-Jahren erschien: „Das Schloss in den Wolken“. Ein Klassiker im neuen Kleid sozusagen, von Nadine Püschel sehr gekonnt ins Deutsche übertragen und vom Verlag in einer wunderhübschen Ausführung herausgebracht.

„Das Schloss in den Wolken“ ist ebenso charmant geschrieben wie die „Anne auf Green Gables“-Bücher, und entführt die Leserinnen ebenso geschickt ins wildromantische Kanada des vergangenen Jahrhunderts. Die Autorin verzaubert ihre weibliche Leserschaft mit einer hinreißenden Geschichte um die junge Valancy, die mit den Regeln und Traditionen ihres Elternhauses bricht und die immer mehr lernt, ihren eigenen Weg zu gehen und ihren eigenen Kopf durchzusetzen. So wagt Valancy es endlich, in der Gesellschaft ihrer aufdringlichen und dominanten Verwandtschaft ihre Meinung kundzutun und zu verteidigen. Und dabei gibt sie so manchen klugen Satz von sich:

„Ich bin froh, dass ich nie Kinder bekommen habe“, sagte Großcousine Sarah. „Sie finden doch immer irgendeinen Weg, einem das Herz zu brechen.“
„Ist ein gebrochenes Herz nicht besser als ein verkümmertes?“, fragte Valancy. „Bevor ein Herz brechen kann, muss es etwas Großartiges gefühlt haben. Das wäre den Schmerz doch wert.“

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* Verlagsseite *

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Wer die „Anne auf Green Gables“-Bücher kennt und gern gelesen hat, wird sicher auch dieses Werk von Lucy Maud Montgomery mögen. Empfehlen kann – und möchte – ich es auf jeden Fall.

Und nun wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche! Genießt die Frühlingsluft, die Sonnenstrahlen, die Farbenpracht, die bunten Veränderungen um euch herum und: fühlt etwas Großartiges!

Herzliche Frühlings-Grüße

Tina

Floral background with hand drawn flowers, butterflies, bird and space for your text.

 

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im April

Kaum zu glauben, dass heute schon der 1. April ist, und dass das erste Quartal des Jahres bereits hinter uns liegt. Im Moment habe ich das Gefühl, als flöge die Zeit und als zögen die Tage im Eiltempo an mir vorbei. Woran das genau liegt, kann ich nicht sagen. Vielleicht am Frühling und der sich rasant verändernden Natur. Vielleicht an den vielen Büchern, die Monat für Monat, Woche für Woche erscheinen, die keine Langeweile aufkommen lassen und die auch ein Stück weit für Veränderung sorgen.

So hält der APRIL etliche neue und interessante Buchtitel für uns bereit, von denen ich euch wieder (m)eine kleine Auswahl vorstellen möchte. Es würde mich freuen, wenn euch das ein oder andere Buch zum Lesen verleiten würde.

Gibt es einen Titel, der euch in diesem Monat besonders interessiert? Welches Buch steht ganz oben auf eurer Leseliste?

Ich wünsche euch viel Freude beim Stöbern, Entdecken und natürlich beim Lesen!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Sommernachtsfunkeln“ von Beatrix Gurian

ab 1. April 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Luke ist schon lange Katis bester Freund. Dass sie mehr für ihn empfindet, will sie ihm nach einer Party endlich sagen. Doch dann passiert ein tragischer Unfall, von dem Kati schwere Narben davonträgt. Niedergeschlagen reist sie als Au-Pair nach L.A., wo ihr Leben einen geradezu magischen Aufschwung nimmt. In einer Bar namens „LIVED“ findet Kati in den attraktiven Geschwistern Jeff und Lucy neue Freunde. All ihre Träume scheinen plötzlich wahr zu werden. Doch die Glamour-Welt verbirgt etwas – und erst mit Lukes Hilfe erkennt Kati, dass sie längst in einem Albtraum gefangen ist. (Quelle: Arena)

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„Das Herz kommt zuletzt“ von Margaret Atwood
Das Herz kommt zuletzt

ab 3. April 2017 // 22,00 EUR

Wer wohnt schon gern in seinem Auto? Zumal, wenn marodierende Banden die Stadt beherrschen? Stan und Charmaine, ein nettes, normales Paar, durch die Wirtschaftskrise in Not geraten, werden immer verzweifelter. Eine Anzeige verspricht Rettung: das Positron Project, ein »soziales Experiment«, verspricht ein Leben in Sicherheit und geregelten Verhältnissen. Hastig unterschreiben sie, obwohl die Bedingungen eigenwillig sind – alle Bewohner der streng abgeschiedenen Stadt Consilience wechseln im Monatsturnus zwischen dem Status eines Gefangenen und dem eines Freien. Zunächst läuft alles bestens – auch wenn Charmaine und Stan, ohne dass der jeweils andere davon weiß, eine sexuelle Obsession für ihre Hauspartner entwickeln – also jene Leute, die ihr schmuckes Heim bewohnen, wenn sie selbst ihren Gefängnismonat absolvieren. Doch dann finden sich Charmaine und Stan durch einen »Buchungsfehler« in verschiedenen Zyklen wieder, und bald ist viel mehr gefährdet als nur ihre Ehe … (Quelle: Berlinverlag)

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„Die Dame mit dem blauen Koffer“ von Valérie Perrin

ab 3. April 2017 // 18,00 EUR

Französisch charmant und mit dem richtigen Gespür für Tragik, Komik und zauberhafte Figuren verknüpft Valérie Perrin die Geschichte einer großen Liebe während des Zweiten Weltkriegs mit dem tragischen Familiengeheimnis einer jungen Frau. Ein berührender und warmherziger Roman über Erinnerungen und Familiengeheimnisse – generationenübergreifend erzählt durch die witzige und erfrischend junge Erzählerin Justine, die, seit sie sich erinnern kann, bei ihren Großeltern lebt. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Die quirlige und lebenshungrige Justine arbeitet als Altenpflegerin in einem Seniorenheim. Besonders rührend kümmert sie sich dabei um die 90jährige Hélène, die sich die meiste Zeit mit einem blauen Koffer am Strand, irgendwo im Süden Frankreichs, wähnt. Dort glaubt sie, von ihrem geliebten Mann Lucien erwartet zu werden.
Peu à peu erzählt sie der 21jährigen Justine die bewegende Geschichte ihrer großen Liebe, die während des Zweiten Weltkriegs nicht nur Verzweiflung und Verrat überdauern musste. Dadurch inspiriert begibt sich Justine schließlich selbst auf Spurensuche und kommt dem tragischen Geheimnis hinter dem Autounfall und Tod ihrer Eltern auf die Spur. (Quelle: Knaur)

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„Transition – Das Programm“ von Luke Kennard

ab 3. April 2017 // 19,99 EUR

Karl und Genevieve, beide Anfang 30, sind überqualifiziert und hoch verschuldet, wissen nicht weiter. Überraschend bekommt das junge Paar das verlockende Angebot, an einem Pilotprogramm namens Transition teilzunehmen. Dahinter steckt eine wohltätige Organisation, die desillusionierten Großstädtern wieder auf die Füße helfen will. Einzige Bedingung: Die Testpersonen müssen sechs Monate bei ihren Mentoren wohnen und sämtliche Anweisungen befolgen.
Während sich Genevieve voller Begeisterung in das Coaching stürzt, steht Karl dem ganzen Vorhaben skeptisch gegenüber. Was steckt wirklich hinter dieser ominösen Organisation, die jede Öffentlichkeit meidet? Und führt die permanente Selbstoptimierung tatsächlich zu etwas Gutem? (Quelle: Droemer)

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„Jane Austen – Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt“ von Holly Ivins
Jane Austen. Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt

ab 3. April 2017 // 14,99 EUR

Haben Sie schon einmal von Mr. Darcy geträumt? Wären Sie nicht auch gern die Auserwählte, der ein Gentleman wie Mr Knightley beim Contredanse sehnsüchtige Blicke zuwirft? Wie es im Herzen der Frauen aussieht, weiß keine Autorin so gut wie Jane Austen. Noch heute lieben und leiden viele Leserinnen mit den Schwestern Bennet und Dashwood, und die Welt der englischen Klassikerin fasziniert nicht weniger als vor 200 Jahren. Holly Ivins gewährt uns Blicke hinter die Fassaden der prunkvollen Herrenhäuser und beschreibt mit großer Lust am Detail, wie man sich als Dame schicklich kleidete und wie ein Gentleman seiner Angebeteten formvollendet den Hof machte. Sie erzählt davon, was Mann durfte, Frau aber nicht, für die es sich vor allem nicht ziemte, Romane zu schreiben. Lassen Sie sich entführen in den Alltag in der Regency-Zeit – Holly Ivins weiht Sie ein in die Geheimnisse von Jane Austen. (Quelle: DVA)

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„Fuchsteufelsstill“ von Niah Finnik

ab 7. April 2017 // 14,99 EUR

Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor. (Quelle: Ullstein)

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„American Bloomsbury“ von Susan Cheever
American Bloomsbury

ab 10. April 2017 // 24,00 EUR

Durch ein Erbe frühzeitig an Geld gelangt, lädt Ralph Waldo Emerson von ihm bewunderte Schriftsteller nach Concord. Was hier entsteht, wird nicht nur die Bewohner der Kleinstadt, sondern die Geschichte der amerikanischen Kultur in Aufruhr bringen. Die Transzendentalisten, wie die Gruppierung um Henry David Thoreau genannt wird, brechen mit allen Anstandsregeln: Nathaniel Hawthorne und Ralph Waldo Emerson verlieben sich gleichzeitig in die exzentrische Margaret Fuller, Louisa May Alcott schwärmt für ihren viel älteren Lehrer Thoreau, sie diskutieren, lesen sich gegenseitig Manuskripte vor, ernähren sich vegetarisch, ersinnen feministische Ideen und unternehmen Streifzüge durch die Wälder Neuenglands. American Bloomsbury ist das faszinierende Zeugnis dieser amourösen und intellektuellen Begegnungen. Es ist die Geschichte von Idealisten, die ihrer Zeit weit voraus waren. (Quelle: Insel)

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„Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge“ von Matteo Corradini
Im Ghetto gibt es keine Schmetterlinge

ab 10. April 2017 // 8,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Theresienstadt 1942: Die Nazis haben ein Lager für Juden errichtet, das zeitweise als Vorzeigelager dient. Doch es ist nur eine Station auf dem Weg in die Vernichtungslager. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit gründen Kinder eine Zeitschrift, um gegen das Grauen anzuschreiben. Sie treffen sich heimlich und verfassen Berichte über das Lager. Aber sie zeichnen auch Bilder, führen Interviews oder schreiben Gedichte.
Matteo Corradini bringt dem Leser auf berührende Weise das Schicksal dieser Kinder nahe. (Quelle: cbj)

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„Was aber bleibt“ von Dieter Hildebrandt
Was aber bleibt

ab 10. April 2017 // 22,99 EUR

Das Lebenswerk des großen Kabarettisten erstmalig als Buch. Wie kein Zweiter prägte und begleitete Dieter Hildebrandt die öffentliche Debatte in Deutschland seit den frühen 1950ern bis zu seinem Tod im Jahr 2013.
Was aber bleibt versammelt zum ersten Mal eine Auswahl seiner wichtigsten Texte aus den Anfängen als Student, der Münchner Lach- und Schießgesellschaft (1956–1972), den Notizen aus der Provinz (1973–1979), dem Scheibenwischer (1980–2003) und den letzten zwanzig Jahren seines Lebens. (Quelle: Blessing)

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„Sweetbitter“ von Stephanie Danler

ab 11. April 2017 // 21,95 EUR

Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann. Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster.
Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession – darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können. (Quelle: Aufbau)

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„Birthday Girl“ von Haruki Murakami
Birthday Girl

ab 13. April 2017 // 16,00 EUR

Eine junge Kellnerin wird zwanzig. Doch ihren Geburtstag verbringt sie nicht mit ihren Freunden; sie arbeitet. Ihr Chef, der Geschäftsführer des Restaurants, übergibt ihr eine wichtige Aufgabe. Sie muss pünktlich um zwanzig Uhr dem Inhaber des Lokals das Abendessen in dessen Suite bringen. Noch nie haben sie oder ihre Kollegen den Besitzer gesehen. Pünktlich um zwanzig Uhr steht sie vor der Suite. Es öffnet ihr ein zierlicher älterer Mann, der sie, anders als ihr Chef es ankündigte, in die Suite und um ihre Gesellschaft bittet. Auch ist der Herr, denn er ist eindeutig ein Herr, von ausgesuchter Höflichkeit. Die junge Frau ist verunsichert und verwundert über ihn. Trotzdem erzählt sie ihm irgendwann, dass sie Geburtstag hat. Woraufhin ihr der Mann ein Geschenk machen will. Er lässt sie wissen, dass sie einen Wunsch äußern dürfe, sich diesen aber sehr genau überlegen solle, denn sie könne ihn, einmal ausgesprochen, nicht mehr zurücknehmen. Und er eröffnet ihr, dass er ihren Wunsch tatsächlich erfüllen könne, ganz gleich, was es sei. (Quelle: Dumont)

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„Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten“ von J.L. Carr
Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten

ab 13. April 2017 // 20,00 EUR

Ein winziges Dorf in den Hochmooren von Yorkshire: Alex Slingsby ist Exfußballprofi, Grundschullehrer in Sinderby – und ein Mann mit Ambitionen. Unterstützt vom Schuldirektor, einem Exilungarn mit Doktor in Philosophie, nimmt er sich des amateurhaften örtlichen Fußballteams an. Die beiden bilden ein unkonventionelles Trainergespann. So wird etwa eine der zentralen Positionen im Team vergeben, frei nach dem Motto: »Ein Torwart muss kein guter Fußballer sein, er muss nur Raumgefühl besitzen«. Zu diesem Torhüter (der überdies noch leidenschaftlich gerne aufräumt) gesellen sich ein leicht depressiver Stürmerstar und der Pfarrer, dessen Schwester eine überzeugte Zeugin Jehovas ist. Und tatsächlich formiert sich aus einem Haufen Außenseiter nach und nach eine Mannschaft. Wie durch ein Wunder schaffen es die einfachen Männer aus Sinderby bis ins Finale des F. A. Cups im Wembleystadion. Aber dieser große Moment ist leider viel zu schnell vorbei …
J. L. Carrs Roman ist viel mehr als ein Buch über Fußball – es ist eine Geschichte vom Erfolg des Underdogs, eine Geschichte voller unvergesslicher Charaktere und mit viel Witz, die doch von einer leisen Melancholie durchwirkt ist. (Quelle: Dumont)

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„Hexensaat“ von Margaret Atwood
Hexensaat

ab 17. April 2017 // 19,99 EUR

Felix ist ein begnadeter Theatermacher und in der Szene ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares „Der Sturm“ auf die Bühne bringen. Das soll ihn noch berühmter machen – und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt.
In ihrem brillanten Roman schafft die große kanadische Autorin Margaret Atwood mit der Figur des Theaterdirektors Felix ein würdiges Pendant zu Shakespeares Prospero aus „Der Sturm“, jenes Zauberers, der als ein Selbstporträt des alternden Barden aus Stratford-on-Avon gilt. (Quelle: Knaus)

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„Das Geheimnis der Bienen“ von Rob & Chelsea McFarland
Das Geheimnis der Bienen

ab 17. April 2017 // 15,00 EUR

Die unterhaltsame und praktische Anleitung zum eigenen Bienenstock

Die Zahl der Bienenvölker schrumpft seit Jahrzehnten überall auf der Welt. Sie werden durch Abgase, Dünger und Pestizide, aber auch durch immer größere Städte und extensive Landwirtschaft massiv bedroht. Wenn sie verschwinden, droht der Kollaps der Pflanzenwelt – und damit auch unserer Lebensgrundlage. Rob und Chelsea McFarland, die Gründer von Honeylove.org, zeigen klug und mit unnachahmlicher Begeisterung, was wir dagegen tun können: selbst Imker werden!
Schritt für Schritt erklären sie das Geheimnis der Bienen und ihrer artgerechten Haltung. Sie zeigen uns, wie unglaublich leicht und faszinierend es sein kann, sich um ein Bienenvolk zu kümmern und auch, wie man die Belohnung für diese Arbeit einstreicht: unglaublich leckeren, natürlich gewonnenen, chemikalienfreien Honig. Werden Sie Teil der sympathischen Imker-Community und helfen Sie mit, unsere fleißigen Freunde zu retten. (Quelle: Goldmann)

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„Hotel Atlantique“ von Valerie Jakob

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

Delphine Gueron ist nach ihrem Abschied von der Pariser Polizei zurückgekehrt in ihre alte Heimat, St. Julien de la mer in der Nähe von Biarritz. Hier trifft sie sich einmal die Woche mit ihrer betagten Freundin Aurélie im noblen Hôtel Atlantique zum Tee. Doch eines Tages erscheint Aurélie nicht. Sie ist umgekommen. Ein Unfall, sagt die Polizei. Aber Delphines sechster Sinn sagt etwas anderes, und sie beginnt zu ermitteln. An nervtötende Vorschriften muss sie sich dabei nicht mehr halten. Unterstützung bekommt sie von dem fünfzehnjährigen Karim, der so dumm war, bei der ehemaligen commissaire einzubrechen. Zur Strafe erledigt der Junge bei ihr lästige Haus- und Gartenarbeiten. Mit der Zeit werden die beiden so etwas wie Freunde. Die Nachforschungen schweißen sie weiter zusammen. Und führen sie bis weit in die deutsch-französische Vergangenheit. (Quelle: Wunderlich)

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„Telex aus Kuba“ von Rachel Kushner

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

In ‚Telex aus Kuba‘, einem packenden Roman über die kubanische Revolution, sind sie alle versammelt – die Castros, Che Guevara, der Diktator Batista und US-Präsident Eisenhower.
Aber erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von zwei Jugendlichen, Everly Lederer und K.C. Stites, die füreinander bestimmt zu sein scheinen: sie die Tochter des Chefs einer amerikanischen Nickelmine und er der Sohn eines leitenden Angestellten der United Fruit Company. Aus den Brüchen zwischen dem, was sie voller Faszination und Erschrecken wahrnehmen, tritt allmählich die Geschichte eines ebenso wagemutigen wie bisweilen absurden Freiheitskrieges zutage.
Verwickelt in ihn sind, mit oft dubiosen Interessen, auch ein französischer Agent mit SS-Vergangenheit, eine kubanische Tänzerin mit erotischem Hang zur Macht, zahlreiche karrierebewusste Saubermänner und ihre dekadenten Gattinnen, Dschungelkämpfer und schmutzige Geschäftemacher.
Rachel Kushner hat einen tropisch glitzernden historischen Moment des 20. Jahrhunderts mit großer Raffinesse so verdichtet, dass er die Ereignisse wie durch ein Brennglas zeigt. Man liest mit allen Sinnen, sieht, schmeckt, fühlt mit den Figuren und überlässt sich Kushners herausragender erzählerischer Kraft. (Quelle: Rowohlt)

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„32 Tage Juli“ von Christoph Schulte-Richtering

ab 22. April 2017 // 19,95 EUR

Zwei Männer wiederholen eine Reise, die sie vor dreißig Jahren schon einmal gemacht haben, damals, im heißen Abi-Sommer, in dem Jayjay und Tiggy zum ersten Mal allein losfuhren: Es war ein Aufbruch in die ganz, ganz großen Ferien und in das Chaos, das zum Erwachsenwerden dazugehört. An der gleißenden Küste Portugals tappten die beiden von einem Sonnenölnäpfchen ins nächste. Aber sie entdeckten auch die Freiheit und die Liebe samt ihren Gefahren. Nach einer überstürzten Abreise nahmen sie ein dunkles Geheimnis mit: Erst ging es nur um die schöne Luisa, doch dann ließen sie sich auf diese dumme Mutprobe ein … Jetzt, viele Jahre später, spüren Jonas und Christian die kleinen Krisen, die Männer mit Ende vierzig so befallen. Mit neu erwachtem Abenteuergeist wollen sie sie bekämpfen – und endlich die offenen Fragen beantworten. Die Suche nach Luisa und einem Motorrad im blaugrünen Atlantik entführt die beiden auf eine Zeitreise, zurück in jenen verzauberten Sommer.
Mitreißend und charmant erzählt Schulte-Richtering von Aufbruch und Freundschaft, vom Ende der Unschuld – sowie von der Freiheit und den anderen Dingen des Lebens, die man erst richtig begreift, wenn sie vorüber sind. (Quelle: Rowohlt)
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„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeyman
Ich, Eleanor Oliphant - Gail Honeyman - Hörbuch

ab 24. April 2017 // 20,00 EUR

• Ab 16 Jahren •

Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand
Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.
Mit ihrem Debüt „Ich, Eleanor Oliphant“ ist Gail Honeyman ein anrührender Roman mit einer unvergesslichen Hauptfigur gelungen. Ihre erfrischend schräge Sicht auf die Dinge zeigt uns, was im Leben wirklich zählt. Liebe. Hoffung. Ehrlichkeit. Und vor allen Dingen die Freundschaft. (Quelle: Lübbe Audio)

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„Sommerkind“ von Monika Held
Sommerkind - Monika Held - Hardcover

ab 24. April 2017 // 20,00 EUR

• Ab 16 Jahren •

Ein einsamer Junge auf einer Bank, seine Hand ruht auf einem Kleiderbündel – auf dem Grund eines Schwimmbads liegt ein Mädchen mit offenen Augen: Woher kommen plötzlich diese Erinnerungen? Die vierzigjährige Wissenschaftlerin Ragna fürchtet, verrückt zu werden. Denn die Bilder, die plötzlich in ihrem Kopf auftauchen, kann sie keiner Erinnerung zuordnen. Das Gedächtnis ist keine Bibliothek, man kann dort nicht stöbern wie nach einem verlegten Buch. Ganz langsam setzt sie Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und macht sich auf die Suche nach dem – heute erwachsenen – Jungen auf der Bank und seiner Schwester, die nach dem Schwimmunfall zum Sommerkind wurde. (Quelle: Eichborn)

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„Die Zweige der Esche“ von Laird Hunt
Die Zweige der Esche

ab 25. April 2017 // 18,00 EUR

Sie nennt sich selbst Ash, doch das ist nicht ihr wahrer Name. Eigentlich ist sie Constance, die treusorgende Ehefrau eines Farmers in Indiana. Aber sie ist die bessere Schützin und die mutigere von beiden. Also schneidet sie sich die Haare ab und verbirgt ihre weiblichen Formen unter der Uniform der Nordsaaten, um für die Freiheit zu kämpfen. Doch was treibt sie wirklich in den Krieg?
Warum verlässt sie ihren Ehemann, um den Terror des Krieges in seiner ganzen Grausamkeit zu erleben? Und wird es ihr gelingen, jemals wieder zur heimischen Farm zurückzukehren? (Quelle: btb)

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„Das Glück hat vier Farben“ von Lisa Moore

ab 27. April 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken …
Das erste Jugendbuch der Booker-Prize-Kandidatin Lisa Moore: Ein ebenso kluger wie komischer Roman über die Suche nach dem Glück, der voller kleiner und großer Weisheiten steckt. (Quelle: Fischer Sauerländer)

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„Stumme Herzen“ von Carla Guelfenbein

ab 27. April 2017// 24,00 EUR

In ihrem vielstimmigen neuen Roman geht Carla Guelfenbein vor allem einer Frage nach: Wie viel schulden wir den Menschen, die wir lieben?
Die legendäre Schriftstellerin Vera Sigall lebt im Alter zurückgezogen in ihrem Haus in Santiago de Chile. Kaum jemand weiß von ihrer Verbindung zu dem berühmten Dichter Horacio Infante. In jungen Jahren hatten die beiden eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, feilten gemeinsam an ihren Texten, feierten erste kleine Erfolge. Doch erst Jahrzehnte später, als Vera nach einem Unfall im Koma liegt, kommt eine junge Studentin auf die Spur einer ungeheuren Wahrheit. (Quelle: S. Fischer)

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„Der falsche Überlebende“ von Javier Cercas

ab 27. April 2017// 24,00 EUR

Eine spannende Geschichte über Lüge und Leben, Fiktion und Wahrheit von einem der bedeutendsten Schriftsteller Spaniens.
Medienwirksam hat sich der Katalane Enric Marco 30 Jahre lang als Überlebender des deutschen Konzentrationslagers Flossenbürg ausgegeben, hat sein Leiden öffentlich erzählt, war Präsident der Vereinigung der ehemaligen spanischen KZ-Häftlinge. Doch 2005 kam es zum Skandal, als ein Historiker aufdeckte, dass seine Geschichte eine Lüge war. Wenige Tage zuvor noch hatte Marco im spanischen Parlament eine bewegende Rede zum bevorstehenden 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Mauthausen gehalten. Tatsächlich aber war er 1941 freiwillig nach Deutschland gegangen, im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Spanien und Hitler-Deutschland, um in einer Kieler Werft zu arbeiten und so dem spanischen Kriegsdienst zu entgehen. In einem KZ war er nie gewesen. Was trieb Marco dazu, dieses Lügengebäude zu erschaffen, an dem er selbst nach seiner Entlarvung festhielt? Zögerlich und doch fasziniert bewegt Javier Cercas einen Stein nach dem anderen und guckt hinter die Fassaden: auch hinter seine eigene und die seines Landes.                  (Quelle: S. Fischer)

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im März / Teil 2

Heute gibt es endlich (und etwas verspätet) den zweiten Teil der MÄRZ-Neuerscheinungen. Ich finde, es sind wieder einige tolle Titel dabei. Besonders freue ich mich auf das Hörbuch „Tanztee“ von Hendrik Groen und auf den Roman „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde. Das Kinderbuch „Mein Freund Pax“ werde ich Noah ans Herz legen, da Füchse seine Lieblingstiere sind und er sich seit kurzem für die Thematik des Zweiten Weltkrieges interessiert.

Wie sehen eure weiteren Lesepläne aus?

Ich wünsche euch wie immer viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón

ab 16. März 2017 // 25,00 EUR

Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale. (Quelle: S. Fischer)

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„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker

ab 16. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 10 Jahren •
Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen – seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden …
Sara Pennypacker und Jon Klassen haben eine berührend-poetische Freundschaftsgeschichte geschaffen, die gleichzeitig ein Plädoyer für Menschlichkeit in Zeiten des Krieges ist. (Quelle: Fischer Sauerländer)

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„Marthas Widerstand“ von Kerry Drewery
Marthas Widerstand - Kerry Drewery - Hardcover

ab 16. März 2017 // 16,00 EUR

• Ab 14 Jahren •

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in eine kleinere Zelle verlegt wird. Die siebte und letzte Zelle ist klaustrophobisch klein, und genauso klein sind Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will …
Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert. Um dem Volk zu zeigen, dass es nicht in einer perfekten Demokratie lebt, sondern von den Machthabern perfide manipuliert wird? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem viel mehr als ein einzelnes Menschenleben auf dem Spiel steht …
Spannende Mischung aus Thriller und Dystopie rund um ein packendes Gedankenspiel: Was wäre, wenn nur noch über Fernsehvotings Recht gesprochen würde? (Quelle: one by Lübbe)

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„Gott ist nicht schüchtern“ von Olga Grjasnowa

ab 17. März 2017 // 22,00 EUR

Als die syrische Revolution ausbricht, feiert Amal ihre ersten Erfolge als Schauspielerin und träumt von kommendem Ruhm. Zwei Jahre später wird sie im Ozean treiben, weil das Frachtschiff, auf dem sie nach Europa geschmuggelt werden sollte, untergegangen ist. Sie wird ein Baby retten, das sie fortan ihr Eigen nennen wird.
Hammoudi hat gerade sein Medizinstudium beendet und eine Stelle im besten Krankenhaus von Paris bekommen. Er fährt nach Damaskus, um die letzten Formalitäten zu erledigen. Noch weiß er nicht, dass er seine Verlobte Claire niemals wiedersehen wird. Dass er mit hundert Wildfremden auf einem winzigen Schlauchboot hocken und darauf hoffen wird, lebend auf Lesbos anzukommen. In Berlin werden sich Amal und Hammoudi wiederbegegnen: zwei Menschen, die alles verloren haben und nun von vorn anfangen müssen.
Olga Grjasnowas Romane erinnern uns immer wieder daran, dass es nicht nur diese eine Welt vor unserer Haustür gibt, sondern sehr viele Welten, und dass es sich lohnt, sie kennenzulernen. Ihr neues Buch ist ein erschütterndes Dokument unserer Zeit. (Quelle: Aufbau)

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„Heimaterde“ von Lucas Vogelsang

ab 17. März 2017 // 20,00 EUR

Vietnamesen, die Zuwanderern Deutsch beibringen, Türken, die auf die Mittagsruhe pochen, Iraner, die ihre Gartenzwerge bemalen, oder ein Politiker mit palästinensischen Wurzeln, der dem Stammtisch erklärt, was Deutschsein heute bedeutet. Lucas Vogelsang fährt vom Berliner Wedding aus quer durch die Bundesrepublik und trifft Menschen, die von Herkunft und Identität erzählen. In Pforzheim, Rostock-Lichtenhagen oder Castrop-Rauxel. So reist er hinein in die Gegenwart unseres Landes – „Heimaterde“ stellt sich der großen Frage, wer wir sind. (Quelle: Aufbau)

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„Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen

ab 20. März 2017 // 20,00 EUR

England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.
Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen? (Quelle: btb)

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„Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums“ von Tilar J. Mazzeo
Irenas Liste oder Das Geheimnis des Apfelbaums

ab 20. März 2017 // 21,99 EUR

Was vermag ein einzelner Mensch gegen die Grauen einer ganzen Epoche auszurichten? Eine Menge, wie die wahre Geschichte Irena Sendlers zeigt: Warschau, 1942. Als Sozialarbeiterin hat die junge Polin Zugang zum hermetisch abgeriegelten Ghetto. Was niemand weiß: Sie geht von Tür zu Tür, um verzweifelten Eltern ihre Hilfe anzubieten und ihre Kinder vor der Deportation und dem sicheren Tod zu retten.
Unter abenteuerlichsten Umständen schmuggelt Irena nach und nach über 2500 Kinder aus dem Ghetto – in Säcken, Kisten und Särgen, mit Schlafmitteln betäubt, durch Keller und Abwasserkanäle. Mit gefälschten Papieren gibt sie den Kindern eine neue Identität und verschafft ihnen in polnischen Familien, bei Freunden, Waisenhäusern und Klöstern ein neues Zuhause. Die Namen der geretteten Kinder notiert sie und vergräbt die Liste unter einem Apfelbaum. Selbst als die Gestapo sie fasst und foltert, gibt sie ihr Geheimnis nicht preis und überlebt wie durch ein Wunder. Die Geschichte einer fast vergessenen Heldin – neu erzählt auf der Grundlage jahrelanger Recherchen und Interviews mit Überlebenden. Zutiefst berührend, spannend wie ein Roman und zugleich unglaublich inspirierend. (Quelle: Heyne)

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„Der Diversant“ von Andree Hesse
Der Diversant

ab 20. März 2017 // 20,00 EUR

Andree Hesse schildert die Geschichte eines jungen Menschen auf der Suche nach seinem Platz im Leben: von einem Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und vom Zerfall einer Familie in der Nachkriegszeit. Der Roman handelt von der deutschen Teilung und einer doppelten Flucht, lässt eine Welt auferstehen, die unsere Gegenwart geprägt hat, in der Menschen lebten, die unsere Eltern und Großeltern sind, eine Generation, die bald sterben wird. Einfühlsam und packend direkt erzählt »Der Diversant« von dem, was lange verschwiegen wurde, und wie die Grausamkeit eines totalitären Systems einfach jeden treffen kann – eine wahre Geschichte. (Quelle: Berlinverlag)

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„Tanztee“ von Hendrik Groen
Hörbuchcover Groen - Tanztee

ab 20. März 2017 // 22,00 EUR

Der Alt-aber-nicht-tot-Club von Hendrik Groen und seinen Freunden ist zwar noch ein bisschen älter geworden, aber auch im neuen Jahr sind sie voller Energie – und gewillt, sich die Zeit im Altersheim Amsterdam-Nord so angenehm wie möglich zu machen. Hendrik nimmt den Rentneralltag zwischen Arztbesuchen und Bingoabenden aufs Korn, beschwört die Kraft der Liebe und Freundschaft und findet immer wieder die passenden Worte für unsere verrückte und manchmal schreckliche Welt, der ein bisschen mehr Altersweisheit, Humor und Selbstironie verdammt guttun würde.

Nach dem großen Erfolg von Eierlikörtage ist Tanztee der zweite Streich des liebenswürdigsten und humorvollsten Rentners der westlichen Hemisphäre. Erneut brillant gelesen von Felix von Manteuffel! (Quelle: Hörbuch Hamburg)

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„Der Asteroid ist noch das kleinste Problem“ von Katie Kennedy

ab 21. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 12 Jahren •
Ein Asteroid rast auf die Erde zu. Ein großer und ziemlich gefährlicher. Vielleicht nicht unbedingt einer von der Sorte „Ich-töte-alle-Dinosaurier“, aber zumindest einer in Richtung „Ich-lösche-ganz-Kalifornien-aus-und-zerstöre-Japan-mit-einem-Tsunami“. Yuri, Physikgenie, soll zusammen mit einem Team von Superhirnen aus der ganzen Welt diese Katastrophe verhindern. Die gute Nachricht ist: Yuri weiß, wie er den Asteroiden stoppen kann. Die schlechte Nachricht: Er ist gerade mal 17, und keiner seiner Kollegen nimmt ihn so richtig ernst. Schließlich haben sie länger Physik studiert, als er überhaupt auf der Welt ist. Doch von einer Sekunde auf die andere scheint der Asteroid nicht mehr Yuris größtes Problem zu sein, denn er lernt Luna kennen. Ein Hippie-Mädchen, das ihm zeigt, wie das Leben aussehen kann, wenn man nicht als Genie auf die Welt gekommen ist und mit 12 seinen Schulabschluss gemacht hat. Sie nimmt ihn mit ins Leben und zeigt ihm, wie schön es sein kann … (Quelle: Planet!)

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„Suppen für Syrien“ von Barbara Abdeni Massaad
Suppen für Syrien

ab 21. März 2017 // 34,00 EUR

Über eine halbe Million Menschen leben in dem Flüchtlingscamp in Beirut, das Barbara Abdeni Massaad im Winter 2014/2015 jede Woche besuchte und wo sie für etwa 50 syrische Familien Essen zubereitete. Gegen das Elend, dem sie dort begegnete, wollte sie jedoch noch mehr tun.
Die Fotografin und Kochbuchautorin bat international bekannte Köche um jeweils eines ihrer Suppenrezepte und ein Statement zur aktuellen Flüchtlingskrise. Aus dem überwältigenden Feedback stellte sie dieses umfassende Kochbuch zusammen. Die Gewinne aus dem Verkauf des Buches gehen zu 100 Prozent an die Flüchtlingshilfe-Organisation »Schams e. V.«, die vor Ort Projekte zugunsten syrischer Kinder initiiert und langfristig betreut.
• Mit Rezepten von Sarah Wiener, Christian Rach, Nelson Müller, Jacqueline Amirfallah, Mario Kotaska, Ralf Zacherl, Yotam Ottolenghi, Sami Tamimi, Martin Baudrexel, Meta Hiltebrand, Elisabeth Raether, Anthony Bourdain, Johannes King, Alice Waters, Claudia Roden, Alexandro Pape, Christoph Hauser, Greg Malouf und vielen anderen
Mit einem ausführlichen Vorwort von Rafik Schami (Quelle: Dumont)

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„Unsere Seelen bei Nacht“ von Kent Haruf
Unsere Seelen bei Nacht

ab 22. März 2017 // 20,00 EUR

Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Eines Tages klingelt Addie, eine Witwe von 70 Jahren, bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst. (Quelle: Diogenes)

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„Das kalte Herz“ von Chris Kraus
Das kalte Blut

ab 22. März 2017 // 32,00 EUR

Zwei Brüder aus Riga machen Karriere: erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Die Geschichte der Solms ist auch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert: des Untergangs einer alten Welt und die Erstehung eines unheimlichen Phönix aus der Asche. (Quelle: Diogenes)

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„All die verborgenen Dinge“ von Sarah Moore Fitzgerald

ab 23. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Unten am Fluss liegt das Glück. Genauer gesagt im Wohnwagen am Flussufer. Er ist einer dieser wenigen Orte auf der Welt, wo man sagen kann, was man denkt und sich nicht verstellen muss. Dort wohnt Ned. Er ist neu an Mintys Schule und so ganz anders als alle anderen. Die Mitschüler finden ihn seltsam, wollen nichts mit ihm zu tun haben. Aber Minty ist fasziniert. Ned traut sich, ganz er selbst zu sein, egal, was andere denken. Im Gegensatz zu Mintys Eltern, die sich gerade getrennt haben und so gar nicht sie selbst sind. Durch ihre Freundschaft zu Ned sieht Minty, was so vielen verborgen bleibt: Wir entscheiden selbst, wie wir die Welt sehen. Glück ist kein Wunder, wir haben es selbst in der Hand. (Quelle: Fischer KJB)

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„Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“ von Emily Barr

ab 23. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!
Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will. (Quelle: Fischer FJB)

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„Der Atem der Vögel“ von Klaus Böldl

ab 23. März 2017 // 18,00 EUR

Seit zwei Jahren lebt Philipp auf den Färöer Inseln nördlich von Schottland. Er, ein Deutscher Mitte dreißig, ist ein Einzelgänger, seine Tage verbringt er mit ausgedehnten Spaziergängen durch die raue Natur. Von seiner Lebensgefährtin Johanna, einer Krankenhausärztin, entfremdet er sich immer mehr, mit ihrer kleinen Tochter Rannvá hingegen verbindet ihn ein stilles Einvernehmen. Als Johanna und Rannvá auf eine Reise gehen, macht sich auch Philipp auf den Weg: Er beginnt eine Wanderung über die Inseln, die ihn immer tiefer in die Natur führt. Wird er erst im Weggehen zu sich kommen? Wird er erst im Verschwinden seinen Ort finden? (Quelle: S. Fischer)
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„Heute leben wir“ von Emmanuelle Pirotte

ab 23. März 2017 // 20,00 EUR

Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander? Als Marions Haus durch einen Baufehler unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend zu Hortensia ziehen. Das zwingt die Frauen zu unwillkommener Nähe. Aus ihren temperamentvollen Gesprächen entwickelt sich eine lebhafte Debatte. Bald tauschen sie gemeinsame Erinnerungen aus. Sie haben beide harte Verluste und Ungerechtigkeiten erfahren. Oft genug waren auch ihre eigenen Entscheidungen falsch. Mit dem Mut zur Wahrheit und der Kraft der neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen im Leben. (Quelle: List)

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„Lovesong“ von Sophia Bennett

ab 24. März 2017 // 16,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

Warum alle so verrückt nach The Point sind, ist Nina ein Rätsel. Doch als sie ihre kleine Schwester zu einem Meet-and-Greet begleitet und dabei die Verlobte des Sängers rettet, wird sie prompt deren neue Assistentin. Plötzlich tourt Nina mit den vier begehrtesten Jungs aller Zeiten um die Welt – und sieht, wer sie wirklich sind. Die angesagte Band steht kurz vor der Trennung und ausgerechnet Nina soll das verhindern! Aber viel schwerer fällt ihr das, was sie für unmöglich gehalten hat: Sie darf sich auf keinen Fall in einen der Jungs verlieben. (Quelle: Chicken House)

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„Sechszehn Wörter“ von Nava Ebrahimi
Sechzehn Wörter

ab 27. März 2017 // 18,00 EUR

Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als wären sie immer schon hier gewesen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden.
Als ihre Großmutter stirbt, diese eigenwillige Frau, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben zwischen Coworking und Clubszene ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Und Monas Mutter schließt sich den beiden an. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. Aber manchmal wird uns das Fremde zum heimlichen Vertrauten. Und über das, was uns vertraut schien, wissen wir so gut wie nichts. (Quelle: btb)

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„Die letzte Haltestelle“ von Sharon E. McKay
Die letzte Haltestelle

ab 27. März 2017 // 14,99 EUR

• Ab 9 Jahren •

Amsterdam 1942. Die kleine Beatrix muss mit ansehen, wie deutsche Soldaten ihre Mutter verhaften. Denn Beatrix und ihre Mutter sind Juden. Dass Beatrix dem sicheren Tod entkommt, verdankt sie dem Mut und der Hilfsbereitschaft von Menschen, die damit ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen. Wie Beatrix die schlimmen Jahre des Krieges und der Naziherrschaft übersteht und am Ende sogar ihre Mutter wiederfindet, davon erzählt diese Geschichte. Ein packendes und ergreifendes Lehrstück und ein Appell an unsere Menschlichkeit, der aktuell ist wie eh und je. (Quelle: cbj)

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„Charlotte Salomon“ von Margret Greiner
Charlotte Salomon

ab 27. März 2017 // 19,99 EUR

Anlässlich des 100. Geburtstags Charlotte Salomons am 16. April 2017 rückt eine neue Biografie erstmals die intensiven Bilder und damit die Selbstdarstellung der Malerin in den Mittelpunkt. Während sich zuletzt Literaten, Musiker und Dramaturgen von Salomon inspirieren ließen – ihr Leben war Stoff etwa von David Foenkinos‘ Roman, unter der Regie von Luc Bondy wurde eine Oper uraufgeführt – hat Margret Greiner die historischen Tatsachen hinter dem gemalten Tagebuch recherchiert. Daraus entwickelt sie mit großer Nähe zu Salomons Werk eine atmosphärische Erzählung vom kurzen tragischen Leben der Künstlerin. (Quelle: Knaus)

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„Geständnisse“ von Kanae Minato
Geständnisse

ab 27. März 2017 // 16,99 EUR

Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.
Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.                   (Quelle: C. Bertelsmann)

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> Hier < geht´s zum ersten Teil der MÄRZ-Neuerscheinungen.

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Indiebookday 2017 – Eine Buchperle aus dem Elisabeth Sandmann Verlag

Heute wird in der Bücherwelt der Indiebookday gefeiert. Und das bereits zum fünften Mal!

Bei dieser buchigen Aktion geht es darum, unabhängige Verlage zu unterstützen, auf ihr Verlagsprogramm und ihre Novitäten aufmerksam zu machen, sowie anderen Leserinnen und Lesern ausgewählte Indiebooks schmackhaft zu machen. Aus diesem Grund war man am heutigen Tag, dem 18. März 2017, aufgefordert, eine Buchhandlung aufzusuchen, dort einen Titel zu erwerben, der in einem unabhängigen Verlag erschienen ist und dieses Buch dann mit einem Post auf Facebook, Instagram, Twitter oder mit einem Blogbeitrag kurz vorzustellen.

Zeitreise in die Kindheit

Meine Wahl fiel auf ein wunderschönes Buch, mit dem ich schon seit einigen Wochen geliebäugelt hatte und das eine echte Buchperle zu sein scheint. Es trägt den Titel „Berühmte Kinderbuchautorinnen und ihre Heldinnen und Helden“, die Autorin ist Luise Berg-Ehlers. Veröffentlicht wurde es im Elisabeth Sandmann Verlag, einem kleinen, aber überaus feinen Verlag, der 2004 gegründet wurde und sich unter anderem auf „schöne Bücher für kluge Frauen“ spezialisiert hat.

Dies ist ein Buch zum In-Erinnerung-Schwelgen, zum Unternehmen einer Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Schon nach dem ersten Durchblättern kamen Erinnerungen bei mir an Kindheitstage hoch – an die Heldinnen und Helden meiner Kindheit: Heidi, Nesthäkchen, Die fünf Freunde, Pippi Langstrumpf, Der kleine Lord, Anne von Green Gables, Kalle Blomquist. Sie alle gehören zu meiner Lebensgeschichte und haben mich in jungen Jahren treu begleitet. Werden heute immer wieder lebendig, wenn ich eins dieser Kinderbücher in die Hand nehme, darin lese oder einem Kind daraus vorlese. Daher freue ich mich sehr, demnächst ausgiebig in meinem neuen Buch zu schmökern und Pippi & Co sowie ihren Schöpferinnen noch einmal zu begegnen.

Elisabeth Sandmann Verlag / 160 Seiten / 06.03.2017 / 24,95 EUR

Inhalt

Ob Beatrix Potters liebenswerter Peter Hase, Enid Blytons fünf Detektiv-Freunde, Johanna Spyris herzenskluge Heidi, Tove Janssons freundliche Mumin-Trolle oder Astrid Lindgrens unangepasste Pippi: Viele der erfolgreichsten Kinderbücher wurden von Frauen verfasst und sind noch heute beliebte Klassiker, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Luise Berg-Ehlers erzählt begeisternd, detailreich und klug, unter welchen Umständen diese Autorinnen schrieben, was ihre Beweggründe waren: vom Aufbrechen der Konventionen bei Astrid Lindgren, gezeichneter Natur- und Tierliebe bei Beatrix Potter zur Erschaffung fantastischer Abenteuer bei Cornelia Funke oder J.K. Rowling. (Quelle: Elisabeth Sandmann Verlag)

* Verlagsseite *

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Buzzaldrins Bücher

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paper and poetry blog

Pinkfisch

Poesierausch

Auf dem Blog we read indie werden regelmäßig Titel aus unabhängigen Verlagen vorgestellt und besprochen.