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*druckfrisch* Neuerscheinungen im Juli

Feine neue Bücher kommen im JULI in die Buchläden. Der Sommer hält so viele wunderbare Titel bereit, dass uns der Lesestoff nicht ausgehen wird – dafür haben die Verlage gesorgt.

Meine Auswahl an Neuerscheinungen ist diesmal dementsprechend groß geworden. Ich habe versucht, verschiedene Geschmäcker und (beinahe) jedes Lesealter zu berücksichtigen. Vielleicht findet ihr ja ein Buch, das euer Interesse weckt? 🙂

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Eul doch!“ von Martin Baltscheit
Hörbuchcover Baltscheit - Eul doch!

erscheint am 01.07. 2016 / 12,99 €

• Ab 4 Jahren •

Wie ist das jetzt mit dem Heulen? Darf man? Muss man? Die kleinen Eulsusen müssen es. Darauf sind die Eltern stolz. Und lebenswichtig ist das Weinen auch – für Eulsusen. Alles wird gut, wenn viel geweint wird. Nur eine will nicht weinen. Schon bei ihrer Geburt, als Mutter Eulsuse und alle anderen in Tränen aufgelöst waren, heult die neue kleine Eulsuse nicht. Keine einzige Träne! Eine tränenreich komische Geschichte über das Weinen und Trösten, Selbstbewusstsein und Andersartigkeit – mit sechs weiteren Tierfabeln über das Leben, eindrucksvoll erzählt von Martin Baltscheit. (Quelle: Hörbuch Hamburg)

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„Fabers Schatz“ von Cornelia Funke
Fabers Schatz

erscheint am 01.07. 2016 / 12,95 €

• Ab 3 Jahren •

Als Opa nach Amerika zieht, erbt Faber seinen alten Teppich. Angeblich soll der fliegen können. Aber wie das funktioniert, hat ihm Opa nicht verraten. Vielleicht können ihm seine Freunde weiterhelfen? Irgendjemand muss die fremde Schrift auf dem Teppich doch lesen können. Als Faber ein Mädchen aus Damaskus kennenlernt, hilft diese ihm das Rätsel zu lösen und die Magie des Teppichs reicht viel weiter, als Faber geahnt hat.

»Fabers Schatz« ist eine Geschichte von Freundschaft und macht neugierig auf das Fremde in unserem eigenen Land. (Quelle: Aladin)

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„Mount Caravan – Die fantastische Fahrt im Nimmerzeit-Express“ von Anna Ruhe 

erscheint am 01.07. 2016 / 12,99 €

• Ab 10 Jahren •

Jake war sein Leben lang Außenseiter. Dass er jetzt noch in ein Internat für Schwererziehbare gesteckt wird, ist echt das Letzte. Doch das seltsame Mount Caravan ist nicht das, was es vorgibt zu sein. Insgeheim beschützt die Schule ein uraltes Buch, und in diesem steht nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit! Plötzlich ist es an Jake und seinen Freunden Ava und Finley es vor den machthungrigen Feinden der Schule zu beschützen … (Quelle: Arena)

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„Von Männern und Menschen“ von Olli Jalonen
Von Männern und Menschen

erscheint am 05.07. 2016 / 24,00 €

Sommer 1972 in der finnischen Provinz: Als sein Vater erkrankt, wird der 17-jährige Erzähler von einem Tag auf den anderen in die Pflicht genommen – vorbei sind die unbeschwerten Tage seiner Kindheit. Anstatt Krebse zu fangen, verbringt er die Ferienmonate mit dem Bau von Regenrinnen und taucht ein in die bislang fremde und oft raue Welt der Erwachsenen. Doch der Arbeit am Tag folgen lange, warme Abende und Nächte, in denen heimliche Unternehmungen zu Abenteuern ganz anderer Art führen …
Mit großer menschlicher Wärme, Weisheit und subtilem Witz erzählt der preisgekrönte Autor Olli Jalonen in seinem neuen Roman von einem finnischen Sommer in den Siebzigern, in dem Piratensender ihre Hochphase erleben, die ganze Welt von den Olympischen Spielen in München redet – und der unvergessliche Held der Erzählung zum Mann wird. (Quelle: Mare)

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„Der Tag, an dem die Hummer schwimmen lernten“ von Colette Victor
Der Tag, an dem die Hummer schwimmen lernten

erscheint am 11.07.2016 / 9,99 €

Es bringt den ganzen Ort in Aufruhr: ein Aquarium voller Hummer, das urplötzlich im örtlichen Lebensmittelladen von Klippisfontein, Südafrika, steht. Kinder und Erwachsene beäugen gebannt die faszinierenden Krustentiere. Dabei will der verheiratete Ladenbesitzer Oom Marius eigentlich nur seine Angebetete Missies Patty beindrucken, indem er endlich die Haute Cuisine nach Klippisfontein holt. Doch dann erkrankt seine Frau Tattie und soll in Kapstadt behandelt werden. Jemand muss den Laden weiterführen. Und der Einzige, der sich auf die Schnelle finden lässt, ist Marius‘ schwarzer Assistent Petrus. In einem Dorf, das seit Urzeiten nach den gleichen Regeln funktioniert, ein Skandal! Neid und Argwohn brechen sich Bahn. Doch dann haben Marius und einige Dorfbewohner eine wunderbare Idee – und die hat mit viel Liebe und einigen Hummern zu tun. (Quelle: btb)

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„Auge um Auge“ von Lukas Erler
Auge um Auge

erscheint am 11.07.2016 / 12,99 €

Cool, kantig, eigenwillig – der aufgrund einer Erbkrankheit erblindete Kunsthistoriker Cornelius Teerjong ist ein Mann mit radikalen Ansichten und einem gewissen Hang zum Zynismus. Auf der »Documenta« in Kassel wird sein Bekannter, der Kameramann Henk de Byl, leblos und auf bizarre Weise verstümmelt inmitten einer Installation im Rahmen der Kunstmesse aufgefunden. Teerjong ist bestürzt und beginnt gemeinsam mit seiner Freundin, der Journalistin Jenny Urban, auf eigene Faust zu ermitteln. Eine Spur führt die beiden zurück in die Vergangenheit, zu einem unfassbaren Verbrechen, das 17 Jahre zuvor die Welt erschütterte, und Teerjong muss feststellen, dass er seinen Freund nicht annähernd so gut kannte, wie er gedacht hatte. Schritt für Schritt enthüllt sich Teerjong und Urban das Motiv des Täters, doch je mehr sie erfahren, desto weniger sicher sind sie, dass sie ihn wirklich finden wollen. (Quelle: btb)

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„Unsterblich“ von Jens Lubbadeh
Unsterblich

erscheint am 11.07.2016 / 14,99 €

Der Traum der Menschheit vom ewigen Leben ist Wirklichkeit geworden: Dank Virtual-Reality-Implantaten können die Menschen als perfekte Kopien für immer weiterleben. Auch Marlene Dietrich ist als Star wiederauferstanden und wird weltweit gefeiert – bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Eigentlich unmöglich! Für den Versicherungsagenten Benjamin Kari wird aus der Suche nach ihrem digitalen Klon ein mörderisches Katz-und-Maus-Spiel.

Mit »Unsterblich« legt der Wissenschaftsjournalist Jens Lubbadeh einen Debütroman vor, der die Hybris unserer digitalisierten Gegenwartswelt schonungslos und packend entblößt. (Quelle: Heyne)

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„Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm“ von Jessie Ann Foley
Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm - Jessie Ann Foley - Hardcover

erscheint am 14.07.2016 / 16,00 €

• Ab 14 Jahren •
Es ist das Jahr 1993. Bill Clinton wird Präsident der USA und Nirvana veröffentlichen ihr drittes Album »In Utero«. In diesem Jahr zieht Maggie mit ihrer Familie von Chicago nach Bray, einen verschlafenen Ort an der irischen Küste. Sie muss viel zurücklassen, besonders aber vermisst sie ihren chaotischen Onkel Kevin: nur zehn Jahre älter, seines Zeichens Rockmusiker und größter lebender Nirvana-Fan.
Aller Anfang ist schwer. Immerhin ist da Eoin, der Maggie mit seinem unergründlichen Lächeln ziemlich durcheinanderbringt. Doch während die beiden sich näherkommen, erreicht Maggie eine furchtbare Nachricht: Onkel Kevin ist gestorben! Alles, was Maggie von ihm bleibt: Zwei Tickets für ein Nirvana-Konzert in Rom. Und ein Brief, in dem er Maggie auffordert, sich unbedingt auf den Weg zu machen und dabei den Jungen mitzunehmen, den sie liebt. Und Maggie? Setzt sich über alle Verbote hinweg und wagt den Trip nach Rom. Zusammen mit Eoin … (Quelle: Bastei-Lübbe)

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„Greta und die magischen Steine“ von Paul Maar / Helga Bansch
Produktcover: Greta und die magischen Steine (9783219116953)

erscheint am 18.07. 2016 / 14,95 €

• Ab 5 Jahren •

Die kleine Greta lebt mit ihrer Mutter und ihrem Hund Karo in einem Dorf nahe beim Meer. Der Vater ist vor vielen Jahren ins sagenhafte Goldland gesegelt, um sein Glück zu machen, aber nie zurückgekehrt. Die Familie hat seither nur das Nötigste zum Leben. Eines Tages kommt eine wunderliche alte Frau des Weges und bittet um ein Glas Milch. Als Greta ihr den Wunsch erfüllt, schenkt ihr die Frau den ersten Zauberstein und rät ihr, sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen und zum Meer zu gehen. Mutig macht sich Greta zusammen mit Karo auf den Weg … (Quelle: Ueberreuter)

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„Die Trotzigen“ von Boris Schumatzky

erscheint am 18.07.2016 / 20,00 €

Der Beginn einer neuen Zeit. Ein ganzes Land zwischen Revolution und Konterrevolution. In Berlin und in Moskau wird die Welt neu geordnet. Mittendrin Anna und Sascha: ein junges Paar, das seiner Liebe nicht traut. Es ist kompliziert, denn Wirklichkeit und Täuschung sind schwer zu unterscheiden, vor allem in Zeiten des Aufruhrs.
»Die Trotzigen« ist ein großes Epos und eine sehr moderne Liebesgeschichte, mit außergewöhnlichem Blick fürs Detail und das große Ganze. So wurde der Fall des Eisernen Vorhanges noch nicht erzählt. (Quelle: Blumenbar / Aufbau)

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„Jane Austens Geheimnis“ von Charlie Lovett
Jane Austens Geheimnis

erscheint am 18.07.2016 / 9,99 €

Sophie Collingwood liebt Bücher, vor allem die von Jane Austen. Ihrer Leidenschaft kann sie auch beruflich nachgehen: als Angestellte in einem Londoner Antiquariat. Dort versucht sie für ihre Kunden noch die obskursten Werke aufzutreiben – wie beispielsweise „Ein kleines Buch allegorischer Geschichten“. Für diese Sammlung erbaulicher Erzählungen aus dem Jahr 1796 gibt es gleich zwei Interessenten. Was Sophie nicht ahnt: Das schmale Bändchen birgt den Schlüssel zu einem Geheimnis um Jane Austens Meisterwerk “Stolz und Vorurteil”. Und plötzlich wird aus der Suche nach einem vergessenen Buch ein höchst gefährliches Abenteuer … Ein bezaubernder Roman um alte Bücher, junge Liebe und den Charme von Jane Austen! (Quelle: Goldmann)

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„Das schwarze Loch in mir“ von Anders Johansen

erscheint am 18.07.2016 / 14,95 €

• Ab 12 Jahren •

Ganz Fjeldvig ist in Unruhe, denn ein Tunnel soll das völlig abgeschiedene Dorf mit dem Rest des Landes verbinden.
Auch der autistische David fürchtet die Veränderungen, die das »schwarze Loch« auslöst. Zum Glück hat er seinen Bruder Peter, der seine behütete Welt zu erhalten versucht. Doch Peters plötzlicher Entschluss, Fjeldvig durch das »schwarze Loch« zu verlassen, lässt Davids Leben zusammenbrechen und löst einen tragischen Unfall aus.

Ein berührender Roman zum Eintauchen, erzählt vor der faszinierenden Kulisse der Färöer-Inseln. (Quelle: Beltz)

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„Ein Monat auf dem Land“ von J. L. Carr
Ein Monat auf dem Land

erscheint am 19.07.2016 / 18,00 €

Sommer 1920 im nordenglischen Oxgodby: Als auf dem Bahnhof ein Londoner aus dem Zug steigt, weiß gleich das ganze Dorf Bescheid: Er ist der Restaurator, der das mittelalterliche Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen soll. Doch was steckt hinter der Fassade des stotternden und unter chronischen Gesichtszuckungen leidenden Mannes? Tom Birkin hat im Ersten Weltkrieg gekämpft, als traumatisierter Veteran wurde er von seiner Frau verlassen. Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe …
J. L. Carr erzählt von einem Mann, der überlebt, und von der Rettung, die in uns wie den anderen liegt. Dieser moderne Klassiker der englischen Literatur ist in seiner sprachlichen Leichtigkeit und Eleganz eine echte Wiederentdeckung. (Quelle: Dumont)
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„Wie der Atem in uns“ von Elizabeth Poliner
Wie der Atem in uns

erscheint am 19.07.2016 / 23,00 €

Die Leibritzkys sind eine jüdische Großfamilie und einander in inniger Hassliebe verbunden. Jedes Jahr fahren sie gemeinsam in ihr Sommerhaus ans Meer, nach Woodmont in Connecticut. Bis ein tödlicher Autounfall alles für immer ändert. David Leibritzky ist erst acht Jahre alt, als er sterben muss. Das Jahr 1948, in dem er umkommt, ist das Jahr der Unabhängigkeit Israels. Doch frei wird keiner der Leibritzkys je mehr sein.

Rund fünfzig Jahre später versucht die ältere Schwester Molly die Ereignisse zu ergründen, die zu Davids Tod geführt haben. Sie umkreist den einen Tag, den sie alle nicht vergessen können, und spürt dabei der Geschichte ihrer Familie nach. Sie erzählt von drei Schwestern, die füreinander einstehen und sich doch gegenseitig verletzen, von der Auseinandersetzung mit dem schweren Erbe der Religion und der Unentrinnbarkeit familiärer Bande.

›Wie der Atem in uns‹ ist ein berührendes Familienporträt und ein großer amerikanischer Roman über Schuld, Liebe und Identität, der im Angesicht der größtmöglichen Tragödie einen heilsamen Witz entfaltet. (Quelle: Dumont)

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„Der letzte Sommer“ von Helen Simonson
Der letzte Sommer

erscheint am 19.07.2016 / 22,99 €

Im Sommer 1914 besuchen die Cousins Hugh und Daniel ihre geliebte Tante Agatha in East Sussex. Agatha besteht darauf, dass das Säbelrasseln auf dem Balkan unbeachtet verklingen wird und dass König, Kaiser und Zar wie immer in ihren Sommerurlaub gehen werden. Zudem ist sie mit Wichtigerem beschäftigt: Seit kurzem ist sie Mitglied des örtlichen Beirats und befürwortet die Einstellung einer weiblichen Lehrkraft.
Als Beatrice Nash mit einem Schrankkoffer und riesigen Bücherkisten in der Kleinstadt ankommt, ist schnell klar, dass sie deutlich freidenkender – und attraktiver – ist, als eine Lateinlehrerin es sein sollte. Beatrice will zunächst vor allem in Ruhe gelassen werden. Ihre ganze Energie fließt in ihre Schriftstellerei und in das Entmutigen möglicher Heiratskandidaten. Doch Daniels Charme und Hughs nobler Charakter lassen sie in ihrer Haltung schwanken.
Mit Ausbruch des Krieges findet der idyllische Sommer ein jähes Ende. Als die Bewohner von den ersten jungen Soldaten Abschied nehmen, ahnen alle, dass sich ihr Leben grundlegend verändern wird. (Quelle: Dumont)

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„Justins Heimkehr“ von  Bret Anthony Johnston
Cover des Buches 'Justins Heimkehr'

erscheint am 21.07.2016 / 21,95 €

Mit psychologischem Feingefühl und sehr spannend erzählt Bret Anthony Johnston in seinem Debütroman von einer Familie unter Schock. Vor vier Jahren ist Justin Campbell, damals 12 Jahre alt, entführt worden.

Seine Eltern und sein Bruder, die nie aufgehört hatten, nach ihm zu suchen, haben unterschiedliche Wege gefunden, mit diesem Erlebnis umzugehen. Wege, die die Familie eher auseinanderdriften lassen. Da wird Justin wie durch ein Wunder ganz in der Nähe entdeckt und seinem Entführer entwunden – der inzwischen 16jährige kehrt in die Familie zurück. Aber ist der Wiedergefundene nicht doch verloren? Und was geschieht mit dem Täter, der vor Gericht gestellt wird und auf „nicht schuldig“ plädieren will?
Bret Anthony Johnston zeigt sich in diesem Roman als hoch begabter, raffinierter und kluger Erzähler, der glaubwürdige und faszinierende Charaktere zeichnen kann und ohne Effekthascherei ins Herz der Dinge vorstößt.            (Quelle: C. H. Beck)

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„Verdrehte Zeit“ von Wlodzimierz Odojewski

erscheint am 22.07.2016 / 17,90 €

Der Warschauer Bibliotheksangestellte Waclaw Konradius erhält überraschenden Besuch aus seiner Vergangenheit: Im Treppenhaus wartet eine junge Frau auf ihn, die einer Weggefährtin aus seiner Zeit im Widerstand gegen die deutsche Besatzung verblüffend ähnlich sieht. Sie übermittelt ihm einen Auftrag, den er zwanzig Jahre zuvor ausgeführt hat – mit tödlichen Konsequenzen für die übrigen Mitglieder der konspirativen Gruppe. Gewährt ihm das Schicksal eine zweite Chance? Konradius macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, die vielleicht nur seine eigene ist.

Virtuos, fesselnd und subtil erzählt Wlodzimierz Odojewski von einem Mann, dessen eigenes Versagen ihn womöglich in tiefe Schuld gestürzt hat und der einen Weg sucht, sich seiner selbst zu vergewissern. (Quelle: dtv)

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„Den Boden nicht berühren“ von D. W. Wilson

erscheint am 22.07.2016 / 15,90 €

Die Männer heißen Will, Ray und Mitch, die Frauen Kelly oder Tracey. Allerweltsnamen. Sie können Leitungen verlegen, Wände verputzen, Zaunpfähle einschlagen. Ihre Sätze sind knapp, Gefühle schlucken sie runter.

Es sind vom Leben Gebeutelte, die trotzdem hoffen – auf die große Liebe, ein Dach über dem Kopf, eine bessere Zukunft. Sie leben im Kootenay Valley, westlich der kanadischen Rockies. Invermere heißt ihre kleine Stadt, eine enge Welt der Gewalt, Einsamkeitund Sehnsucht: Ein Teenager stirbt beim Seilschwingen, als der angesägte Ast auf ihn herabkracht – die Rache eines Jüngeren; ein Mathematiklehrer baut für seinen Sohn ein Heliotrop, obwohl er nicht weiß, ob er den Jungen wiedersieht; ein Vater und sein Sohn können ihre Liebe zueinander nur über schmerzhaftes Kräftemessen ausdrücken. Alle sind sie widerborstige Menschen mit der Verletzlichkeit von Romantikern.            (Quelle: dtv)

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„Das Geheimnis von Six“ von Monica M. Vaughan

erscheint am 22.07.2016 / 14,95 €

• Ab 11 Jahren •

Finde Solomon Gladstone. Das ist die letzte Nachricht, die Parker von seinem Vater erhält, kurz bevor der Wissenschaftler entführt wird. Der 12-jährige Parker, erst vor Kurzem mit seiner jüngeren Schwester und dem Vater nach New York gezogen, wird plötzlich selbst von seltsamen Männern in schwarzen Anzügen verfolgt, und seine Schwester entgeht nur knapp einem Kidnapp-Versuch. Ganz gleich wie, Parker muss diesen Mann finden. Mithilfe seines Freundes Michael kommen sie ihm tatsächlich auf die Spur. Und stoßen dabei auf ein streng geheimes Projekt, an dem sein Vater gearbeitet hat, ein Projekt namens SIX. (Quelle: dtv)

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„Von der Liebe und anderen Körperteilen“ von Félix J. Palma

erscheint am 22.07.2016 / 19,95 €

Nach der erfolgreichen Landkarten-Trilogie, „Die Landkarte der Zeit“, „Die Landkarte des Himmels“, „Die Landkarte des Chaos“ folgt nun eine Auswahl der schönsten Erzählungen des spanischen Bestseller-Autors Félix J. Palma. Sie spielen in Spanien und handeln von Liebe, Schicksal, Freundschaft, Verlust und Trauer.

Da schenkt ein Mann seiner Freundin als Liebesbeweis sein Auge und sein Herz, da beglückt ein anderer als verstorbener Sohn eine Dame. Eine Katze scheint sprechen zu können, ein Geiger verzaubert ein Mädchen mit seinem Spiel auf dem Dach. Eine falsche
Mutter wird begraben, ein Schiff mit Albatrossen kommt angefahren.

Mit hintergründigem Humor berichtet Palma von möglichen und unmöglichen Lebenslagen.

Lauter unvergessliche Figuren, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Illusion nicht anerkennen und die Leser in Palmas wunderbare Welt der tausend Möglichkeiten entführen. (Quelle: Kindler / Rowohlt)

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„Niemand weiß, wie spät es ist“ von René Freund
Niemand weiß, wie spät es ist

erscheint am 25.07.2016 / 20,00 €

Eine lässige Genießerin, ein pedantischer Asket, ein ungewöhnlicher Letzter Wille – der warmherzig-witzige neue Roman von René Freund.

Nora hat ihren Vater verloren. Das wäre schon schlimm genug, doch dann erfährt sie seinen letzten Willen. Sie muss Paris und ihr schönes Leben in Frankreich verlassen, um mit der Asche ihres Vaters im Handgepäck und einem pedantischen jungen Notariatsgehilfen, der ihr täglich das nächste Etappenziel mitteilt, eine Wanderung zu unternehmen – durch Österreich, ein Land, das sie kaum kennt. Nora, die lebenslustige Chaotin, und Bernhard, der strenge Asket, folgen zwischen Regengüssen, Wortgefechten und allmählicher Annäherung einem Plan, der ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Ein Roman über Liebe und Freundschaft und über eine ungewöhnliche Reise mit überraschendem Ziel. (Quelle: Deuticke)

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„Lou und ihr Männerballett“ von Nat Luurtsema 
Lou und ihr Männerballett

erscheint am 25.07.2016 / 14,99 €

• Ab 12 Jahren •

Lou Brown: 15 Jahre, soziale Außenseiterin, altkluge Nervensäge, 1,78 cm und immer noch am Wachsen. Sie war eine der schnellsten Schwimmerinnen auf dem Weg nach Olympia. Bis sie kurz vor dem Ziel glorios scheiterte. Jetzt trainiert Lou drei megaheiße Jungs, die bisher immer zu cool waren, um mit ihr auch nur zu reden. Für eine Talentshow. In einem Sport, der für sie auch irgendwie neu ist. In einem Fischtank. In, glaubt es oder nicht, Unterwassertanz! Ja, Lous Leben ist sehr schnell sehr seltsam geworden. Aber seltsam ist ja nicht immer schlecht, oder? (Quelle: cbt)

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„Es. Ist. Nicht. Fair.“ von Sarah Benwell
Es.Ist.Nicht.Fair.

erscheint am 25.07.2016 / 18,00 €

• Ab 14 Jahren •

Eine berührende Geschichte zum Thema Sterbehilfe, die zeigt, wie wichtig Liebe in Zeiten schwerer Krankheit ist und wie weit man aus Freundschaft geht.

Mit der Diagnose ALS ist nichts mehr, wie es war, für den 17-jährigen Sora. Er wird sterben. Bald. Konfrontiert mit dieser Wahrheit sucht Sora nach einem Rest Selbstbestimmung und Würde. Einen geschützten Raum findet er in Chats im Internet. Hier findet er auch neue Freunde: die vom Zeichnen besessene Mai und den liebenswerten Kaito. Doch werden die beiden ihn auch noch mögen, wenn sie ihn richtig kennenlernen? Wenn sie alles über ihn wissen? Soras Gedanken kreisen immer konkreter um den Plan, wenigstens den Zeitpunkt seines Todes selbst zu bestimmen. Nur dafür braucht er die Hilfe seiner Freunde. Eine bewegende Geschichte über Krankheit und Tod, aber auch über die Kraft wahrer Freundschaft. (Quelle: Hanser)

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„The Girls“ von Emma Cline
The Girls

erscheint am 25.07.2016 / 22,00 €

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.            (Quelle: Hanser)

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„Dies sind die Namen“ von Tommy Wieringa
Dies sind die Namen

erscheint am 25.07.2016 / 22,00 €

In diesem Roman, für den Tommy Wieringa den Libris-Preis erhielt, erzählt er von einem beispiellosen Flüchtlingsdrama und von einem Polizisten auf der Suche nach sich selbst.

Sie waren dreizehn auf ihrer Flucht, jetzt sind sie nur noch fünf. Eine Gruppe illegaler Migranten wurde von skrupellosen Schleppern in der Steppe östlich der Karpaten ausgesetzt. Ob sie die Grenzen ihres Landes wirklich überquert haben, erfahren sie lange nicht. In der fiktiven Stadt Michailopol irgendwo in Osteuropa herrschen Gesetzlosigkeit und Korruption. Pontus Beck ist dort Polizeikommissar. Job, Wohnung und regelmäßiger Sex sind ihm sicher, aber etwas Entscheidendes fehlt. Der Polizist und die Flüchtlinge – wonach sind sie auf der Suche und was wäre es, das zu finden sich lohnt? „Mitreißend, intelligent und überzeugend“ (De Standaard) erzählt Tommy Wieringa von Zeiten des Umbruchs in Europa. (Quelle: Hanser)

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„Schnell, dein Leben“ von Sylvie Schenk
Schnell, dein Leben

erscheint am 25.07.2016 / 16,00 €

„Schnell, dein Leben“ ist die Befreiungsgeschichte einer Frau und ein neuer Blick auf die Nachkriegszeit.

Auf den ersten Blick ist es die einfache Geschichte einer Frau aus den französischen Alpen, die sich während des Studiums in einen Deutschen verliebt. Sie heiratet, zieht in ein deutsches Dorf, die Kinder werden groß, die Eltern sterben. Doch es ist kein einfaches Leben in der neuen Heimat, Louises Mann ist dort ganz anders, als sie ihn kennengelernt hat. Zugleich erfährt Louise immer mehr Details aus der Vergangenheit des autoritären Schwiegervaters, der im Krieg in Frankreich war. „Schnell, dein Leben“ ist eine Befreiungsgeschichte, ein neuer Blick auf die Nachkriegszeit, ein Lebensbuch – von Sylvie Schenk mit großer Klarheit und Wucht erzählt. (Quelle: Hanser)

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„Morgen mehr“ von Tilman Rammstedt
Morgen mehr

erscheint am 25.07.2016 / 20,00 €

Anfang 1972: Das ganze Leben liegt noch vor dem Erzähler. Er sieht es alles schon vor sich, er freut sich darauf. Das Problem ist nur: Er ist noch nicht geboren. Um genau zu sein, ist er nicht einmal gezeugt worden, seine zukünftigen Eltern wissen noch nichts voneinander und beide haben im Moment ganz andere Sorgen: Seine Mutter ist im Begriff, einem schwermütigen Südfranzosen zu verfallen, während sein Vater gerade mit einbetonierten Füßen in den Main geworfen wird. Wie es dem Erzähler gelingt, die beiden in herzzerreißend komischen, atemlos traurigen Abenteuern zueinander zu führen, ist größtes Fabulierfeuerwerk. Wenn Tilman Rammstedt einen Roman schreibt, sehen wir „plötzlich, Tränen lachend, hinter der irrwitzigen Fassade eine tiefe Wahrheit“ (F.A.Z.). (Quelle: Hanser)

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„Nichts, um sein Haupt zu betten“ von Françoise Frenkel 
Nichts, um sein Haupt zu betten

erscheint am 25.07.2016 / 22,00 €

Die Geschichte einer jüdischen Buchhändlerin, die 1943 aus Berlin durch das besetzte Frankreich bis in die Schweiz flieht. Mit einem Vorwort von Patrick Modiano.

Voller Leidenschaft für die Literatur eröffnet die polnische Jüdin Francoise Frenkel nach dem Studium in Paris 1921 die erste französische Buchhandlung in Berlin. 1939 flieht sie vor dem Nationalsozialismus, über Paris quer durch Frankreich bis in den „freien“ Süden nach Nizza. Als es 1942 auch hier zu Razzien kommt, findet sie Schutz bei dem Ehepaar Marius. Zwei in ihrer Unerschütterlichkeit unvergessliche Menschen, mit deren Hilfe ihr 1943 die Flucht in die Schweiz gelingt. Jetzt erscheint dieses „in Tempo und Intensität wie ein Roman“ (Le Monde) geschriebene Zeugnis, das als historischer und literarischer Fund gefeiert wird, mit einem Vorwort von Patrick Modiano erstmals auf Deutsch. (Quelle: Hanser)

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„Das Spiel von Liebe und Tod“ von Martha Brockenbrough
Das Spiel von Liebe und Tod

erscheint am 25.07.2016 / 18,95 €

• Ab 14 Jahren •

Geheimtipp für junge Erwachsene: Eine hinreißende Liebesgeschichte, die weit über das Einzelschicksal hinausgeht. Liebe und Tod als Personifikationen ihrer selbst in einem tödlichen Wettstreit um die Gefühle zweier Liebender.

Romeo und Julia, Kleopatra und Mark Anton, Napoleon und Josephine, sie alle waren schon Figuren in dem jahrtausendealten Spiel von Liebe und Tod. Die Regeln sind einfach. Verlieben sich die Paare vor dem ausgewürfelten Termin, hat die Liebe gewonnen, trennen sie sich, triumphiert der Tod und einer der Liebenden muss sterben.

Immer wieder steht Henry vor der Tür des Jazzclubs, in dem Flora allabendlich singt. Er ist hingerissen von der schönen jungen Frau, ihrer Stimme und ihrer Musik. Flora dagegen versucht lange, sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Ihre Haut ist schwarz und eine Beziehung mit einem weißen jungen Mann ist im Seattle des Jahres 1937 völlig ausgeschlossen.

Was Flora und Henry nicht wissen: Sie sind nur Figuren in einem uralten Spiel, in dem die Liebe selbst und ihr alter Widersacher Tod menschliche Gestalt angenommen haben. Und beide nutzen all ihre manipulativen Fähigkeiten, um zu gewinnen. (Quelle: Loewe)

♥ ♥ ♥

„Albert und der Baum“ von Jenni Desmond

erscheint am 25.07.2016 13,95 €

• Ab 3 Jahren •

Nach dem langen Winterschlaf freut sich Albert am meisten darauf, seinen Lieblingsbaum wiederzusehen. Denn der ist nicht zu hart und nicht zu weich, auch nicht zu rutschig oder zu kratzig – einfach perfekt! Doch als Albert seinen Baum besucht, ist dieser schrecklich unglücklich und hört nicht mehr auf zu weinen. Albert möchte seinen Freund aufheitern, aber wie?

Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, Mitgefühl und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. (Quelle: Magellan)

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„Mit Zorro durch die Nacht“ von Andrea Hensgen

erscheint am 25.07.2016 / 13,95 €

• Ab 9 Jahren •

Eigentlich ist Matti ein ganz normaler Junge: Er geht zum Fußball, trifft sich nach der Schule mit seinen Kumpels, Mathe könnte etwas besser laufen … Alles nichts Besonderes.

Doch dann geschieht eines Abends das Unglaubliche: ZORRO taucht vor Mattis Fenster auf. Aber ZORRO ist nicht wie der Held, den man aus dem Film kennt, ZORRO ist nämlich, wenn Matti raten müsste, selbst noch ein Kind und vielleicht nur einen halben Kopf größer als er. Trotzdem weiß ZORRO über alles Bescheid: Über die Kinder in Mattis Klasse, Papa, Fußball und ja, auch über Mama kann Matti mit ihm reden. Und ZORRO hat immer eine Lösung für Mattis Probleme parat.

Als ZORRO aber dann den ganzen Sommer lang verschwunden bleibt, wird Mattis Vertrauen in ihn auf die Probe gestellt … (Quelle: Magellan)

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„Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“ von Sarvenaz Tash

erscheint am 25.07.2016 / 16,95 €

• Ab 14 Jahren •

Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere … (Quelle: Magellan)

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„Ein unbesiegbarer Sommer“ von Wendi Stewart
Ein unbesiegbarer Sommer

erscheint am 25.07.2016 / 22,00 €

Als das Auto der Familie Archer in Kanada durchs Eis eines gefrorenen Sees bricht, kann Robert einzig seine Tochter retten. Während sie heranwächst, kümmert sich Rebecca allein um den Haushalt und die Farm, der Vater kapselt sich ab. Doch so überwältigend wie die Trauer ist auch ihre Wut auf den Vater, dem nicht zu helfen ist und der nach und nach alle Erinnerungsstücke an die Mutter verschwinden lässt. Trost findet Rebecca in der Freundschaft mit Chuck, einem empfindsamen, von seinem Vater tyrannisierten Jungen, und mit Lissie, die von einer perfektionistischen Adoptivmutter gegängelt wird. – Ein eindringliches Debüt, das Trauer und Komik, Melancholie und unbändigen Lebenswillen perfekt verbindet. (Quelle: Nagel & Kimche)

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„Armstrong“ von Torben Kuhlmann 
Armstrong

erscheint am 25.07.2016 / 19,99 €

• Ab 5 Jahren •

Amerika in den 1950er Jahren … Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen! In seinem zweiten großen Abenteuer einer kleinen Maus zeigt Torben Kuhlmann seine ganze Meisterschaft sowohl als Illustrator stimmungsvoller und eindrücklicher Bilder als auch als raffinierter Erzähler von spannenden Geschichten. Hier überzeugen alle liebevoll erfundenen Details. (Quelle: NordSüd)

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„Der Roboter, der Herzen hören konnte“ von Deborah Install

erscheint am 28.07.2016 / 19,95 €

Ben Chambers hat eine Frau und ein Haus. Damit ist er zufrieden. Doch eines Morgens sitzt ein Roboter in seinem Garten und geht einfach nicht weg. Er heißt Tang und ist von oben bis unten mit Öl beschmiert. Ben weiß nicht, was er mit dem Schrotthaufen anstellen soll, doch der verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt und möchte sein Freund sein. Als Ben zufällig bemerkt, dass sein kleiner Roboter Flüssigkeit verliert, erkennt er, dass man Gefühle eben doch nicht einfach an- und abschalten kann. Und plötzlich will er, dass Tang repariert wird. Auch, wenn er dafür einmal kreuz und quer mit ihm durch die ganze Welt reisen muss. (Quelle: Argon)

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„Ein neues Zuhause für die Kellergeigers“ von Jean-Claude Grumberg

erscheint am 28.07.2016 / 12,95 €

• Ab 10 Jahren •

Kennen Sie die Kellergeigers? Sie sind überall und nirgendwo zu Hause, vor allem nirgendwo. Warum vor allem nirgendwo? Weil sie nirgendwo gemocht werden. Warum? Manche Leute behaupten – vor allem die, die eine runde Nase haben – sie mögen die Kellergeigers nicht, weil sie spitze Nasen hätten. Und die, die spitze Nasen haben, mögen die Kellergeigers nicht, weil sie runde Nasen hätten. Die Kellergeigers sind auch deshalb unbeliebt, weil sie zu groß oder zu klein sind oder zu normalgroß … Jedenfalls beschließen unsere Kellergeigers auszuwandern. Was nicht einfach ist. Aber diese Geschichte geht gut aus. Warum? Weil einige Geschichten doch auch ein gutes Ende haben müssen!

Mit feiner Ironie erzählt der erfolgreiche Autor und Theaterstar Jean-Claude Grumberg das Märchen einer Flüchtlingsfamilie, das überall auf der Welt erzählt werden könnte. Der Violonist Georgi Kalaidjiev und die Akkordeonspielerin Veronika Todorova begleiten die Reise. Das richtige Hörbuch zur richtigen Zeit! (Quelle: Argon)

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Wie sehen eure Lesepläne für den Sommer aus? Gibt es einen Titel bei den Neuerscheinungen, der euch besonders interessiert?

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Zitat zum Sonntag #62 aus: Das fliegende Kamel

book and pen*ZITAT ZUM SONNTAG*

Mit dem heutigen Zitat möchte ich euch auf ein Buch aufmerksam machen, das bereits vor sechs Jahren das Licht der Bücherwelt erblickte und beinahe ebenso lange einen festen Platz in meinem Regal hat. Ein Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme, um darin zu stöbern und zu schmökern.

Es heißt „Das fliegende Kamel“ und enthält eine Sammlung von orientalischen Narrengeschichten über Nasreddin Hodscha, der auch der türkische Till Eulenspiegel genannt wird. Der bekannte Kinderbuchautor Paul Maar hat die mündlich überlieferten Schelmengeschichten um Nasreddin zusammengestellt, neu verfasst und einige in die heutige Zeit übertragen. Der Künstler Aljoscha Blau hat die Texte liebevoll und wunderschön illustriert – und herausgekommen ist dieses zauberhafte Geschichten-Bilderbuch für kleine und große Leser.

Nasreddin Hodscha ist Weiser und Narr zugleich. Mal ist er Vorbild, dann wieder abschreckendes Beispiel. Auf jeden Fall ist er immer einfallsreich und nie um eine – mehr oder weniger – schlaue Antwort verlegen. Und seine Geschichten laden sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken ein.

Eine der kürzesten Hodscha-Anekdoten möchte ich euch nun vorstellen. Meines Erachtens passt sie gut zum aktuellen politischen Geschehen (Stichwort „Brexit“) und besitzt eine tiefsinnige Aussage, wenn man sie auf sich wirken lässt.

Nasreddin ging am Ufer eines Flusses spazieren.
Da sah er auf der anderen Seite einen Freund, der dort spazieren ging. Nasreddin winkte ihm zu.
Der Freund winkte zurück und rief: „Wie komme ich auf die andere Seite?“
„Du bist doch schon auf der anderen Seite“, rief Nasreddin.

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*Verlagsseite*

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Ob man mit dieser Einstellung jemals zueinander finden kann?

Also, ich wünsche mir mehr Brücken, die sich über Flüsse spannen und Menschen, die sie überqueren. Um sich zu begegnen.

Euch eine schöne und brücken-reiche und begegnungs-volle Woche!

Seid herzlich gegrüßt

Tina
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Zitat zum Sonntag #61 aus: Die Autobiographie der Zeit

book and pen*ZITAT ZUM SONNTAG*

Das neueste Werk der jungen Autorin Lilly Lindner ist ein Roman, der sich durch seine Außergewöhnlichkeit auszeichnet. „Die Autobiographie der Zeit“ heißt er und ist eigentlich gar kein richtiger Roman. Keiner normaler jedenfalls. Denn hier erzählt die Zeit in Person eines jungen Mädchens ihre Lebensgeschichte. Und das ist tiefgründig, befremdlich, ergreifend, philosophisch, traurig, hoffnungsfroh, poetisch und schlichtweg umwerfend.

Wer sich auf dieses Büchlein einlässt – und einlassen muss man sich, da es keine leichte Lektüre für zwischendurch ist – wird viele Wahrheiten entdecken und alte Denkweisen in einem neuen Licht betrachten. Auf jeden Fall wird man beim Lesen herausgefordert – kognitiv und emotional.

Hier ist eine kleine Kostprobe:

In der grenzenlosen Weite der Unendlichkeit gibt es nur eine Grenze – die im Gehirn eines Menschen.

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*Verlagsseite*

Diesen denkwürdigen Satz findet man bereits auf der ersten Seite des ersten Kapitels. Ich bin lange daran hängengeblieben und habe ihn in meinem Kopf und in meinem Herz festgehalten. Und nun denke ich über Grenzen nach – über versteckte und offensichtliche Grenzen, über persönliche und gesellschaftliche. Über das Akzeptieren oder die Überwindung von Grenzen.

Ich wünsche euch und mir, dass wir unnötige Grenzen erkennen und loswerden, und uns mit unabdingbaren Grenzen arrangieren können.

Alles Liebe für die nächste Woche und von Herzen EINE GUTE ZEIT!

Tina

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PS: Eine Rezension, die das Buch eindrücklich beschreibt, gibt es bei *Irve liest*

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Zitat zum Sonntag #60 aus: Bücher sind treu – Ein Bücher-Tagebuch

book and pen*ZITAT ZUM SONNTAG*

Bücher sind treu. Sie sind für dich da, wenn du sie brauchst. Gehen nicht einfach fort, wenn du schlechte Laune hast. Stehen dir an hellen wie an dunklen Tagen zur Seite – mit einer wohltuenden Geschichte, mit packender Unterhaltung oder einer Portion Humor. Bücher versüßen deinen Alltag, sie sind zuverlässige und beständige Begleiter. Beinahe wie Freunde.

 Damit diese treuen Freunde nicht so schnell in Vergessenheit geraten, gibt es das Bücher-Tagebuch mit dem bezeichnenden Titel „Bücher sind treu“. Hier können Lese-Eindrücke und Informationen zu insgesamt fünfzig Büchern verewigt werden. Das Tagebuch ist schlicht, aber liebevoll gestaltet und bietet genügend Platz zum Einschreiben. Außerdem finden sich darin jede Menge bibliophiler Zitate und Sprüche.

Einige davon – die sich mit dem Thema LESEN beschäftigen – habe ich heute für euch rausgesucht:

Der einzige Rat, dem man jemandem fürs Lesen geben kann, ist tatsächlich der, keinen Rat anzunehmen, dem eigenen Instinkt zu folgen, den eigenen Verstand zu gebrauchen und zu eigenen Schlussfolgerungen zu kommen.

Virginia Woolf

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Lesen ist ein großes Wunder. Was hast du vor dir, wenn du ein Buch aufschlägst? Kleine schwarze Zeilen auf hellem Grunde. Du siehst sie an, und sie verwandeln sich in klingende Worte, die erzählen, schildern, belehren.

Marie von Ebner-Eschenbach

*Verlagsseite*
Lesen ist wie eine Kunst. Ich habe achtzig Jahre dafür gebraucht und kann noch jetzt nicht sagen, dass ich am Ziel wäre.

Johann Wolfgang von Goethe

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Lesen ist tatsächlich ein Wunder. Wenn ich mir vorstelle, was unser Gehirn beim Leseprozess alles leistet und wie dabei sowohl der Verstand als auch das Gefühl und die Fantasie angesprochen werden, bin ich immer wieder fasziniert, tief beeindruckt – und dankbar.

Lesen ist einfach ein großartiges und bereicherndes Hobby. Eine Kunst, der ich mich gerne noch achtzig weitere Jahre widme.

Ich wünsche euch, dass ihr in der kommenden Woche zahlreiche wunderbare Lesestunden genießen könnt!

Beste bibliophile Grüße,

Tina
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Das Jahr des Taschenbuchs – NEU im Taschenbuch-Format #2

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Heute gibt es wieder eine Liste mit lesens- und empfehlenswerten Büchern. Genauer gesagt: mit Taschenbüchern, die man bereits als gebundene Ausgabe erwerben konnte und die seit kurzem – beziehungsweise in Kürze – im Taschenbuchformat erhältlich sind.

Einige der Titel habe ich bereits gelesen oder als Hörbuch gehört und kann sie euch weiterempfehlen: „Judas“ von Amos Oz, „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joël Dicker, „Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr, „Der Glühwürmchensommer“ von Gilles Paris und „Manja“ von Anna Gmeyner.

Adriana Altaras habe ich vor einem Jahr mit „Doitscha“ auf einer Lesung erlebt. Ihre spritzige, lebendige, humorvolle und mitreißende Art ist beeindruckend und erfrischend – und ihr Buch macht einfach Spaß.

Weitere Infos zu den Büchern und deren Inhalt findet ihr weiter unten. Mit einem Klick auf die Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

Nun wünsche ich euch viel Freude beim Stöbern und beim anschließenden Besuch in der Buchhandlung!

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„Judas“ von Amos Oz

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Suhrkamp / 314 Seiten / 11. April 2016 / 12,00 €

Inhalt

Im Winter 1959 kommt der junge Schmuel Asch nach Jerusalem, um seine Magisterarbeit zu schreiben. Allein und ohne finanzielle Unterstützung, braucht er dringend eine Nebenbeschäftigung. Eine Anzeige führt ihn ins Haus eines eigentümlichen alten Mannes namens Wald; nachts liest er ihm vor und unterhält sich mit ihm – über die Ideale des Zionismus, über die jüdisch-arabischen Konflikte.
Und dort trifft er auf die geheimnisvolle Atalja Abrabanel, deren verstorbener Vater einer der maßgeblichen Anführer der zionistischen Bewegung war. Sogleich ist Schmuel gefesselt von der Schönheit und Unnahbarkeit dieser Frau. Nach und nach gelingt es Schmuel, ihr Geheimnis zu enthüllen – und damit auch das des alten Wald.
Amos Oz hat einen Liebesroman geschrieben und zugleich ein Buch über das geteilte Jerusalem vor dem Sechs-Tage-Krieg, eine Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung. (Quelle: Suhrkamp)

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„Ich bin gleich da“ von Anne Köhler

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Dumont / 352 Seiten / 20. April 2016 / 10,99 €

Inhalt

Für Elsa ist Kochen viel mehr als nur ihr Beruf oder die bloße Zubereitung einer Mahlzeit. Nur in der Küche gelingt es ihr, ihre Sorgen hinter sich zu lassen und sich ein anderes Leben zu erträumen. Außerdem hat Elsa sich ein Ziel gesetzt: Sie will nach Norden ans Meer. Und damit möglichst weit weg von der Familie in Süddeutschland, weg von der schmerzhaften Leerstelle, die der Tod ihres Vaters in ihr Leben gerissen hat.
Sensibel und berührend gelingt es Anne Köhler in ihrem Debütroman, von großen Gefühlen zu erzählen und sie in atmosphärisch einzigartigen Koch- und Küchenszenen aufgehen zu lassen. ›Ich bin gleich da‹ ist die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach sich selbst ihrer Familie wieder näherkommt – und vielleicht auch einer glücklichen Liebe. (Quelle: Dumont)

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„Der leuchtend blaue Faden“ von Anne Tyler

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Kein und Aber / 448 Seiten / 28. April 2016 / 13,00 €

Inhalt

Wieder einmal sorgt Denny für Aufruhr: ein kurzer Anruf bei den Eltern, »ich bin schwul« in den Hörer murmeln, gleich wieder auflegen und nicht mehr erreichbar sein. Die Eltern sind ratlos – müssen sie seine drei Geschwister informieren? Doch schon bald darauf verkündet Denny, demnächst Vater zu werden und zu heiraten. Anne Tyler zeichnet ihre Figuren mit feinem Witz und sehr berührend – und so nahe am Leben, dass sich jeder im geschilderten Familienleben wiedererkennen kann. (Quelle: Kein und Aber)

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„Unsere Namen“ von Dinaw Mengestu

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Kein und Aber / 336 Seiten / 28. April 2016 / 12,00 €

Inhalt

Es ist ein unaufgeregtes Leben, das die Sozialarbeiterin Helen in ihrer Heimatstadt im Mittleren Westen führt. Als sie die Gelegenheit bekommt, sich um Isaac zu kümmern, sagt sie sofort zu. Etwas Geheimnisvolles geht von dem Afrikaner aus, dessen Akte nichts von ihm verrät als seinen Namen. Helen fängt an, in seiner Vergangenheit zu forschen, und kommt ihm dabei immer näher. Doch je mehr sie über Isaac in Erfahrung bringt, desto größer wird das Verwirrspiel um seine Person. Ein paar Monate zuvor in Kampala, Uganda: In Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche hoffen auch Isaac und sein Freund Langston auf eine bessere Zukunft. Für einen Umsturz sind sie bereit, große Opfer zu bringen. Mit schonungsloser Schärfe und Präzision seziert Mengestu Unterschiede wie Parallelen der westlichen und der afrikanischen Identität und formt daraus eine unerschrockene und ergreifende Liebesgeschichte.              (Quelle: Kein und Aber)

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„Augen zu, kleiner Tiger“ von K. Banks / G. Hallensleben

Beltz / 36 Seiten / 1. Mai 2016 / 6,50 €

• ab 3 Jahren •

Inhalt

Immer wieder fällt dem kleinen Tiger ein Grund mehr ein, warum er seine Augen nicht zumachen kann: „Dann kann ich den Himmel nicht mehr sehen“, meint er. Oder den Baum. Oder den Vogel mit den blauen Federn. Doch geduldig erklärt ihm seine Mutter, dass er viel mehr sehen könne, wenn er erst einmal träume, ja sogar fliegen könne er dann. „Aber was, wenn ich falle?“ „Dann bin ich da und fang dich auf“, sagt seine Mutter. Und so gelingt es ihr schließlich, den kleinen Tiger dazu zu bewegen, seine Augen zuzumachen. (Quelle: Beltz)

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„Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joël Dicker

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Piper / 736 Seiten / 2. Mai 2016 / 9,99 €

Inhalt

Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht. (Quelle: Piper)

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„Der Glühwürmchensommer“ von Gilles Paris

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Berlinverlag / 224 Seiten / 2. Mai 2016 / 8,99 €

Inhalt

Warum haben sich Victors Eltern getrennt, obwohl sie sich noch lieben? Was hält seinen Vater davon ab, die Ferienwohnung seiner Familie in Cap-Martin zu betreten? Und was sucht seine Mutter Claire, eine Buchhändlerin, in all den Büchern, die sie pausenlos liest und mit gelben Post-its beklebt? Das Leben von Victor Beauregard ist ein einziges Fragezeichen. Aber in diesem Sommer an der Côte d›Azur ist vieles anders. Es gibt Gewitter ohne Regen und Myriaden von Glühwürmchen, die die nächtliche Küste in ein Lichtermeer verwandeln. Es gibt eine alte Baronin, die Victor von früher erzählt und ihm rät, einfach den Glühwürmchen zu folgen. Und es gibt vor allem neue Freunde: ein seltsames Zwillingspaar, das ihm die verwunschenen Villen an der Steilküste zeigt und das Geheimnis von Victors Vater zu kennen scheint. (Quelle: Berlinverlag)

⇒ REZENSION ⇐

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„Die letzten Zeugen“ von Swetlana Alexijewitsch

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Suhrkamp / 299 Seiten / 8. Mai 2016 / 12,00 €

Inhalt

Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sprechen Männern und Frauen, die beim Einmarsch der Deutschen in Weißrussland noch Kinder waren, zum ersten Mal darüber, woran sie sich erinnern. Ihre erschütternden Berichte machen Die letzten Zeugen zu einem der eindringlichsten Antikriegsbücher überhaupt.
»Ich bat sie alle um eines«, schreibt Alexijewitsch. »Sich an ihre kindlichen Worte zu erinnern. An ihre kindlichen Gefühle. Zurückzukehren in jene Zeit, als sie noch Engel waren. Denn ich wusste: Mit anderen Worten lässt sich das nicht wiedergeben.« Oft sind diese Erinnerungen nur Bruchstücke, und doch haben diese Kinder Dinge gesehen und erlitten, die niemand, am allerwenigsten ein Kind, sehen und erleiden dürfte.
Nobel- und Friedenspreisträgerin Swetlana Alexijewitsch erweist sich einmal mehr als begnadete Zuhörerin und große Chronistin. In ihren Texten versteht sie es, den Erfahrungen von Menschen in Extremsituationen, im Ausnahmezustand, einen einzigartigen Resonanzraum zu verschaffen.           (Quelle: Suhrkamp)

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„Bevor alles verschwindet“ von Annika Scheffel

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Suhrkamp / 411 Seiten / 8. Mai 2016 / 10,99 €

Inhalt

Jula, Jules und die anderen haben es sich über die Jahre bequem gemacht in dem kleinen Ort unten im Tal. Doch eines Tages gerät ihre abgeschiedene Welt in Gefahr. In den umliegenden Wäldern werden »die Verantwortlichen« gesichtet, Gelbhelme mit Bauplänen für ein Erholungsgebiet. Eine Umsiedlung des Ortes steht bevor. Mit allem, was sie haben, lehnen die Bewohner sich auf gegen das Urteil. Aber Widerstand fordert Zusammenhalt, und ein jeder muss zuerst die eigenen Gespenster zähmen oder sie jetzt, im Kampf gegen das Verschwinden, endlich und für alle Zeit freilassen.

Bevor alles verschwindet ist ein Roman wie ein Funkenschlag. Eine Geschichte von dunklen Geheimnissen und letzten Hoffnungen, dabei ebenso tragisch wie absurd komisch. (Quelle: Suhrkamp)

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„Manja“ von Anna Gmeyner

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Aufbau Taschenbuch / 544 Seiten / 16. Mai 2016 / 12,99 €

Inhalt

Poetisch und berührend erzählt Anna Gmeyner die Geschichte von fünf Kindern, die in derselben Nacht im Frühjahr 1920 gezeugt werden, aber in ganz unterschiedlichen Milieus aufwachsen. Eigentlich trennen sie Welten, und dennoch sind sie zu Freunden geworden, verbunden durch eine innige Zuneigung zu Manja – dem Mädchen aus armen ostjüdischen Verhältnissen. Für ihre Freundschaft nehmen die fünf Konflikte in Kauf, mit den Eltern, der Schule, der Hitlerjugend. Letztlich aber bleiben sie Gefangene ihrer Zeit, an der Manja tragisch zerbricht und mit ihr die Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft. (Quelle: Aufbau)

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„Das Ende von Eddy“ von Édouard Louis

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Fischer Taschenbuch / 208 Seiten / 25. Mai 2016 / 9,99 €

Inhalt

Ein Befreiungsschlag, ein Aufbruch in ein neues Leben – mit unglaublicher Sprachgewalt erzählt der junge französische Autor Édouard Louis die Geschichte einer geglückten Flucht aus einer unerträglichen Kindheit: inspiriert von seiner eigenen. ›Das Ende von Eddy‹ ist sein Debütroman, der zu einem großen Erfolg und einer der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres wurde. (Quelle: S. Fischer)

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„Der Himmel über uns“ von Favel Parrett

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Piper / 272 Seiten / 1. Juni 2016 / 10,00 €

Inhalt

Als Isla an einem regnerischen Morgen auf dem Weg zur Schule ist, erblickt sie sie zum ersten Mal: die Nella Dan. Ein rot-weißer Frachter, von dessen Oberdeck ihr ein Seemann zuwinkt. Für das schüchterne Mädchen öffnet sich an diesem Tag die Tür zu einer neuen, aufregenden Welt. Denn Schiffskoch Bo, der auf dem Weg von Dänemark in die Antarktis regelmäßig in Islas tasmanischer Heimat haltmacht, erzählt ihr wundervolle Geschichten: vom Leben auf der Nella Dan, vom Licht auf hoher See und vom Fußballspielen in der Antarktis. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft. Doch dann läuft die Nella Dan eines Tages auf Grund … (Quelle: Piper)

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„Unter Tränen gelacht“ von Bettina Tietjen

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Piper / 304 Seiten / 1. Juni 2016 / 10,00 €

Inhalt

In diesem sehr persönlichen Buch erzählt Bettina Tietjen von der Demenzerkrankung ihres Vaters, vom ersten »Tüdeln« bis zur totalen Orientierungslosigkeit. Sie beschreibt die Achterbahn ihrer Gefühle: den Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber auch das Glück, ihm in der letzten Lebensphase noch einmal ganz nahe zu sein – und nicht zuletzt die vielen komischen Momente, in denen sie trotz allem herzhaft zusammen lachen konnten. Denn Bettina Tietjen ist überzeugt: Demenz macht oft traurig und verzweifelt, aber sie kann auch Denkanstoß und Kraftquell sein. (Quelle: Piper)

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„Was ich noch sagen wollte“ von Helmut Schmidt

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Pantheon / 240 Seiten / 13. Juni 2016 / 14,99 €

Inhalt

Sieben Jahre nach Außer Dienst legte Helmut Schmidt ein neues eigenes Buch vor. Seine Ausgangsfrage lautet: Brauchen wir heute noch Vorbilder, und wenn ja, zu welchen Zielen sollen sie uns anleiten? Schmidt erzählt von Menschen, die ihn prägten und an deren Beispiel er sich bis zuletzt orientiert hat.
Politik ist pragmatisches Handeln zu sittlichen Zwecken, hat Helmut Schmidt einmal gesagt. Weil er stets pragmatisch handelte, hat man ihm früh das Etikett des »Machers« angeheftet. Dass seiner Politik aber immer ein strenges sittliches Koordinatensystem zugrunde lag, ahnten die wenigsten. Und die Bezugsgrößen in Schmidts ethischer Grundorientierung sind unverrückbar geblieben. Die frühe Lektüre von Mark Aurel und Cicero, die Beschäftigung mit Kant und Weber, die Vertiefung in die Philosophie Karl Poppers sind entscheidende Wegmarken in der Entwicklung eines Politikers, der den Wählern nie nach dem Mund redete. Ob Schmidt berichtet, wie sich ihm in Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Sadat die gemeinsamen Wurzeln von Judentum, Christentum und Islam erschlossen oder wie in den Begegnungen mit Deng Xiaoping das System des Konfuzianismus bestätigt wurde: Im Mittelpunkt steht stets die persönliche Faszination. Im einleitenden Kapitel »Frühe Prägungen« schreibt Schmidt über seine Schulzeit, über acht Jahre als Soldat – und über seine Frau Loki. (Quelle: Pantheon)

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„Zwischen zwei Meeren“ von Carmine Abate

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Aufbau / 235 Seiten / 17. Juni 2016 / 9,99 €

Inhalt

Jeden Sommer reist Florian von Hamburg nach Kalbrien in das Heimatdorf seiner Mutter. Jeden Sommer zeigt Nonno Giorgio ihm dort die Ruinen der alten Familienherberge, die er wieder aufbauen will. Als es endlich so weit ist, steht schon die `Ndrangheta vor der Tür, um ihm ihren „Schutz“ anzubieten. Hilflos sieht Florian zu, wie sein Großvater, der sich gewaltsam zur Wehr gesetzt hat, von der Polizei abgeholt wird. Doch der Alte hat ihn längst angesteckt mit seinem verrückten Traum. (Quelle: Aufbau)

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„Die Magie der kleinen Dinge“ von Jessie Burton

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Blanvalet / 480 Seiten / 20. Juni 2016 / 9,99 €

Inhalt

Die junge Nella wird mit dem Amsterdamer Handelsmann Johannes Brandt verheiratet. Als sie sein herrschaftliches Haus an der Herengracht zum ersten Mal betritt, schlägt ihr kalte Abneigung von Seiten ihrer neuen Familie entgegen. Nur ihr Hochzeitsgeschenk spendet ihr Trost: ein Puppenhaus, das eine exakte Nachbildung ihres neuen Zuhauses ist. Doch bald werden Nella mysteriöse kleine Nachbildungen ihrer neuen Familienmitglieder geschickt – und Hinweise auf das, was diese verbergen. Nella beginnt zu ahnen, dass sich hinter der perfekten Fassade der Brandts tiefe Abgründe verbergen – sowie dunkle Geheimnisse, die sie alle in ihren Sog ziehen werden … (Quelle: Blanvalet)

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„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq

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Dumont / 272 Seiten / 21. Juni 2016 / 10,99 €

Inhalt

Es ist vielleicht der umstrittenste Roman des letzten Jahres: ›Unterwerfung‹ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. Goncourt–Preisträger Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet.
Er erzählt in ›Unterwerfung‹ die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres. (Quelle: Dumont)

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„Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“ von Fredrik Backman

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Fischer Taschenbuch / 480 Seiten / 23. Juni 2016 / 9,99 €

Inhalt

Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt. (Quelle: Fischer)

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„Doitscha“ von Adriana Altaras

Fischer Taschenbuch / 256 Seiten / 23. Juni 2016 / 9,99 €

Inhalt

In ›Titos Brille‹ hat sich Adriana Altaras der Geschichte ihrer Vorfahren gewidmet. Ebenso mitreißend und witzig erzählt sie nun von ihren pubertierenden Söhnen und ihrem Alltag in Berlin. Ein faszinierendes, vielstimmiges Porträt jüdisch-deutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten.                 (Quelle: Fischer)

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„Herkunft“ von Botho Strauß

dtv / 104 Seiten / 24. Juni 2016 / 8,90 €

Inhalt

Botho Strauß erzählt, wovon er noch nie erzählt hat: von seiner Kindheit und Jugend in den 40er- und 50er-Jahren, von Naumburg und Bad Ems, den Orten, in denen er aufgewachsen ist, von seinen frühen, prägenden Erinnerungen. Vor allem ist es der Vater, ein Kriegsversehrter und von der Welt Enttäuschter, dessen Bild immer deutlicher hervortritt, liebevoll gezeichnet, doch ohne Selbsttäuschung. ›Herkunft‹ ist das konzentrierte, reiche Werk eines großen Schriftstellers. (Quelle: dtv)

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„Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe“ von Joyce Carol Oates

dtv / 320 Seiten / 24. Juni 2016 / 9,95 €

• ab 14 Jahren •

Inhalt

Es ist das letzte Schuljahr für Merissa, Tink und Nadia. Joyce Carol Oates beschreibt, wie die drei jungen Mädchen sich durchschlagen, die eine erfolgreich und selbstbewusst, die andere rebellisch, die dritte schüchtern. Alle haben sie zu kämpfen mit den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, mit Selbstzweifeln und Verlustangst. Ist es nur eine Frage der Zeit, bis das dünne Seil reißt, auf dem sie gehen? (Quelle: dtv)

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„Wolfsschlucht“ von Andreas Föhr

Knaur / 400 Seiten / 1. Juli 2016 / 9,99 €

Inhalt

Ende April am Tegernsee: Kommissar Clemens Wallner ermittelt in gleich zwei mysteriösen Fällen: Ein Bestattungsunternehmer versinkt mitsamt seinem Leichenwagen in der Mangfall, während gleichzeitig eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf im Gebirge gefunden – aufgespießt von einem Maibaum. Im Lauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Ereignisse auf eigenartige Weise zusammenhängen – und dass bei beiden Wallners anarcho-bayerischer Kollege Leonhardt Kreuthner seine Finger im Spiel hat, dem diesmal ein genialer Plan für einen Maibaumklau aus dem Ruder gelaufen ist. (Quelle: Knaur)

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„Alles Licht, das wir nicht sehen“ von Anthony Doerr

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btb / 528 Seiten / 11. Juli 2016 / 10,99 €

Inhalt

In seinem Roman erzählt Anthony Doerr kenntnisreich und in einer wunderschönen Sprache, kunstvoll miteinander verwoben, die Geschichte zweier Jugendlicher im Zweiten Weltkrieg, der blinden Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus dem besetzten Paris nach Saint-Malo flieht, und des jungen Waisen Werner, der in der Wehrmacht eingesetzt wird. Unaufhaltsam treibt die Geschichte sie aufeinander zu, spannend, labyrinthisch und atemlos.           (Quelle: btb)

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„Die Lebenden reparieren“ von Maylis de Kerangal

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Suhrkamp / 250 Seiten / 11. Juli 2016 / 10,00 €

Inhalt

Nach einem Autounfall diagnostizieren die Ärzte den klinischen Tod eines jungen Manns. Zugleich stellen sie fest, dass er sich zum Organspender eignet.

Die Konsequenzen einer Entscheidung zur Transplantation verfolgt der Phantasie und Gefühle aufregende Roman von Maylis de Kerangal über einen Zeitraum von 24 Stunden.  Wie verhalten sich Ärzte und die Familien in solchen Situationen auf Leben und Tod? Wie verkraften Menschen überhaupt solche unerwartbaren, unausweichlichen Chancen und das gleichzeitige Ende aller Chancen?

Maylis de Kerangal präsentiert die Abfolge dieser 24 Stunden in einer rasanten Folge von emotional aufrührenden Szenen und deskriptivem Reportagestil. Und so stellt sich beim Leser Betroffenheit ein. Die sieben renommierten Auszeichnungen, die dieser Roman in Frankreich erhalten hat, sind ein Beleg für solche Wirkung. (Quelle: Suhrkamp)

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Habt ihr einen Titel entdeckt, der euch besonders interessiert? Oder könnt ihr mir eins der Bücher empfehlen?

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Das Jahr des Taschenbuchs #5: „Hannes“ von Rita Falk

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Im letzten Monat (im Mai) war ich sehr, sehr tapfer und habe mir nur ein einziges Taschenbuch gekauft – natürlich in der Buchhandlung, im Rahmen der Aktion „Das Jahr des Taschenbuchs“.

Als ich den kleinen „Hannes“ in meiner Lieblings-Buchhandlung liegen sah, musste ich ihn mir einfach schnappen und mit nach Hause nehmen. Denn „Hannes“ ist ein Roman aus der Feder von Rita Falk, die auch schon den Eberhofer-Franz erschaffen hat, für den ich eine heimliche (und ziemlich intensive) Zuneigung hege. Bei den Eberhofer-Büchern handelt es sich um äußerst humorvolle Regional-Krimis, die ich allesamt verschlungen habe. Diese Krimis punkten mit dem für Frau Falk so typischen Humor und ihren liebenswerten und ein bisschen verrückten Charakteren.

Bei „Hannes“ beweist die Autorin, dass sie mehr kann als nur lustig. – Das habe ich jedenfalls mehrfach gehört und möchte mich nun anhand meines neu erworbenen Exemplars selbst davon überzeugen.

Heike von Irve liest … hat eine sehr lesenswerte Buchbesprechung zum Roman verfasst, die richtig Lust auf diese Lektüre macht.

dtv / 01.09.2013 / 8,95 €

Inhalt

Einfach beste Freunde … Es ist einer dieser ersten warmen Frühlingstage, als Hannes und Uli sich voll Lebenshunger auf ihre Motorräder setzen. Natürlich machen sie auch die erste Tour des Jahres zusammen, so wie alles im Leben. Von Kindesbeinen an. Noch nie konnte irgendetwas sie trennen. Doch was dann passiert, stellt ihr Leben komplett auf den Kopf: ihre Vergangenheit, ihre Pläne, ihre Hoffnungen – und ihre Zukunft. Und alles droht auseinanderzubrechen …

Eine ganz besondere Geschichte über das Leben. Über die Kraft der Hoffnung, über Treue und Verrat. Vor allem aber über eine Freundschaft, die durch nichts auf der Welt zerstört werden kann. Tiefgründig und berührend. (Quelle: dtv)

Verlagsseite

Ich grüße euch herzlich und wünsche allerseits wunderschöne Lesezeiten,

Tina

2015-10-16 14.45.38

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Zitat zum Sonntag #59 aus: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

book and pen*ZITAT ZUM SONNTAG*

In dem Roman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joël Dicker versucht der (fiktive) Bestseller-Autor Marcus Goldman einen Mordfall aufzuklären. Sein ehemaliger Literaturprofessor und Mentor Harry Quebert soll angeblich ein junges Mädchen getötet haben. Doch Goldman glaubt fest an Harrys Unschuld. Nicht zuletzt, weil er eng mit ihm befreundet war und er Harry Quebert seinen Erfolg als Schriftsteller zu verdanken hat.

In der Geschichte wird – neben dem Kriminalfall – sehr anschaulich erzählt, wie Quebert seinen Mentee Marcus Goldman in der Tätigkeit als Autor unterstützt, anleitet, motiviert und korrigiert. Auch als LeserIn kann man von Queberts Tipps und Ratschlägen profitieren:

„In unserer Gesellschaft, Marcus, bewundert man die Menschen am meisten, die Brücken, Wolkenkratzer und Imperien bauen. Dabei sind die großartigsten und bewundernswertesten in Wirklichkeit diejenigen, die auf die Liebe bauen. Ein größeres und schwierigeres Unterfangen gibt es nämlich nicht.“

♥ ♥ ♥

„Lernen Sie Ihre Niederlagen zu lieben, Marcus. Denn an ihnen werden Sie wachsen. Es werden Ihre Niederlagen sein, die Ihre Siege so köstlich machen.“

Hörbuchcover Dicker - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

*Verlagsseite*

♥ ♥ ♥

Ich lausche dem Roman gerade als Hörbuch, und trotz einiger Längen ist es ein Hörgenuss – dafür sorgt der Sprecher Torben Kessler, der die Geschichte gekonnt interpretiert und nuancenreich vorträgt. Dass neben dem Mord auch die Schriftstellerei thematisiert wird, empfinde ich als hochinteressant und abwechslungsreich. Wer ruhige und literarische Krimis mag, wird mit diesem (Hör-)Buch gut beraten sein.

Eine wunderschöne Woche euch allen – genießt den Sonnenschein!

Herzliche Grüße,

Tina
5

*druckfrisch* Neuerscheinungen im Juni

Im JUNI gibt es wieder etliche tolle neue Bücher, auf die sich Lesefreundinnen und -freunde freuen dürfen. Ich habe eine kleine Auswahl der Juni-Neuerscheinungen zusammengestellt und wünsche euch wie immer:

Viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

♥ ♥ ♥

„Das letzte Geständnis des Raphael Ignatius Phoenix“ von Paul Sussman
9783426304396

ab 1. Juni 2016 / 14,99 EUR

Was haben ein Kürbis, die Reißleine eines Heißluftballons, ein Safe, eine Sahnetorte und ein Katapult gemeinsam? Sie dienen Raphael Ignatius Phoenix als zufällige (wirklich ganz unbeabsichtigte) Mordwerkzeuge. 10 Tage vor seinem 100. Geburtstag beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber nicht ohne zuvor all seine Morde – 10 an der Zahl – an die Wände seines hochherrschaftlichen Schlosses zu schreiben. (Quelle: Droemer)

♥ ♥ ♥

„Eisenberg“ von Andreas Föhr

ab 1. Juni 2016 / 19,95 EUR

Er weiß, wovon er schreibt: Andreas Föhr hat Jura studiert und in München promoviert. Jahrelang war er als Anwalt tätig, bevor er sich mit dem Schreiben von Drehbüchern einen Namen machte. Jetzt hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch seinen Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient, der ganz auf seiner Seite steht: Dr. Rachel Eisenberg. Rachel ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei, frisch getrennt und Mutter einer 13-jährigen Tochter. Ihr neuer Fall soll eigentlich nur ein bisschen Medienpräsenz bringen – ein Obdachloser, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, doch als sie ihrem Mandanten zum ersten Mal gegenübersitzt, ist Rachel sprachlos: Sie kennt den Mann – oder glaubte das zumindest …                   (Quelle: Argon Hörbuch)

♥ ♥ ♥

„Schwarz und weiß“ von Dale Peck

ab 1. Juni 2016 / 24,99 EUR

Auf der Flucht vor Lärm und Chaos der Großstadt ziehen Colin und Justin in die abgeschiedene Kleinstadt Galatea. Was auf den ersten Blick nach ruhiger Provinz aussieht, erweist sich schon bald als Ort des Schweigens und der Angst. Der Schatten der Vergangenheit lastet schwer auf der kleinen Ortschaft. Seit dem Lynchmord an einem schwarzen Jungen haben Hass, Vorurteil und Rassismus die Bewohner fest im Griff. Und auch Colin und Justin geraten unaufhaltsam in den Sog von Misstrauen und Verbrechen. Ein fesselnder und sprachgewaltiger Roman über das amerikanische Trauma von Gewalt und Rassismus. (Quelle: Albino)

♥ ♥ ♥

„Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ von Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt - Petra Hülsmann - Taschenbuch

ab 10. Juni 2016 / 9,99 EUR

Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Ihre Daily Soap. Und ihr tägliches Mittagessen in der alten Klitsche gegenüber. Doch die wird eines Tages von dem ambitionierten Koch Jens übernommen, der nicht nur mit seiner aufmüpfigen Teenieschwester für reichlich Wirbel sorgt – und plötzlich bricht das Chaos über Isabelles wohlgeordnete kleine Welt herein. Während sie noch versucht, alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken, scheint ihr Herz allerdings schon ganz andere Pläne zu haben … (Quelle: Bastei Lübbe)

♥ ♥ ♥

„Albert muss nach Hause“ von Homer Hickam
Albert muss nach Hause. Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators

ab 10. Juni 2016 / 19,90 EUR

„Ich oder der Alligator!“
Keinen Tag länger will Homer Hickam der Ältere sein Badezimmer mit einem bissigen Reptil namens Albert teilen. Als der Bergwerksarbeiter seiner Frau ein Ultimatum stellt, muss Elsie lange überlegen. Schließlich ist ein Leben ohne Alligator doch sinnlos. Wie alles hier in Coalwood, West Virginia. Die ganze trostlose Stadt liegt unter einer schwarzen Staubschicht begraben. Und selbst vor ihrer Ehe hat die Große Depression keinen Halt gemacht. Trotzdem fällt Elsie die Entscheidung – unter einer Bedingung: Sie müssen Albert nach Hause bringen. Zurück nach Florida. In einem alten Buick. Mit Alligator auf dem Rücksitz …
Mit hinreißendem Humor erzählt der preisgekrönte Autor Homer Hickam von verpassten Chancen, einer großen Liebe und dem absurd-schönen Glück, in Gesellschaft eines grinsenden Alligators zu reisen. (Quelle: HarperCollins)

♥ ♥ ♥

„Drifter“ von Nicholas Petrie
Drifter

ab 13. Juni 2016 / 14,99 EUR

Peter Ash ist fertig mit der Welt: Seit seiner Rückkehr aus den Kriegen im Irak und in Afghanistan erleidet er Panikattacken, sobald er bloß einen Raum betritt. Das »weiße Rauschen«, wie er es nennt, zwingt ihn, in der Wildnis zu bleiben und bei jedem Wetter unter freiem Himmel zu schlafen. Doch als ein Freund aus der Army Selbstmord begeht, spürt Ash, dass mehr hinter der Geschichte steckt, und wagt sich wieder unter Menschen. Er hilft der Witwe des Mannes, ihr baufälliges Haus zu renovieren. Unter der ramponierten Veranda entdeckt er mehr als nur morsches Holz: Hier bewacht ein verdammt großer und verdammt hässlicher Hund einen explosiven Fund – einen Koffer voller Geld und Sprengstoff. Der Koffer ist aber lediglich ein Puzzleteil in einem wahnsinnigen Anschlagsplan, der Tausende das Leben kosten soll. Ash bleibt nicht viel Zeit, um die Täter ausfindig zu machen … (Quelle: Suhrkamp)

♥ ♥ ♥

„Bobby“ von Eddie Joyce
Bobby

ab 13. Juni 2016 / 22,99 EUR

Fast zehn Jahre ist es her, dass Bobby Amendola als Feuerwehrmann beim Einsturz der Twin Towers sein Leben lassen musste, und noch immer sind die Wunden in seiner irisch-italienischen Familie nicht verheilt. Weder bei dem Vater, der selbst Feuerwehrmann war, noch bei der Mutter, die weiterhin jeden Morgen in das unveränderte Zimmer des toten Sohnes geht. Auch beim großen Bruder, einem erfolgreichen Firmenanwalt, bricht der wohlgeordnet-sorgenfreie Alltag gerade auseinander, während das Leben seines Bruders Franky noch nie anders als zerbrochen war. Und dann will Bobbys Witwe ausgerechnet am neunten Geburtstag von Bobby Junior einen neuen Mann mitbringen in das Familienhaus auf Staten Island … (Quelle: DVA)

♥ ♥ ♥

„Reise nach Orkney“ von Amy Sackville
Reise nach Orkney

ab 13. Juni 2016 / 19,99 EUR

Auf einer der kleinsten und einsamsten Inseln in Orkney, einem Archipel nordöstlich von Schottland, verbringt ein ungleiches Paar seine Flitterwochen: Richard ist ein angesehener Literaturprofessor; seine Braut, seine begabteste Studentin, ist vierzig Jahre jünger als er. Meistens beobachtet er seine junge, schöne, blasse Frau, wie sie aufs Meer hinausschaut und Wind und Regen trotzt, doch je mehr sie eins wird mit der Insel, dem Wetter und dem Licht, desto rätselhafter und begehrenswerter erscheint sie ihm … In dieser Geschichte einer Obsession spielen die entrückte, zauberische Landschaft, die Farben und Elemente von Orkney eine ebenso große Rolle wie die beiden ungleichen Liebenden. (Quelle: Luchterhand)

♥ ♥ ♥

„Der Jungfrauenstein“ von Michael Mortimer
Der Jungfrauenstein

ab 13. Juni 2016 / 9,99 EUR

Im Jahr 1769 macht Daniel Solander, ein Schüler des Naturkundlers Linné, auf Neuseeland eine außergewöhnliche Entdeckung: er findet einen Stein, der über ungeheure Kräfte verfügt. Mehr als 200 Jahre später erhält die junge Studentin Ida einen mysteriösen Anruf von ihrer Großmutter Alma, die in Moskau als Wissenschaftlerin tätig ist. Sie soll vom Nobelpreisträger Anatolij Lobov beim feierlichen Bankett ein Kästchen in Empfang nehmen. Kaum hält Ida die Box in Händen, stirbt Lobov unter seltsamen Umständen vor ihren Augen. Bald darauf wird Ida von der schwedischen Polizei gesucht. Doch was befindet sich in dem Kästchen, dass Menschen bereit sind, dafür über Leichen zu gehen? (Quelle: btb)

♥ ♥ ♥

„Die Frau, die allen davonrannte“ von Carrie Snyder
Die Frau, die allen davonrannte

ab 13. Juni 2016 / 19,99 EUR

Dass Aganetha Smart einst eine kühne Pionierin war, ist in dem Altenheim, in dem sie sitzt, niemandem bewusst. Als zwei junge Leute auftauchen, um sie zu interviewen, sagt sie bereitwillig zu. Trotz ihrer Gebrechlichkeit sehnt sie sich nach Abenteuer. Und auch wenn ihre Erfolge weitestgehend in Vergessenheit gerieten, erinnert sie selbst sich noch sehr genau daran. Als junge Läuferin gewann sie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Es war ein revolutionärer Sieg, Frauen durften in dieser Kategorie zum ersten Mal teilnehmen. Doch so sehr Aganetha sich bemühte, vor ihrer Vergangenheit konnte sie nicht davonlaufen – ebenso wenig wie vor den Konventionen ihrer Zeit. (Quelle: btb)

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„Miles und Niles – Schlimmer geht immer“ von J. John / M. Barnett
Miles & Niles - Schlimmer geht immer

ab 13. Juni 2016 / 12,99 EUR

• Ab 10 Jahren •
Im Streichespielen sind Miles & Niles die Größten. Schon jeder für sich war ein Meister seines Fachs – aber jetzt, wo sie sich zusammengeschlossen haben, sind sie ein unschlagbares Trickser-Duo! Oder zumindest dachten sie das … Bis ihr Lieblingsopfer, Schulleiter Barry Barkin, aufgrund ihres Geniestreichs seines Amtes enthoben und durch seinen furchteinflößenden Vater Bertrand Barkin ersetzt wird. Bertrand, der gestrenge Hüter der Prinzipien der Schulleiter-Macht, ist nun leider eine ganz harte Nuss. Er scherzt nicht. Er lacht nicht. Und er duldet keine Streiche. Bald schon wünschen sich Miles & Niles, was sie nie für möglich gehalten hätten: Sie wünschen sich Barry Barkin zurück! (Quelle: cbt)

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„Gonzo Girl“ von Cheryl Della Pietra
Gonzo Girl

ab 13. Juni 2016 / 14,99 EUR

Alley Russo will nach ihrem Literaturstudium in der New Yorker Verlagsbranche Fuß fassen. Als der legendäre Autor Walker Reade eine Assistentin sucht, wittert sie ihre Chance. Nachdem sie eine dreitätige Probezeit inklusive krasser Wutausbrüche, Spielchen mit der 44er Magnum und jeder Menge Kokain überstanden hat, darf sie in Reades Haus in den Rockies einziehen. Monatelang versucht sie, einen Text aus ihm herauszuholen. Aber nach einer Weile wird ihr klar, dass sie hier in den Bergen einem drogenabhängigen Literaten ausgeliefert ist, der vermutlich nie wieder einen Roman schreiben wird.
Cheryl della Pietra, einst Assistentin von Hunter S. Thompson, gibt einen ungeschönten Einblick in die Literaturszene und zeichnet das faszinierende Porträt eines literarischen Genies. (Quelle: Heyne)

♥ ♥ ♥

„Das schönste Mädchen von Genua“ von Ilja Leonard Pfeijffer

ab 17. Juni 2016 / 22,95 EUR

Negroni trinkend sitzt der Dichter Ilja Leonard vor den Cafés und genießt sein Exil. Als neue, südliche Heimat hat er sich Genua auserkoren, einst stolze Metropole, von wo aus Kreuzfahrer und Entdecker in See stachen, heute Anlaufpunkt für Glückssucher jeder Couleur. Das schönste Mädchen von Genua, das er von Ferne anhimmelt, ist seine flüchtige Ariadne im Labyrinth der Altstadtgassen. Doch genau wie Raschid, der Rosenverkäufer, der eigentlich Kühltechniker ist, und Ornella, die Prostituierte, die eigentlich ein Mann ist, verliert Ilja sich bald hoffnungslos darin – ebenso wie in seiner Phantasie vom besseren Leben an einem anderen Ort. (Quelle: Aufbau)

♥ ♥ ♥

„Britt-Marie war hier“ von Fredrik Backman

ab 23. Juni 2016 / 19,99 EUR

Wo diese Frau aufräumt, bleibt kein Herz unberührt: Britt-Marie ist da!
Nach den Spiegel-Topbestsellern ›Ein Mann namens Ove‹ und ›Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid‹ die neue Nr.1 von Fredrik Backman – wieder ein echter Lieblingsroman.
Britt-Marie hat ihr Leben lang gewartet, dass ihr Leben endlich anfängt. Andere sagen, sie sei pedantisch, aber sie will doch nur, dass alles schön und ordentlich ist. Nach vierzig Jahren hat sie ihren Mann verlassen und sucht einen Job.
Borg ist ein Ort, in den eine Straße hinein- und wieder hinausführt. Arbeit gibt es hier schon lange nicht mehr. Das Einzige, was den Kindern und Erwachsenen geblieben ist, ist die Begeisterung für Fußball. Wofür Britt-Marie nun wirklich kein Verständnis hat …
Der neue Erfolgsroman von Fredrik Backman – eine unglaublich berührende und witzige Geschichte übers Verlieren, Verlieben und Mitspielen, wenn das Leben ins Rollen kommt. (Quelle: FISCHER Krüger)
♥ ♥ ♥

„Zum Glück braucht mich niemand“ von Liv Marit Weberg

ab 23. Juni 2016 / 13,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

Anne Lise ist eigentlich zu schüchtern für eine Beziehung, aber so verliebt, dass es kaum auszuhalten ist. Deshalb zieht sie Hals über Kopf mit ihrem frischgebackenen Freund Stian zusammen. Die beiden schmeißen ihr Studium in Oslo, um mitten in der Pampa eine Tierhandlung zu übernehmen. Doch Stian kümmert sich mehr um die Tiere als um Anne-Lise. Die ist natürlich stinksauer – wozu will er eigentlich überhaupt eine Freundin? Doch wie soll man sich streiten, wenn man eigentlich schon zum Küssen zu schüchtern ist? Und soll das jetzt etwa die große Liebe sein? Um herauszufinden, was man vom Leben eigentlich will, ist abhauen immer noch die beste Lösung – zumindest, wenn es nach Anne-Lise geht … (Quelle: FISCHER Sauerländer)

♥ ♥ ♥

„Blau ist die Nacht“ von Eoin McNamee

ab 24. Juni 2016 / 16,90 EUR

April 1949. Eine Frau wurde ermordet. Der Attorney General, Richter Lance Curran, will den Fall haben und den Angeklagten hängen sehen. Aber es gibt andere einflussreiche Leute, die den Casus anders bewerten, trotz scheinbar zweifelsfreier Beweislage. Curran kämpft gegen diese Kräfte und gegen sein eigenes Gewissen, zugleich werden häusliche Herausforderungen zunehmend zum Problem: seine psychisch labile Ehefrau, die ungebärdige heranwachsende Tochter, die Jahre später selbst einem Mord zum Opfer fallen wird, dessen Hintergründe nie ganz aufgeklärt wurden.

Ein wahrer Fall und ein faszinierend-abgründiger Roman aus Nord-Irland, in dem der Clash zwischen den irisch-nationalistischen Katholiken und den der britischen Krone verbundenen Protestanten schon mit Händen zu greifen ist. (Quelle: dtv)

♥ ♥ ♥

„Die Wahrheit hinter der Lüge“ von Sara Lövestam 

ab 24. Juni 2016 / 9,99 EUR

«Privatdetektiv. Kontaktieren Sie mich, wenn Ihnen die Polizei nicht helfen kann.»
Kouplan ist sein Anzeigentext zwar peinlich, aber wie sonst soll der junge Iraner in Stockholm an Aufträge kommen? Sein Asylantrag wurde abgelehnt und zurück in die Heimat, wo er als Journalist arbeitete, kann er nicht. Also untertauchen, irgendwie Geld verdienen. Als Privatdetektiv eben.
Und tatsächlich erhält Kouplan einen Anruf: Pernillas kleine Tochter Julia wurde entführt. Am helllichten Tag. Jeder würde die Polizei einschalten – doch für Pernilla ist das undenkbar.
Seine Suche führt Kouplan in die Unterwelt, zu einem Mädchen hinter verschlossenen Fenstern, das Julia sein könnte. Das Pernilla jedoch nicht eindeutig identifizieren kann. Und immer deutlicher spürt Kouplan, dass etwas nicht stimmt. (Quelle: Rowohlt)

♥ ♥ ♥

„Pala – Das Geheimnis der Insel“ von Marcel Van Driel

ab 24. Juni 2016 / 10,99 EUR

• Ab 12 Jahren •

„Das Geheimnis der Insel“ ist der zweite Band der „Pala“-Trilogie von Marcel van Driel, wieder mit einer rasanten Kombination aus Abenteuer, Freundschaft und Liebe. (Weitere Infos und Quelle: Oetinger)

♥ ♥ ♥

„Straus Park“ von P. B. Gronda
Straus Park

ab 27. Juni 2016 / 24,99 EUR

Zwischen New York, Amsterdam und London, von den 1930ern bis heute entfaltet sich dieser rasante, intelligente Roman über Erfolg und Sex, über Schuld und Überlebenswillen, über Familie und die Suche nach Liebe. Und auf beeindruckende Weise macht der flämische Schriftsteller Paul Baeten Gronda mit dieser Geschichte zweier Liebender nachvollziehbar, wie sehr jeder Einzelne von uns durch die Taten seiner Eltern und Großeltern, durch das Schicksal seiner Familie geprägt wird.
Am Straus Park an der Upper West Side in Manhattan lebt Amos Grossman, der junge Erbe einer jüdischen Familie, die durch Kunsthandel sehr reich geworden ist. Sein Studium der Geschichte in Harvard hat er abgebrochen, und seitdem treibt er ziellos durch Manhattan und durch sein Leben. Er heiratet, weil er glaubt, unsterblich verliebt zu sein, lässt sich aber nach einem Jahr wieder scheiden. Einige Jahre lang unterhält er eine sexuelle Beziehung zu einer Geschäftspartnerin, mehr braucht er nicht, wie er seinem Therapeuten versichert.
Erst als eines Tages Julie Dane, eine englische Kunsthistorikerin, vor seiner Tür steht, scheint sich alles zu ändern. Sie, so weiß er sofort, ist die Frau seines Lebens. Julie will Amos über die Kunstschätze der Grossmans befragen, sie erforscht die Herkunft europäischer Kunstwerke in den USA. Er führt sie durch die Villa am Straus Park, vermittelt sie an bekannte Sammler. Und es entwickelt sich eine kurze, leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden – doch Julie kehrt nach London zu ihrem zukünftigen Mann zurück, und Amos versucht seine Sehnsucht nach ihr zu beherrschen. Denn obwohl sie nicht daran rühren, wissen beide, dass die Geheimnisse ihrer Familien zwischen ihnen stehen, eine Geschichte, die in der Vorkriegszeit in Amsterdam begann, als jüdische Familien sich verstecken oder emigrieren mussten … (Quelle: Luchterhand)

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„Wenn der Sommer endet“ von Moira Fowley-Doyle
Wenn der Sommer endet

ab 27. Juni 2016 / 16,99 EUR

• Ab 14 Jahren •

So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit … Die dunkle Zeit, wie die 17-jährige Cara, ihre Schwester Alice und ihre restliche Familie es nennen, scheint wie ein Fluch, der sie einmal im Jahr für ein paar Wochen heimsucht. In diesem Zeitraum passieren Unfälle, geliebte Menschen sind schon gestorben. Und dieses Jahr soll es eine der schlimmsten dunklen Zeiten werden, prophezeit Caras Freundin Bea. Mysteriöse Dinge geschehen und bald weiß Cara nicht mehr, was Traum und was Realität, was Magie und was echt ist. Die Grenzen verschwimmen, und als lange vergessene tragische Ereignisse ans Licht kommen, könnte es für Cara, ihre große Liebe Sam und ihre Schwester Alice schon zu spät sein … (Quelle: cbt)

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Wenn ihr mögt, dann verratet mir doch, welche neuen Bücher ihr im Juni unbedingt lesen möchtet!

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